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Kategorie: Automatisierung > Internet und globaler Datenübertragung
Datum & Land: 25/05/2008, DE
Wörter: 1009


Embedding
Englisch für 'Einbettung', gemeint ist das Einbinden von Dokumenten anderer Programme, z.B. Bildern, Texten oder Videos, in ein Dokument. Siehe auch:OLE

EMF
Das Enhanced Metafile ist eine Variante des WMF-Dateiformats, welches nur auf 32-Bit-Windows-Systemen verarbeitet werden kann.

Emoticon
Siehe:Smiley

EMSI
Elektronic Mail Standard Identification, das im FidoNet am häufigsten verwendete Verbindungsprotokoll. Dieses Protokoll dient zum Austausch von Benutzerkennung, Paßwort etc. Es hat gegenüber älteren Protokollen den Vorteil, daß auch AKA-Adressen ausgetauscht werden können. Nach erfolgreichem EMSI-Handshake wird ein ...

Entity
Ein Symbol oder Zeichen, das im Standard-Zeichensatz von HTML-Dokumenten nicht enthalten ist. Beispiel: ß wird durch ß ausgedrückt.

Envelope
Envelope heißt wörtlich Briefumschlag. In einigen Netzen enthalten Mails neben Header und Body eine zusätzliche Information über den tatsächlichen Absender und Empfänger der Mail. So steht z.B. bei weitergeleiteten Mails der Originalabsender im Header und der weiterleitende Absender im Envelope. Die Verwendung von En...

EPS
Eine Encapsulated PostScript-Datei enthält eine Vektorgrafik in Form von PostScript-Anweisungen. Zusatzinformationen (PostScript-Kommentare) wie z.B. Bounding-Box (Größe der Grafik), Seitenanzahl und genutzte Fonts ermöglichen die Einbindung in andere Dokumente. Eine Vorschaugrafik mit niedriger Auflösung in den Formaten ...

Erlang
Maß für die Auslastung einer Daten- oder Telefonleitung zur Hauptverkehrszeit. Wenn Sie etwa die Hälfte des Tages im Internet surfen, haben Sie eine Leitungsauslastung von 0,5 Erlang.

Escapen
Codieren von unerlaubten Zeichen mittels eines reservierten Steuerzeichens (Escape-Zeichen). Solche Verfahren werden z.B. von Gateways bei der Konvertierung von Adressen oder von Übertragungsprotokollen zur Übertragung von Zeichen verwendet, die in der darunterliegenden Übertragungsebene nicht zulässig sind. Beim Empfänger...

ESD
Electronic Software Distribution bezeichnet Marketing, Verteilung und Verkauf von Software über das Internet. Für die Transportsicherung werden dabei Verschlüsselungstechniken wie Authenticode oder DES verwendet. Siehe auch:BOB, Dynamic Branding

Ethernet
Verbreitete Technik zum Vernetzen von Rechnern in einem LAN. Die häufig eingesetzte Variante CheaperNet oder Thinwire-Ethernet arbeitet mit 10 Mbps. Siehe auch:CSMA

ETSI
Das European Telecommunications Standards Institute ist das europäische Pedant zum ITU-T.

ETX
Steuerzeichen zum Signalisieren des Eingabeendes (Software-Handshake), wird mit ACK beantwortet.

EULA
Das End User License Agreement ist ein Vertrag, dem ein Benutzer vor dem Einsatz einer Software zustimmen soll. Üblicherweise wird darin der Haftungsausschluß des Herstellers und die zeitweise Überlassung des Nutzungsrechts an der Software (die dem Hersteller gehört) bestimmt.

EUnet
European UNIX Network. Der europäische Teil des Internet. Bietet mit InterEUnet auch IP-Dienste an.

Euro-Filetransfer
Kommunikationsprotokoll für den Austausch von Dateien zwischen zwei Rechnern über ISDN.

Euro-ISDN
In Europa standardisiertes ISDN, beruhend auf dem D-Kanal-Protokoll DSS1. Ältere Endgeräte für das nationale deutsche ISDN mit dem D-Kanal-Protokoll 1TR6 funktionieren nicht an einem Euro-ISDN-Anschluß.

EUUG
European UNIX Users Group.

EVSt
Alte Abkürzung für Endvermittlungsstelle.

Explorer
Der Internet-Explorer (kurz IE oder MSIE) ist ein Browser, den Microsoft aus einer Version von Mosaic entwickelt hat. Ab der Version 3.0 gilt er als ernstzunehmender Konkurrent des Navigators von Netscape.

Extension
Endung eines Dateinamens, z.B. DATEI.DOC. Diese Endung wird in Dateisystemen, die keine Typinformationen für Dateien speichern können, für die Zuordnung von Dateien und Programmen verwendet. Im Internet wird häufig eine Zuordnung nach MIME verwendet.

Extranet
Extranet bezeichnet den Intranet-Datentransfer über das Internet. So können weit entfernte Filialen via Extranet verbunden werden. Siehe auch:PPTP, Tunneling, VPN

Fallback
Zurückschalten auf langsamere Geschwindigkeit bei schlechter Leitungsqualität. Manche Übertragungsprotokolle erlauben Fallback auch in kleinen Stufen, andere wie V.32 nur in sehr großen. Etwa dazwischen liegt V.32bis.

FAQ
Frequently Asked Question, englisch für 'Häufig gestellte Frage'. Bezeichnet eine Sammlung von Antworten zu typischen Anfängerfragen. Oft ein Gemeinschaftswerk mehrerer Autoren.

Farbwürfel
Der Netscape-Browser hat eine eigene, Farbwürfel genannte, Palette zur Darstellung von Bildern auf Rechnern mit 256 Farben. Dieser sechsseitige Würfel enhält genau 216 (6*6*6) Farben, die unverfälscht angezeigt werden können.

FARnet
Federation of American Research Networks.

FAT
File Allocation Table, das System mit dem bei DOS- bzw. Windows-PCs Daten auf einer Festplatte gespeichert werden. FAT ist ein sehr uneffizientes und verschwenderisches Format, das auf 64.000 Dateien und 2 GByte begrenzt ist.

FCC
Amerikanische Zulassungsbehörde im Fernmeldewesen. Hat im Gegensatz zu ihrem deutschen Äquivalent, dem BZT, vernünftige Zulassungsbedingungen.

FDDI
Das Fiber Distributed Data Interface ist ein Standard zur Datenübertragung mit Fiberglas- Leitungen, mit dem bis zu 100 Mbps erreicht werden.

Feed
News-mäßiger 'Ernährer' einer Reihe anderer Sites. Der Feed spoolt die Artikel für seine Links. Siehe auch:Spooling

FeTAp
Alte Abkürzung für FernsprechTischApparat (Telefon). Es gibt auch noch den FeWAp. Beide Apparate haben Auflagen für den Handapparat ('Hörer') und stellen Verbindungen durch Drehen des Nummernschalters ('Wählscheibe') her. Bei einem eingehenden Gespräch hört man dann den Wecker ('Klingel'). ;-)

FeWAp
FernsprechWandApparat. Alte Abkürzung für ein an der Wand hängendes Telefon.

FidoNet
Das FidoNet ist internationales Hobby-Mailboxnetz aus derzeit ca. 20.000 Nodes und einer kaum abschätzbaren Anzahl von Points. Es wurde 1985 von Tom Jennings gegründet und nach seinem Hund benannt. Das FidoNet ist streng hierarchisch gegliedert. Oberste Ebene sind die im wesentlichen den Kontinenten entsprechenden Zonen, darunter folgen ...

File
Englisch für 'Datei'.

Finger
Finger ist ein Service von UNIX-Rechnern, mit dem aktive Benutzer eines Rechners ermittelt werden können. Wegen diverser Sicherheitslücken ist dieser Service häufig gesperrt.

Firewall
Englisch für 'Feuerschutzwand': Hard- oder Software, die den Datenfluß zwischen einem öffentlichen und einem privaten Netz kontrolliert und gegen unberechtigte Zugriffe schützt. Im Internet oft als Proxy-Server realisiert.

Flame
Das öffentliche oder private 'Anmeckern' (flamen, anflamen) eines anderen Users wegen einer seiner Bemerkungen, die der Flamer nicht teilt. Nicht selten mit ironischen oder sarkastischen Untertönen. Flames werden gerne und häufig mißverstanden.

Flash ROM
Ein ROM-Baustein,

Flat Shading
Einfachste Form der Schattierung mit einem Lichtwert pro Fläche.

Flat Shading
Siehe:Rendering

Follow-up
Antwort auf einen Artikel an alle. Ein Follow-up ist auch ein Artikel. Auch als Kommentar bezeichnet.

foo
Ein im Internet gern verwendeter Platzhalter für bestimmte Ausdrücke in Beispielen. Kommt etwa in einer Erläuterung einer eMail-Adresse in der Form foo@foobar.com vor.

Formular
Eine Möglichkeit, vom Benutzer auszufüllende Dialogelemente in Web-Seiten einzubauen. Der Inhalt eines solchen Formulars kann einem Server zur Beantwortung gesendet werden.

FOSSIL
Fido/Opus/SEAdog Standard Interface Layer. Ein auf IBM-kompatiblen Rechnern üblicher Gerätetreiber für serielle Schnittstellen, mit Ursprung im FidoNet.

FQDN
Fully Qualified Domain Name. Der Idealfall der Domain-Adressierung. Ein FQDN hat einen Eintrag für jede Stufe von Domains, vom einzelnen Host bis zur Toplevel-Domain. Oft betreibt eine Organisation jedoch einen organisatorischen 'Gateway' auf einer höheren Domain, so daß ein FQDN nicht notwendig ist, um eine bestimmte Per...

Frame
Aufteilung der Darstellungsfläche eines Browsers in mehrere voneinander abhängige Teilflächen. Frames sind eine nicht-standardisierte Erweiterung des HTML-Codes, sondern wurden vom Browser-Hersteller Netscape eingeführt. Sie dienen dazu, unterschiedliche Inhalte parallel im Browser-Fenster darzustellen.

FrameRelay
Leistungsstarkes Übertragungsprotokoll, das X.25 ablösen soll.

FredsNaetet
Schwedischer Ableger von APC in Stockholm.

Freeware
Software, die nichts kostet. Aus diesem Grunde übernehmen die Autoren oft weder Funktionsgarantie noch Haftung für durch die Nutzung der Software entstehende Schäden. Siehe auch:GNU, Shareware, PD

Frequenzmodulation (FM, FSK)
Die Abweichung von der Trägerfrequenz ergibt das Nutzsignal. Da bei der Datenübertragung das Nutzsignal nur zwei Zustände hat, ergeben sich zwei Frequenzen, die symmetrisch oberhalb und unterhalb der Trägerfrequenz liegen. Letztere heißt dann auch Mittenfrequenz. Bei V.21 wird zum Beispiel die 0 mit 980 Hz und die 1 mit 11...

Frontend
(MausNet) Ein Programm, das den MausTausch automatisiert. Ein Frontend ist eine Art Point-Programm/Offline-Reader.

FSC
Vorschlag für einen technischen FidoNet-Standard, Vorstufe zu FTS.

FSK
Frequency Shift Keying = Frequenzumtastung (Frequenz-Modulation)

FTAM
File Transfer and Management, ein Protokoll der Schicht 7 des OSI-Modells zum Dateitransfer und zur Fernsteuerung.

FTP
File Transfer Protocol. Dateiübertragungsprotokoll zwischen zwei Rechnern. Es wird im weltumspannenden Internet oder in lokalen Netzen eingesetzt, die auf TCP/IP-Basis arbeiten. Anonymous FTP wird von einigen tausend Internet-Rechnern als Möglichkeit zum Dateiabruf angeboten, auch wenn man auf dem entsprechenden Rechner keine Benutzerken...

FTS
(FidoNet) FidoNet Technical Standard - Festlegung eines (Software-) technischen Vorgangs, der für das gesamte FidoNet Gültigkeit hat.

FTSC
FidoNet Technical Standard Conference. Die Leute, die den FTS erarbeiten.

FTZ
Fernmeldetechnisches Zentralamt. Wachte über die Einhaltung der postinternen Normen, bis es in ZZF (heute BZT) umbenannt wurde. Inzwischen steht FTZ für Forschungs- und Technologiezentrum.

full duplex
Siehe:Vollduplex-Verfahren

FYI
For Your Information. Der rein informative (nicht normative) Teil der RFCs.

Gateway
Ein Gateway bezeichnet den Übergang zwischen zwei Netzen. Ein Gateway-Rechner ist ein spezieller Rechner, der an beide Netze angeschlossen ist. Dabei werden u.U. unterschiedliche Protokolle umgesetzt. Kann auch einen Übergang von einem logischen (oft auch rein organisatorischen) Netz zu einem anderen bedeuten, wobei beide das gleiche Pro...

GByte
Kurz für Gigabyte (1024 MByte). Siehe auch:Byte

Geek
Jargon: andere Bezeichnung für Nerd

GEnie
GEnie ist ein kommerzielles Netz von General Electric. Ähnlich wie CompuServe.

GET
Methode des CGI, einem HTTP-Server die Daten eines Formulars zuzusenden. Die Daten werden an die Script-URL nach einem Fragezeichen angehängt; der Server antwortet darauf mit einer Ergebnisseite. Siehe auch:POST

GIF
Graphics Interchange Format: Ein von CompuServe geprägtes Grafikformat, welches Bilder mit bis zu 256 Farben auf ein Minimum an Platzbedarf komprimiert. Eine Variante des Formats, Interlaced-GIF-Dateien, können schon während des Ladevorgangs als grobe Vorschau angezeigt werden. GIF-Dateien eigenen sich besonders für Bilder mit ...

GIF89a
Im Gegensatz zur älteren GIF-Variante GIF87a kann bei diesem Format genau eine Farbe als Alphakanal genutzt werden.

GlasNet
Ableger von APC in Moskau. Während des Putsches gegen Gorbatschow die einzige noch funktionierende Moskauer Nachrichtenagentur.

Global Village
Englisch für 'Globales Dorf', ein unter dem Eindruck des Internet entstandene Metapher, die die schwindenden örtlichen Entfernungen durch die Netzkommunikation beschreibt.

GNU
Steht für GNU's Not UNIX, nicht näher erläuterbares Akronym. Ein Konzept zur Verteilung und Anwendung von UNIX-Freeware, die von der FSF und dem MIT-Mitglied Richard Stallman ins Leben gerufen wurde.

Gopher
Menüorientiertes Suchsystem, um Verzeichnisse und Dokumente im Internet zu finden. Veraltet, ist der 'Vorläufer' des WWW.

Gopherspace
Alle über Gopher erreichbaren Inhalte. Siehe auch:Gopher

Gouraud Shading
Schattierung, bei der Knoten-Normalen aus Nachbar-Polygonen berücksichtigt und Beleuchtungswerte linear interpoliert werden.

Gouraud Shading
Siehe:Rendering

GreenNet
APC-Ableger in London.

Group
Englisch für 'Gruppe'.

GroupMail
(FidoNet) Ein Verfahren, öffentliche Diskussionen sehr fachlich und effizient zu führen. Alle eingegebenen Nachrichten werden zuerst zum GroupMail-Moderator übermittelt, der dann erst entscheidet, welche Nachricht für alle anderen lesbar ist. So werden zum Beispiel mehrfache Antworten auf eine Frage vermieden.

Groupware
Diffus definierter Begriff für Software, die von Benutzergruppen eingesetzt wird. Oft ein ganzes Bündel von Programmen, die u.a. eMail-Funktionen, Datenbank-Zugriffe und Dokumentverteilung realisieren. Laut c't 10/1996 ist die wichtigste Eigenschaft die Synchronisation von unterschiedlichen Kopien von Daten, die Benutzer an verschiedenen...

Gruppe
Eine inhaltliche Einteilung der Artikel im Newssystem. Vergleichbar mit dem Verzeichnis in hierarchischen Dateisystemen. In anderen Netzen auch Brett oder Area.

GSM
Das Global System of Mobile Communication ist ein technischer Standard für die digitale Funktelefonie. In Deutschland werden dazu Frequenzbereiche um 900 Mhz (D1- und D2-Netz) sowie um 1800 Mhz (E-Plus-Netz) eingesetzt. Zusätzlich zur Übertragung von Sprache können in diesen Netzen auch Daten mit 9600 bps übertragen werden...

GUI
Graphical User Interface, Bezeichnung für grafische Benutzeroberflächen.

GUM
Alte Abkürzung für Gemeinschaftsumschalter.

Guru
Ein Experte für Betriebssysteme, vornehmlich für UNIX. Durch Davorstellen eines Betriebssystemnamens (Novell-Guru, Windows-Guru) qualifizierbar. Gibt üblicherweise sein Wissen freudig an andere weiter.

Hack
Ein kleines Programm oder eine Programmänderung, die schnell und schmutzig erstellt wurde, um ein Problem zu beheben.

Hacker
Jargon: Jemand, der Freude daran entwickelt, sich in komplizierte Programmsysteme einzuarbeiten. Im Gegensatz zum normalen Benutzer, der es vorzieht, nur das funktionale Minimum eines Programms zu erlernen, versucht ein Hacker, die Möglichkeiten eines Programm auszureizen oder gar zu erweitern. Hacker bezeichnen -im Gegensatz zu den Medien- L...

Halbduplex-Verfahren
Datenübertragung in nur eine Richtung. Soll in beide Richtungen übertragen werden (pseudo-vollduplex), so muß dauernd hin und her geschaltet werden (Ping-Pong-Verfahren).

half duplex
Siehe:Halbduplex-Verfahren

Handshake
Verfahren zur Synchronisation von Dateiübertragungen bei unregelmäßig anfallenden Daten. Der Sender signalisiert, wenn er neue Daten senden kann/möchte und der Empfänger, wenn er neue verarbeiten kann/möchte. Wird die Synchronisation über elektrische Leitungen realisiert spricht man von Hardware-Handshake. Die S...

Hardware
Englisch für 'Werkzeuge, Eisenwaren', Bezeichnung für alles Dingliche an einem Computersystem. Siehe auch:Software

Hardware-Handshake
Handshake über Signalleitungen. Üblicherweise wird bei V.24 entweder mit CTS/RTS oder mit DTR/DSR signalisiert. Siehe auch:CTS, RTS, DTR, DSR

HAT
Ein Help Authoring Tool ist ein Programm, das die Erstellung von (WinHelp) Online-Hilfen erleichtert.

Hayes-Befehlssatz
Kommandosprache zur Modem-Ansteuerung, die ursprünglich von der Firma Hayes entwickelt wurde. Inzwischen De-facto-Standard in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Alle Befehle beginnen mit AT, daher heißt er auch AT-Befehlssatz. Der Hayes-Befehlssatz ist so weit verbreitet, daß sich der genormte V.25-Standard kaum durchsetz...

HDB3
Der High Density Bipolar-Code ist eine Weiterentwicklung des AMI-Codes, durch den der Gleichstromanteil auf der Übertragungsleitung verringert wird. Dieser Code wird für die Übertragung bei ISDN-Primärmultiplexanschlüssen verwendet.

HDLC
Das Protokoll High-Level Data Link Control ist ein Übertragungsprotokoll für Datenpakete über serielle Leitungen nach ISO. Dieses Protokoll wird auch bei PPP eingesetzt. Eine Prüfsumme mit 16 Bits sichert dabei die Datenübertragung ab.

HDSL
High data rate DSL, ein Übertragungsverfahren, das mit PCM über Kupferdoppeladern die Übertragung mit 1544 KBit/s (T1) oder mit 2048 KBit/s (E1) realisiert.

Header
Englisch für 'Kopf'. Der einer Nachricht (Mail, News) vorangestellte Teil, der administrative Informationen enthält. Beispielsweise die Adresse des Absenders, wann die Nachricht abgesandt wurde etc.

Helpdesk
Adresse, Person oder Hilfeseite, an die man sich mit Fragen oder mit der Bitte um Unterstützung (Support) wenden kann.

HID
Das Human Interface Device bezeichnet einen Software-Treiber unter Windows 2000, der für Benutzereingaben zuständig ist.

Hit
Englisch für 'Treffer', eine Bezeichnung für einen Informationsabruf von einem Web-Server. Da Web-Seiten, Grafiken und andere Dateien je einen Hit darstellen, geht man in letzter Zeit dazu über, die Beliebtheit von Web-Seiten in Visits (Besuche) oder PageViews (Seitenabrufe) anzugeben. Siehe auch:AdClick

HMD
In einem Head Mounted Display vermitteln zwei kleine LCD-Bildschirme einen räumlichen Eindruck z.B. einer VRML-Welt. Zusätzliche Sensoren können dabei die Kopfbewegungen des Betrachters auswerten und einen noch realeren Eindruck vermitteln.