Gesinnungsethik

Gesinnungsethik, in der Soziologie von Max Weber eingeführter Begriff zur Kennzeichnung unterschiedlicher ethischer Begründungen von Handlungen und Entscheidungen. Der Gegenbegriff zur Gesinnungsethik ist bei Max Weber die Verantwortungsethik. Da soziale Handlungen und Entscheidungen Nebenwirkungen und Probleme zur Folge haben, die im Moment der ...
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Gesinnungsethik

die Haltung, die einen Menschen - besonders einen Politiker - eher nach seiner Überzeugung als nach Nützlichkeitserwägungen handeln läßt. Das heißt, daß er selbst dann für eine Sache eintritt, die er für richtig hält, wenn ihm und anderen daraus Nachteile erwachsen können, ja sogar dann, wen...
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Gesinnungsethik

Politisch-moralisches Prinzip, das die Gesinnung, die Überzeugung, den Glauben etc. als einzigen Maßstab des (politischen) Handelns zulässt. Die G. steht damit in einem Spannungsverhältnis zur Verantwortungsethik (die danach fragt, ob das Resultat politischen Handelns verantwortbar ist und nur das als Maßstab gelten lässt). Nach Max Weber ist...
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Gesinnungsethik

Die Gesinnungsethik ist ein Typ moralischer Theorien, der Handlungen nach der Handlungsabsicht und der Realisierung eigener Werte und Prinzipien bewertet, und zwar ungeachtet der Handlungsfolgen. Der Ausdruck wird als Fachterminus von Ernst Troeltsch, Max Scheler und v.a. Max Weber mit nicht vollständig identischem Sinn verwendet. Bei Scheler ist...
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Gesinnungsethik

Gesinnungsethik, Richtung der Ethik, die den sittlichen Wert einer Handlung an deren Intention und Inhalt bemisst, nicht hingegen (wie die Erfolgsethik) an der Wirkung dieser Handlung.
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