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Spiegel Wissen
Kategorie: Allgemeines
Datum & Land: 25/05/2009, DE
Wörter: 153842


abbauen
ab¦bau¦en [V.1, hat abgebaut] I [mit Akk.] 1 in seine Einzelteile zerlegen und wegbringen; Ggs. aufbauen (I 1) ; eine Maschine, ein Gerüst a. 2 nach und nach geringer, kleiner machen; Preise, Löhne, Personal, Vorurteile a. 3 [Chem.] zersetzen, spalten, auflösen; organische Verbindungen...

Abbauhammer
Druckluftwerkzeug mit meißelartig wirkendem Spitzeisen zum Abbau von Kohle und weicheren Mineralien und Gesteinen sowie zum Aufreißen von Beton, Asphalt u. a.

Abbauprodukt
Ab¦bau¦pro¦dukt [n. 1 ] Überbleibsel nach einem (biologischen, chemischen) Abbauprozess; die ~e werden auf der Deponie gelagert

abbauwürdig
ab¦bau¦wür¦dig [Adj. ; Bgb.] Abbau lohnend

Abbé
  1. [-'be:; der, französisch] italienisch Ab(b) ate, Abt; Weltgeistlicher.
  2. Ab¦bé [m. 9 ] 1 [urspr. frz. Bez. und Anrede für] Abt 2 [seit dem 16. Jh. frz. Bez. für] niederer Weltgeistlicher [

    abbeeren
    ab¦bee¦ren [V.1, hat abgebeert; mit Akk.] vom Stiel abpflücken; Johannisbeeren, Weinbeeren a.

    abbehalten
    ab¦be¦hal¦ten [V.61, hat abbehalten; mit Akk.] nicht wieder aufsetzen; Ggs. aufbehalten; die Mütze, den Hut a.

    abbeißen
    ab¦bei¦ßen [V.8, hat abgebissen; mit Akk.] durch Beißen ablösen; ein Stück von der Wurst a.

    abbeizen
    1. ab¦bei¦zen [V.1, hat abgebeizt; mit Akk.] etwas a. die Beize von etwas entfernen
    2. eine Oxidschicht oder einen alten Anstrich mit Hilfe von Chemikalien entfernen, bevor ein neuer aufgetragen wird.


    Abbeizmittel
    Mittel zum Erweichen von Farb- und Lackanstrichen, um sie durch Abschaben entfernen zu können. Man unterscheidet ätzende Abbeizmittel (z. B. Natronlauge, Ätzkalk, Soda) und lösende Abbeizmittel (z. B. Aceton, Benzol) .

    abbekommen
    ab¦be¦kom¦men [V.71, hat abbekommen; mit Akk.] Syn. abkriegen; etwas a. 1 einen Teil von etwas bekommen; bei der Verteilung habe ich nichts, zu wenig a. 2 lösen, abtrennen können; ich bekomme den Haken von der Wand, die Farbe von den Fingern nicht ab 3 hinnehmen müssen, sich gefallen ...

    abberufen
    ab¦be¦ru¦fen [V.102, hat abberufen; mit Akk.] jmdn. a. von seinem Posten, einem Ort zurückrufen; a. werden [übertr.] sterben

    Abberufung
    1. Ab¦be¦ru¦fung [f. 10 ]
    2. das Ende der Mission eines diplomatischen Vertreters durch den entsendenden Staat, entweder wegen anderweitiger Verwendung des Diplomaten oder nach dem Abbruch diplomatischer Beziehungen zwischen beiden Staaten. Der Empfangsstaat kann die Abberufung ebenfalls jederzeit verlangen und den Vertreter de...


    abbestellen
    ab¦be¦stel¦len [V.1, hat abbestellt; mit Akk.] 1 etwas a. die Bestellung von etwas rückgängig machen, erklären, dass man etwas nicht mehr haben, nicht mehr beziehen will; eine Ware a.; die Zeitung a. 2 jmdn. a. jmdm. sagen, dass er (obwohl bestellt) nicht zu kommen braucht; einen Hand...

    abbetteln
    ab¦bet¦teln [V.1, hat abgebettelt; mit Dat. und Akk.] jmdm. etwas a. durch vieles oder dringendes Bitten von jmdm. erlangen; er hat mir die Erlaubnis abgebettelt

    Abbeville
    [-'vi:l] nordfranzösische Kreisstadt im Département Somme, an der Somme, alte Hauptstadt des Ponthieu, 24 600 Einwohner; Zuckerfabriken, Brauereien, Textilindustrie.Externe LinksOffizielle Homepage der Stadt Abbeville http://www.ville-abbeville.fr/ Umfangreiche Informationen zu Stadt...

    Abbevillien
    1. [-vil'jɛ̃, das; französisch] Bertelsmann Lexikon Verlag, GüAltsteinzeitliche Leittypen im Rahmen des Eiszeitalters: 1) Speerspitze, 2) Kratzer, 3) Klinge mit beidseitiger Randretusche, 4) Gravettespitze, 5) Kerbspitze, 6) Blattspitze, 7) Harpune, 8) Lochstab, 9) Sägeklinge, 10) Bohre...
    2. Ab¦be¦vil¦li¦en [abəvıljɛ̃: n. -s; nur Sg.] Kulturstufe der Altsteinzeit [nach der frz. Stadt Abbeville]


    abbezahlen
    ab¦be¦zah¦len [V.1, hat abbezahlt; mit Akk.] allmählich, in Raten bis zur Tilgung zahlen; einen Kredit, ein Haus a.

    Abbiegemaschine
    (Abkantmaschine) Maschine zum Biegen von Blechen (Abkanten) . Das Werkstück wird bis zur gewünschten Biegelinie eingeklemmt und der überstehende Teil durch die schwenkbare Wange abgebogen.

    abbiegen
    ab¦bie¦gen [V.12] I [hat abgebogen; mit Akk.] 1 in bestimmter Weise biegen; einen Draht rechtwinklig a. 2 [übertr.] vermeiden, verhindern; eine unangenehme Sache a. II [ist abgebogen; o. Obj.] die Richtung ändern; rechts, links a.

    Abbieger
    Ab¦bie¦ger [m. 5 ] jmd., der mit einem Fahrzeug abbiegt oder abbiegen will

    Abbiegespur
    Ab¦bie¦ge¦spur [f. 10 ] linke bzw. rechte Fahrbahn im Straßenverkehr, von der aus man links bzw. rechts abbiegt; blinken und auf die rechte A. wechseln

    Abbild
    Ab¦bild [n. 3 ] Wiedergabe, Darstellung, Bild, Spiegelbild; er ist das getreue A. seines Vaters

    abbilden
    ab¦bil¦den [V.2, hat abgebildet; mit Akk.] im Bild darstellen

    Abbildtheorie
    (Erkenntnistheorie) Erkenntnistheoriedie Auffassung, wonach beim Erkenntnisprozess ein Abbild des Erkannten im Bewusstsein entsteht. Die antiken Atomisten Leukipp und Demokrit nahmen an, dass sich kleinste, unsichtbare materielle Bildchen von den Dingen ablösen und durch die ...

    Abbildung
    1. Ab¦bil¦dung [f. 10 ] etwas Abgebildetes, Bild, Darstellung
    2. allgemeingedrucktes Bild, das der Illustration eines Sachverhalts dient. Wissenschaftliche, künstlerische oder technische Abbildungen in Form von Grafiken, Kartendarstellungen oder Fotos unterliegen dem Urheberrecht.
    3. Mathematikdie Zuordnung zwischen den Elementen zweier Mengen X und Y. Von Bedeutung sind hauptsächlich die eindeutigen Abbildungen (auch kurz Abbildung genannt) . Eine eindeutige Abbildung aus X in Y ist die Menge aller geordneten Paare (x, y) , wobei jedem x der Menge X höchstens ein y der ...


    Abbildungsfehler
    (Optik) Optik(Bildfehler) Optischer A.alle Verzerrungen, Unschärfen u. Ä. des Bildes, die bei der Abbildung durch eine Linse (Spiegel, Linsensystem) auftreten. Die wichtigsten Abbildungsfehler sind: chromatische Abweichung, sphä...

    Abbildungsgleichungen
    bei der geometrisch-optischen Abbildung für achsennahe Strahlen geltende Beziehungen zwischen folgenden Größen: Objektweite g, Bildweite b, Brennweite f, Objektgröße G u. Bildgröße B (bei dünnen Linsen werden g, b u. f von der Linsenmitte aus gemessen, bei ...

    abbimsen
    ab¦bim¦sen [V.1, hat abgebimst; mit Akk.; landsch.; ugs.] abschreiben (1, 3)

    abbinden
    1. ab¦bin¦den [V.14, hat abgebunden] I [mit Akk.] etwas a. 1 die Bindung von etwas lösen und es abnehmen; die Schürze, Krawatte a. 2 fest umschnüren; ein verletztes Bein a. (um die Blutung zu hemmen) 3 entwöhnen; ein Kalb a. 4 eine Soße a. [verstärkend für] binden II...
    2. HolzbauBauhölzer zusammenfügen; Bindemittel (z. B. Gips, Mörtel) fest werden lassen.
    3. MedizinNotfallmaßnahme zur Unterbrechung des Blutstroms bei stark blutenden Verletzungen durch Abschnürung oberhalb der Wunde; aufgrund dabei möglicher Nervenschädigung veraltet. Als geeignete Sofortmaßnahme bei blutenden Verletzungen gilt heute der Druckverband .Externe L...


    Abbiss
    volkstümliche Bezeichnung für verschiedene Pflanzen, z. B. Teufelsabbiss .

    Abbitte
    Ab¦bit¦te [f. 11 ] Bitte um Verzeihung; A. leisten, tun um Verzeihung bitten

    abbitten
    ab¦bit¦ten [V.15, hat abgebeten; mit Dat. und Akk.] jmdm. etwas a. jmdn. wegen etwas um Verzeihung bitten; ich habe ihm im Stillen manches abgebeten

    abblasen
    1. ab¦bla¦sen [V.16, hat abgeblasen; mit Akk.] etwas a. 1 durch Blasen entfernen, wegblasen; Staub, Schaum a. 2 entweichen lassen; Gas, Dampf a. 3 durch Hornsignal beenden; Ggs. anblasen; die Jagd a. 4 [übertr.] erklären, dass etwas nicht stattfindet; eine Veranstaltung a.
    2. Jagddurch Hornsignale die Jagd beenden; daher: eine Veranstaltung abbrechen oder absagen.
    3. TechnikDampf abblasen, Sicherheitsventil .


    abblassen
    ab¦blas¦sen [V.1, ist abgeblasst; o. Obj.] an Farbe verlieren, blass werden; die Farbe ist abgeblasst

    abbleiben
    ab¦blei¦ben [V.17, ist abgeblieben; o. Obj.; norddt., ugs.; fast nur im Perf.] abgeblieben sein 1 sich jetzt befinden; ich weiß nicht, wo der Schlüssel abgeblieben ist 2 gestorben, gefallen sein; Vater ist ja nun auch abgeblieben; er ist im Krieg abgeblieben

    Abblende
    Ab¦blen¦de [f. 11 ] 1 die letzte Einstellung eines Films, Ausblendung 2 sanfter Übergang

    abblenden
    1. ab¦blen¦den [V.2, hat abgeblendet] I [mit Akk.] zum Teil verdecken; Licht, eine Lampe a. II [mit Akk. oder o. Obj.] die Scheinwerfer a. mit geringerer Stärke leuchten lassen; man blendet ab, wenn ein Auto entgegenkommt III [o. Obj.] 1 [Fot.] die Blende verkleinern 2 [Film] eine Aufnah...
    2. die Beleuchtung eines Kraftfahrzeugs von Fern- auf Abblendlicht umschalten. Rechtzeitiges Abblenden ist u. a. vorgeschrieben, wenn ein Fahrzeug entgegenkommt oder mit geringem Abstand vorausfährt. Ausschließlich Abblendlicht ist beim Fahren auf Straßen zu benutzen, die durchgeh...


    Abblendlicht
    1. Ab¦blend¦licht [f. 3 ] schaltbare Senkung des Lichtkegels (von Autoscheinwerfern) ; Ggs. Fernlicht
    2. Einstellung des Kraftfahrzeugscheinwerfers (Beleuchtungseinrichtungen ) , die eine Fahrbahnbeleuchtung ohne Blendung des Gegenverkehrs möglich macht. Die Fahrbahn wird dabei meist asymmetrisch ausgeleuchtet, d. h., bei Rechtsverkehr wird die rechte Fahrbahnseite weiter ausgeleuchtet als die...


    abblitzen
    ab¦blit¦zen [V.1, ist abgeblitzt; o. Obj.; ugs.] eine deutliche Absage erhalten, abgewiesen werden; er ist (bei ihr) abgeblitzt; jmdn. a. lassen jmdn. abweisen

    abblocken
    ab¦blo¦cken [V.1, hat abgeblockt; mit Akk.] etwas a. 1 [Sport] abwehren; einen Schlag a.; einen Wurf a. 2 [übertr., ugs.] verhindern; eine Unterredung a.

    abblühen
    ab¦blü¦hen [V.1, ist/hat abgeblüht; o. Obj.] verblühen, verwelken

    abblättern
    ab¦blät¦tern [V.1, ist abgeblättert; o. Obj.] 1 Blätter verlieren; Blumen blättern ab 2 sich in Blättchen lösen und abfallen; die Farbe, der Putz blättert ab

    ABBOT, George
    ABBOT, George, Erzbischof von Canterbury, * 29.10. 1562 in Guildford (Surrey) , † 4.8. 1633 in Croydon. - A. studierte seit 1578 in Oxford und wurde 1599 Dechant von Winchester und 1609 Bischof von Lichfield und Coventry und 1610 von London. Seit 1611 wirkte er als Erzbischof von Canterbury und ...

    ABBOT, Robert
    ABBOT, Robert, Bischof von Salisbury, * 1560 in Guildford (Surrey) , † 2.3. 1617. - A. wirkte seit 1615 als anglikanischer Bischof von Salisbury (Wiltshire) und war ein heftiger Polemiker gegen die römisch-jesuitische Theologie. Er überragte seinen Bruder George Abbot an theologisch-wi...

    Abbotsholme
    ['æbətshɔum] englisches Landerziehungsheim bei Derby (gegründet von C. Reddie) , an dem Hermann Lietz 1896/97 tätig war.Externe LinksAbbotsholme School http://www.abbotsholme.com/ Informationen über die englische Schule und ihre LehrmethodenAbbotsholme School http://www.abbotsho...

    Abbrand
    1. Ab¦brand [m. 2 ] 1 Materialschwund (beim Verbrennen und Schmelzen) 2 [Kerntechnik] Maß für den verbrauchten Brennstoff der Brennstoffladung eines Kernreaktors
    2. Chemiein der Raketentechnik die Verbrennung von Feststoffen.
    3. HüttenwesenMaterialverlust durch Verbrennen und Oxidieren beim Schmelzen und Warmverarbeiten von Metallen und Legierungen.


    Abbrandler
    Ab¦brand¦ler [m. 5 ; österr.] durch Brand Geschädigter

    abbrausen
    ab¦brau¦sen [V.1] I [hat abgebraust; mit Akk.] mit Hilfe der Brause übergießen; Blumen a.; sich kalt a. II [ist abgebraust; o. Obj.; übertr., ugs.] sich rasch und geräuschvoll entfernen, wegfahren, verschwinden; Ggs. anbrausen

    abbrechen
    ab¦bre¦chen [V.19] I [hat abgebrochen; mit Akk.] 1 durch Brechen ablösen, abtrennen; ein Stück Brot a.; Blumen a.; brich dir nur keinen ab (erg.: keinen Zacken aus der Krone) ; [ugs.] hör mit dem Getue auf; er bricht sich keinen ab er überarbeitet sich nicht; er bricht sich bald e...

    abbremsen
    ab¦brem¦sen [verstärkend für] bremsen

    Abbremsung
    das Verhältnis zwischen der am Umfang aller Räder eines Fahrzeugs wirkenden Bremskraft und dem Fahrzeuggewicht.

    abbrennen
    ab¦bren¦nen [V.20] I [hat abgebrannt; mit Akk.] etwas a. 1 durch Anzünden zerstören; ein Haus a. 2 durch Brand roden; Urwald, ein Moor a. 3 anzünden und bersten lassen; Feuerwerkskörper a. 4 Teig a. erhitzen und rühren, bis er sich vom Topf löst II [ist abgebrannt; o.&n...

    Abbreviation
    Ab¦bre¦vi¦a¦ti¦onAb¦bre¦vi¦a¦tur [f. 10 ] Abkürzung (in Schrift und Druck) [ ➔ abbreviieren]

    Abbreviatur
    1. [die; lateinisch] allgemeinAbkürzung, z. B. GmbH.
    2. [die; lateinisch] MusikAbkürzung für bestimmte Teile der Notenschrift, z. B. bei vielfachen Wiederholungen eines Einzeltons oder schnellem Wechsel zweier Töne. Notation .


    abbreviieren
    ab¦bre¦vi¦ie¦ren [V.3, hat abbreviiert; mit Akk.] abkürzen [
    abbringen
    ab¦brin¦gen [V.21, hat abgebracht; mit Akk.] 1 etwas a. lösen, abtrennen können; ich bringe den Ring, die Farbe nicht ab 2 jmdn. (von etwas) a. jmdn. dazu bringen, etwas nicht zu tun; jmdn. von einem Vorhaben a. ihn dazu bringen, sein Vorhaben nicht auszuführen; jmdn. von einer Meinun...

    Abbruch
    1. Ab¦bruch [m. 2 ] 1 das Abbrechen, Niederreißen, Zerlegen in Einzelteile; A. von Gebäuden; ein Haus auf A. verkaufen es zum Abrisswert verkaufen 2 Beendigung; A. von Beziehungen 3 [in der Wendung] das tut der Liebe keinen A. das schadet der Liebe keinesfalls
    2. Bauwesendas Beseitigen von Gebäuden oder Bauteilen, z. B. um für Neubauten, Straßen oder Renaturierungszonen Platz zu schaffen.
    3. VölkerrechtEinstellung der diplomatischen Beziehungen bei schweren politischen Spannungen zwischen zwei Staaten; durch Abberufung des eigenen diplomatischen Vertreters, u. U. durch Auflösung der diplomatischen Vertretung und `Zustellung der Pässe` an den diplomatische...


    Abbrucharbeit
    Ab¦bruch¦ar¦beit [f. 10 ] 1 das Abreißen von Gebäuden oder Gebäudeteilen; die ~en auf dem Ostgelände gehen weiter 2 willentliche, systematische Zerstörung von etwas

    Abbruchblutung
    Untergang (Abbruch) und Ausstoßung der Gebärmutterschleimhaut mit einer Blutung bei anovulatorischem Zyklus oder nach einer Hormonbehandlung oder im Rahmen hormonaler Empfängnisverhütung (Einnahme der Antibaby-Pille) durch Absinken der Hormonkonzentration (Hormonentzugsblutung) ....

    Abbruchgenehmigung
    Ab¦bruch¦ge¦neh¦mi¦gung [f. 10 ] Erlaubnis, Gebäude oder Gebäudeteile abzureißen; eine A. für ein altes Haus erhalten

    Abbruchhaus
    Ab¦bruch¦haus [n. 4 ] 1 ein Haus, das abgerissen werden soll 2 ein Haus, das sich in einem extrem schlechten baulichen Zustand befindet

    abbruchreif
    ab¦bruch¦reif [Adj. ] so beschaffen, dass Instandsetzungsarbeiten nicht mehr sinnvoll sind; ~es Gebäude

    Abbruchsieg
    Boxenengl. Referee Stops Contest (RSC) , Sieg eines Boxers nach vorzeitiger Beendigung des Kampfes durch den Schiedsrichter wegen zu großer Überlegenheit eines Kämpfers oder Verletzung des Gegners.

    abbrummen
    ab¦brum¦men [V.1] I [hat abgebrummt; mit Akk.; ugs.] eine Strafe a. sie verbüßen; er hat drei Jahre abgebrummt II [ist abgebrummt; o. Obj.] sich mit brummendem Geräusch entfernen

    abbrühen
    ab¦brü¦hen [V.1, hat abgebrüht; mit Akk.] überbrühen, kochen; das Gemüse a.

    abbröckeln
    ab¦brö¦ckeln [V.1] I [hat abgebröckelt; mit Akk.] in kleinen Brocken lösen; etwas Brot a. II [ist abgebröckelt; o. Obj.] sich in kleinen Brocken lösen und abfallen; Putz bröckelt ab; von seinem Ruhm ist schon einiges abgebröckelt [übertr.]

    abbuchen
    ab¦bu¦chen [V.1, hat abgebucht; mit Akk.] durch Buchung vom Guthaben wegnehmen, als Ausgabe auf dem Konto eintragen; einen Betrag a.

    Abbuchung
    Ab¦bu¦chung [f. 10 ] das Abbuchen eines Geldbetrags von einem Konto; die A. des Mitgliedsbeitrags

    Abbuchungsauftrag
    widerruflicher Auftrag eines Zahlungspflichtigen an sein kontoführendes Geldinstitut, von seinem Girokonto, oft bis zu einer festzusetzenden Grenze, Rechnungsbeträge eines bezeichneten Zahlungsempfängers abzubuchen. Die Kontenbelastung wird durch eine vom Zahlungsempfänger zu ver...

    abbuffen
    (Lederindustrie) Lederindustriedie Narbenseite des Leders bei der Herstellung von Velvetleder oder zur Beseitigung von Narbenbeschädigungen leicht abschleifen.

    abbummeln
    ab¦bum¦meln [V.1, hat abgebummelt; mit Akk.; ugs.] abfeiern

    abbürsten
    ab¦bürs¦ten [V.2, hat abgebürstet; mit Akk.] 1 durch Bürsten reinigen; einen Mantel a. 2 durch Bürsten entfernen; Staub a.

    abbüßen
    ab¦bü¦ßen [V.1, hat abgebüßt; mit Akk.] 1 eine Schuld a. für eine Schuld Buße tun 2 eine Strafe a. sie erdulden; Syn. verbüßen

    Abc
    1. (Abece) deutsche Bezeichnung für das Alphabet nach den ersten Buchstaben.
    2. [ei bi: ci:] englische Popgruppe; Martin Fry (Gesang) , Steven Singleton (Saxophon) , Mark White (Gitarre, Keyboard) , David Palmer (Schlagzeug) ; gegründet 1980 in Sheffield; zahlreiche Hits, die mit leicht kühler Arroganz den Nerv der damaligen Jugend trafen (u. a. `The Look of Lov...
    3. Abc [n. -; -] Alphabet


    ABC-Abwehrtruppe
    Waffengattung des Heeres, die die anderen Truppen durch Aufklärung und Erkundung sowie durch Schutzmaßnahmen gegen die Wirkung von ABC-Waffen schützen und verstrahltes, verseuchtes oder vergiftetes Gelände und Material wieder benutzbar machen soll (Dekontamination) .

    ABC-Kampfmittel
    ABC-Kampf¦mit¦tel [Pl.; Mil.] ABC-Waffen

    ABC-Pflaster
    ABC-Pflas¦ter® [n. 5 ] Pflaster mit Wärme erzeugenden medizinischen Wirkstoffen, das zur Behandlung von Rheuma eingesetzt wird

    ABC-Schutzmaske
    Weiterentwicklung der Gasmaske , die gegen das Einatmen atomarer (radioaktiver) , biologischer und chemischer Kampfstoffe schützen soll.

    Abc-Schütze
    Abc-Schüt¦ze [m. 11 ] Kind, das gerade Lesen und Schreiben lernt

    ABC-Staaten
    1. ABC-Staa¦ten [Pl.] Argentinien, Brasilien und Chile
    2. die drei südamerikanischen Staaten Argentinien, Brasilien und Chile.


    ABC-Waffen
    1. ABC-Waf¦fen [Pl.; Mil.] atomare, biologische und chemische Waffen; Syn. ABC-Kampfmittel
    2. zusammenfassende Bezeichnung für atomare Waffen , biologische Waffen , chemische Waffen bzw. Kampfmittel (z. B. Gas) , durch die der Feind vernichtet oder kampfunfähig gemacht werden soll.Externe LinksDeutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomk...


    Abchasen
    abchasisch Apsua, ein Tscherkessenstamm an der Schwarzmeerküste der Abchasischen Autonomen Republik, bei Suchumi (Georgien) .

    Abchasien
    autonome Republik in Georgien, das Schwarzmeerküstenland an der Südseite des Kaukasus; 8660 km², 232 000 Einwohner, Hauptstadt Suchumi ; in tieferen Lagen subtropisch-feucht, in den Tälern und der Küstenniederung Obst- und Ackerbau (Zitrusfrüchte, Wein, Tee, Tabak,...

    abchasische Sprache
    zur kaukasischen Sprachfamilie gehörende, in Abchasien (Georgien) gesprochene Sprache.

    abchecken
    ab¦che¦cken [-tʃɛkən V1 , hat abgecheckt; mit Akk.; ugs.] überprüfen, klären; einen Termin a.

    Abd
    [arabisch, `Knecht`] häufiger Bestandteil von arabischen Personennamen, z. B. Abdallah (Abdullah, `Knecht Gottes`) .

    Abd ur-Rahman
    [-rax-] Emir von Afghanistan 1880-1901, von den Engländern eingesetzt, * um 1844, †  1. 10. 1901 Kabul; dehnte seine Herrschaft über Kandahar und Herat aus; die Außenpolitik stand jedoch unter englischer Aufsicht.

    Abd ül-Aziz
    (Abd ul-Asis, Abdalaziz, Abdul-Aziz) osmanisch-türkischer Sultan 1861-1876, * 9. 2. 1830, †  4. 6. 1876 Istanbul (ermordet) ; erklärte 1875 den Staatsbankrott der Türkei.

    Abdachung
    1. Ab¦da¦chung [f. 10 ] (allmähliches) Abnehmen der Steigung
    2. die Neigung einer Geländefläche, Gebirgsflanke oder eines ganzen Landes zur Horizontalen bzw. zum Meer. Der Abdachung folgt in der Regel das Gewässernetz.


    Abdalaziz
    Abd ül-Aziz .

    Abdallah
    Vater des Propheten Mohammed .

    Abdampf
    1. Ab¦dampf [m. 2 ] Dampf, der nach Arbeitsleistung entströmt
    2. nach der Arbeitsleistung in Industrieanlagen oder Dampfkraftmaschinen frei verfügbarer Dampf; in Abdampfturbinen oder zu Heizungszwecken weiter verwertet.


    abdampfen
    1. (eindampfen) gelöste Stoffe durch Verdampfen des Lösungsmittels trennen oder abscheiden; bei gewöhnlicher Temperatur spricht man von abdunsten. Soll das Lösungsmittel erhalten bleiben, muss eine Destillation durchgeführt werden. Das teilweise Abdampfen zur Erhöhung der K...
    2. ab¦damp¦fen [V.1] I [hat abgedampft; mit Akk.] verdampfen lassen; Wasser a. II [ist abgedampft; o. Obj.] 1 Dampf abgeben; den Dampftopf a. lassen; eine Speise a. lassen 2 [früher] sich unter Dampf entfernen; der Zug, das Schiff dampfte ab 3 [übertr., ugs.] sich entfernen, wegfahren<...


    Abdampfturbine
    Turbine, die Abdampf von Kolbenmaschinen auf Kondensatordruck entspannt und Energie aus dem Wärmegefälle zwischen Atmosphärendruck und dem im Kondensator erzeugten Vakuum gewinnt.

    abdanken
    ab¦dan¦ken [V.1, hat abgedankt] I [mit Akk.; veraltet] entlassen; einen Beamten, Offizier a. II [o. Obj.] seine Stellung aufgeben, sein Amt niederlegen, in den Ruhestand treten; Syn. [veraltet] abdizieren; der König, Minister dankte ab

    Abdankung
    1. (Abdikation) Niederlegung eines öffentlichen Amts, besonders der Verzicht eines Herrschers auf die Krone (Thronentsagung Bettmann/UPIAbdankungsurkunde Eduards VIII. von Großbritannien und Nordirland) .
    2. Ab¦dan¦kung [f. 10 ] 1 Rücktritt vom Thron, Verzicht auf den Thron; Syn. Abdikation 2 [schweiz.] Trauerfeier


    abdarben
    ab¦dar¦ben [V.1, hat abgedarbt; mit Dat. (sich) und Akk.; veraltet] sich etwas (vom Munde) a. etwas unter Entbehrungen sparen; Syn. absparen; sich Geld für das Studium a.; sich das Brot für die Kinder a.

    Abdeckcreme
    Ab¦deck¦creme [f. 9 ] kosmetische Creme, die Unebenheiten oder Unreinheiten der Haut kaschiert; Abdeckkrem, Abdeckkreme

    abdecken
    ab¦de¦cken [V.1, hat abgedeckt; mit Akk.] etwas a. 1 die Bedeckung von etwas wegnehmen; das Bett a.; der Sturm hat das Haus abgedeckt hat das Dach weggerissen; den Tisch a. das Geschirr vom Tisch nehmen 2 decken, zudecken, schützend bedecken; ein Blumenbeet, ein Bild a.; die Schuld ist damit ab...