Kopie von `Commando GmbH: Glossar`

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Kategorie: Automatisierung > Internet und globaler Datenübertragung
Datum & Land: 25/05/2008, DE
Wörter: 1009


KBit
Kurz für Kilobit (1024 Bit).

KByte
Kurz für Kilobyte (1024 Byte).

KDE
Das K Desktop Environment ist eine Benutzeroberfläche, die auf X11 aufsetzt. Diese Freeware für Linux ist in kurzer Zeit sehr beliebt geworden. Es handelt sich um eine moderne Oberfläche mit Startmenü, Drag&Drop und Browser-Integration.

Kermit
Kermit ist eines der ältesten Übertragungsprotokolle. Tatsächlich nach Kermit, dem Frosch aus der Kinderserie Sesamstraße, benannt. Das Protokoll sieht ursprünglich die Übertragung von maximal 94-Byte-großen Datenblöcken vor. Die Übertragungsgeschwindigkeit ist im Vergleich zu anderen Protokollen (X-M...

KI
Mit Künstlicher Intelligenz bezeichnet man rechnergestützte Verfahren, die Aspekte menschlichen Denkens kopieren.

Killfile
Datei einiger Newsreader oder Newsserver, die Regeln enthält, um unerwünschte Artikel zu ignorieren. Siehe auch:Spam, UCE

KIT
Kern-Software für intelligente Terminals, neuer multimediafähiger Darstellungsstandard im BTX, der bedienerfreundliche Applikationen ermöglichen soll. Siehe auch:CEPT

Klasse-A-Netz
Ein Klasse-A-Netz umfaßt bis zu 16.7 Millionen Computer. Ein Klasse-A-Netz wird nur an wirklich große Firmen oder Einrichtungen vergeben. IP-Adressen für Klasse-A-Netze umfassen den Bereich von 0.xx.xx.xx bis 127.xx.xx.xx.

Klasse-B-Netz
Ein Klasse-B-Netz umfaßt bis zu 65.000 Computer. IP-Adressen für Klasse-B-Netze umfassen den Bereich von 128.00.xx.xx bis 191.255.xx.xx.

Klasse-C-Netz
Ein Klasse-C-Netz umfaßt bis zu 256 Computer. IP-Adressen für Klasse-C-Netze umfassen den Bereich von 192.00.00.xx bis 223.255.255.xx. Somit kann es 2 Millionen Klasse C-Netze geben.

Klient
Klienten sind Arbeitsplatzrechner oder Programme, die Dienstleistungen von Servern in Anspruch nehmen. So können Rechner in Netzen gemeinsame Betriebsmittel oder Dienste mit anderen Arbeitsplatzrechnern teilen.

Kompression
Kompression reduziert das Datenvolumen bei gleichem Informationsgehalt. Bei den meisten Verfahren (z.B. V.42bis, MNP 5) werden die häufigsten Zeichen und Zeichenfolgen mit kurzen Bitfolgen codiert, während die selteneren länger codiert werden. Dies klappt natürlich nur bei Daten, in denen nicht alle Zeichen etwa gleich häu...

Konventionen
Auch Netiquette, Netikette oder Policy genannt. Verhaltensregeln, die im jeweiligen Netz gelten.

Koppler
Kurzform für Akustikkoppler.

KVSt
Alte Abkürzung für Knotenvermittlungsstelle.

LAN
Local Area Network, digitales Hochgeschwindigkeitsnetz (>=10 Mbps). Meist auf nur kleiner Grundfläche (ein Gebäude oder gar Stockwerk). Oft aus sehr unterschiedlichen Rechnersystemen gebildet.

LAPD
Logical Access Procedure-D, ein Zugangsverfahren für ISDN-Verbindungen. Siehe auch:X.75

LAPM
Siehe:V.42

LaTeX
Sprich: 'Latech', eine ausgefeilte, aber nicht sehr benutzerfreundliche DTP-Sprache, in der Texte auf UNIX-Rechnern erstellt werden.

LCP
Das Link Control Protocol ist ein Protokoll, das den Verbindungsaufbau und das Aushandeln der Verbindungsparameter beim PPP übernimmt.

LDAP
Das Lightweight Directory Access Protocol ist eine vereinfachte Version des DAP. Mit LDAP werden Zugriffe auf Verzeichnisdienste realisiert, mit denen z.B. eMail-Adressen abgefragt werden können.

leased line
Mietleitung. Siehe auch:Standleitungen

Leitungsvermittlung
Eine Leitung wird zwischen den beiden Kommunikationspartnern für die Dauer der Verbindung fest geschaltet. Das Gegenstück zu Paketvermittlung.

Level
Eine Art Einstufung der Mailboxbenutzer, die in einigen Mailboxnetzen verbreitet ist. Je höher sein Level, desto mehr Funktionen werdem dem User in einer Mailbox eingeräumt (z.B. mehr Bretter, längeres Zeitlimit, ein größerer Befehlssatz). Der Level wird in der Regel vom SysOp nach eigener Einschätzung bestimmt. Schr...

LF
Linefeed=Zeilenvorschub. Der Befehl bewirkt: Cursor eine Zeile nach unten, eingeleitet durch CTRL-J.

Link
Verbindung zwischen Sites mit Hilfe von Übertragungsprotokollen. Manchmal wird mit Link auch die Site am anderen Ende des Links (das 'Sprungziel') bezeichnet.

Linux
Freeware-Variante des Betriebssystems UNIX. Durch den Enthusiasmus und die weltweite Zusammenarbeit von hunderten von Programmierern wurde Linux im Laufe der letzten Jahre zu einem stabilen Betriebssystem, das mit kommerziellen Systemen durchaus mithalten kann. Weil die Quelltexte für alle Systemprogramme frei erhältlich sind, eignet es ...

LISP
Eine Programmiersprache (LISt Processing), in der die Manipulation von Symbolen besonders einfach ist. Sie wird oft zu Erzeugung und Bearbeitung von HTML-Quelltexten eingesetzt.

Listserv
Freeware-Programm unter UNIX, das Mailing-Listen realisiert. Eine Bedienungsanleitung wird dem User per eMail zugesandt, wenn er eine eMail an listserv@rz.uni-karlsruhe.de sendet, in der im Betreff oder im Brieftext das Wort 'HELP' steht. Siehe auch:Majordomo

LiveAudio
Datenformat, welches das Abspielen von Tönen während eines Downloads ermöglicht.

LiveConnect
Eine spezielles Plug-in für JavaScript-fähige Browser, mit dem die Kommunikation zwischen JavaScript-Anweisungen und Java-Applets ermöglicht wird.

LiveScript
Eine Script-Sprache für HTML-Seiten. Wird heute JavaScript genannt.

Log in
Beginn der Übertragung.

Log off
Beenden der Übertragung.

login
Namens- und Paßwort-Eingabe zur Identifikation eines Benutzers gegenüber einem Server oder Host.

Lycos
Beliebter Suchservice im Internet, in englischer Sprache und auch in deutscher Sprache verfügbar. Siehe auch:AltaVista, Yahoo

Lynx
Übertragungsprotokoll. Vorläufer von Puma. Hat natürlich nichts mit dem Handheld (Spielkonsole) von ATARI zu tun. Browser ohne Grafikanzeige, oft auf älteren Rechnern eingesetzt, die lediglich Text anzeigen können. Name eines Real-Time-UNIX-Derivates.

LZW
Lempel-Ziv Welch: Von Jacob Ziv und Abraham Lempel 1977 vorgeschlagener Algorithmus zur Datenkompression. 1984 entwickelte Terry Welch eine Variation, die von der Firma Unisys als Patent angemeldet wurde. Siehe auch:GIF, PNG

MAC
Medium Access Control ist ein Protokoll nach IEEE-802 (OSI-Schicht 2) speziell für Ethernet-Netzwerk-Karten. Die MAC-Adresse ist eine 8-Byte-Adresse, die in der Kartenelektronik weltweit eindeutig festgelegt ist.

MactiveX
Bezeichnung für die Realisation von ActiveX-Techniken auf Apple Macintosh-Rechnern.

Mail
Post, auch Electronic Mail oder eMail. Private Mitteilung eines Users eines Hosts im Netz an einen anderen User, der auch auf demselben oder einem anderen Host sein kann. Im Gegensatz zu den Newsartikeln sind diese Mails nicht öffentlich. Eine Mail besteht aus einem Header und einem Body. In einigen Netzen wird sie zum Transport mit einem Env...

Mailbox
Englisch für 'Briefkasten'. Im deutschen Sprachraum als Übersetzung von BBS gebraucht.

Mailer
Als Mailer wird allgemein ein Programm zum Versenden von Mails, also ein MTA plus ein MUA, bezeichnet. Im FidoNet bezeichnet Mailer ein Programm zum Übertragen von Dateien und zum Entgegennehmen von Anrufen, also lediglich die MTA-Komponente.

Mailing-List
Eine Nachricht an eine Mailing-List stellt eine Mischform zwischen Mail und News dar. Sie wird zwar an eine einzige (meist symbolische) Adresse versandt. Von dort aus wird sie aber automatisch an alle Abonnenten (Subscriber) dieser Mailing-List per Mail weiterverteilt.

Majordomo
Bekanntes UNIX-Programm, das Mailing-Listen verwaltet. Siehe auch:Listserv

Map
Eine Karte, die die Eigenschaften der Straßen (Links) zwischen den Orten (Sites) und die Orte selbst in einer maschinenlesbaren Form beschreibt. Die Map beschreibt die Topologie des Netzes. Sie enthält u.a. auch Informationen speziell für das Routing von News und Mail.

MAPI
Mail Application Programming Interface. Ein vom Microsoft ins Leben gerufener Standard, mit dem eMail-Programme kommunizieren können. Besteht aus Dutzenden kryptisch zu programmierender DLLs, und hat außerhalb von Microsoft-Produkten keine Bedeutung. Siehe auch:VIM, SMTP

MausNet
(nicht: Mausnetz) mittelgroßes deutschsprachiges Hobbynetz. Zur Zeit (November 1994) etwa 100 öffentliche Mailboxen mit circa 3000 Frontends und 5000 Usern in der BRD, Österreich (drei Boxen) und der Schweiz (ein System). Alle Mäuse sind nach den Kfz-Kennzeichen ihres Standorts (ggf. mit einer zusätzlichen Nummer, z.B. K2...

MausTausch
Ein Verfahren im MausNet, um in sehr kurzer Zeit sämtliche neuen Nachrichten zu empfangen und diese dann bequem offline zu bearbeiten.

MBit
Kurz für Megabit (1024 KBit). Siehe auch:Bit

MBONE
Der Multicast Backbone oder auch Multimedia Backbone ist ein Teilnetz des Internet, in dem IP-Multicast unterstützt wird. Über das MBONE werden Videokonferenzen, Video- und Audiorundsendungen u.a. realisiert.

Mbps
Megabit per second. Angabe der Übertragungsleistung einer Leitung. Mit 1 Mbps lassen sich etwas über 95 KByte in jeder Sekunde übertragen.

MByte
Kurz für Megabyte (1024 KByte). Siehe auch:Byte

MCI
Das Media Control Interface ist eine Softwareschnittstelle zur Ansteuerung von Multimedia-Geräten auf Windows-PCs. MCI soll durch ActiveMovie abgelöst werden.

MD5
Der Message Digest 5 ist eine Hash-Funktion, also eine Funktion, die aus einer Zeichenkette durch gezieltes 'verwürfeln' eine andere Zeichenkette erzeugt. Da es unmöglich ist, aus dem Resultat auf die Ursprungszeichenkette zu schließen, wird MD5 zum Speichern von Paßwörtern oder zum Erzeugen einer digitalen Sig...

Mehrgeräteanschluß
Telefonanschluß im Euro-ISDN, bei dem ohne Telefonanlage bis zu acht Endgeräte angeschlossen werden können. Die Auswahl des Endgerätes geschieht über eine MSN oder eine Dienstekennung. Im nationalen ISDN heißt der Mehrgeräteanschluß 'Punkt zu Mehrpunkt-Konfiguration'. Siehe auch:Anlagenanschlu&s...

Merit
Zusammenschluß von acht Universitäten in Michigan. Hat die Leitung des NSFnet-Backbones und des Merit Computer Networks.

Message
Eine Nachricht an einem öffentlichen Brett.

Metafile
Ein Metafile ist eine Datei, die Kommandos zum Zeichnen von Grafiken enthält.

MFV
Mehrfrequenz-Wahlverfahren. Alte Abkürzung für DTMF. Tonwahlverfahren beim Telefon. Nur mit Tastentelefonen möglich. Orientiert sich an der Anordnung der Tasten im Ziffernblock. Jede Taste wird mit einer Frequenz für die Spalte und einer für die Zeile codiert. Ersetzt zunehmend das Impuls-Wahlverfahren IWV.

MHS
Kurz für Message Handling Service. Von Novell entwickelter Gateway zur systemübergreifenden Nachrichtenübermittlung. MHS ermöglicht eine UNIX-Anbindung für DOS/Windows, Mac-OS und Novell.

Middleware
Eine Software, die zwischen Anwendungen und einem Netzwerk vermittelt.

MIDI
Music Instruments Digital Interface, ein Standard zum Übermitteln von Musikdaten. Wird auch als Dateiformat für Hintergund- Melodien auf Web-Seiten eingesetzt.

MIF
Das Maker Interchange Format ist ein ASCII-Format, das vom DTP-Programm FrameMaker zum Austausch von Dokumenten genutzt wird.

MILnet
MILitary NETwork. War ursprünglich ein Teil des ARPAnet und wurde im Oktober 1983 davon abgespalten, um für das Militär ein sicheres Netz zu erhalten. Das ARPAnet bestand zu Forschungszwecken weiter. Heute Teil des DDN. Bildet mit dem NSFnet den Backbone des Internet.

MIME
Multipurpose Internet Mail Extensions nach RFC 1341. Eingebettet in SMTP-kompatible Nachrichtenübermittlung mit nur 7 Bits, erlaubt MIME den Austausch von Texten mit verschiedenen Zeichensätzen, Grafiken und Multimedia-Daten wie Audio und Video mittels eMail. Die Vereinbarung dieser MIME-Typen wird zunehmend auch im WWW als Multimedia-Er...

MIPS
In Millon Instructions Per Second wird die Geschwindigkeit eines Rechners angegeben. Oft Scherzhaft auch als Meaningless Indication of Processor Speed interpretiert...

Mirror
Server, der den Inhalt eines anderen -unter Umständen weit entfernten oder schwer erreichbaren- Servers spiegelt, d.h. eine Kopie der Daten dieses Servers zur Verfügung stellt.

misc
Kürzel für miscellaneous, englisch für 'Verschiedenes '. Viele Gruppen des Usenet tragen diese Kurzbezeichnung, dort findet sich dann 'Vermischtes'...

MMS43
Der Modify Monitor Sum43-Code wird bei ISDN-Basisanschlüssen zur Datenübertragung verwendet. Da die Daten durch drei elektrische Zustände dargestellt werden, können je vier Bit in drei ternären Zuständen übertragen werden. Siehe auch:4B3T, 2B1Q

MMX
Die Matrix Math eXtensions sind eine Erweiterung des Befehlssatzes von Intel-Prozessoren, bei denen ein Befehl mehrere Datenoperationen ermöglicht. MMX ist ein Warenzeichen der Firma Intel, in diesem Zusammenhang wird das Kürzel als MultiMedia eXtension interpretiert. Siehe auch:SIMD

MNP 1
asynchrone byte-orientierte Halbduplex-Übertragung Effizienz ca. 70% (1690 bps auf einem 2400er Modem)

MNP 2
asynchrone byte-orientierte Vollduplex-Übertragung, Effizienz ca. 84% (2000 bps auf 2400er Modem)

MNP 3
synchrone bit-orientierte Vollduplex-Übertragung (Start- und Stopbit werden weggelassen), Effizienz ca. 108% (2600 bps auf 2400er Modem)

MNP 4
verwendet Adaptive Packet Assembly(tm) und Data Phase Optimisation(tm). APA bedeutet, daß die Paketgröße (Siehe auch:Übertragungsprotokoll ) je nach Leitungsqualität variiert wird. DPO eliminiert einen Teil der Verwaltungsinformation, der über mehrere Pakete gleich bleibt...

MNP 5
adaptive Datenkompression (in Echtzeit). Die Effizienz der Kompression schwankt zwischen 75% und 200%. Als realistischen Wert gibt Microcom 160% an. Effizienz etwa (bei 160% Kompression) 200%

MNP 6
zusätzlich Universal Link Negotiation(tm) (ULN) und Statistical Duplexing(tm) (SD). ULN definiert den Verbindungsaufbau, wenn Mehrnormen-Modems eingesetzt werden. SD optimiert die Kanalzuteilung bei Halbduplex-Protokollen Ein MNP 6-V.29-Modem (9600 bps Halbduplex) leistet 9600-19200 bps.

MNP 7
kombiniert MNP 4 mit einem erweiterten Kompressionsverfahren. Es paßt sich nicht nur dynamisch der Art der übertragenen Daten an, sondern ermittelt auch die Wahrscheinlichkeit von Zeichen im Datenstrom. In Kombination mit Lauflängencodierung (mehrere gleiche Zeichen als ein Zahlencode) ermöglicht MNP 7 bis zu 300% Durchsatz

MNP 8
Dieses Protokoll wurde nie veröffentlicht.

MNP 9
verbindet MNP 7 mit V.32 (bis zu 300% Durchsatz). Ein erweitertes ULN wird verwendet, um jeweils Verbindungen auf höchstmöglichem Leistungsniveau herzustellen.

Modacom
Ein Datenfunknetz, das Übertragungen mit 9600 bps ermöglicht. Im Gegensatz zu den Funktelefonnetzen (C-, D1-, D2-, E-Plus-Netz) wird nicht die Verbindungszeit, sondern die übertragene Datenmenge bezahlt. Siehe auch:GSM, SMS

Modem
Abkürzung für MOdulator/DEModulator. Ein Modem wandelt den Bitstrom des Computers in analoge Signale um, die dann auch über das Telefonnetz übertragen werden können (Modulation). Das Partner-Modem macht die Umwandlung dann wieder rückgängig (Demodulation). Deshalb ist auch der Akustikkoppler ein Modem, auch wenn ...

Moderator
In manchen Netzen werden Diskussionen über moderierte Newsgroups geführt. Der Moderator erhält alle Artikel zur Auswahl und eventuell auch zur redaktionellen Überarbeitung. Damit können Flames und Mehrfachnachrichten mit gleicher Aussage verher aussortiert werden. Gelegentlich werden auch mehrere Artikel zu Digests zusamme...

Moniker
Dt. 'Spitzname': Software-Modul, das ein vereinfachtes Initialisierungverfahren für Software-Module des COM-Standards realisiert.

Mosaic
Erster erfolgreicher Browser, der das Internet und das WWW allgemein bekannt machte. Mosaic ist eine Entwicklung des NCSA, die dieses Programm unter GNU-Lizenz als Freeware zur Verfügung stellt. Siehe auch:Explorer, Navigator

MOTD
Die Message Of The Day ist ein ständig wechselndes Motto oder Bonmot, daß beim Login angezeigt wird.

Moving Worlds
Bezeichnung eines Vorschlages der Firma Silicon Graphics zur Erweiterung von VRML. Dieser Vorschlag wurde angenommen und ist als VRML 97 der heute gültige Standard für interaktive 3D-Darstellungen im Web.

Mozilla
Codename des Netscape-Navigators. Früher hatte Netscape ein dinosaurierähnliches Maskottchen.

MPEG
Abkürzung für Motion Picture Experts Group. MPEG ist ein Kompressionsstandard für digitale Videobilder. Der Begriff MPEG wird im allgemeinen dazu verwendet, um auf Video-Dateien zu verweisen, die im Internet häufig angeboten werden. Um MPEG-Dateien anzusehen, wird meistens ein separates Abspielprogramm benötigt. Siehe auch...

MPt
Übertragungsprotokoll mit variabler Blockgröße bis zu 1 K. Vormals Puma genannt. Arbeitet ähnlich wie Z-Modem. Wegen bunter und informativer Bildschirmdarstellung, hohem Datendurchsatz, integrierter RLE-Kompression und guter Zuverlässigkeit inzwischen recht beliebt. Kann bis zu 99 Dateien im Batch übertragen. Nur ein...

MSG
Kurz für Message. Eine Nachricht oder eMail von Rechner zu Rechner.

MSN
Die Multiple Subscriber Number ist eine komplette Telefonnummer, die im Euro-ISDN das gezielte Ansprechen eines Endgerätes erlaubt. Siehe auch:EAZ

MTA
Mail Transport Agent. Verantwortlich für den Transport einer Mail zu ihrem Ziel. Der Weg der Mail wird dabei durch Routing bestimmt. MTA bedient sich für die eigentliche Übertragung eines Übertragungsprotokolls. Oft mit einem MUA zu einem Mailer zusammengefaßt.

MTU
Maximum Transfer Unit, die Angabe wie groß das größte Datenpaket bei einer Netzwerkverbindung sein darf.

MUA
Mail User Agent. Die Benutzeroberfläche zum Lesen der Mail, zum Antworten und zum Verwalten gelesener Nachrichten. Oft mit einem MTA zu einem Mailer zusammengefaßt.

MUD
Multi User Dungeon; Echtzeitspiel und Diskussionsgruppe für mehrere Benutzer. Ähnlich wie beim IRC Suchtgefahr!

Multicast
Möglichkeit, einem IP-Paket mehrere Empfängeradressen mitzugeben. Diese Punkt-zu-Mehrpunkt-Verbindung wird z.B. für Videokonferenzen benötigt, um das Datenvolumen zu begrenzen. Nicht alle Router im Internet behandeln solche Datenpakete korrekt. Siehe auch:Unicast, CU-SeeMe, MBONE

Multimedia
Abgedroschenes Schlagwort, das nach WEKA folgende Definition hat: Multimedia ist die Integration von unabhängigen Informationen, die in mindestens einem kontinuierlichen und einem diskontinuierlichen Medium digital kodiert und für den Benutzer wahlfrei zugreifbar sind.

Multiplexer
Einrichtung, die einen schnelleren Datenkanal in mehrere virtuelle langsamere Kanäle aufteilt. Es kann sich dabei um Hardware oder auch Software handeln.

MUVR
In einer Multi User Virtual Reality können mehrere Betrachter an einer VRML-Welt teilnehmen. Pro Betrachter bewegt sich oft stellvertretend ein Avatar in dieser VRML-Welt.