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Spiegel Wissen
Kategorie: Allgemeines
Datum & Land: 25/05/2009, DE
Wörter: 153842


freie Gewerkschaften
sozialistisch ausgerichtete deutsche Gewerkschaften, die die Auseinandersetzung mit den Unternehmern als Klassenkampf auffassten und ihr letztes Ziel in der Sozialisierung der Produktionsmittel sahen. Von der SPD waren die freien Gewerkschaften weit gehend unabhängig.Die erste Gewerkschaft war ...

freie Künste
  1. Artes liberales .
  2. Gattungsbezeichnung für Malerei und Plastik im Gegensatz zur zweckgebundenen Baukunst und zum Kunsthandwerk.


freie Marktwirtschaft
Marktwirtschaft ohne staatliche Eingriffe.

freie Radikale
chemische Verbindung bzw. Molekülrest, Radikal , Antioxidans .Externe LinksChemische Radikale http://www.chemieunterricht.de/dc2/wsu-grund/kap_05.htm

freie Rhythmen
nicht reimende Verse, die metrisch ungebunden sind, also wechselnde Hebungszahlen haben; von F. G. Klopstock in die deutsche Dichtung eingeführt, von Goethe (besonders in seiner Jugend) gepflegt und seitdem Grundform der deutschen Hymnik.

freie Schulen
(Alternativschulen) Schulen, die sich als Gegenmodelle zur staatlichen Regelschule verstehen und deren Prinzipien die Freiwilligkeit, Selbstbestimmung, Kooperationsfähigkeit sowie Ablehnung von Leistungszwang und Konkurrenzdruck sind. Es gibt freie Schulen in der Trägerschaft von Kirchen, V...

freie Software
(englisch free software, Open Source) Software, deren Quelltext (Quellcode) frei zugänglich ist, die ohne Einschränkungen für jeden Zweck genutzt, verändert, beliebig oft kopiert und unverändert oder mit modifizierten oder neuen Programmfunktionen weiterverbreitet werden darf...

freie Städte
seit dem späten Mittelalter die Städte, die sich von geistlicher Herrschaft befreit hatten und sich selbst regierten, so Augsburg, Basel, Köln, Magdeburg, Straßburg, Worms u. a., auch freie Reichsstädte genannt. Im Unterschied zu den Reichsstädten waren sie von be...

freie Theatergruppe
eine Theater- oder Kabarettgruppe, die in verschiedenen Formen, auf unterschiedlicher weltanschaulicher Basis, mit jeweils anderen Funktionen, oft ohne festen Standort, in Opposition zum bürgerlich-etablierten u. institutionalisierten Theater entstanden ist, auch unter der Bez. Gruppentheater b...

freie Verse
gereimte Verse von verschiedener Länge mit gleichen Versfüßen; zuerst im italienischen Madrigal , dann in französischen Fabeln und Komödien.

Freie Volksbühne
Volksbühnen .

Freie Volkspartei
Abkürzung FVP, rechtsgerichtete politische Partei, durch Abspaltung von der Freien Demokratischen Partei 1956 gegründet; verschmolz 1957 mit der Deutschen Partei.

freie Wirtschaft
  1. Marktwirtschaft .
  2. private Wirtschaft, Gegensatz: öffentliche Wirtschaft.


freie Wohlfahrtsverbände
privatrechtlich organisierte Verbände in Deutschland, die in der Jugend- und Sozialhilfe tätig sind. In der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege zusammengeschlossen sind der katholische Deutsche Caritasverband, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland, ...

Freie Wähler
Die Freien Wähler (FW) sind eine Wählergemeinschaft , die gezielt keine Partei sein will. Auch ohne den Parteistatus treten die Freien Wähler in Deutschland bei Kommunal- und Landtagswahlen an. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in den einzelnen regionalen Vereinigungen, die sich zum ...

Freie(r)
Frei¦e(r) [m. , f. 17 bzw. 18 ] unabhängiger, freier Mensch, unabhängige(r) , freie(r) Bürger(in)

freien
frei¦en [V.1, hat gefreit] I [mit Akk. oder o. Obj.; veraltend] heiraten; ein Mädchen f.; jung gefreit hat nie gereut [Sprichwort] II [mit Präp. obj.] um ein Mädchen f. um ein Mädchen werben, ihm einen Heiratsantrag machen

Freienwalde
(Bad Freienwalde/Oder) Stadt in Brandenburg (Landkreis Märkisch-Oberland) , am Oderbruch, 12 900 Einwohner; Eisen- und Moorbad, Schloss (1798/99) .

Freier
  1. [der] Kunde einer Prostituierten. Die früher übliche Bedeutung als Brautwerber ist nahezu vollständig in den Hintergrund getreten.
  2. Frei¦er [m. 5 ] 1 jmd., der um ein Mädchen wirbt; sie hat viele F. viele Männer bemühen sich um sie, wollen sie heiraten 2 [verhüllend] Kunde einer Prostituierten


Freiersfüße
Frei¦ers¦fü¦ße [Pl.; veraltet; nur in der Wendung] auf ~n gehen um ein Mädchen werben, ein Mädchen heiraten wollen

Freies Frankreich
die französische Exilregierung in London unter C. de Gaulle während des 2. Weltkriegs (bis 1944) . Symbol: das Lothringer Kreuz.

freies Geleit
  1. SeerechtGeleitzug .
  2. Strafrechtschon im Mittelalter Zusicherung der freien Rückkehr von Personen bei Inanspruchnahme durch Gerichte als Zeugen (u. U. auch von Angeklagten nach Verurteilung und Verbüßung der Strafe) . Heute: Zusicherung für ausländische Prozessbeteiligte, dass sie ungehinder...


Freiexemplar
Frei¦ex¦em¦plar Frei¦e¦xemp¦lar [n. 1 ] unentgeltliches Exemplar; Syn. Freistück

Freiexemplare
vom Verleger (Drucker) kostenlos gelieferte Buchexemplare: an den Verfasser als Teil der Vergütung (Autorenexemplare) , an Behörden und Bibliotheken (Pflichtexemplare) oder an Zeitungen, Zeitschriften, Hörfunk- und Fernsehanstalten zur kritischen Stellungnahme (Besprechungsexemplare) .&...

Freifläche
dauernd von der Bebauung ausgeschlossene Fläche eines Gebiets, besonders einer Stadt, zur Auflockerung, zur Erholung, zum Schmuck (Parks, Grünanlagen, Kinderspielplätze u. a.) .

Freifrau
Frei¦frau [f. 10 ] Baronin

Freifräulein
Frei¦fräu¦lein [n. 7 ] Baronesse

Freigabe
Frei¦ga¦be [f. 11 ] das Freigeben (von etwas)

Freigang
  1. Frei¦gang [m. 2 , meist im Sg.] 1 Erlaubnis zum unbeaufsichtigten Verlassen des Gefängnisses, z. B. zur Arbeit; der Häftling hat F. bekommen 2 Hofgang (im Gefängnishof)
  2. in § 11 des Strafvollzugsgesetzes (StVollzG) geregelte Lockerung des Vollzuges; danach kann mit Zustimmung des Gefangenen angeordnet werden, dass der Betroffene außerhalb der Anstalt regelmäßig einer Beschäftigung ohne Aufsicht eines Vollzugsbediensteten nachgehen dar...


freigeben
frei¦ge¦ben [V.45, hat freigegeben] I [mit Akk.] 1 etwas f. die Sperre, Beschränkung für etwas aufgeben; eine Straße für den Verkehr f.; einen Film für Jugendliche f. 2 jmdn. f. a aus der Gefangenschaft entlassen b aus einer Bindung entlassen; sie gibt ihren Mann nicht frei...

freigebig
frei¦ge¦big [Adj. ] gern gebend, gern schenkend; freigiebig; f. Lob verteilen alle ausdrücklich loben; sie ist sehr f. mit ihren Reizen sie zeigt ihre körperlichen Vorzüge ohne Hemmungen

Freigebigkeit
Frei¦ge¦big¦keit [f. -; nur Sg.] Freigiebigkeit

Freigeist
  1. Frei¦geist [m. 3 ] jmd., der sich seine eigene Meinung und Weltanschauung bildet und sich keiner der herrschenden Meinungen anschließt
  2. ältere Bezeichnung für Freidenker .


Freigeisterei
Frei¦geis¦te¦rei [f. -; nur Sg.; leicht abwertend] Denken, Verhalten eines Freigeists

Freigelassene(r)
Frei¦ge¦las¦se¦ne(r) [m. , f. 17 bzw. 18 ] jmd., der aus unfreien Verhältnissen in die Freiheit entlassen wurde

Freigepäck
  1. Frei¦ge¦päck [n. -(e) s; nur Sg.] Gepäck, dessen Mitnahme bei einem Flug ohne zusätzliche Gebühren erlaubt ist
  2. Gepäck, desen Mitnahme bei einem Flug ohne zusätzliche Gebühren erlaubt ist.


Freigericht
  1. Frei¦ge¦richt [n. 1 ] Feme (1)
  2. Gemeinde in Hessen, Main-Kinzig-Kreis, östl. von Hanau, 15 000 Einwohner


Freigerichte
andere Bezeichnung für Feme .

freigiebig
frei¦gie¦big [Adj. ] freigebig

Freigiebigkeit
Frei¦gie¦big¦keit [f. 10 ; nur Sg.] Freigebigkeit

Freigraf
Frei¦graf [m. 10 ] Vorsitzender eines Freigerichts

Freigrafschaft Burgund
(Pfalzgrafschaft Burgund) französisch Franche-Comté, im Mittelalter Grafschaft im nördlichsten Teil des Königreichs Burgund zwischen Saône und Jura mit dem Hauptort Besançon ; im 5. Jahrhundert burgundisch, 534 unter fränkischer Herrschaft, dann Teil des Kö...

Freigrenze
  1. der Betrag, bis zu dem eine Steuer nicht erhoben wird; bei Überschreitung unterliegt der Gesamtbetrag der Besteuerung.
  2. Frei¦gren¦ze [f. 11 ] Grenze, bis zu der ein Einkommen steuerfrei ist


Freigut
Frei¦gut [n. 4 ] 1 [früher] von Abgaben freies Bauerngut 2 zollfreie Ware

freihaben
frei¦ha¦ben [V.60, hat freigehabt; o. Obj.] arbeitsfreie, schulfreie Tage, Stunden haben; wir haben morgen frei; ich möchte einen Tag f.

Freihafen
  1. (Freizone) Teil eines Seehafens, der außerhalb des Zollgebiets liegt (Zollfreigebiet) ; im Bundesgebiet z. B. in Hamburg, Bremen, Bremerhaven, Emden, Kiel, Cuxhaven. Seeseitig hereinkommende Waren können unverzollt umgeschlagen und gelagert werden.
  2. Frei¦ha¦fen [m. 8 ] Hafengebiet, das staatsrechtlich zum Inland gehört, zollrechtlich aber außerhalb der Zollgrenzen liegt


freihalten
frei¦hal¦ten [V.61, hat freigehalten; mit Akk.] 1 (jmdm.) etwas f. unbesetzt benutzbar erhalten; (jmdm.) einen Platz f. 2 jmdn. f. für jmdn. die Zeche bezahlen

Freihandbibliothek
Frei¦hand¦bi¦bli¦o¦thek Frei¦hand¦bib¦li¦o¦thek [f. 10 ]

Freihandbücherei
Frei¦hand¦bü¦che¦rei [f. 10 ] Bibliothek, Bücherei, in der man sich die Bücher selbst aus den Regalen nehmen kann

Freihandel
  1. englisch free trade, der unbeschränkte zwischenstaatliche Güteraustausch; wird begründet mit folgender Überlegung: Wenn jedes Land die Güter herstellt, die es vergleichsweise am vorteilhaftesten erzeugen kann, führt dies letztlich zu einer Erhöhung des Lebensstanda...
  2. Frei¦han¦del [m. -s; nur Sg.] Handel zwischen Staaten ohne Beschränkung durch Zoll o. Ä.


Freihandelszone
Zusammenschluss von Staaten zu einem Gebiet, in dem Freihandel herrscht. Im Gegensatz zur Zollunion bleibt der Außenzolltarif gegenüber dritten Staaten Sache des einzelnen Mitgliedstaates. Europäische Freihandelsassoziation , Lateinamerikanische Freihandelsassoziation .Externe LinksH...

Freiheit
  1. Frei¦heit [f. 10 ] 1 [nur Sg.] Zustand des Freiseins, des Ungebundenseins, der Unabhängigkeit; die F., etwas zu tun oder nicht zu tun; F. zur Entscheidung; F. von Pflichten; persönliche F.; politische F. 2 [nur Sg.] Möglichkeit, sich frei zu bewegen; jmdm., einem gefangenen Vogel die ...
  2. nach der allgemeinsten, ursprünglichen Bestimmung die Abwesenheit von Zwang und die Unabhängigkeit von Notwendigkeit oder Zufall. Diese Definition entspricht auch der Wortgeschichte und der zunächst sozialen Bedeutung des Begriffs: Das von einer indogermanischen Wurzel ausgehende &bdq...


freiheitlich
frei¦heit¦lich [Adj. ] die Freiheit erstrebend, die Freiheit liebend

freiheitlich-demokratische Grundordnung
die wesentlichen Grundsätze der Verfassungsordnung des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland; unter Ausschluss jeglicher Willkürherrschaft die rechtsstaatliche Herrschaftsordnung auf der Grundlage der Selbstbestimmung des Volkes nach dem Willen der jeweiligen Mehrheit und der Freihe...

Freiheitsberaubung
vorsätzliche und rechtswidrige Entziehung der persönlichen Freiheit eines Menschen (z. B. durch Einsperren) ; strafbar nach §239 StGB mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe; zu unterscheiden von Menschenraub , Entführung . - In Österreich geregel...

Freiheitsdelikte
strafbare Handlungen gegen die persönliche Freiheit, z. B. Freiheitsberaubung, Entführung, Kindes- bzw. Menschenraub, Geiselnahme.

Freiheitsdressur
Dressur von Pferden u. Exoten, die im Zirkus ohne Reiter u. ohne Longe vorgeführt wird.

Freiheitsgrade
in einem physikalischen System die Anzahl der Zahlenwerte, die unabhängig voneinander vorgegeben werden müssen, um den augenblicklichen Zustand des Systems eindeutig festzulegen. Der Ort und die Stellung eines festen Körpers ist z. B. durch 6 Freiheitsgrade bestimmt (3 Freiheitsg...

Freiheitskriege
allgemein die von Völkern und Staaten um ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit geführten Kriege, speziell die Befreiungskriege 1813-1815 gegen Napoleon .

Freiheitsmütze
Frei¦heits¦müt¦ze [f. 11 ] Jakobinermütze

Freiheitsrechte
im Verfassungsrecht eine Art der Grundrechte ; Rechte des Einzelnen, im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung und des Sittengesetzes alles zu tun, was nicht Rechte anderer verletzt (Art. 2 Abs. 1 GG) . Freiheitsrechte, in die durch Gesetz eingegriffen werden darf, sind die Rechte auf Leben...

Freiheitsstatue
  1. an der Einfahrt zum Hafen von New York, auf der Liberty-Insel stehendes, 46 m hohes weibliches Standbild; wurde 1886 als Sinnbild der Freiheit von Frankreich den USA geschenkt.Externe LinksDie Fernsehreihe ''Schätze der Welt'' über die Freiheitsstatue http://www.schaetze-der-welt.de/denkma...
  2. Frei¦heits¦sta¦tue [-tuə f. 11 ] die Freiheit symbolisierende Statue auf Liberty Island an der Hafeneinfahrt New Yorks


Freiheitsstrafe
  1. Entziehung der persönlichen Freiheit zu Strafzwecken, in Deutschland nach Beseitigung von Zuchthaus, Gefängnis und Haft die einzige Strafe an der Freiheit; ebenso in Österreich und seit 2007 in der Schweiz. - Die Freiheitsstrafe ist lebenslang (bei Mord) oder zeitig; ihr Höchstma...
  2. Frei¦heits¦stra¦fe [f. 11 ] Strafe, bei der jmdm. die Freiheit entzogen wird (z. B. Gefängnisstrafe)


freiheraus
frei¦her¦aus frei¦he¦raus [Adv. ] offen, ohne zu zögern; etwas f. sagen, zugeben

Freiherr
  1. Abkürzung Frhr., dem Baron (außerhalb Deutschlands) entsprechender Adelstitel, niederer Adel zwischen gewöhnlichem Adel und Grafen.
  2. Frei¦herr [m. -(e) n; -(e) n] Baron


freiherrlich
frei¦herr¦lich [Adj. , o. Steig.; nur als Attr.] einem Freiherrn gehörend, ihm zustehend

freihändig
frei¦hän¦dig [Adj. , o. Steig.; nur als Attr.und Adv.] 1 ohne die Hände zu benutzen, ohne sich mit den Händen, Armen aufzustützen; f. Rad fahren; f. schießen, zeichnen 2 ohne förmliches Verfahren, ohne eine Ausschreibung durchzuführen; die Behörde vergab...

Freiin
Frei¦in [f. 10 ] Baronesse

Freikarte
Frei¦kar¦te [f. 11 ] kostenlose Eintrittskarte

freikaufen
frei¦kau¦fen [V.1, hat freigekauft; mit Akk.] durch Lösegeld aus einer Gefangenschaft befreien

Freikirche
  1. englisch Free Church , französisch Église Libre, eine Kirche, die im Gegensatz zur Staatskirche in der Regelung ihrer Belange unabhängig vom Staat verfährt und die im Gegensatz zur Volkskirche ihre Mitglieder aufgrund eines besonderen, freiwilligen Eintritts-Entschlusses aufnim...
  2. Frei¦kir¦che [f. 11 ] von Staats- und Landeskirchen unabhängige kirchliche Gemeinschaft


Freiklettern
Freeclimbing .

Freikolben-Gaserzeuger
triebwerklose Kolbenmaschine mit zwei frei schwingenden Kolben, die sich gegeneinander bewegen. Die Kolben arbeiten gleichzeitig als Motorkolben eines Zweitaktdieselmotors und als Verdichterkolben eines Kompressors. Das erzeugte Treibgas wird an eine Gasturbine abgegeben. Die Freikolben-Gasturbine d...

freikommen
frei¦kom¦men [V.71, ist freigekommen; o. Obj.] die Freiheit erlangen, sich (selbst) befreien

Freikonservative Partei
Deutsche Reichspartei, eine 1866/67 gegründete konservative Gruppierung, die die Politik O. von Bismarcks unterstützte und auch im wilhelminischen Zeitalter stets den Regierungskurs verfocht. Die Freikonservative Partei vertrat nachhaltig die Interessen von Agrariern und Industrie und galt...

Freikorps
  1. [-ko:r] Militärgeschichte1918/19 zum Schutz der Ostgrenze und zur Wiederherstellung der Ordnung im Innern gebildete militärische Formationen, die der neuen Regierung der Volksbeauftragten Autorität verschaffen sollten; im März 1919 als `vorläufige Reichswehr` aner...
  2. [-ko:r] Wehrwesen(Freischar) seit dem 18. Jahrhundert Truppen außerhalb der stehenden Heere, oft durch die Initiative einzelner Führer zusammengestellt, meist aus Freiwilligen bestehend, z. B. das Lützow†™sche Freikorps in den Befreiungskriegen.
  3. Frei¦korps [-ko:r n. - -ko:rs; - -ko:rs; früher] aus Feldtruppen hervorgegangener Verband von Freiwilligen im Heimat- und Grenzschutz


Freikugel
Frei¦ku¦gel [f. 11 ; früher im Volksglauben] Kugel, die immer trifft

Freikörperkultur
  1. (Naturismus, Nudismus, Nacktkultur) Abkürzung FKK, eine Bewegung für `natürliches und freies Leben`, die die Nacktheit - unter geeigneten Bedingungen - als wesentliches Mittel zu einer natürlichen Erziehung und einer körperlich-seelischen, moralischen und gesundhe...
  2. Frei¦kör¦per¦kul¦tur [f. -; nur Sg.; Abk.: FKK] (weltanschaulich begründetes) Baden, Sonnen, Sichbewegen in unbekleidetem Zustand; Syn. Nudismus, Nacktkultur


Freiladebahnhof
Frei¦la¦de¦bahn¦hof [m. 2 ] Bahnhof mit Gleisanlagen, die ein Umladen der Güter von den Güterwagen auf nicht schienengebundene Fahrzeuge ermöglichen

Freiland
Frei¦land [n. -(e) s; nur Sg.] Fläche im Freien (zur Haltung von Tieren oder zum Anbau von Pflanzen, im Unterschied zum Stall oder Gewächshaus)

Freilandhaltung
Frei¦land¦hal¦tung [f. 10 ; nur Sg.] Tierhaltung auf einer Fläche im Freien, nicht im Stall oder Käfig

freilassen
frei¦las¦sen [V.75, hat freigelassen; mit Akk.] jmdn. oder ein Tier f. jmdm. oder einem Tier die Freiheit wiedergeben, ein Tier von der Leine, vom Halteseil loslassen

Freilassing
Stadt in Oberbayern (Landkreis Berchtesgadener Land) , an der deutsch-österreichischen Grenze, 15 900 Einwohner; Maschinenbau, Gewürz- und Bauindustrie; Eisenbahnknotenpunkt.Externe LinksOffizielle Homepage der Stadt Freilassing http://www.freilassing.de/ Die Seite bietet ein Stadtprof...

Freilassung
  1. Entlassung aus der Unfreiheit im römischen und germanischen Recht; im germanischen und alten deutschen Recht z. B. durch Übergabe eines Freibriefs .
  2. Frei¦las¦sung [f. -; nur Sg.]


Freilauf
  1. Frei¦lauf [m. 2 ] 1 [bei Fahrradnaben, im Maschinenbau u. a.] Vorrichtung, die den treibenden vom angetriebenen Teil trennt, sobald dieser schneller umläuft als der treibende 2 Hühnerhaltung im Freien (im Unterschied zu Legebatterien)
  2. selbsttätiges Gesperre für Drehbewegung, gestattet Drehmomentübertragung nur in einer Drehrichtung, während in der anderen Richtung An- und Abtriebteil voneinander frei sind. Im Fahrrad regelmäßig, in Kraftfahrzeugen manchmal.


freilebend
frei¦le¦bend frei le¦bend [Adj. , o. Steig.] frei (1)

freilegen
frei¦le¦gen [V.1, hat freigelegt; mit Akk.] von der Bedeckung, der bedeckenden Schicht befreien, ans Tageslicht bringen; die Wurzel eines Baums f.; bei einer Operation den Knochen f.

Freilegung
Frei¦le¦gung [f. -; nur Sg.]

Freileitung
  1. (Elektrotechnik) Elektrotechnikoberirdisch (in freier Luft) geführte elektrische Leitung, meist blank an Isolatoren befestigt.
  2. Frei¦lei¦tung [f. 10 ; bei elektr. und Nachrichtenleitungen] oberirdische, von Masten getragene Leitung


freilich
frei¦lich [Adv. ] 1 selbstverständlich, natürlich; sicher, f.!; ja f.!; f. hat er mir das gesagt 2 allerdings, jedoch, man muss zugeben, dass...; er hat f. etwas zu lange gezögert; das war f. richtig, aber man hätte es behutsamer ausdrücken können

Freilichtbühne
  1. (Freilichttheater) Darbietungsform des Theaters unter freiem Himmel; meist in Schlosshöfen, auf Marktplätzen oder in landschaftlich schöner Umgebung, die einerseits oft nur den Spielhintergrund mit dekorativen Effekten abgeben, andererseits zur künstlerischen Wirkung beitragen (Am...
  2. Frei¦licht¦büh¦ne [f. 11 ] Freilichttheater


Freilichtkino
  1. (Freiluftkino, Open-Air-Kino) Filmvorführung unter freiem Himmel; als ständige Einrichtung wie das Autokino oder als Sonderveranstaltung.
  2. Frei¦licht¦ki¦no [n. 9 ] Kino unter freiem Himmel


Freilichtmalerei
  1. (Pleinairmalerei) die im Freien ausgeübte Malerei im Unterschied zur Malerei in geschlossenen, von Fensterlicht oder künstlicher Beleuchtung erhellten Ateliers (Ateliermalerei) . Die Freilichtmalerei berücksichtigt bewusst den von Tageszeit und Witterung abhängigen Wechsel der nat&...
  2. Frei¦licht¦ma¦le¦rei [f. -; nur Sg.] Malerei im Freien (nicht im Atelier) ; Syn. Pleinairmalerei


Freilichtmuseum
  1. Frei¦licht¦mu¦se¦um [n. -s; -se¦en] Museum, bei dem die Ausstellungsgegenstände im Freien aufgebaut oder erhalten worden sind (z. B. Bauernhof mit Ställen, Wohngebäude)
  2. Museum .


Freilichttheater
Frei¦licht¦the¦a¦ter [n. 5 ] Theater unter freiem Himmel, bei dem die Landschaft als Kulisse einbezogen ist; Syn. Freilichtbühne

Freilos
Frei¦los [n. 1 ] 1 [Lotterie] unentgeltliches Los; ein F. gewinnen 2 [Sport] Los, durch das ein Spieler oder eine Mannschaft kampflos eine Runde weiterkommt

freimachen
frei¦ma¦chen [V.1, hat freigemacht] I [mit Akk.] frankieren; einen Brief f. II [refl.] 1 sich f. die Arbeit liegen lassen, sich freinehmen, sich freigeben lassen; sich für einige Tage, Stunden f. 2 sich f. (für eine ärztliche Untersuchung) die (bes. den Oberkörper bedeckende) Kle...

Freimachung
Frei¦ma¦chung [f. 10 ] Frankierung

FREIMANN, Aron
FREIMANN, Aron, Historiker und Bibliothekar, * 5. August 1871 in Filehne (Posen) , gest. 6. Juni 1948 in New York. - F. wurde als Sohn des Rabbiners Jakob Freimann in Filehne (Posen) geboren. Er studierte an den Universitäten Berlin und Erlangen Geschichte und Orientalistik. 1897 promovierte er ...

Freimarke
Frei¦mar¦ke [f. 11 ; auf Vordrucken u. a.] Briefmarke [ ➔ freimachen]