Gottesfriede

Gottesfriede, kirchliches Dekret aus dem 11. Jahrhundert, das kriegerische Handlungen einschränkte. Er entstand aus dem Bemühen der Kirche, in einer Zeit feudaler Anarchie die Wehrlosen gegen den gesetzlosen Adel zu schützen. Das Dekret wurde erlassen, weil die weltlichen Autoritäten sich zur Aufrechterhaltung ...
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Gottesfriede

Mit Gottesfriede wurde im Mittelalter ein auf kirlichen Vorschriften beruhendes Verbot der Fehde bezeichnet. Dabei konnte der Gottesfriede für bestimmte Personengruppen (pax), Ortschaften, kirliche Bereiche oder Tage (treuga dei) gelten.
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Gottesfriede

I Gottes Schutz II erhöhter Friede
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Gottesfriede

(lat. [F.] pax Dei) ist das im späten Frühmittelalter ([Le Puy um 975,] Charroux 989, Narbonne um 990, Limoges 994, Le Puy 994, Poitiers 1000) von der Kirche ausgehende Friedensgebot, dessen Verletzung kirchliche Folgen nach sich zieht. Der G. erreicht von Südfrankreich aus gegen Ende des 11. Jh.s das Reich (Lüttich 1082, Köln 1083, Bamberg 10...
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Gottesfriede

Gottesfriede, lateinisch Pax Dei, der befristete Waffenstillstand zwischen kämpfenden Gruppen zu den Zeiten religiöser Kultfeiern (z. B. der olympischen Spiele in Griechenland); im Mittelalter ein durch die Kirche unter Androhung von Kirchenstrafen gebotener Schutz für bestimmte Personen (z. B. Geis...
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Gottesfriede

Gottesfriede (mlat. pax Dei). Erste religiös begründete, zeitlich und räumlich begrenzte Friedensgebote, besonders gegen das Faust- und Fehderecht des Adels gerichtet. Sie entstanden im 10. Jh. in S-Frankreich und verbreiteten sich im 11. Jh. auch in N-Frankreich, Burgund, Spanien, Italien und im De...
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Gottesfriede

Gottesfriede (Pax s. Treuga Dei, Trewa Dei, franz. Trève de Dieu), im Mittelalter die Aussetzung der Fehden an gewissen durch die Beziehung auf Lebensmomente Christi besonders geweihten Tagen in der Woche, nämlich von Mittwoch Abend an bis Montag Morgen, außerdem auch an hohen Festtagen mit ihren Oktaven und Vigilien und zu gewissen von der Kirc...
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Gottesfriede

  1. (lateinisch Pax Dei) im Mittelalter das Verbot der Fehde für bestimmte Tage und Zeiten; unter Androhung der Exkommunikation.
  2. Got¦tes¦frie¦de [m. -ns; nur Sg.; im MA] durch die Kirche festgelegtes, zeitweiliges Ruhen kriegerischer Auseinandersetzungen; Syn. Pax Dei, Treuga Dei

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