Gautschen

Gautschen ist ein bis ins 16. Jahrhundert rückverfolgbarer Buchdruckerbrauch, bei dem ein Lehrling nach bestandener Abschlussprüfung im Rahmen einer Freisprechungszeremonie in einer Bütte untergetaucht und/oder auf einen nassen Schwamm gesetzt wird. In seiner ursprünglichen Bedeutung bezeichnet der Begriff „Gautschen“ den ersten Entwässer...
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Gautschen

[Achtung: Schreibweise von 1811] Gautschen, verb. reg. act. eben daselbst, die Bogen aus der Form nehmen, und auf das vorhin gedachte Bret legen. Anm Dieses alte sonst veraltete Wort bedeutet eigentlich legen, und ist zugleich die Mutter oder Tochter des Franz. coucher, welches bey den Fran...
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gautschen

  1. Buchdruckereialter Buchdruckerbrauch, wobei der Lehrling nach Eintauchen in einen Wasserbottich den `Gautschbrief` erhält und damit in die Gesellenzunft aufgenommen ist.
  2. gaut¦schen [V.1, hat gegautscht; mit Akk.] 1 [Papierherstellung] zwischen zwei Walzen auspressen; die nasse Papierbahn g. 2 [übertr.] einen Lehrling g. einen Lehrling...
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    Gautschen

    1. Bei der früheren Handfertigung des Papiers das Ablegen der nassen Papierbogen zwischen Trockenfilzen. 2. Pressen der endlosen Papierbahn in der Papiermaschine am Ende der Naßpartie. 3. Herstellen von mehlagigem Karton (Pappe). Dabei werden die maschinenfeuchten Faserstofflagen ohne Leimzusatz aufeinandergepreßt (Duplex-Triplex-K...
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    Gautschen

    1. Bei der früheren Handfertigung des Papiers das Ablegen der nassen Papierbogen zwischen Trockenfilzen. 2. Pressen der endlosen Papierbahn in der Papiermaschine am Ende der Naßpartie. 3. Herstellen von mehlagigem Karton (Pappe). Dabei werden die maschinenfeuchten Faserstofflagen ohne Leimzusatz aufeinandergepreßt (Duplex-Triplex-K...
    Gefunden auf https://www.enzyklo.de/Lokal/42417

    Gautschen

    bezeichnete ursprünglich das Ablegen des noch nassen Papierblattes vom Handsieb auf einen Filz. Heute versteht man darunter das Pressen des Papiers am Ende der Siebpartie (Papiermaschine) oder auch das Verbinden noch nasser Papierbahnen durch Aufeinanderpressen, wobei die Fasern mitei...
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    Gautschen

    Gautschen , in der Papierfabrikation das ûbertragen des frisch geschöpften Bogens auf den Filz (s. Papier); dann s. v. w. gaukeln, hänseln. Buchdrucker g. den Neuling, indem sie ihn auf einen nassen Schwamm setzen, worauf ihm eine Urkunde, der Gautschbrief, ausgestellt wird, ein ûberrest des von den alten Buchdruckern als frühern Universitäts...
    Gefunden auf http://www.retrobibliothek.de/retrobib/kuenstler/index_kuenstler_AE.html

    Gautschen

    Gautschen, Entwässern und Pressen von Fasern in der Papiererzeugung. Im Brauchtum bedeutet Gautschen das noch heute geübte Untertauchen des angehenden Gesellen in ein Wasserfaß oder einen Brunnen. Dann erhält er den Gautschbrief und gilt als ausgelernt.
    Gefunden auf http://www.aeiou.at/aeiou.encyclop.g/g165809.htm

    Gautschen

    Gautschen, Papierherstellung: das Zusammenpressen der nassen Papierbahn auf der Langsiebpapiermaschine und das Absaugen des Wassers mit der Gautschpresse; auch das Vereinigen verschiedener nasser Papierbahnen zu Duplex- oder Triplexpapier beziehungsweise -karton.
    Gefunden auf https://www.enzyklo.de/lokal/42134

    Gautschen

    Gautschen, Volkskultur: alter Buchdruckerbrauch zum Zünftigmachen nach der Ausbildung; der Setzer, Drucker, Stereotypeur wird in ein Fass mit Wasser gesetzt, erhält den Gautschbrief und muss einen Freitrunk geben.
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