Kopie von `Wörterbuch der EDV-Begriffe in der Medizin`

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Wörterbuch der EDV-Begriffe in der Medizin
Kategorie: Medizinisch > elektronische Datenverarbeitung Begriffe
Datum & Land: 30/11/2008, DE
Wörter: 430


ABDA-Datenbanken
Überbegriff für alle Datenbasen (-> Datenbasis ), die von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) zusammengestellt werden. Die Datenbasen enthalten primär Fakten aus Pharmazie und Pharmakologie; im Einzelnen handelt es sich um Informationen über

Abrechnungsdatenträger
-> ADT

Abrechnungsprogramm
Syn.: Arztabrechnungssystem, Abrechnungssystem, Praxis-EDV-Software, Abrechnungssoftware

Absturz
Unplanmäßger Programmabruch, der sich meist darin manifestiert, daß ein Anwendungsprogramm mit einer Fehlermeldung beendet wird ('aussteigt'). In schweren Fällen verweigert der Computer aus meist unerfindlichen Gründen plötzlich völlig seinen Dienst; in den meisten Fällen hilft dann nur noch ein D...

ADAnet
American Disabled Association Network. Ein weltweites -> Mailboxnetz (-> FIDO -Netz-Standard), welches englischsprachige Diskussionsforen speziell für chronisch kranke Patienten und Selbsthilfegruppen führt, z.B. spezielle 'Bretter' für Querschnittsgelähmte, MS-Patienten und Allergiker.

Adis Drug News Datenbank
Beim -> Datenbanken -Host -> DATA -STAR -> online abrufbare -> Volltextdatenbank . Enthält alle Beiträge seit 1983 aus den wöchentlichen Publikationen Inpharma (klinische Pharmakologie), Reactions (Pharma-Nebenwirkungen) und Biolnpharma (Biotechnologische Fortschritte auf dem Gebiet der Pharmakologie)

ADIZ
Allergie-Dokumentations und Informationszentrum in Bad Lippspringe. Wichtigste EDV-Produkte:

ADNR
Kurzbezeichnung für die -> Adis Drug News Datenbank

ADONIS
Wöchentlich neu erscheinende CD-ROM, auf der sich die 450 wichtigsten biomedizinischen Zeitschriften Seite für Seite als 'digitalisiertes Bild' eingescannt wiederfinden. Auf eine CD-ROM passen über 10.000 Zeitschriftenseiten, einschließlich Text, Tabellen, und Abbildungen. Spätestens drei Wochen nach Erscheinen d...

ADT
Abk. für 'Abrechnungsdatenträger'. Spezifikation einer Software-Schnittstelle (-> Schnittstelle ) zwischen niedergelassenem Kassenarzt und seiner -> KV , um Abrechnungsdaten auf elektronischem Wege zu übermitteln. Die bundesweit einheitliche Datensatzbeschreibung (vgl. -> Datensatz ) für die ADT, definiert dur...

ADT-Austausch
(auch DTA-Austausch oder Datenträger-Austausch genannt) Quartalsabrechnung mittels Austausch von Abrechnungsdatenträgern (-> ADT ), auf denen die Daten gemäß der -> ADT -Spezifikation angeordnet sind. Als ->; Datenträger dient derzeit ausschließlich die -> Diskette . Siehe auch ->; Datenträger aus...

ADT-Prüfung
Automatisierte Überprüfung der Integrität des Abrechnungsdatenträgers (-> ADT ) durch das -> KBV -Prüfmodul des -> Abrechnungsprogramms .

ADT-Satzbeschreibung
Spezifikation des -> Datensatzes für den -> ADT . Die ADT-Satzbeschreibung wird von der -> KBV definiert und von Zeit zu Zeit geupdated..

ADT-Spezifikation
-> ADT -Satzbeschreibung

AI
Abk. für artificial intelligence (künstliche Intelligenz, -> KI )

AIDS-NEWSLETTER-BHTD
Eine -> Literaturdatenbank zum Thema AIDS. Mit ca. 8.000 Datenbankeinträgen ist sie eine weitaus kleinere Datenbank als -> AIDSLINE . Hergestellt wird sie am Bureau of Hygiene and Tropical Diseases (BHTD) in London. Dieses unabhängige staatliche Institut gibt u.a. einen gedruckten AIDS-Newsletter heraus, in dem sich Beiträge &u...

AIDSLINE
Weltweit wichtigste -> Literaturdatenbank zum Bereich AIDS. Für die Erstellung der Datenbank werden zunächst einmal alle AIDS-relevanten Artikel aus den NLM-Datenbanken -> MEDLINE , -> HEALTH , -> CANCERLIT , -> CATLINE und -> AVLINE übernommen - über 70% der Zitate stammen aus diesen sogenannten Primärdat...

AIM
Abk. Advanced Informatics in Medicine

Akustikkoppler
Akustikkoppler wurden hauptsächlich vor der Modem-Ära zur -> DFÜ verwendet. Ähnlich wie ein -> Modem verwandelt es die digitalen Informationen des Rechners in akustische Signale (und vice versa), damit diese über das Telefonnetz übertragen werden können. Mit einem Akustikkoppler sind nur relativ niedrige Dat...

AL
Abk. -> artificial life

Algorithmus
Nach dem arabischen Mathematiker Al Chwarismi (820 n.Chr.) gebildetes Wort für 'Rechenanweisung'. In einem Algorithmus wird der Rechenvorgang des Computers durch eindeutige Regeln bestimmt. Allgemeiner gesprochen handelt es bei einem Algorithmus also um einen Ablaufplan für die Lösung eines bestimmten Problems. Algorithmisc...

AMIS
Arzneimittel-Informationssystem, zusammengestellt vom Zentralinstitut (ZI) der Kassenärztlichen Bundesvereinigung. Das ZI gibt an die Hersteller der Praxis-Abrechnungsprogramme fertig aufbereitete und quartalsweise aktualisierte Medikamentendateien zur Verfügung. Die Systemhäuser integrieren dann diese Daten in ihre Praxissoftware. A...

analog
kontinuierlich, stetig veränderbar; im Gegensatz zu -> digitalen (diskreten) Werten.

AND
logisches UND (boolesches UND). Ein logisches UND ist Bestandteil jeder konventionellen -> Retrievalsprache . Mit diesem Befehlswort spzifiziert der Anwender die Schnittmenge zweier Mengen. Beispiel aus der Recherche in einer Literaturdatenbank wie -> MEDLINE : Sei SMOKING die Menge aller Publikationen, in denen der Begriff SMOKING vorkeommt,...

Apple
Computerhersteller. Bekanntste Modelle sind der legendäre Apple IIe und später mit der -> Macintosh -Serie. 1992 besaß Apple ein Weltmarktanteil für Personalcomputer von 9,7%, verglichen mit einen Marktanteil des Branchenführers IBM von 11,3%.

ARCOS
-> Abrechnungsprogramm der 1984 gegründeten Firma Arcos Ges. f. angewandte Informatik mbH. ARCOS lag im Juni 1993 in der -> Installationsstatistik mit 1.319 installierten Systemen und einem Marktanteil von 5,4% auf Platz 5. Es existieren verschiedene -> Facharztmodule , z.B. für Ophtalmologie, D-Arzt, H-Arzt, Pädiatrie, Alle...

artificial intelligence
Engl. für Künstliche Intelligenz, -> KI

artificial life
'Künstliches Leben'. Forschungsgebiet, welches sich mit der Simulation und Nachbildung von Lebensprozessenbeschäftigt.

Arztstammdaten
-> Stammdaten der Praxis, die sich über einen längeren Zeitraum in der Regel nicht ändern. Zu den Arztstammdaten gehören somit z.B. Name und Anschrift der Praxis, Bankverbindung usw.

ASCII-Code
American Standard Code for Information Interchange, amerikanische Standardcodierung zum Austausch von Informationen zwischen Computern. Die ASCII-Codetabelle ordnet jedem Zeichen (Buchstaben, Ziffern, Satzzeichen, Grafikzeichen, Steuerzeichen) eine bestimmte Zahl von 0 bis 255 zu. Durch diese Zuordnung lassen sich intern im Computer Buchstaben und ...

ASR
Abk. automatische Spracherkennung, automatic speech recognition. Siehe -> Spracherkennung , automatische

AT
1. Steht für »Advanced Technology« Als »AT-PC2. Abkürzung für 'Attention'. Nahezu alle heute kommerziell erhältlichen -> Modems verwenden den sogenannten AT-Befehlssatz des Modemherstellers Hayes: Wenn der Computer Befehle an ein Modem sendet, sendet er zunächst die Buchstabenfolge AT, gefolgt vo...

Aufkleberabrechnung
EDV-gestüzte kassenärztliche Abrechnungsmethode, bei der das -> Abrechnungsprogramm für jeden Behandlungsfall einen Aufkleber bedruckt, der dem Formular der Rückseite des Überweisungsscheins entspricht (DIN A5 quer). Die -> KV erhält letztlich als Abrechnungsbeleg einen Krankenschein, Überweisungsschein oder...

Auflösung
Bildpunkte pro Flächeneinheit. Bei Bildschirmen wird als Auflösung die Gesamtzahl der Bildpunkte auf dem Monitor angegeben, ausgedrückt als Produkt aus Zeilenanzahl (z.B. 480) und Punkten pro Zeile (z.B. 640). Ein VGA-Monitor (-> VGA -Standard) kann somit eine Auflösung von 640 x 480 Punkten auf dem Monitor erreichen.

Ausbeute
(engl. recall). Neben der -> Präzision ist die 'Ausbeute' einer der beiden Parameter, die die Qualität einer Datenbankrecherche angeben. Die Ausbeute ist umso höher, je mehr relevante Dokumente gefunden werden, bezogen auf die Gesamtanzahl der in der Datenbank vorhandenen relevanten Dokumente (gefundene relevante Dokumen...

Backup
Andere Bezeichnung für Datensicherung bzw. Anlegen einer -> Sicherungskopie , das heißt in der Regel Überspielen von Daten der -> Festplatte auf andere ->; Datenträger . Ein regelmäßiger Backup ist insbesondere in Arztpraxen, aber auch für Privatanwendungen essentiell, denn Festplatten haben eine begren...

Bar-Code
Streifencode, Strichcode. Daten werden digital als Striche codiert, und können über eine spezielles Lesegerät wiedereingescannt werden (vgl. der aus dem Supermarkt bekannte EAN-Code). In der Arztpraxis kann der Einsatz eines Bar-Code-Druckers/Scanners insbesondere im Laborbereich, sinnvoll sein. Beispielsweise könnten vom Abrech...

BASIC
Abk. 'Beginners all purpose symbolic instruction code'. Sehr einfach zu erlernende und kaum standardisierte -> Programmiersprache aus den Anfängen der Computer, heute weitgehend von -> objekt -orientierten Programmiersprachen abgelöst. In BASIC programmierte Programme sollten im professionellen Bereich gemieden werden, da ...

Batch-Verarbeitung
Bei der Batch-Verarbeitung (Stapelverarbeitung) liegen der Vorgang der Dateneingabe und die eigentliche Datenverarbeitung zeitllich auseinander. Mehrere Befehle oder Daten werden dem Computer zunächst in Form einer sogenannten Batch-Datei gesammelt übergeben, der diese dann Schritt für Schritt ohne weitere Interaktion durch den Benut...

Baud
Einheit der Übertragungsgeschwindigkeit bei der Datenübertragung (Schritte pro Sekunde). Werden Binärzeichen über eine einzige Leitung übertragen (z.B. Telefonleitung bei der -> DFÜ ), so gilt 1 Baud = 1 bit pro Sekunde (bps). Faxgeräte übertragen meist 9.600 Baud, ein Modem zwischen 2.400 bis 19.200 (oder...

BBS
Abk. für Bulletin-Board System, englische Bezeichnung für -> Mailbox

BDSG
Bundesdatenschutzgesetz aus dem Jahre 1977, zuletzt novelliert im Jahre 1991. Zweck des Gesetzes ist die Bewahrung des Persönlichkeitsrechts des einzelnen Bürgers durch -> Datenschutz . Neben Bundesvorschriften existieren spezifische Datenschutzgesetze der Länder.

BDT
Abk. für Behandlungsdatenträger. Der BDT wurde von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung definiert; die BDT-Spezifikation ist eine Beschreibung der -> Schnittstelle (gemeint ist hier eine Software-Schnittstelle) zwischen verschiedenen Abrechnungsprogrammen. Diese Spezifikation soll es ermöglichen, daß Daten aus Praxisc...

Benchmarks
Standardisierte Tests, um die Geschwindigkeit des Rechners, genauer: der Zentraleinheit oder -> CPU zu testen. Solche Tests sind beispielsweise der Landmarktest oder der Norton SI.

Benutzeroberfläche
Die Benutzeroberfläche stellt die -> Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine dar. Jede -> Software (zum Beispiel das -> Betriebssystem oder ein Anwendungsprogramm) besitzt eine spezifische Benutzeroberfläche; zur Definition der Benutzeroberfläche gehören die Gestaltung des Bildschirms, die Belegung der Tastatur, die ...

Beta-Version
'Unfertige' Version einer Software, die zwar bereits lauffähig ist, aber noch Fehler enthält und möglicherweise bei bestimmten Aktionen einen unfreiwilligen -> Absturz produziert. Um diese Programmier-Fehler zu finden, werden sog. Betra-Tester eingesetzt; dies sind Anwender des Programms, die dieses unter realen Anwendun...

Betriebssystem
Gesamtheit aller Programme (Software), die für den Betrieb eines Computers unbedingt erforderlich sind und die somit dem Benutzer den Umgang mit dem Computer erst ermöglichen. Sie fungieren gewissermaßen als Vermittler zwischen Hard- und Software.

Bewegtdaten
Andere Bezeichnung für -> Bewegungsdaten .

Bewegungsdaten
'bewegliche', also veränderliche Daten (auch 'Veränderungsdaten' oder einfach 'Änderungsdaten' genannt). Gegenbegriff: -> Stammdaten . Beispiel: Die Adresse eines Patienten gehört zu seinen Stammdaten, die Diagnose zu den Bewegungsdaten.

BIFOS
(Betäubungsmittelrecht-Informationssystem). -> Faktendatenbank mit etwa 100.000 anonymisierten Einträgen über Fälle von Drogenmißbrauch in Deutschland, -> online abrufbar beim -> Datenbankenhost -> DIMDI . in der pro Verstoß gegen das BtMG ein Dokument mit allen für die Rechtsprechung und Bewertung d...

BIKE
-> Biotechnologie Informationsknoten für Europa

Bildschirm
Die meisten Bildschirme arbeiten nach dem Kathodenstrahlröhrenprinzip (CRT), einer Technologie, die vom Fernsehgerät her bekannt ist. Bildschirme sind in vielen Variationen und zu entsprechenden Preisen erhältlich. Um für die Arztpraxis zu einer Entscheidung zu kommen, müssen wir natürlich wissen, was im Zusammenhang m...

Bildschirm, berührungsempfindlicher
Hier tippt der Anwender einfach mit dem Finger auf die Monitoroberfläche, um seine Auswahl aus einem vom Programm dargestellten -> Menü zu treffen. Der Vorteil liegt in der einfachen und schnellen Bedienung. Für längeres Arbeiten ist der berührungsempfundliche Bildschirm schlecht geeignet, da der Arm bei diesem Vorgehen ...

Bildschirm, Flach-
Diese Bildschirme bestehen aus Tausenden winziger elektrischer Elemente, die in waage- und senkrechten Zeilen angeordnet sind und sich bei Stromdurchfluß erhellen oder verdunkeln. Die bekanntesten Arten der Flachbildschirme sind der Plasma- und der LCD-Bildschirm (Flüssigkristallanzeige), sie finden vor allem in -> Notebooks und ->...

Bildschirmschoner
Syn. -> Screensaver (siehe dort)

BIOETHICSLINE
-> Literaturdatenbank , -> online abrufbar beim -> Datenbankenhost -> DIMDI . Datenbankhersteller ist das Kennedy Institute of Ethics (KEI), Georgetown University, Washington D.C., in Kooperation mit der National Library of Medicine (NLM). BIOETHICSLINE enthält ca. 45.000 Literatur-Hinweise auf Publikationen, die sich mit medizinis...

BIOLIS
(Abk. Biologische Literatur-Information Senckenberg) Deutschsprachige -> Literaturdatenbank zum Bereich der Biologie, als -> Online -Datenbank abrufbar bei -> DIMDI .

BIOS
(Basic Input and Output System). Programm, das bei jedem Einschalten des Computers automatisch abgearbeitet wird. Es steuert die essentiellen Eingabe- und Ausgabeoperationen des Computers.

BIOSIS Previews
BIOSIS Previews ist die wichtigste Datenbank auf dem gesamten Gebiet der Biologie; rund die Hälfte der Dokumente stammt aus den Bereichen Human- und Tiermedizin, Pharmakologie, Umweltforschung, Biochemie und -physik sowie Land- und Forstwirtschaft. Für den Mediziner ist sie besonders interessant für Recherchen zu Mikrobiologie und Hy...

Biotechnologie Informationsknoten für Europa
(BIKE). Fakten-/Produktdatenbank, -> online abrufbar bei den -> Datenbankenhosts -> DIMDI und -> DATA STAR. BIKE enthält Informationen zu 2.500 Organisationen aus dem Bereich der biotechnologischen Forschung und Produktion, insbesondere aus Deutschland, der Schweiz und Österrreich. Abrufbar sind Angaben zu Firmendaten, Produkt...

Bit
Ein Bit (binary digit) ist nach der Informationstheorie die kleinste denkbare Informationseinheit, die man sich als 'Ja' oder 'Nein'-Entscheidung vorstellen kann ('basic indissoluble information unit'). Im Computer ist ein Bit die kleinste Speichereinheit. Jede 'Bitzelle' (Speicherzelle) kann den Wert 1 oder ...

BITNET
(Abk. für 'because it's time network'). 'Wide area network' (-> WAN ). Der europäische Teil nennt sich EARN (-> European Academic Research Network); näheres siehe dort.

Bonner Modell
Ein Ende 1989 entwickeltes und im nachfolgenden mehrfach aktualisiertes Modell zur Übertragung von Labordaten aus dem Labor in die Arztpraxis.

Booten
Bezeichnung für den Startvorgang des Computers: hierbei wird zunächst das -> BIOS und dann wesentliche Teile des -> Betriebssystems in den -> Hauptspeicher des Rechners geladen.

BTM
1. Abk. Bild-Transfer-Medium: Ein Medium, auf dem ein Bild elektronisch gespeichert werden kann, z.B. eine -> Wechselplatte

Btx
(Bildschirmtext, auch Datex-J genannt): Kommunikationssystem, hervorgegangen aus der Synthese von Telefon und Computer bzw. Fernsehen. Kommerzielle Anbieter speichern Informationstexte ('Seiten') in einem zentralen Großrechner in Ulm. Der (zahlende) Anwender kann diese mittels Telefon und Computer bzw. Bildschirmtextgerät abruf...

Bulletin Board System (BBS)
engl. Bezeichnung für -> Mailbox

Busbreite
Anzahl der parallelen Leitungen eines -> Bussystems , angegeben in -> Bit .

Bussystem
Als Bussystem werden die Datenleitungen zwischen der -> CPU (-> Prozessor bzw. -> Mikroprozessor ) und dem -> Hauptspeicher sowie den Geräten der Peripherie (Tastatur, Drucker etc.) bezeichnet. Bussysteme unterscheiden sich in der -> Busbreite , d.h. in der Anzahl der Bits, die parallel übertragen werden können, hä...

Byte
Kleinste adressierbare Speichereinheit in einem Computer. Ein 'Byte' kann man sich als einen Speicherplatz im Computer vorstellen, der einen Buchstaben oder ein Sonderzeichen aufnehmen kann. Ein Byte kann in gewöhnlichen Computersystemen Zeichen mit einem Informationsgehalt von 8 -> Bit aufnehmen. 1.024 Byte sind 1 -> kByte , 1...

Cache
Als Cache ('Hintergrundspeicher') wird ein Zwischenspeicher bezeichnet, in dem häufig benötigt Daten kurzzeitig zwischengepuffert werden. Damit kann sich beispielsweise die -> CPU ausgewählte Daten, auf die sie immer wieder zugreifen muß, sozusagen 'in Reichweite' legen und somit die Zugriffsgeschwindigke...

CAI
(computer-aided instruction) Computerunterstütztes Lernen/Lehren. CAI-Programme finden in der Medizin zunehmend Verbreitung. Eingesetzt werden dabei Techniken wie -> Hypertext oder -> Multimedia .

Cancerlit
-> Literaturdatenbank mit Verweisen auf Publikationen zu Krebs (ab 1963), hergestellt am International Cancer Information Center des National Cancer Institute (NCI), Bethesda/USA. Cancerlit ist die Datenbank der ersten Wahl für onkologische Fragestellungen. Selektiv ausgewertet werden 3.700 Zeitschriften, außerdem auch Kongreß-,...

CATLINE
(Abk. CATalog-onLINE Database). CATLINE ist die -> Katalogdatenbank der National Library of Medicine (NLM) in Bethesda/USA, der weltweit wichtigsten Bibliothek für medizinische Literatur. CATLINE ist besonders interessant für die Suche nach Monographien und Büchern, darüberhinaus enthält die Datenbank auch alle Zeitschri...

CCL
(Common Command Language) Europäische Richtlinie für -> Retrievalsprachen . -> GRIPS ist z.B. eine CCL-Sprache.

CD Plus
Anbieter von mehreren medizinisch relevanten Datenbanken auf -> CD-ROM , z.B. -> MEDLINE . Das von CD Plus entwickelte -> Retrievalsystem heißt OVID (vgl. -> SilverPlatter , -> SPIRS , -> KnowledgeFinder ).

CD-ROM
(compact disc - read only memory) Optisches Speichermedium, welches zur dauerhaften Speicherung von Computerdaten verwendet wird. Entspricht äußerlich einer gewöhnlichen Audio-CD. Daten einer CD-ROM können nur gelesen und nicht verändert werden. Die CD-ROM ist mit ihrer Speicherkapazität von 550 -> MByte dazu geeig...

Centronics
Bezeichnung für eine -> parallele Schnittstelle.

Chip
Ein Chip (Mikrochip, IC - integrated circuit) ist ein elektronisches Bauelement, auf dem hunderttausende von Transistoren, Widerständen und Dioden auf einer winzigen Fläche integriert wurden. Diese Bauelemente können im Rechner die verschiedensten Aufgaben übernehmen. So gibt es Prozessorchips (-> CPU , -> Mikroprozessor )...

Chipkarte
Maschinenlesbare Plastikkarte, die mit einem Speicherchip oder einem intelligenten Prozessorchip ausgestattet ist. Bis Ende 1994 soll die Chipkarte als -> KVK (Krankenversichertenkarte) bundesweit eingeführt sein.

Client
Ein Client ist allgemein ein Computer in einem Netzwerk, der von einem ebenfalls im Netzwerk befindlichen -> Server 'bedient' wird. Der Client kann zum Beispiel ein leistungsschwacher Computer mit einer geringen Speicherkapazität sein, der auf auf Dienste des Servers zurückgreifen muß, zum Beispiel auf dessen groß...

CLINICAL NOTES ONLINE
Eine -> Volltextdatenbank , die 350 klinische Fallberichte auf englisch enthält. Die Kasuistiken wurden von Praktikern eingereicht, sie sollen typisch für ein Krankheitsbild oder in irgendeiner Weise bemerkenswert sein. Die Kasuistiken wurden teilweise in Datenbank -> DIAGNOSIS übertragen. Sie ist -> online abrufbar beim -&g...

CompuServe
Kommerzielle -> Mailbox mit weltweiten Einwählknoten. CompuServe bietet diverse medizinsche Diskussionsforen und Zugänge zu medizinischen -> online -Datenbanken von Fremdanbietern.

Computer
(von engl. compute - rechnen). Syn. Digitalrechner, Rechner. Elektronisches Gerät zur Verarbeitung und Speichern von Information. Charakteristisch ist die universelle Einsetzbarkeit für verschiedene Probleme, da der Computer entsprechend der jeweiligen Aufgabenstellung programmiert werden kann (-> Programm ).

Computer-Literacy
Fähigkeit einer Person, mit einem Computer umzugehen und die Möglichkeiten des Computers auszuschöpfen.

Computernetzwerk
Siehe -> Netzwerk

Computerprogramm
Siehe -> Programm , -> Software

CPU
Die Central Processing Unit (Zentraleinheit) stellt gewissermaßen das 'Gehirn' einer EDV-Anlage dar. Hier werden die Programme Schritt für Schritt abgearbeitet.

Cursor
Laufmarke (meist ein blinkender Strich), welche anzeigt, an welcher Stelle auf dem Bildschirm eine Ein- oder Ausgabe als nächstes erscheint

Datei
(engl. file) In Anlehnung an das Begriffspaar Karte - Kartei ist aus dem Begriff 'Daten' die Bezeichnung Datei entstanden: Eine Datei ist demnach eine Sammlung von Daten, die zusammengehören und eine Einheit bilden. Eine Datei kann ein Text sein, aber auch ein ausführbares Programm. Dateinamen tragen oft zusätzlich eine Nam...

Dateiverzeichnis
(engl. directory) Auf einem Massenspeichermedium (Festplatte, Diskette) werden Dateien nicht einfach 'ungeordnet' abgelegt, sondern können vom Anwender hierarchisch abgelegt werden, d.h. in frei wählbare Unterverzeichnisse (und Unterunterverzeichnisse usw.) geschrieben werden. Dies erleichtert die Übersicht über die Da...

Datenbank
Eine Datenbank besteht genaugenommen aus zwei Komponenten:

Datenbankmanagementsystem
(Abk. DBMS) Verwaltungsprogramm, welches den Zugriff und die Pflege der Datenbasis einer -> Datenbank gestattet.

Datenbanksystem, relationales
Siehe -> relationales Datenbanksystem

Datenbasis
Der eigentliche 'Inhalt' einer -> Datenbank , d.h. die Datensammlung (Primärdaten).

Datenbus
siehe -> Bussystem

Datenfeld
Ein Datenfeld ist Bestandteil eines -> Datensatzes , mehrere Datensätze bilden wiederum eine -> Datenbank . Jedes Datenfeld enthält ein Attribut einer Entität, d.h. eine Information (z.B. 'Maier') zu einer Informationseinheit (z.B. Patientenname). In einer Datenbank sind alle Datensätze hinsichtlich ihrer Feldstr...

Datenfeldkennung
siehe -> Feldkennung

Datenfernübertragung
(Abk. DFÜ) Bezeichnung für die Übertragung von Daten zwischen zwei Rechnern über eine größere Entfernung. Hierzu wird meist das öffentliche Fernsprechnetz oder spezielle Datennetze (-> Datex ) verwendet.

Datenkompression
Verringerung der Datenmenge durch ein Kompressionsprogramm (auch 'Packer' genannt). Grundsätzlich zu unterscheiden sind dabei zwei verschiedene Techniken der Datenkompression, die verlustfreie und die verlustbehaftete Kompression. Bei der verlustfreien Kompression (anzuwenden bei Texten und Computerprogrammen) ist eine Reduktion um 4...