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Kategorie: Automatisierung > Computer
Datum & Land: 10/10/2008, De.
Wörter: 8062
Kommunikation, optische
Subst. (optical communications) ® siehe optische Kommunikation.
Kommunikation, serielle
Subst. (serial communication) ® siehe serielle Kommunikation.
Kommunikations-Controller
Subst. (communications controller) Ein Gerät, das als Bindeglied bei Kommunikationsübertragungen zu und von einem Host-Computer zum Einsatz kommt. Ein Kommunikations-Controller ist am Host-Computer angeschlossen und befreit diesen von den eigentlichen Aufgaben zum Senden, Empfangen, zur Entschlüsselung sowie Fehlerprüfung. Dadurch wird eine effizi...
Kommunikations-Port
Subst. (communications port) ® siehe COM.
Kommunikations-Server
Subst. (communications server) Ein Gateway, das Pakete in einem lokalen Netzwerk (LAN) in asynchrone Signale übersetzt, wie sie in Telefonleitungen oder in der seriellen Übertragung nach RS-232-C verwendet werden. Außerdem ermöglicht das Gateway allen Knoten im LAN den gemeinsamen Zugriff auf Modems sowie den Aufbau von RS-232-C-Verbindungen. ...
Kommunikations-Software
Subst. (communications software) Die Software, die das Modem gemäß der auf der Benutzerebene aufgerufenen Befehle steuert. Im allgemeinen enthält eine derartige Software sowohl Funktionen zur Terminal-Emulation als auch Dateiübertragungs-Funktionen. ® siehe auch Modem, Terminal-Emulation.
Kommunikations-Steckplatz
Subst. (communications slot) Ein Erweiterungssteckplatz, der für eine Netzwerk-Schnittstellenkarte reserviert ist und sich in vielen Modellen des Apple Macintosh findet.
Kommunikations-System
Subst. (communications system) Die Gesamtheit von Hardware, Software und Verbindungen zur Datenübertragung, die eine Kommunikationseinrichtung ausmachen.
Kommunikationskanal
Subst. (communications channel) ® siehe Kanal.
Kommunikationsnetzwerk
Subst. (communications network) ® siehe Netzwerk.
Kommunikationsparameter
Subst. (communications parameter) Die verschiedenen Einstellungen, die für eine Kommunikation zwischen Computern erforderlich sind. Beispielsweise müssen bei einer asynchronen Übertragung die Parameter Modemgeschwindigkeit, Anzahl der Datenbits und Stopbits sowie der Paritätstyp festgelegt werden, um eine korrekte Verbindung zwischen zwei Modems e...
Kommunikationsprogramm
Subst. (communications program) Ein Softwareprogramm, mit dessen Hilfe ein Computer eine Verbindung zu einem anderen Computer herstellen und Informationen mit ihm austauschen kann. Zum Aufbau der Verbindung stellen Kommunikationsprogramme diverse Funktionen zur Verfügung, z.B. die Verwaltung von Kommunikationsparametern, die Speicherung von Telefo...
Kommunikationsprotokoll
Subst. (communications protocol) Ein Satz an Vorschriften oder Standards, die es Computern ermöglichen, Kommunikationsverbindungen herzustellen und Informationen möglichst fehlerfrei auszutauschen. Ein allgemein anerkanntes Protokoll für die Standardisierung der kompletten Computerkommunikation stellt das sog. ISO/OSI-Schichtenmodell dar - ein auf...
Kommunikationssteuerschicht
Subst. (session, session layer) Die fünfte der sieben Schichten des OSI-Referenzmodells. Die Kommunikationssteuerschicht behandelt die Einzelheiten, die zwischen zwei Geräten zum Zwecke des Informationstransfers vereinbart werden müssen. ® siehe auch ISO/OSI-Schichtenmodell. ® siehe auch ISO/OSI-Schichtenmodell.
Kommunikationsverbindung
Subst. (communications link) Die zwischen Computern eingerichtete Verbindung, die eine Datenübertragung ermöglicht.
Kommunikation
Subst. (communications) Ein umfangreiches Fachgebiet, das sich mit den Methoden, Mechanismen und Medien der Informationsübertragung beschäftigt. Die Kommunikation im Computersektor umfaßt die Datenübertragung von einem Computer zu einem anderen über ein Kommunikationsmedium - z.B. eine Telefonleitung, eine Richtfunkstrecke, eine Satellitenverbindu...
Komparator
Subst. (comparator) Ein Gerät zum Testen zweier Elemente auf Gleichheit. In der Elektronik kann ein Komparator z.B. eine Schaltung darstellen, die zwei Eingangsspannungen vergleicht und anzeigt, welche davon höher ist.
Kompatibilitäts-Box
Subst. (compatibility box) ® siehe DOS-Box.
Kompatibilitätsmodus
Subst. (compatibility mode) Allgemein ein Modus, in dem die Hardware oder Software des einen Systems die Ausführung von Software-Operationen aus einem anderen System unterstützt. Der Ausdruck bezieht sich häufig auf die Fähigkeit moderner Betriebssysteme für Intel-Mikroprozessoren (z.B. OS/2 und Windows NT), MS-DOS-Software betreiben zu können. Au...
Kompatibilität
Subst. (compatibility) Der Grad, bis zu dem ein Computer, ein angeschlossenes Gerät, eine Datendatei oder ein Programm die gleichen Befehle, Formate oder Programmiersprachen wie andere Komponenten verwenden oder verstehen kann. Uneingeschränkte Kompatibilität bedeutet, daß sowohl für die Benutzer als auch für die Programme keine funktionalen Unter...
kompilieren und starten
Adj. (compile-and-go) Eigenschaft einer Entwicklungsumgebung, in der ein Programm automatisch nach der Kompilierung gestartet wird. ® siehe auch ausführen, kompilieren.
kompilieren
Vb. (compile) Das Übersetzen des gesamten Quellcodes eines Programms von einer Hochsprache in den Objektcode. Erst nach diesem Vorgang kann das jeweilige Programm gestartet werden. Der Objektcode stellt einen ausführbaren Maschinencode oder eine Variante eines Maschinencodes dar. Im weiteren Sinn bezieht sich »kompilieren« auch auf das Übersetzen ...
Kompilierung, bedingte
Subst. (conditional compilation) ® siehe bedingte Kompilierung.
Kompilierung, Zuweisung bei
Subst. (compile-time binding) ® siehe Zuweisung bei Kompilierung.
Kompilierungszeit
Subst. (compile time) Die Zeitdauer, die für die Kompilierung eines Programms erforderlich ist. Die Kompilierungszeit kann sich im Bereich vom Bruchteil einer Sekunde bis hin zu vielen Stunden bewegen, abhängig von der Größe und Komplexität des Programms, der Geschwindigkeit und der Strategie des Compilers, der Leistungsfähigkeit der Hardware und ...
Komplement, echtes
Subst. (true complement) ® siehe Komplement.
Komplement
Subst. (complement) Vereinfacht ausgedrückt eine Zahl, die das »Spiegelbild« einer anderen Zahl (im selben Zahlensystem, z.B. im Zahlensystem zur Basis 10 oder zur Basis 2) darstellt. Komplemente werden häufig zur Darstellung negativer Zahlen verwendet. Im Computersektor sind zwei Arten von Komplementen gebräuchlich: Basis-minus-1-Komplemente und ...
komplementäre Operation
Subst. (complementary operation) In der Booleschen Logik eine Operation, die das entgegengesetzte Ergebnis in bezug auf eine andere Operation bei Verwendung gleicher Ausgangswerte erzeugt. Dazu ein Beispiel: Wenn A »wahr« ist, gibt NOT A (das Komplement von A) den Wert »falsch« zurück. ® siehe auch Boolesche Algebra.
komplementärer Metalloxidhalbleiter
Subst. (complementary metal-oxide semiconductor) ® siehe CMOS.
kompletter Bypass
Subst. (total bypass) Ein Kommunikationsnetzwerk, das die Orts- und Fernverbindungen des Telefonnetzes per Satellitenübertragung umgehen kann.
komplexe Zahl
Subst. (complex number) Eine Zahl in der Form »a + bi«, wobei »a« und »b« reelle Zahlen darstellen; »i« ist die Wurzel aus -1 und wird als »Imaginärteil« bezeichnet. Komplexe Zahlen können als Punkte auf einer zweidimensionalen Ebene gezeichnet werden, die als »komplexe Ebene« bezeichnet wird. Der Wert »a« wird dabei entlang der horizontalen Achse...
Komponente
Subst. (component) Allgemein ein Bestandteil eines größeren Systems oder einer größeren Struktur. In der Programmierung eine individuelle, modulare Routine, die kompiliert und dynamisch gelinkt wurde und für den Einsatz in Verbindung mit anderen Komponenten oder Programmen bereitsteht. ® siehe auch kompilieren, linken, Modulbibliothek, Prog...
Kompressor
Subst. (compressor) Ein Gerät, das bestimmte Parameter eines Signals - z.B. die Lautstärke - begrenzt, um die Effizienz der Übertragung zu steigern.
komprimieren
Vb. (compress) Das Reduzieren der Größe einer Dateneinheit, z.B. einer Datei oder einer Kommunikationsnachricht, so daß diese mit weniger Platz gespeichert oder mit einer geringeren Bandbreite übertragen werden kann. Daten werden im allgemeinen komprimiert, indem sich wiederholende Bitmuster entfernt und durch eine spezielle zusammengefaßte Form e...
komprimierte Datei
Subst. (compressed file) Eine Datei, deren Inhalt mit Hilfe eines speziellen Hilfsprogramms komprimiert wurde, so daß diese im Vergleich zum unkomprimierten (gewöhnlichen) Zustand weniger Speicherplatz auf der Festplatte oder einem anderen Datenträger beansprucht. ® siehe auch Installationsprogramm, LHARC, PKUNZIP, PKZIP, Utility-Programm.
komprimierter Datenträger
Subst. (compressed disk) Eine Festplatte oder eine Diskette, deren effektive Speicherkapazität durch den Einsatz eines Komprimierungsprogramms, z.B. Stacker oder Double Space, erhöht wurde. ® siehe auch Komprimierung.
komprimiertes Laufwerk
Subst. (compressed drive) Eine Festplatte, deren effektive Speicherkapazität durch den Einsatz eines Komprimierungsprogramms, z.B. Stacker oder Double Space, erhöht wurde. ® siehe auch Datenkomprimierung, komprimierter Datenträger.
Komprimierung, verlustfreie
Subst. (lossless compression) ® siehe verlustfreie Komprimierung.
Komprimierung, verlustreiche
Subst. (lossy compression) ® siehe verlustreiche Komprimierung.
Komprimierung
Subst. (compression) ® siehe Datenkomprimierung.
Kondensator
Subst. (capacitor) Ein elektronisches Bauelement, das eine bestimmte elektrische Kapazität aufweist (also das Fassungsvermögen für elektrische Ladungen). Ein Kondensator besteht im allgemeinen aus zwei leitenden Platten, die durch ein isolierendes Material (Dielektrikum) getrennt sind. Davon ausgehend, daß die anderen physikalischen Größen konstan...
Konfektions-Software
Subst. (canned software) Ein anderer Begriff für »Standard-Software«. Gemeint sind Programme, die sich an einen breiten Anwenderkreis richten - z.B. Textverarbeitungsprogramme und Tabellenkalkulationsprogramme - und typischerweise in hoher Stückzahl über den Fach- oder Versandhandel verkauft werden.
Konfektionsprogramm
Subst. (canned program) ® siehe Konfektions-Software.
Konfektionsroutine
Subst. (canned routine) Eine bereits bestehende Routine, die in ein Programm eingefügt und ohne Änderungen verwendet wird. ® siehe auch Bibliotheksroutine.
Konfigurationsdatei
Subst. (configuration file) Eine Datei, die maschinenlesbare Informationen für eine Hardware- oder Softwarekomponente enthält. Mit Hilfe von Konfigurationsdateien werden Einstellungen beeinflußt und damit die korrekte Funktionsweise und die Zusammenarbeit mit anderen Komponenten sichergestellt. Konfigurationsdateien können auch benutzerspezifische...
Konfiguration
Subst. (configuration, setup) In bezug auf einen einzelnen Mikrocomputer die Summe der internen und externen Komponenten, einschließlich Arbeitsspeicher, Laufwerke, Tastatur, Monitor sowie den (im allgemeinen) weniger kritischen Zusatzeinrichtungen wie Maus, Modem oder Drucker sowie die Einstellungen an den einzelnen Komponenten. Änderungen an die...
Konkordanz
Subst. (concordance) Eine Liste von Wörtern eines Dokuments, die sowohl Verweise auf die Textpassagen, in denen die Wörter vorkommen, als auch einen Ausschnitt aus dem jeweiligen Kontext enthält.
Konkurrenz
Subst. (contention) In einem Netzwerk der »Wettbewerb« unter den Arbeitsstationen um eine Gelegenheit für die Nutzung einer Kommunikationsleitung oder einer Netzwerkressource. In der Grundbedeutung beschreibt die Konkurrenz eine Situation, in der mehrere Geräte zur selben Zeit einen Sendeversuch unternehmen und damit eine Kollision auf der Leitung...
Konsistenzprüpfung
Subst. (consistency check) Eine Untersuchung, ob Datenelemente bestimmten Formaten, Grenzen oder anderen Parametern genügen und nicht in sich widersprüchlich sind. ® Vgl. Vollständigkeitsprüfung.
Konsole
Subst. (console) Eine Steuereinheit, z.B. ein Terminal, über die Benutzer mit dem Computer kommunizieren. Bei Mikrocomputern umfaßt die Konsole das Gehäuse mit den Hauptkomponenten und Steuerelementen des Systems, wozu gelegentlich auch der Bildschirm und die Tastatur gerechnet werden. Beim Betriebssystem MS-DOS stellt die Konsole das primäre Eing...
konstanter Ausdruck
Subst. (constant expression) Ein Ausdruck, der sich ausschließlich aus Konstanten zusammensetzt und dessen Wert sich folglich während der Programmausführung nicht ändert. ® Vgl. variabler Ausdruck.
Konstante
Subst. (constant) Bei der Programmierung ein benanntes Element, das während der gesamten Programmausführung einen konstanten Wert beibehält, im Gegensatz zu einer Variablen, deren Wert während der Ausführung geändert werden kann. ® Vgl. Variable.
Konstellation
Subst. (constellation) In der Kommunikationstechnik ein Muster der möglichen Zustände einer Trägerschwingung, denen jeweils eine bestimmte Bitkombination zugeordnet ist. Eine Konstellation zeigt die Anzahl der Zustände, die sich als eindeutige Wechsel in einem Kommunikationssignal erkennen lassen, und damit die maximale Anzahl der Bits, die mit ei...
Konstruktion, computerunterstützte
Subst. (computer-aided design) ® siehe CAD.
Kontaktmanager
Subst. (contact manager) Eine Form einer spezialisierten Datenbank, die es den Benutzern erleichtert, die persönliche Kommunikation - per Telefon, E-Mail usw. - mit Kunden aufrechtzuerhalten. Kontaktmanager werden im großen Stil von Handelsvertretern und anderen Geschäftsleuten eingesetzt, die einen großen Kundenstamm aufweisen und diesen adäquat ...
kontextabhängig
Adj. (context-dependent) Eigenschaft eines Prozesses oder einer Reihe von Zeichen, deren Bedeutung von den jeweiligen Umgebungsbedingungen abhängig ist.
kontextbezogene Hilfe
Subst. (context-sensitive help) Form der Hilfestellung in einem Programm, bei der die erklärenden Informationen abhängig vom momentanen Arbeitsablauf (dem derzeit angewählten Befehl oder der derzeit durchgeführten Aktion) angezeigt werden.
kontextbezogene Suche
Subst. (contextual search) Eine Form einer Suchoperation, bei der spezifizierte Dateien nach einer bestimmten Folge von Textzeichen durchsucht werden. Im Gegensatz zu gewöhnlichen Suchvorgängen bezieht sich die Suche im allgemeinen nicht auf ein bestimmtes Datenfeld, sondern auf alle Datenfelder.
kontextbezogenes Menü
Subst. (context-sensitive menu) Ein Menü, bei dem die einzelnen Menüpunkte abhängig vom Kontext entweder angeboten oder gesperrt werden. Gesperrte Menüpunkte werden zur besseren Unterscheidung meist in einer anderen Farbe (z.B. grau statt schwarz) angezeigt. Kontextbezogene Menüs kommen u.a. in Programmen unter Microsoft Windows zum Einsatz; der M...
kontextbezogenes Multitasking
Subst. (context switching) Form des Multitasking, bei der der Prozessor von einem Task zu einem anderen umschaltet, im Gegensatz zu einem Multitasking, bei dem jedem der derzeit aktiven Tasks ein festes Zeitintervall der Prozessorzeit zugewiesen wird. ® siehe auch Multitasking, Zeitscheibe.
Kontextmenü
Subst. (pop-up menu) Bei einer grafischen Benutzeroberfläche ein Menü, das auf dem Bildschirm angezeigt wird, sobald der Benutzer ein bestimmtes Element auswählt. Kontextmenüs können in jedem Bildschirmbereich angezeigt werden und werden in der Regel ausgeblendet, wenn ein Menüelement ausgewählt wird. ® Vgl. Drop-down-Menü, Pulldown-Menü.
kontinuierliche Verarbeitung
Subst. (continuous processing) Die Verarbeitung von Transaktionen zu dem Zeitpunkt, zu dem diese dem System zugeführt werden. ® Vgl. Stapelverarbeitung.
Kontrastregler
Subst. (contrast, head, header, header record, home record) Drehknopf bei einem Monitor, mit dem sich der Kontrast ändern läßt.
Kontrast
Subst. (contrast) Das Maß, das die Differenz zwischen den hellsten und den dunkelsten Bildpunkten bei einem Monitor oder einem Ausdruck angibt.
Kontrollelement
Subst. (control) In einer grafischen Benutzeroberfläche ein Bildschirmobjekt, das zum Start von Aktionen und zur Beeinflussung von Einstellungen dient. Die gebräuchlichsten Steuerelemente sind Optionsfelder und Kontrollkästchen (mit denen sich jeweils Optionen wählen lassen), Bildlaufleisten (die es erlauben, durch das Dokument zu blättern und ein...
Kontrollfeld
Subst. (control panel) ® siehe Systemsteuerung.
Kontrollkästchen
Subst. (check box) Ein interaktives Steuerelement, das häufig in grafischen Benutzeroberflächen zu finden ist. Kontrollkästchen werden für das Aktivieren oder Deaktivieren einer Option aus einer Gruppe von Optionen verwendet. Eine aktivierte Option ist daran zu erkennen, daß im Kontrollkästchen ein * oder ein Häkchen angezeigt wird. ® siehe ...
Kontrollstruktur
Subst. (control structure) Ein Bestandteil eines Programms, der die Abarbeitungsreihenfolge von Befehlen festlegt und bei der strukturierten Programmierung verwendet wird. Es gibt drei grundlegende Kontrollstrukturen: Folge, Selektion und Iteration. Bei der Folge - der einfachsten Kontrollstruktur - werden untereinanderstehende Befehle der Reihe n...
Konturen
Subst. (contouring) Im Bereich der Computergrafik, z.B. in Verbindung mit CAD-Modellen, bezeichnet »Konturen« eine Darstellungsform, in der auch die Oberfläche eines Objektes zu sehen ist - mit allen Unebenheiten. Bei der Bildverarbeitung der Verlust an Detailschärfe, der in einem schattierten Bild (z.B. in einer Fotografie) auftritt, wenn zu wen...
Konturschrift
Subst. (outline font) Auch als »Vektorschrift« oder »Outline-Schrift« bezeichnet. Eine Schrift, die in einem Computer oder Drucker als Satz von Umrissen für das Erzeugen von Buchstaben und sonstigen Zeichen eines Zeichensatzes gespeichert ist. Konturschriften sind Schablonen - keine feststehenden Punktmuster (Bitmaps) - und können daher ohne Quali...
konventioneller Arbeitsspeicher
Subst. (conventional memory) Die Größe des RAM, die ein IBM-PC oder kompatibler Computer im Real Mode adressieren kann, typischerweise 640 Kilobyte (KB). Ohne den Einsatz spezieller Techniken stellt der konventionelle Arbeitsspeicher die einzige Form von RAM dar, der Programmen unter MS-DOS zur Verfügung steht. ® siehe auch Protected Mode, R...
Konvention
Subst. (convention) Ein Standard, der mehr oder weniger universell in einer bestimmten Situation verwendet wird. Im Mikrocomputerbereich sind zahlreiche Konventionen verbreitet. Beispielsweise stützt sich eine Programmiersprache wie C auf formell erlaubte Symbole und Abkürzungen, die verwendet werden müssen. Weniger formell halten sich die Program...
Konvergenz
Subst. (convergence) Eine gegenseitige Annäherung. Konvergenz läßt sich z.B. zwischen unterschiedlichen Disziplinen und Technologien beobachten - z.B. wenn Telefonkommunikation und Rechentechnik auf dem Gebiet der Telekommunikation konvergieren. In Verbindung mit einem Tabellenkalkulationsprogramm wird z.B. von »Konvergenz« gesprochen, wenn eine g...
Konverter
Subst. (converter) Ein Gerät, das elektrische Signale oder Computerdaten von einer Form in eine andere umwandelt (konvertiert). Beispielsweise formt ein Analog-Digital-Wandler analoge Signale in digitale um.
Konvertierungstabelle
Subst. (conversion table) Eine Tabelle, die einen Satz von Zeichen oder Zahlen enthält und die jeweiligen Entsprechungen in einem anderen Codierungsschema angibt. Bekannte Beispiele sind ASCII-Tabellen, die alle Zeichen und die entsprechenden ASCII-Werte aufweisen, sowie Umrechnungstabellen zwischen dezimal und hexadezimal. In den Anhängen A bis E...
Konvertierung
Subst. (conversion) Die Umwandlung von einem Format in ein anderes. In bezug auf Informationen handelt es sich dabei um einen Übergang, der die Form betrifft, aber nicht die Substanz. Folgende Konvertierungsarten lassen sich unterscheiden: Datenkonvertierung: Die Änderung der Informationsdarstellung - z.B. das Überführen der binären Darstellun...
Konzentrator
Subst. (concentrator) Ein Gerät der Kommunikationstechnik, das Signale von mehreren Quellen - z.B. Terminals in einem Netzwerk - zu einem oder mehreren Signalen zusammenfaßt, bevor sie zu ihrem Bestimmungsort gesendet werden. ® Vgl. Multiplexer.
Konzepthalter
Subst. (copy holder) Eine Art Klemmbrett oder ein ähnliches Hilfsmittel, mit dem sich ein gedrucktes Material (z.B. ein einzugebender Text) am Computerarbeitsplatz befestigen läßt, so daß es leicht eingesehen werden kann.
konzeptuelles Schema
Subst. (conceptual schema) Auch als »logisches Schema« bezeichnet. In einem Datenbankmodell, das eine Dreischema-Architektur unterstützt (wie sie durch ANSI/X3/SPARC beschrieben ist), eine Beschreibung des Informationsinhalts und der Struktur einer Datenbank. Ein konzeptuelles Schema liefert ein Modell der gesamten Datenbank und agiert somit als B...
kooperative Verarbeitung
Subst. (cooperative processing) Ein für verteilte Systeme charakteristischer Betriebsmodus, bei dem zwei oder mehr Computer, z.B. ein Großrechner und ein Mikrocomputer, gleichzeitig Teile desselben Programms ausführen oder dieselben Daten bearbeiten. ® Vgl. verteilte Datenverarbeitung.
kooperatives Multitasking
Subst. (cooperative multitasking) Eine Form des Multitasking, bei der ein oder mehrere Hintergrund-Tasks nur dann Verarbeitungszeit erhalten, wenn sich der Vordergrund-Task im Leerlauf befindet und die Hintergrundbearbeitung zuläßt, sich also gewissermaßen kooperativ verhält. Das kooperative Multitasking ist der vorrangige Modus beim Betriebssyste...
Koordinaten, absolute
Subst. (absolute coordinates) ® siehe absolute Koordinaten.
Koordinaten, kartesische
Subst. (Cartesian coordinates) ® siehe kartesische Koordinaten.
Koordinaten, relative
Subst. (relative coordinates) ® siehe relative Koordinaten.
koordinatenbezogene Positionierung
Subst. (coordinate dimensioning) Eine Form der räumlichen Lagebeschreibung, bei der Punkte relativ zu einem festgelegten Bezugspunkt als Entfernung und Richtung in bezug auf die Achsen eines Koordinatensystems beschrieben werden. ® siehe auch dreidimensionales Modell, kartesische Koordinaten, zweidimensionales Modell.
Koordinate
Subst. (coordinate) Ein Element in einer Gruppe von Bezügen auf eine bestimmte Position, z.B. den Schnittpunkt einer bestimmten Zeile und Spalte. In der Computergrafik und bei Monitoren legen Koordinaten Elemente fest, z.B. Punkte auf einer Linie, Ecken eines Quadrats oder die Lage eines Pixels auf dem Bildschirm. In anderen Anwendungen spezifizie...
Kopfberuhigungszeit
Subst. (settling time) Die Zeit, die der Lese-/Schreibkopf eines Festplattenlaufwerks nach einer Positionsänderung zur Stabilisierung seiner Lage auf einer neuen Spur benötigt.
Kopfdatensatz
Subst. (contrast, head, header, header record, home record) Der erste Datensatz in einer Folge von Datensätzen.
Kopfmarken-Label
Subst. (header label) Eine Anfangsstruktur (z.B. ein eröffnender Datensatz) in der linearen Organisation einer Datei oder einer Kommunikation, die die Länge, den Typ und die Struktur der nachfolgenden Daten beschreibt. ® Vgl. Endmarken-Label.
Kopfpositionierung
Subst. (head positioning) Die Bewegung des Lese-/Schreibkopfes eines Diskettenlaufwerks auf die gewünschte Spur zum Lesen und Schreiben.
Kopfreiniger
Subst. (head-cleaning device) Eine Vorrichtung, die eine kleine Menge von Reinigungsflüssigkeit an einen Magnetkopf abgibt, um den angesammelten Bandabrieb zu beseitigen.
Kopfumschaltung
Subst. (head switching) Die elektrische Umschaltung zwischen mehreren Lese-/Schreibköpfen in einem Diskettenlaufwerk.
Kopfzeile
Subst. (header, heading) In der Textverarbeitung und beim Drucken Text, der am oberen Blattrand erscheint. Eine Kopfzeile kann für die erste Seite, auf allen Seiten nach der ersten Seite oder auf ungeraden Seiten festgelegt werden. Sie enthält in der Regel die Seitennummer und kann auch das Datum, den Titel oder andere Informationen eines Dokument...
Kopf
Subst. (contrast, head, header, header record, home record) Der Schreib-Lese-Mechanismus in einem Diskettenlaufwerk oder einem Magnetbandlaufwerk. Der Kopf wandelt Änderungen im magnetischen Feld des Materials auf der Diskette oder der Bandoberfläche in wechselnde elektrische Signale um (oder umgekehrt). Die meisten Diskettenlaufwerke enthalten ei...
kopieren
Vb. (copy) Das Duplizieren von Informationen und das Reproduzieren in einem anderen Teil eines Dokuments, in einer anderen Datei, an einer anderen Position im Arbeitsspeicher oder auf einem anderen Medium. Der Umfang der von einer Kopieroperation einbezogenen Daten kann von einzelnen Zeichen bis hin zu großen Textabschnitten, Grafiken oder mehrere...
Kopierprogramm
Subst. (copy program) Ein Programm, das zum Duplizieren einer oder mehrerer Dateien in ein anderes Verzeichnis bzw. auf einen anderen Datenträger dient.
Kopierschutz
Subst. (copy protection) Eine softwaremäßige (manchmal auch eine hardwaremäßige) Schutzvorrichtung, die der Hersteller in ein Programm einbaut, um das Kopieren und die unberechtigte Weitergabe des Programms zu verhindern.
koresident
Adj. (coresident) Eigenschaft eines Zustands, bei dem zwei oder mehrere Programme zur gleichen Zeit in den Speicher geladen wurden.
Korn-Shell
Subst. (Korn shell) Eine Befehlszeilen-Schnittstelle von UNIX, die die Funktionen der Bourne- und C-Shells verbindet. Die Korn-Shell ist mit der Bourne-Shell kompatibel, bietet jedoch auch die Befehlspuffer und die Bearbeitungsfunktion der Befehlszeilen der C-Shell. ® siehe auch Befehlszeilen-Schnittstelle, Shell, UNIX. ® Vgl. Bourne-S...
Koronadraht
Subst. (corona wire) Ein Draht in Laserdruckern, an den eine Hochspannung angelegt wird, um die Luft zu ionisieren. Auf diese Weise wird eine einheitliche elektrostatische Ladung auf das fotoempfindliche Medium übertragen. Dieser Vorgang dient dazu, das auf der Bildtrommel durch den Laser erzeugte Bild kurzzeitig zu fixieren, so daß der Toner aufg...