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Kategorie: Automatisierung > Computer
Datum & Land: 10/10/2008, De.
Wörter: 8062
REGEDIT
Subst. ® siehe Registrierungseditor. ® siehe auch Registrierung.
regelbasiertes System
Subst. (rule-based system) ® siehe Expertensystem, Produktionssystem.
Regel
Subst. (rule) Eine Anweisung bei Expertensystemen, die das Verifizieren von Prämissen und das Ziehen von Schlüssen ermöglicht. ® siehe auch Expertensystem.
Regenerationspuffer
Subst. (regeneration buffer) ® siehe Videopuffer.
Regenerator
Subst. (regenerator) ® siehe Repeater.
regenerieren
Vb. (recover, regenerate) ® siehe wiederbeschreiben. Nach dem Auftreten eines Fehlers zu einem stabilen Zustand zurückkehren. Ein Programm kann nach einem Fehler seinen Kontext selbsttätig wiederherstellen, indem es sich durch eine Fehlerbehandlungsroutine stabilisiert und die Ausführung der Programmbefehle wiederaufnimmt.
Region
Subst. (region) Allgemein ein Bereich, der für einen bestimmten Zweck vorgesehen oder reserviert ist. In der Grafikprogrammierung bezeichnet »Region« eine zusammenhängende Gruppe von Bildpunkten (Pixel), die sich als eine Einheit bearbeiten lassen. Auf dem Apple Macintosh ist eine Region z.B. ein Bereich in einem GrafPort, den man als Objekt defi...
Registerkarte
Subst. (card) In Programmen wie dem Hypertext-Programm HyperCard eine Karteikarte, die einer gedruckten Karteikarte nachempfunden ist (wie sie z.B. in Karteikästen zu finden ist) und auf der Informationen eingegeben, gespeichert und verwaltet werden können. ® siehe auch Hypertext.
Register
Subst. (register) Ein Hochgeschwindigkeitsspeicher für eine Gruppe von Bits, in einem Mikroprozessor oder einem anderen elektronischen Gerät, in dem Daten für einen bestimmten Zweck zwischengespeichert werden können. Bei einem Prozessor können die Register in Assemblerprogrammen über spezielle Namen wie beispielsweise AX (das Rechenregister eines ...
Registrierungseditor
Subst. (registry editor) Eine Anwendung von Windows 95, mit der die Einträge in der Systemregistrierung bearbeitet werden können. ® siehe REGEDIT.
Registrierung
Subst. (Registry) Eine zentrale, hierarchische Datenbank bei Windows 95 und Windows NT, in der wichtige Informationen über Systemkonfiguration, Benutzer, Anwendungen und Hardware-Geräte abgelegt sind. Die Registrierdatenbank enthält Informationen, die von Windows 95 bzw. Windows NT während des Betriebs fortwährend abgefragt werden, z.B. über die A...
Regression, multiple
Subst. (multiple regression) ® siehe multiple Regression.
Regressionsanalyse
Subst. (regression analysis) Ein Gebiet der Statistik, das die Art der Abhängigkeiten zwischen einer unabhängigen und einer abhängigen Variablen (deren Wert von dem Wert einer anderen Variablen abhängt) untersucht und beschreibt. ® siehe auch multiple Regression.
Regressionstest
Subst. (regression testing) Eine vollständiger, erneuter Test eines modifizierten Programms (im Gegensatz zum bloßen Test der modifizierten Routinen), um sicherzustellen, daß sich durch die Änderungen keine Fehler eingeschlichen haben.
Reihenfolge
Subst. (order) Im Zusammenhang mit Berechnungen stellt die Wertigkeit die Reihenfolge dar, mit der arithmetische Operationen durchgeführt werden.
Reihenschaltung
Subst. (series circuit) Eine elektrische Schaltung, bei der zwei oder mehr Bauelemente hintereinander geschaltet sind. Der Strom ist dabei an allen Punkten der Schaltung gleich, während sich die angelegte Spannung über die Bauelemente aufteilt. ® Vgl. Parallelschaltung. Reihenschaltung
reine Prozedur
Subst. (pure procedure) Jede Prozedur, die nur dynamisch zugewiesene Daten (in der Regel auf dem Stack) manipuliert. Eine reine Routine kann weder globale Daten noch ihre eigenen Daten verändern. Diese Einschränkung ermöglicht den gleichzeitigen Aufruf einer reinen Routine durch separate Tasks. ® siehe auch reentranter Code.
Reiter
Subst. (bleed) In einem gedruckten Dokument jedes Element, das in den Seitenrand oder Bundsteg läuft. Reiter werden häufig in Büchern verwendet, um z.B. wichtige Seiten zu markieren, so daß sie leichter auffindbar sind. ® siehe auch Bundsteg.
rekompilieren
Vb. (recompile) Ein Programm erneut kompilieren. Dies erfolgt in der Regel, nachdem aufgrund vorangegangener Fehlermeldungen des Compilers Änderungen des Quellcodes vorgenommen wurden. ® siehe auch kompilieren.
Rekursion
Subst. (recursion) Eine Programmiertechnik, bei der eine Routine sich selbst aufruft. Dadurch lassen sich bestimmte Algorithmen mit kleinen und einfachen Routinen realisieren, eine besonders schnelle oder effiziente Ausführung ist damit jedoch nicht gewährleistet. Der unsachgemäße Einsatz von Rekursionen kann während der Laufzeit eines Programms z...
Relais
Subst. (relay) Durch ein elektrisches Signal aktivierbarer Schalter. Mit einem Relais läßt sich ein anderes Signal unmittelbar an dem Ort steuern, an dem es in der Schaltung anliegt, ohne daß man es erst zu einem Bedienfeld führen muß. Auch kann mit der relativ kleinen Leistung, die für die Ansteuerung des Relais benötigt wird, ein Signal hoher Le...
Relation, berechnete
Subst. (derived relation) ® siehe berechnete Relation.
relationale Algebra
Subst. (relational algebra) In der Datenbankverwaltung eine Sammlung von Regeln und Operatoren zur Verarbeitung von Relationen (Tabellen). Zur relationalen Algebra zählt man gewöhnlich die folgenden Operatoren: SELECT, PROJECT, PRODUCT, UNION, INTERSECT, DIFFERENCE, JOIN (oder INNER JOIN) und DIVIDE. Unter Anwendung der relationalen Algebra entwic...
relationale Datenbank
Subst. (relational database) Die Organisation einer Datenbank oder eines Datenbank-Managementsystem nach dem relationalen Modell. Danach sind die Informationen in Tabellen - Daten in Zeilen und Spalten - gespeichert. Für Suchoperationen verwendet man Daten in spezifizierten Spalten einer Tabelle, um zusätzliche Daten in einer anderen Tabelle zu er...
relationale Struktur
Subst. (relational structure) Die Datensatz-Organisation, die bei der Implementierung eines relationalen Modells verwendet wird.
relationaler Ausdruck
Subst. (relational expression) Ein Ausdruck, der relationale Operatoren wie »kleiner als« oder »größer als« verwendet, um zwei oder mehr Ausdrücke zu vergleichen. Ein relationaler Ausdruck wird zu einem Booleschen Wert (wahr/falsch) aufgelöst. ® siehe auch Boolesch, relationaler Operator.
relationaler Operator
Subst. (relational operator) Ein Operator, mit dem der Programmierer zwei (oder mehr) Werte oder Ausdrücke vergleichen kann. Typische relationale Operatoren sind größer als (>), gleich (=), kleiner als (<), ungleich (<>), größer oder gleich (>=) sowie kleiner oder gleich (<=). ® siehe auch relationaler Ausdruck.
relationales Datenbanksystem
Subst. (relational database management system) ® siehe relationale Datenbank.
relationales Modell
Subst. (relational model) Ein Datenmodell, bei dem die Daten in Relationen (Tabellen) organisiert sind. Dieses Modell ist in den meisten modernen Datenbank-Managementsystemen implementiert.
Relationskalkül
Subst. (relational calculus) In der Datenbankverwaltung eine nicht prozedurale Methode für die Manipulierung von Relationen (Tabellen). Es gibt zwei Familien des Relationenkalküls - Domänenkalkül und Tupelkalkül. Beide sind untereinander und auch zur relationalen Algebra mathematisch gleichwertig. Unter Verwendung einer der beiden Familien läßt si...
Relation
Subst. (relation) Eine Struktur des relationalen Datenbank-Modells, die sich aus Attributen und Tupeln aufbaut. Relationen werden in relationalen Datenbank-Managementsystemen als Tabellen gespeichert. Attribute (Spalten) sind individuelle Kennzeichen, und Tupel (Zeilen) bilden die ungeordneten Kennzeichensätze, die eine bestimmte Entität (beispiel...
relative Adresse
Subst. (relative address) Eine Speicherstelle (etwa im Hauptspeicher des Computers), die als Entfernung (Verschiebung oder »Offset«) zu einem Ausgangspunkt (Basisadresse) berechnet wird. Bei der Berechnung einer relativen Adresse addiert man in der Regel eine Offset- zu einer Basisadresse. Dieses Vorgehen läßt sich mit einem Lagersystem vergleiche...
relative Bewegung
Subst. (relative movement) Eine Bewegung, deren Entfernung und Richtung relativ zu einem Bezugspunkt angegeben werden. Verschiebt man z.B. einen Mauszeiger auf dem Bildschirm, werden die Koordinaten der neuen Position des Zeigers relativ zum Ausgangspunkt berechnet. ® siehe auch relative Koordinaten, relatives Zeigegerät. In der Computergra...
relative Koordinaten
Subst. (relative coordinates) Die Festlegung von Koordinaten in bezug auf ihre Entfernung zu einem gegebenen Startpunkt - im Gegensatz zu absoluten Koordinaten, bei denen sie in bezug zum Ursprung (Schnittpunkt zweier Koordinatenachsen) festgelegt werden. Beispielsweise läßt sich unter Verwendung relativer Koordinaten ein Quadrat auf dem Bildschir...
relativer Pfad
Subst. (relative path) Ein Pfad, der das aktuelle Arbeitsverzeichnis einschließt. Wird ein Befehl ohne vollständigen Pfadnamen eingegeben, wird das aktuelle Arbeitsverzeichnis zum relativen Pfad, auf den sich der Befehl bezieht. ® Vgl. vollständiger Pfad.
relativer URL
Subst. (relative URL) Kurzform für relative Uniform Resource Locator-Adresse. Eine Form einer URL-Adresse, bei der die Domäne sowie einige oder alle Verzeichnisnamen weggelassen werden, so daß nur Name und Erweiterung der Dokumentdatei erhalten bleiben (sowie u.U. eine verbleibende Liste von Verzeichnisnamen). Die angegebene Datei wird dabei relat...
relatives Zeigegerät
Subst. (relative pointing device) Ein Gerät zur Cursor-Steuerung, wie beispielsweise eine Maus oder ein Trackball, bei dem die Bewegung eines Bildschirmcursors mit der Bewegung des Gerätes verknüpft ist, nicht aber mit dessen absoluter Position. Hebt der Benutzer beispielsweise die Maus hoch und setzt sie an einer anderen Stelle wieder auf den Sch...
relozierbare Adresse
Subst. (relocatable address) Bezeichnet in der Programmierung eine Adresse (Bezug auf eine Speicherstelle), die sich an den tatsächlichen Speicherbereich anpassen läßt, in den ein Programm zur Ausführung geladen wird. So sind Adressen, die im Programm relativ zueinander angegeben sind, relozierbar, absolute, physikalische Adressen jedoch nicht. Pr...
relozierbarer Code
Subst. (relocatable code) Ein Programm, das man in einen beliebigen Teil des verfügbaren Speichers laden kann. Im relozierbaren Code werden vor dem Start des Programms die Adreßbezüge angepaßt, um der physikalischen Lage im Speicher zu entsprechen und den korrekten Ablauf der Programmbefehle sicherzustellen. ® siehe auch reentranter Code.
relozieren
Subst. (relocate) Das Verschieben von Programmen und Speicherblöcken innerhalb des verfügbaren Adreßraums, um Speicherressourcen flexibel und effizient nutzen zu können. Das Betriebssystem ist beim Laden eines relozierbaren Programms nicht an einen bestimmten Adreßbereich gebunden, sondern kann das Programm in einen beliebigen Teil des verfügbaren...
Relozierung, dynamische
Subst. (dynamic relocation) ® siehe dynamische Relozierung.
RELURL
Subst. ® siehe relativer URL.
REM-Befehl
Subst. (REM statement) Kurzform von Remark Statement. (Kommentaranweisung). Eine Anweisung der Programmiersprache Basic sowie der Befehlsinterpreter der Betriebssysteme MS-DOS und OS/2 mit deren Hilfe einem Programm bzw. einer Stapeldatei Kommentare hinzugefügt werden können. Anweisungen, die mit dem Wort REM beginnen, werden vom Compiler bzw. Int...
Remailer, anonymer
Subst. (anonymous remailer) ® siehe anonymer Remailer.
Remote Access Dial-In User Service
Subst. (Remote Authentication Dial-In User Service) ® siehe RADIUS.
Remote Access Server
Subst. ® siehe Server für Fernzugang.
Remote Access Service
Subst. Windows-Software, die einem Benutzer einen aktiven Zugriff auf einen Netzwerk-Server über ein Modem ermöglicht. ® siehe auch Fernzugriff.
Remote Data Objects
Subst. Ein objektorientiertes Datenzugriffsverfahren, das Bestandteil von Visual Basic 4.0 Enterprise Edition ist. Remote Data Objects besitzen kein eigenes Dateiformat und können nur zusammen mit Datenbanken verwendet werden, die dem neuesten ODBC-Standard entsprechen. Das Verfahren ist beliebt aufgrund seiner Leistungsstärke und minimalen Progra...
Remote-Anmeldung
Subst. (remote login) Der Anmeldevorgang bei einem entfernten Computer über eine Datenübertragungsstrecke zur aktuellen Arbeitsstation. Nach einer Remote-Anmeldung verhält sich der Computer des Benutzers wie ein an das entfernte System angeschlossenes Terminal. Im Internet erfolgt eine Remote-Anmeldung in erster Linie über »rlogin« und »telnet«.
Remote-Prozeduraufruf
Subst. (remote procedure call) In der Programmierung der Aufruf eines Programms durch ein Programm auf einem entfernten System. Das aufgerufene Programm führt in der Regel eine Aufgabe aus und sendet die Ergebnisse zurück an das aufrufende Programm.
remote
Adj. Nicht in der unmittelbaren Nähe befindlich. Mit diesem Begriff bezeichnet man Computer oder andere Geräte, die an einem anderen Ort (Raum, Gebäude oder Stadt) untergebracht und über Kabel oder Kommunikationsverbindungen erreichbar sind.
rename
Subst. Ein Befehl bei FTP-Clients und anderen Systemen, über den der Benutzer den Dateien einen neuen Namen zuweisen kann.
Rendering
Subst. (rendering) Die Erzeugung eines realitätsnahen Abbildes geometrischer Modelle durch den Einsatz von Farben und Schattierungen. Derartige Funktionen gehören gewöhnlich zur Ausstattung geometrischer Konstruktionssoftware (z.B. CAD-Programme). Rendering verwendet mathematische Methoden, um die Positionen von Lichtquellen in Relation zum Objekt...
Rendern, prozedurales
Subst. (procedural rendering) ® siehe prozedurales Rendern.
rendern
Vb. (render) Eine Grafik aus einer Datei auf einem Ausgabegerät wie einem Bildschirm oder einem Drucker erzeugen.
repaginieren
Vb. (repaginate) Die Seitenumbrüche in einem Dokument neu berechnen.
Repeater
Subst. (repeater) Ein Gerät, mit dem sich in Kommunikationsverbindungen Verzerrungen verringern lassen, indem ein Signal verstärkt und regeneriert wird, um es in seiner ursprünglichen Stärke und Form weiterzusenden. In einem Netzwerk verbindet ein Repeater zwei Netzwerke oder zwei Netzwerk-Segmente auf der Bitübertragungsschicht des ISO/OSI-Modell...
repeating Ethernet
Subst. ® siehe Repeater.
RepeatKeys
Subst. Eine Funktion von Windows 95, mit deren Hilfe der Benutzer die Wiederholfunktion der Tastatur einstellen oder abschalten kann. Auf diese Weise können Benutzer mit eingeschränktem Bewegungsvermögen einem versehentlichen Auslösen der Wiederholautomatik begegnen. ® siehe auch Wiederholautomatik. ® Vgl. Anschlagton, Anschlagverzöger...
Replikation
Subst. (replication) Bei einem verteilten Datenbank-Managementsystem das Kopieren der Datenbank (oder von Teilen der Datenbank) auf andere Bereiche im Netzwerk. Durch Replikation wird die Integrität verteilter Datenbanksysteme gewährleistet. ® siehe auch verteilte Datenbank, verteiltes Datenbanksystem.
Repository
Subst. (repository) Eine Sammlung von Informationen über ein Computersystem. Außerdem eine Obermenge eines Datenbankverzeichnisses. ® siehe auch Datenbankverzeichnis.
reprofähig
Adj. (camera-ready) Eigenschaft eines Dokuments, bei dem alle layoutbezogenen Vorgänge abgeschlossen sind - es sind also z.B. alle typografischen Elemente und Grafiken eingefügt und plaziert -, so daß dieses belichtet werden kann. Der Belichter fotografiert dabei die reprofähige Kopie und erstellt die Druckplatten anhand der fotografischen Vorlage...
Reprogrammable Read-Only Memory
Subst. (reprogrammable read-only memory) ® siehe EPROM.
reprogrammierbares PROM
Subst. (reprogrammable PROM) ® siehe EPROM.
Request for Comments
Subst. ® siehe RFC.
Request for Discussion
Subst. Ein formaler Antrag auf Hinzufügung einer Newsgroup zur Usenet-Hierarchie. Auf diesen ersten Schritt folgt ein Abstimmungsaufruf (»Call for Votes«). ® siehe auch traditionelle Newsgroup-Hierarchie, Usenet.
Request To Send
Subst. (Request to Send) ® siehe RTS.
Research Libraries Information Network
Subst. Ein kombinierter Online-Katalog der Research Libraries Group, der zahlreiche wichtige Forschungsbibliotheken in den Vereinigten Staaten enthält.
reservieren
Subst. (reserve) Ein Befehl, der einem Gerät einen zusammenhängenden Speicherbereich auf der Festplatte als Arbeitsbereich zuteilt. Digitale Videogeräte können diesen Befehl erkennen.
reservierte Leitung
Subst. (dedicated line) Eine Telefonleitung, die nur für einen Zweck verwendet wird, z.B. das Empfangen oder Senden von Fax-Dokumenten oder das Bereitstellen einer Modemleitung.
reservierter Speicher
Subst. (reserved memory) ® siehe Upper Memory Area.
reserviertes Wort
Subst. (reserved word) Ein Wort, das in einem Programm oder einer Programmiersprache eine spezielle Bedeutung hat. Zu den reservierten Wörtern gehören z.B. Steueranweisungen (IF, FOR, END), Datendeklarationen und ähnliche Bezeichner. Die Verwendung eines reservierten Wortes ist auf den festgelegten Kontext beschränkt. Man kann es nicht für die Ben...
reserviertes Zeichen
Subst. (reserved character) Ein Tastaturzeichen, dem in einem Programm eine spezielle Bedeutung zugeordnet ist und das man normalerweise nicht bei der Benennung von Dateien, Dokumenten oder vom Benutzer erstellten Hilfsmitteln - wie beispielsweise Makros - verwenden kann. Zu den häufig für spezielle Zwecke reservierten Zeichen gehören z.B. das Ste...
Reset-Schalter
Subst. (reset button) Ein Bedienelement, mit dem man den Computer ohne das Ausschalten der Stromversorgung neu starten kann. ® Vgl. Big Red Switch.
residente Schrift
Subst. (resident font) ® siehe interne Schrift.
residentes Programm
Subst. (resident program) ® siehe TSR.
Resource Reservation Protocol
Subst. (Resource Reservation Setup Protocol) Ein Kommunikationsprotokoll, das eine angeforderte Bandbreite bereitstellen kann. Ein entfernter Empfänger fordert zur Übertragung eines Datenstroms die Reservierung einer bestimmten Bandbreite auf dem Server an. Der Server antwortet mit einer Nachricht (ähnlich einer Rückantwort auf eine Einladung), mi...
Ressource, gemeinsame
Subst. (shared resource) ® siehe gemeinsame Ressource.
Ressourcedaten
Subst. (resource data, resource file) Eine Datei, die aus Ressourcendaten und der sie indizierenden Ressourcenzuordnung besteht. ® siehe auch Ressource, Ressourcenzweig. Außerdem die Datenstrukturen, Vorlagen, Definitionsprozeduren, Verwaltungsroutinen, Symbole usw., die mit einer bestimmten Ressource verbunden sind, z.B. mit einem Menü, Fe...
Ressourcen-ID
Subst. (resource ID) Eine Zahl, die eine bestimmte Ressource innerhalb eines gegebenen Ressourcen-Typs im Betriebssystem des Apple Macintosh kennzeichnet - beispielsweise ein bestimmtes Menü unter mehreren Ressourcen des Typs MENU, die einem Programm zur Verfügung stehen.
Ressourcentyp
Subst. (resource type) Eine der zahlreichen Klassen struktureller und prozeduraler Ressourcen im Betriebssystem des Apple Macintosh, wie beispielsweise Code, Schriften, Fenster, Dialogfelder, Vorlagen, Symbole, Muster, Strings, Treiber, Cursor, Farbtabellen und Menüs. Ressourcentypen haben charakteristische Identifizierungs-Bezeichnungen, z.B. COD...
Ressourcenzuordnung
Subst. (resource allocation) Der Vorgang einer Zuordnung der Verarbeitungsleistung eines Computersystems an verschiedene Komponenten eines durchzuführenden Auftrags.
Ressourcenzweig
Subst. (resource fork) Einer der beiden Zweige einer typischen Apple Macintosh-Datei (beim anderen handelt sich um den Datenzweig). Der Ressourcenzweig einer Programmdatei enthält wiederverwendbare Informationselemente, die das Programm zur Laufzeit einsetzen kann. Zu den Dutzenden von Ressourcentypen, die im Ressourcenzweig untergebracht sind, ge...
Ressource
Subst. (resource) Jeder Teil eines Computersystems oder eines Netzwerks, den man einem Programm oder einem Prozeß während der Ausführung zuteilen kann (z.B. Festplatte, Drucker oder Speicher). Eine Ressource stellt außerdem ein Daten- oder Code-Element dar, das in mehreren Programmen oder an mehreren Stellen innerhalb eines Programms verwendet we...
Restructured Extended Executor
Subst. ® siehe REXX.
Restrukturierung, wahlfreie
Subst. (modify structure) ® siehe wahlfreie Restrukturierung.
Reverse Address Recognition Protocol
Subst. ® siehe RARP.
Reverse ARP
Subst. ® siehe RARP.
Reverse Engineering
Subst. (reverse engineering) Ein Verfahren zur Analyse eines Produkts, bei dem das fertiggestellte Element untersucht wird, um dessen Aufbau oder Bestandteile zu bestimmen. Dieses Vorgehen wird meist verwendet, um Kopien oder Konkurrenzprodukte herzustellen. Beispielsweise kann ein fertiggestellter ROM-Chip untersucht werden, um dessen Programmier...
Revisable-Form-Text DCA
Subst. Ein Standard innerhalb der Document Content Architecture (DCA), nach dem die Speicherung eines Dokuments in einer Weise erfolgt, daß sich die Formatierung durch den Empfänger verändern läßt. Verwandt hierzu ist der Standard Final-Form-Text DCA. ® siehe auch DCA. ® Vgl. Final-Form-Text DCA.
REXX
Subst. Abkürzung für Restructured Extended Executor (zu deutsch etwa »Neustrukturiertes, erweitertes Programm«). Eine strukturierte Programmiersprache, die auf IBM-Großcomputern und unter OS/2, Version 2.0, eingesetzt wird. REXX-Programme können Anwendungsprogramme und Betriebssystembefehle aufrufen.
RFC
Subst. Abkürzung für Request For Comments (zu deutsch etwa »Eingabe zur Diskussion«). Ein Dokument, in dem Standards, Protokolle und andere Informationen, die die Tätigkeiten im Internet betreffen, veröffentlicht werden. Das RFC wird erst nach erfolgter Diskussion unter der Aufsicht der IAB herausgegeben und fungiert als Standard. RFCs können über...
RFD
Subst. ® siehe Request for Discussion.
RFI
Subst. Abkürzung für Radio Frequency Interference (Hochfrequenzeinstrahlungen). Störsignale (z.B. Störgeräusche), die durch die elektromagnetische Strahlung elektronischer Geräte (z.B. Computer) erzeugt werden und andere elektronische Geräte (z.B. Radio- oder Fernsehgeräte) stören.
RFT
Subst. (RFTDCA) ® siehe Revisable-Form-Text DCA.
RF
Subst. ® siehe Hochfrequenz.
RGB-Display
Subst. (RGB display) ® siehe RGB-Monitor.
RGB-Monitor
Subst. (RGB monitor) Ein Farbbildschirm, der die Bildsignale für Rot, Grün und Blau über drei getrennte Leitungen erhält. Ein RGB-Monitor liefert in der Regel schärfere und klarere Bilder als ein Komposit-Monitor, der die Farbsignale über eine einzelne Leitung erhält. ® siehe auch RGB. ® Vgl. Composite-Video-Display.
RGB
Subst. Abkürzung für Rot-Grün-Blau. Ein Modell zur Beschreibung von Farben, die durch farbiges Licht erzeugt werden - wie beispielsweise bei einem Bildschirm - und nicht durch lichtabsorbierende Körperfarben, wie dies etwa bei Druckfarben der Fall ist. Im Auge reagieren verschiedene Netzhautzellen auf rotes, grünes und blaues Licht. Durch additive...
Rich-Text-Format
Subst. (Rich Text Format) Eine Adaption des DCA-Formats (Document Content Architecture). Das Rich-Text-Format ist für den Austausch formatierter Textdokumente zwischen verschiedenen Anwendungen vorgesehen, die auch auf verschiedenen Plattformen laufen können, wie beispielsweise zwischen IBM- oder kompatiblen PCs und Apple Macintosh-Computern. ...