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Spiegel Wissen
Kategorie: Allgemeines
Datum & Land: 25/05/2009, DE
Wörter: 153842


abschwellen
ab¦schwel¦len [V.131, ist abgeschwollen; o. Obj.] an Umfang, Stärke verlieren; Ggs. anschwellen; die verletzte Hand ist abgeschwollen; der Ton schwoll wieder ab

abschwirren
ab¦schwir¦ren [V.1, ist abgeschwirrt; o. Obj.] 1 schwirrend wegfliegen; die Vögel schwirrten ab 2 [derb] weggehen, sich entfernen; schwirr ab!

Abschwung
Ab¦schwung [m. 2 ] 1 [meist Sg.; Wirtsch.] Abwärtsentwicklung der gesamtwirtschaftlichen Lage 2 [Turnen] Verlassen des Turngeräts mit einer bestimmten Bewegungsform; am Stufenbarren einen A. machen 3 [Skilaufen] Änderung der Fahrtrichtung mit einem Schwung

abschwächen
ab¦schwä¦chen [V.1, hat abgeschwächt; mit Akk.] 1 schwächer machen, mildern; einen Vorwurf a. 2 durch Chemikalien heller machen, aufhellen; ein Lichtbild a.

Abschwächer
Ab¦schwä¦cher [m. 5 ] Chemikaliengemisch zum Abschwächen von Negativen

Abschwächung
Ab¦schwä¦chung [f. -; nur Sg.]

abschwören
ab¦schwö¦ren [V.135, hat abgeschworen; mit Dat.] einer Sache a. sich durch einen Schwur, festen Vorsatz von einer Sache lossagen, trennen; seinem Glauben a.; dem Alkohol, dem Rauchen a.

Abschwörung
eindeutschend für Abjuration; eidlich von etwas Abstand nehmen. Absage an einen Irrglauben.

abschürfen
ab¦schür¦fen [V.1, hat abgeschürft; mit Dat. (sich) und Akk.] sich etwas a. oberflächlich verletzen; sich die Haut a.

Abschürfung
Ab¦schür¦fung [f. 10 ] 1 [nur Sg.] das Abschürfen 2 abgeschürfte Stelle

abschüssig
ab¦schüs¦sig [Adj. ] geneigt, abfallend, sich senkend; ~e Straße; ~es Gelände [eigtl. abschießend `steil abfallend`]

Abschüssigkeit
Ab¦schüs¦sig¦keit [f. -; nur Sg.]

abschütteln
ab¦schüt¦teln [V.1, hat abgeschüttelt; mit Akk.] 1 etwas a. a sich durch Schütteln von etwas befreien; Blätter, Schmutz a. b [übertr.] durch Willensanstrengung loswerden; eine Erinnerung, Unmut, Unwillen a. 2 jmdn. a. [übertr.] jmdm. entkommen; einen Verfolger a....

abschälen
ab¦schä¦len [V.1, hat abgeschält; mit Akk.] 1 eine Schale mit einem Messer o. Ä. entfernen; einen Apfel a. 2 [refl.] nach und nach ablösen; nach dem Sonnenbrand schält sich die Haut ab

abschätzen
ab¦schät¦zen [V.1, hat abgeschätzt; mit Akk.; meist verneinend] schätzen; das kann ich nicht a.; ich kann nicht a., ob ...

abschätzig
ab¦schät¦zig [Adj. ] geringschätzig, abwertend

Abschätzung
Ab¦schät¦zung [f. -; nur Sg.]

abschäumen
ab¦schäu¦men [V.1, hat abgeschäumt; mit Akk.] vom Schaum befreien; kochende Marmelade, Brühe a.

abschöpfen
ab¦schöp¦fen [V.1, hat abgeschöpft; mit Akk.] 1 durch Schöpfen entfernen, wegnehmen; Fett (von der Soße) , Rahm (von der Milch) a. 2 [Wirtsch.] wegnehmen, aus dem Verkehr ziehen; Geld, Gewinn a.

Abschöpfung
Ab¦schöp¦fung [f. 10 ] zollähnliche Abgabe auf landwirtschaftliche Produkte, etwa bei der Einfuhr in die EU

Abschöpfungen
in den Mitgliedstaaten der EU beim grenzüberschreitenden Warenverkehr mit Drittländern auf bestimmte landwirtschaftliche Produkte erhobene Abgaben. Die Abschöpfungen dienen im Rahmen der EU-Marktordnungen für Getreide, Reis, Milcherzeugnisse, Zucker, Eier, Geflügel, Schweine...

Abscisinsäure
(Abscisin, Dormin) Abkürzung ABS, ein Pflanzenhormon, Gegenspieler anderer Pflanzenhormone wie der Auxine , Gibberelline und Cytokinine . Durch Abscisinsäure wird die Samenreifung eingeleitet, die Samenkeimung und das Pflanzenwachstum gehemmt, der Blatt- und Fruchtabfall gefördert.Exte...

absegnen
ab¦seg¦nen [V.2, hat abgesegnet; mit Akk.; ugs.] mit etwas einverstanden sein, zustimmen; einen Entwurf, einen Text a.

absehbar
ab¦seh¦bar [Adj. ] 1 im Vorhinein abschätzbar, erkennbar; die Folgen sind a. 2 überschaubar; in ~er Zeit

Absehen
  1. Ab¦se¦hen [n. 7 ; schweiz.] Visier
  2. ab¦se¦hen [V.136, hat abgesehen] I [mit Akk.] erkennen, im Voraus berechnen; der Ausgang der Sache lässt sich nicht a. II [mit Dat. und Akk.] abgucken (I) III [mit Präp.obj.] von etwas a. 1 etwas nicht berücksichtigen, außer Acht, beiseite lassen; von kleinen Fehlern wollen wir ...


abseilen
  1. ab¦sei¦len [V.1, hat abgeseilt] I [mit Akk.] mit Hilfe eines Seils nach unten lassen; einen Bergsteiger a. II [refl.] sich a. [ugs.] sich unauffällig von einer Gruppe entfernen
  2. Abseiltechnikenbeim Bergsteigen an schwierigen Stellen mithilfe eines Seils absteigen. Das Seil muss so befestigt werden, dass man es nach dem Abseilen wieder ablösen kann. Die wichtigsten Abseilsitze sind: Einschenkel-, Zweischenkel- und Dülfersitz....


absein
ab¦sein [alte Schreibung für] ab sein

Abseite
  1. BaukunstSeitenschiff einer Kirche (Basilika) .
  2. Textiltechnik(Abrechte) linke (untere) Seite eines Gewebes.


Abseite¹
Ab¦sei¦te¹ [f. 11 ; bei Geweben] Rückseite

Abseite²
Ab¦sei¦te² [f. 11 ] 1 Seitenschiff (einer Kirche) 2 Nebenraum unter dem Dach [
abseitig
ab¦sei¦tig [Adj. ] abseits liegend; seine Interessen sind ein wenig a.

abseits
  1. [englisch offside] Bertelsmann Lexikon Verlag, GüBeim Fußball steht ein Spieler der angreifenden Mannschaft dann abseits, wenn er sich im Moment der Ballabgabe (eines Spielers der eigenen Mannschaft) näher an der gegnerischen Torlinie befindet als der Ball und der `letzte gegner...
  2. Ab¦seits [n. -; nur Sg.; Sport] regelwidrige Stellung [Lehnübersetzung von engl. off side `außerhalb der (eigenen) Spielfeldhälfte`]
  3. ab¦seits I [Adv. ] 1 entfernt, in einigem Abstand; a. stehen, liegen 2 [Sport] in regelwidriger Stellung II [Präp. mit Gen., auch mit `von`] fern, außerhalb; a. der Straße; a. vom Wege; a. vom Trubel der Welt


Abseitsfalle
  1. Ab¦seits¦fal¦le [f. 11 ; Sport] taktisches Verhalten, bes. beim Fußball, um den Gegner ins Abseits laufen zu lassen
  2. Fußballeine taktische Variante des Stellungsspiels, bei der alle Abwehrspieler während eines gegner. Angriffs plötzlich auf einer Linie stehen bleiben oder nach vorn laufen, so dass der Gegner, der angespielt wird, abseits steht. Die Anwendung der A. ist riskant, weil im Fall ihres N...


Absence
  1. [ap'sãs; die; französisch] (Abwesenheit) meist nur Sekunden dauernde Bewusstseinspause, die als Form des kleinen epileptischen Anfalls (Petit mal) auftritt (Epilepsie ) .
  2. Ab¦sence [absã:s f. 11 ] 1 Geistesabwesenheit 2 kurze Bewusstseinstrübung oder Bewusstlosigkeit (bei epileptischen Anfällen) [frz., ➔ Absenz]


absenden
ab¦sen¦den [V.138, hat abgesandt; mit Akk.] 1 etwas a. mit der Post auf den Weg bringen; Syn. abschicken; eine Ware, ein Paket a. 2 jmdn. a. mit einem Auftrag auf den Weg schicken; einen Boten a.

Absender
Ab¦sen¦der [m. 5 ] jmd., der etwas abschickt oder abgeschickt hat

absenken
(Bauwesen) Bauwesen1. die Senkrechte mit einem Senkblei bestimmen. - 2. Grundwasserabsenkung .

Absenker
Ab¦sen¦ker [m. 5 ] in die Erde herabgebogener und festgehakter Pflanzenteil (der nach Bewurzelung von der Mutterpflanze abgetrennt wird)

absent
  1. [lateinisch] abwesend; sich absentieren, sich entfernen.
  2. ab¦sent [Adj. , o. Steig.] abwesend; Ggs. präsent [

    absentieren
    ab¦sen¦tie¦ren [V.3, hat absentiert; refl.; veraltend] sich a. sich entfernen, sich zurückziehen; ich werde mich a., sobald es geht [
    Absentismus
    1. [lateinisch] Geschichtegewohnheitsmäßige dauernde `Abwesenheit` eines Großgrundbesitzers von seiner Besitzung, deren Verwaltung er Angestellten überlässt; z. B. bereits im Römischen Reich (Latifundien) . Der Absentismus führt häufig zu schlech...
    2. [lateinisch] Soziologievon der modernen Soziologie geprägter Begriff für die Neigung der Angehörigen besonders größerer industrieller Betriebe, sich gegen Mängel des Arbeitsverhältnisses durch Fehlen bei der Arbeit zu wehren. Absentismus deutet an, dass das Betrieb...


    Absenz
    Ab¦senz [f. 10 ] 1 [schweiz.] Absence 2 Abwesenheit; Ggs. Präsenz (1) [
    abservieren
    ab¦ser¦vie¦ren [V.3, hat abserviert] I [mit Akk. oder o. Obj.] (Geschirr) vom Tisch wegnehmen; Sie können a. II [mit Akk.] jmdn. a. [ugs.] ihn rücksichtslos aus seiner Stellung entfernen

    Absetzbecken
    1. (Absitzbecken) AbwasserklärungAnlage zur mechanischen Abtrennung fein verteilter Sinkstoffe aus dem Wasser, das die Anlagen langsam durchfließt. In der Wasseraufbereitung sind es Becken oder Behälter zur Sedimentation der bei der Flockung gebild...
    2. Ab¦setz¦be¦cken [n. 7 ] Anlage zum Auffangen und zum Klären von Abwasser


    absetzen
    1. ab¦set¦zen [V.1, hat abgesetzt] I [mit Akk.] 1 etwas a. a aus den Händen, vom Rücken nehmen und niedersetzen; eine schwere Tasche, den Tornister a. b aus einer Stellung, Haltung wegnehmen; Ggs. ansetzen; ein Glas a.; die Flöte, den Bogen a. c eine Zeit lang mitführen und dann lie...
    2. ChemieAbtrennen suspendierter Feststoffe aus Flüssigkeiten unter Wirkung der Schwer- oder Zentrifugalkraft; Sedimentation , Abscheiden .


    Absetzer
    im Braunkohletagebau ein fahrbares Gerät, das mithilfe von Bandförderern den Abraum über der Kippenfront abwirft, ohne sich allzu sehr dem Rand zu nähern (Bandabsetzer) .

    Absicht
    1. Ab¦sicht [f. 10 ] Wunsch, Vorsatz, etwas zu tun; ich habe (nicht) die A. zu ...; er hat ernste ~en er meint es ernst,[heute nur noch scherzh.] er möchte sie wirklich heiraten
    2. zielorientierter Wille oder Entschluss; straf- und zivilrechtlich relevant.


    absichtlich
    ab¦sicht¦lich [Adj. , o. Steig.] mit Absicht

    Absichtserklärung
    1. (Niyya) im Islam die Vorbedingung für die Gültigkeit religiöser Handlungen. Die Niyya (`Absicht`) braucht nicht mündlich geäußert zu werden; die Gläubigen müssen sich z. B. vor dem Gebet bewusst machen, welches Gebet sie verrichten wollen....
    2. Ab¦sichts¦er¦klä¦rung [f. 10 ] Erklärung über künftiges Verhalten, Willenserklärung; alle beteiligten Geschäftspartner haben ihre künftige Kooperation in einer A. festgehalten


    Absichtssatz
    Ab¦sichts¦satz [m. 2 ; Gramm.] Finalsatz

    absingen
    ab¦sin¦gen [V.140, hat abgesungen, mit Akk.; ugs.] grölend von Anfang an bis zu Ende singen; unter Absingen vulgärer Lieder zogen sie weiter

    absinken
    ab¦sin¦ken [V.141, ist abgesunken; o. Obj.] 1 sinken; der Blutdruck sinkt weiter ab 2 sich verschlechtern; seine Leistungen sanken immer mehr ab

    Absinth
    1. [griechisch] Botanik(Wermut, Artemisia absinthium) Sertürner Arzneimittel GmbHWermut, Artemisia absinthiumein Korbblütler , wegen seines Gehalts an Absinthin Heilpflanze und Basis der Wermutgetränke.Externe LinksWermut, Absinth (Artemisia absinthium) als Heilpflanze http://www.tee.org/B...
    2. [griechisch] Getränkebitter schmeckendes alkoholisches Getränk von intensiv grüner Farbe; hergestellt aus der Wermutpflanze unter Zusatz von Anis und Fenchel. Wirksamer Bestandteil ist neben dem Bitterstoff Absinthin das Nervengift Thujon, das anregend und halluzinogen wirkt und bei ch...
    3. Ab¦sinth [m. 1 ] ein Wermutbranntwein [

      absitzen
      ab¦sit¦zen [V.143] I [hat abgesessen; mit Akk.] 1 eine Zeit a. sitzen, bis eine bestimmte Zeit vergangen ist; er muss dort seine acht Stunden a. 2 eine Strafe, eine Zeit als Strafe a. eine Strafe bis zu Ende verbüßen; er hat fünf Jahre im Gefängnis abgesessen 3 einen Gegenstand ...

      absolut
      1. [lateinisch] allgemeinunabhängig, unbedingt, losgelöst, abgeschlossen, in seiner Art vollkommen; auch Bezeichnung für Flüssigkeiten möglichst hoher Reinheit, z. B. absoluter Alkohol, absoluter Ether.
      2. [lateinisch] Philosophieschon bei den Philosophen der Antike im Gegensatz zu relativ auch als Bezeichnung von `bonum` (gut) und `perfectum` (vollkommen) ; seit den Kirchenvätern dann auch als Eigenschaft Gottes gebraucht. Hegel nannte den Weltgeist das Absolute (absoluter ...
      3. ab¦so¦lut I [Adj. , o. Steig.] 1 nicht mehr steigerbar, vollkommen; das Durcheinander war a.; der ~e Rekord war ... 2 unabhängig, ohne Vergleiche, für sich stehend; Ggs. relativ (1) ; ~e Atmosphäre [nicht mehr zulässige Einheit für den] Luftdruck; vgl. Bar (2) ; ~es ...


      absolute Helligkeit
      (absolute Größe) ein Maß für die tatsächliche Strahlungsleistung eines Himmelskörpers; definiert als die scheinbare Helligkeit, die das Objekt aus der Einheitsentfernung von 10 Parsec, knapp 33 Lichtjahren, hätte. Die absoluten Helligkeiten der meisten Sterne lieg...

      absolute Kunst
      abstrakte Kunst .

      absolute Malerei
      eine auf autonome Form- und Farbgebung reduzierte Malerei. Im weiteren Sinne synonym zur abstrakten Malerei, bezeichnet der von Adolf Hoelzel geprägte Begriff im engeren Sinne eine auf psychische Ausdruckswerte verzichtende gegenstandslose Malerei. Ausgangspunkt der Bildwelt ist dabei nicht die...

      absolute Mehrheit
      bei Abstimmungen: 1. mehr als die Hälfte der abgegebenen Stimmen; - 2. mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten, z. B. im Deutschen Bundestag bei der Wahl des Bundeskanzlers ; Gegensatz: relative Mehrheit . Mehrheitsprinzip .

      absolute Musik
      die reine, d. h. allein den eigenen Gesetzen folgende, nicht an das Wort oder an außermusikalische Vorstellungen gebundene Instrumentalmusik; Gegensatz: Programmmusik, Lied, Oper.

      absolute Temperatur
      die von -273,15 °C, dem absoluten Nullpunkt, aus gerechnete Temperatur ; in Kelvin (Kurzzeichen K) gemessen.

      absolute Zahl
      absoluter Betrag .Externe LinksMathematische Definition zu 'absoluter Wert' http://mathworld.wolfram.com/AbsoluteValue.html Streng mathematische Erläuterungen mit Verweisen zu verwandten Themen sowie Literaturhinweise in Eric Weissteins umfangreicher Online-Mathematik-EnzyklopädieMathemati...

      Absolute(s)
      Ab¦so¦lu¦te(s) [n. 17 oder 18 ; nur Sg.; Philos.] allein aus sich bestehendes Sein, das in sich selbst ruht

      absoluter Fehler
      MathematikAbweichung eines Näherungswerts a vom wahren Wert x einer Größe; der absolute Fehler beträgt¦a-x ¦Auch relativer Fehler .

      absoluter Nominativ
      [lateinisch, `händender-`] (Nominativus pendens) rhetorisches Stilmittel; ein außerhalb des Satzverbandes und im Nominativ stehendes Satzglied; z. B. `der Mensch, ich kenne ihn nicht`, `wir wollen Frieden schaffen, eine große Aufgabe`.

      absoluter Nullpunkt
      Anfangspunkt der thermodynamischen Temperaturskala, 0 K (Kelvin) , in der Celsius-Temperaturskala bei -273,15 °C; tiefste mögliche Temperatur. absolute Temperatur .

      absoluter Tanz
      von Mary Wigman geprägte Bezeichnung für eine Form des Bühnentanzes, die den Tanz als Selbstzweck betrachtet und auf Musik, Dekoration und Kostüm verzichtet.

      absolutes Gehör
      die Fähigkeit, einen gehörten Ton ohne Hilfsmittel seiner Höhe und Benennung nach anzugeben; kein Beweis für musikalische Begabung.

      absolutes Maßsystem
      Maßsystem der Physik auf der Grundlage von nur drei Grundeinheiten, Zentimeter (cm) - Gramm (g) - Sekunde (s) , daher meist CGS-System genannt.

      absolutes Recht
      Recht, das im Gegensatz zum relativen Recht gegenüber jedermann wirkt. Dazu zählen u. a. das Recht auf Achtung von Leben und Gesundheit eines Menschen, das Recht am eigenen Namen und am eigenen Bild sowie das Recht des Eigentümers, nach Belieben mit seinem Eigentum zu verfahren u...

      absolutes Tempus
      Zeitform des Verbs, die in einem Hauptsatz allein stehen kann (im Deutschen: Präsens, Präteritum, Futur I) ; Gegensatz: relatives Tempus .

      Absolutheitsanspruch
      in seiner Form als `intensiver Absolutheitsanspruch` ist darunter die absolut gesetzte ausschließliche Bindung an den eigenen Gott zu verstehen. In den von Gustav Mensching so genannten Volksreligionen besteht diese intensive Absolutheit. Universal- oder Weltreligionen wie das Chri...

      Absolution
      1. [lateinisch] Lossprechung von der Sünde nach einem (öffentlichen oder privaten) Bekenntnis der Sünden (Beichte ) . In der katholischen Kirche ist die Absolution Teil des Bußsakraments und kann nur durch einen Priester erteilt werden. Die lutherische Kirche kennt die Absolution als...
      2. Ab¦so¦lu¦ti¦on [f. 10 ; kath. Kirche] Freisprechung von Sünden; jmdm. die A. erteilen [

        Absolutismus
        1. [lateinisch] (absolute Monarchie) die vorherrschende Regierungsform im Europa des 17./18. Jahrhunderts, nach der die gesamte Epoche benannt wurde. Der Absolutismus bildete die Brücke vom Ständestaat zur konstitutionellen Monarchie und zum modernen Nationalstaat.Charakter: Im Absolutismus hat...
        2. Ab¦so¦lu¦tis¦mus [m. -; nur Sg.] Regierungsform, bei der der Herrscher die unbeschränkte Gewalt ausübt


        Absolutist
        Ab¦so¦lu¦tist [m. 10 ] Anhänger des Absolutismus

        absolutistisch
        ab¦so¦lu¦tis¦tisch [Adj. , o. Steig.] zum Absolutismus gehörend, in der Art des Absolutismus

        Absolutkraft
        das vom Muskelquerschnitt abhängige Kraftpotenzial des Menschen. Normalpersonen können bei einer willkürl. Kontraktion des Muskels ca. 70% der Kraft zum Einsatz bringen (Maximalkraft ) . Die restl. 30% können nur mit hoher (z. B. elektr.) Stimulation aktiviert werden. Dieses ...

        Absolutorium
        1. [das, Plural Absolutorien; lateinisch] in Österreich Bestätigung einer Hochschule, dass man die für die Abschlussprüfung erforderliche Anzahl an Semestern und Übungen erreicht hat.
        2. [das, Plural Absolutorien; lateinisch] veraltet für Urteil über Lossprechung, Freispruch.
        3. Ab¦so¦lu¦to¦ri¦um [n. -s; -ri¦en] 1 [veraltet] Freispruch 2 die Bescheinigung darüber 3 [österr.] Zulassung zum Staatsexamen und zum Abitur [ ➔ absolut]


        Absolvent
        Ab¦sol¦vent [m. 10 ] jmd., der eine Schule, einen Lehrgang absolviert hat

        absolvieren
        1. [lateinisch, `loslösen`] allgemeinerfolgreich beenden.
        2. [lateinisch, `loslösen`] Religionfreisprechen (Absolution ) .
        3. ab¦sol¦vie¦ren [V.3, hat absolviert; mit Akk.] 1 etwas a. a erfolgreich durchlaufen; einen Lehrgang, die Schule, eine Prüfung a. b pflichtgemäß erledigen, leisten; einen Besuch a.; ein immenses Pensum a. 2 jmdn. a. [kath. Kirche] jmdm. die Absolution erteilen, jmdn. von Sünden l...


        absonderlich
        ab¦son¦der¦lich [Adj. ] vom Üblichen abweichend, nicht ganz verständlich, Kopfschütteln hervorrufend, seltsam; er wird jetzt im Alter etwas a.; eine ~e Idee; ein ~er Vorschlag

        Absonderlichkeit
        Ab¦son¦der¦lich¦keit [f. 10 ] 1 [nur Sg.] absonderliche Beschaffenheit, absonderliches Wesen 2 absonderliche Sache; das und andere ~en

        absondern
        ab¦son¦dern [V.1, hat abgesondert] I [mit Akk.] 1 etwas a. ausscheiden, nach außen fließen lassen; die Wunde sondert Flüssigkeit ab 2 jmdn. a. von andern trennen; Kranke a. II [refl.] sich a. sich von andern zurückziehen, fern halten; sie sondert sich oft von den anderen Kinder...

        Absonderung
        1. Ab¦son¦de¦rung [f. 10 ] 1 [nur Sg.] das Absondern 2 abgesonderte Flüssigkeit
        2. Biologie(Sekretion) Sekret .
        3. Geologiebei Abkühlung von Magmen oder Laven durch Schrumpfung entstehende Gesteinsstücke. Bei Sedimentgesteinen entsteht Absonderung durch Austrocknen und Verwitterung. Die Kenntnis der Absonderung ist technisch wichtig in Steinbrüchen.


        Absorbens
        Ab¦sor¦bens [n. -; -ben¦zi¦en oder -ben¦tia -tsja] Stoff, der einen anderen absorbiert; Ggs. Absorptiv [
        absorbent
        ab¦sor¦bent [Adj. , o. Steig.] ein-, aufsaugend; ~es Material

        Absorber
        1. [der; englisch] AtomphysikMateriestück, Körper, der eine Strahlung absorbieren soll, vor allem bei Kernreaktoren verwendet. Als Absorber für Gammastrahlen wird z. B. Blei, als Absorber für langsame Neutronen Cadmium verwendet.
        2. [der; englisch] KältetechnikKältemaschinen .Externe LinksAbsorber in der Solartechnik http://www.solarserver.de/lexikon/absorber.html Das 'Solarlexikon' informiert über den Absorber und seine Funktion. Im Weiteren findet man Literaturhinweise und LinksAbsorber in der Solartechnik http:...
        3. Ab¦sor¦ber [m. 5 ] Anlage zum Absorbieren von Gasen oder Dämpfen [

          absorbieren
          1. [lateinisch] durch Absorption binden; `verschlucken`.
          2. ab¦sor¦bie¦ren [V.3, hat absorbiert; mit Akk.] 1 etwas a. ein-, aufsaugen; Wasser absorbiert Sauerstoff 2 jmdn. a. (ganz) in Anspruch nehmen; meine Arbeit absorbiert mich völlig [

            Absorption
            1. [lateinisch] Astronomie(interstellare Absorption) die Abschwächung, die das Licht entfernter Sterne auf dem langen Weg bis zur Erde durch interstellare Materie erfährt.
            2. [lateinisch] ChemieBindung von Gasen oder Feuchtigkeit durch Flüssigkeiten oder feste Stoffe; zu unterscheiden von der Adsorption .
            3. [lateinisch] Grammatikdas `Aufsaugen` eines Vokals durch einen benachbarten Konsonanten, der dadurch sonantisch (Silbenträger) wird.


            Absorptionslinien
            dunkle Linien im kontinuierlichen Spektrum einer Lichtquelle, die infolge Absorption des Lichts durch Materie der Umgebung entstehen. Da die Moleküle bzw. Atome des absorbierenden Stoffs nur Licht von bestimmten Wellenlängen absorbieren (verschlucken) , entstehen nur an denjenigen Stellen d...

            Absorptionsmaschine
            Form der Kältemaschinen .

            absorptiv
            1. ab¦sorp¦tiv [Adj. , o. Steig.] zur Absorption fähig, ein-, aufsaugend [Ab¦sorp¦tiv [n. 1 ] Stoff, der von einem anderen absorbiert wird; Ggs. Absorbens


            abspalten
            ab¦spal¦ten [V.2, hat abgespaltet/abgespalten; mit Akk.] 1 abhauen, mit einem Werkzeug etwas von einem Gegenstand abtrennen; von dem Holzklotz ein Stück a. 2 [refl.; übertr.] trennen; der linke Flügel der Partei spaltete sich ab 3 [Chem.] durch eine chemische Reaktion abtrennen...

            abspanen
            Werkstücke aus Metall, Holz und neuerdings Kunststoffen spanabhebend bearbeiten mithilfe von Werkzeugmaschinen, z. B. Bohrmaschine, Drehbank, Gewindeschneid-, Hobel-, Fräs-, Rundschleif-, Stoßmaschine, Kreis-Kaltsäge und Lochpresse.

            Abspann
            1. Ab¦spann [m. 1 ; meist Sg.; Film] Sequenz nach dem eigentlichen Ende eines Films, in der die Mitwirkenden aufgelistet werden; Ggs. Vorspann
            2. Schlusssequenz eines Kinofilms, einer Rundfunksendung oder CD-ROM. Der Abspann nennt u. a. Schauspieler, Mitarbeiter, Produzenten und enthält einen Copyright -Vermerk.


            abspannen
            1. ab¦span¦nen [V.1, hat abgespannt] I [mit Akk.] aus dem Gespann nehmen, vom Wagen losbinden; Ggs. anspannen (I) ; Zugtiere a. II [o. Obj.] sich entspannen; abgespannt
            2. hochragende Bauwerke (Masten, Schornsteine, Gerüste) durch Abspannseile gegen Umfallen sichern.Auch Überland- und Bahnfahrleitungen müssen abgespannt werden, damit sie die horizontalen Komponenten der Beanspruchung durch die Lasten (Leiterseile) aufnehmen können.


            Abspannung
            Ab¦span¦nung [f. -; nur Sg.] Nachlassen der Spannung, Ermüdung, Erschöpfung

            absparen
            ab¦spa¦ren [V.1, hat abgespart] abdarben

            abspecken
            ab¦spe¦cken [V.1, hat abgespeckt; o. Obj.; ugs.] abnehmen, Diät halten; er müsste dringend a.

            abspeisen
            ab¦spei¦sen [V.1, hat abgespeist; mit Akk.] jmdn. mit etwas a. jmdm. weniger Gutes oder Wertvolles geben, als er erwartet hat; jmdn. mit schönen Worten, mit einem kleinen Geschenk a.; damit lasse ich mich nicht a. [eigtl. `mit Speise versorgen`]