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Spiegel Wissen
Kategorie: Allgemeines
Datum & Land: 25/05/2009, DE
Wörter: 153842


fraternisieren
  1. [lateinisch] sich verbrüdern.
  2. fra¦ter¦ni¦sie¦ren [V.3, hat fraternisiert; o. Obj.] sich verbrüdern [

    Fraternité
    1. [französisch, `Brüderlichkeit`] eine der politischen Forderungen in der Französischen Revolution.
    2. Fra¦ter¦ni¦té [-te: f. -; nur Sg.] Brüderlichkeit (eines der drei Schlagwörter der Französischen Revolution) ; vgl. Liberté, Egalité


    Fraternität
    1. [die; lateinisch] Verbrüderung, (kirchliche) Brüderschaft.
    2. Fra¦ter¦ni¦tät [f. 10 ] 1 [nur Sg.] Brüderlichkeit 2 Bruderschaft


    Fratres
    Fra¦tres Frat¦res [-tre:s Pl. von] Frater; F. minores Franziskaner, Minoriten, Minderbrüder

    Fratz
    Fratz [m. 10 oder m. 12 ] (liebenswert) freches, keckes Kind; ein süßer F. [ ➔ Fratze]

    Fratze
    Frat¦ze [f. 11 ] 1 verzerrtes Gesicht; eine F. ziehen; das Gesicht zu einer F. verziehen; ~n schneiden 2 hässliches, entstelltes Gesicht 3 [auch abwertend] Gesicht; dämliche F. [
    Frau
    1. [althochdeutsch frouwa, `Herrin, Gebieterin`] weiblicher erwachsener Mensch. Die geschlechtsspezifischen körperlichen Merkmale der Frau sind wesentlich geprägt durch ihre biologische Funktion der Fortpflanzung (Geschlecht , Mensch ) . Ihr zahlenmäßiger Anteil an der Be...
    2. Frau [f. 10 ] 1 erwachsener Mensch weiblichen Geschlechts; Ggs. Mann 2 [kurz für] Ehefrau; (sich) eine F. nehmen heiraten; meine F. lässt grüßen; seine F. ist älter als er; er hat eine Schauspielerin zur F. 3 [veraltend] Hausherrin; die F. des Hauses; fragen Sie die F.! 4 [...


    Frau Holle
    Hollen .

    Fraubrunnen
    Hauptort des Bezirks F. im schweiz. Kanton Bern, im Berner Mittelland, 1600 Einwohner; ehem. Zisterzienserkloster (gegründet 1246) .

    Frauenarbeit
    die Erwerbsarbeit sowie die unentgeltliche Familien- und Hausarbeit von Frauen. In der sich im 19. Jahrhundert in Europa und Nordamerika durchsetzenden arbeitsteiligen Industriegesellschaft hingen Art und Ausmaß von Frauenarbeit in erster Linie von der sozialen und rechtlichen Situation der Fr...

    Frauenarzt
    1. (Gynäkologe) Arzt für Gynäkologie und Geburtshilfe.
    2. Frau¦en¦arzt [m. 2 ] Gynäkologe


    Frauenbeauftragte
    Frau¦en¦be¦auf¦trag¦te [f. 17 ] für Fragen der Gleichberechtigung zuständige Person in einer Institution (z. B. Universität)

    Frauenberg
    tschech. Stadt, Hluboká nad Vltavou .

    Frauenbewegung
    1. die auf Gleichberechtigung der Frau mit dem Mann gerichteten Bestrebungen, eingeleitet durch die Frauenemanzipation in Nordamerika und England. Ziel war die politische Gleichberechtigung der Frau. 1883-1903 fanden in England wiederholt Massenkundgebungen der Frauen statt. 1880 erteilte die autonome ...
    2. Frau¦en¦be¦we¦gung [f. 10 ] organisierte Bestrebungen von Frauen, die Gleichberechtigung zu erkämpfen


    Frauenburg
    Stadt in Polen, Frombork .

    Frauenchiemsee
    [-ki:m-] Benediktinerinnenkloster (karolingischen Ursprungs) auf der Fraueninsel im Chiemsee ; romanische Kirche mit barocker Ausstattung; Klostergebäude um 1730 entstanden, heute mit Internatsschule.

    Fraueneis
    Frau¦en¦eis [n. -es; nur Sg.] Marienglas

    Frauenemanzipation
    1. die erste Phase der Frauenbewegung , in der sich die Frau unmittelbar gegen die jahrhundertelange Unterdrückung durch den Mann wandte. Das Ziel der Frauenemanzipation lag zunächst in der Forderung nach unbedingter Gleichstellung mit dem Mann; die spätere Frauenbewegung erkannte aber d...
    2. Frau¦en¦e¦man¦zi¦pa¦ti¦on [f. -; nur Sg.] Kampf um die Gleichberechtigung der Frau


    Frauenfarn
    1. (Athyrium filix-femina) Farn mit großen, bis 1,50 m langen, gefiederten Blättern.
    2. Frau¦en¦farn [m. 1 ] ein zartblättriger Tüpfelfarn


    frauenfeindlich
    frau¦en¦feind¦lich [Adj. ] Frauen verachtend; ~er Witz

    Frauenfeld
    Hauptstadt des schweizerischen Kantons Thurgau , an der Murg, 20 200 Einwohner; Schloss (1246) mit historischem Museum; Straßenknotenpunkt; Maschinenbau, Eisen- und Aluminiumwerke. - 1713-1798 Tagungsort der Eidgenössischen Tagsatzung.Externe LinksOffizielle Homepage der Stadt Frauen...

    Frauenforschung
    (feministische Wissenschaft) wissenschaftliche Richtung, die Ende der 1960er Jahre in den USA als so genannte Woman Studies entstand. Die Frauenforschung stellt die besonderen Leistungen der Frau in Gesellschaft, Kultur, Geschichte und Wissenschaft in den Mittelpunkt. Auch versucht sie, den Befreiung...

    Frauenfrage
    der Gegenstand aller jener Bestrebungen, die die Stellung der Frau auf geistigem, sozialem, wirtschaftlichem, juristischem und politischem Gebiet zu festigen oder zu begründen trachten. Die Frauenfrage wurde erst seit der Französischen Revolution gestellt, vornehmlich durch Frauen (Frauenr...

    Frauenfußball
    1. (Damenfußball) durch Aufhebung des 1955 ausgesprochenen Verbots vom Deutschen Fußball-Bund 1970 wieder erlaubte Fußballspiele zwischen Frauenmannschaften. Die Frauenfußballmeisterschaften werden seit 1973/74 ausgetragen, die Europa- u. Weltmeisterschaften seit 1989 bzw. 1991. ...
    2. Frau¦en¦fuߦball [m. -(e) s; nur Sg.] von Frauen gespielter Fußball


    frauenfördernd
    frau¦en¦för¦dernd [Adj. ] Frauen unterstützend, begünstigend; ~e Maßnahme

    Frauenhaar
    1. Frau¦en¦haar [n. -(e) s; nur Sg.] 1 Kopfhaar einer Frau 2 [volkstümliche Bez. für] verschiedene Pflanzen (z. B. ein Gras, ein Haarfarn, ein Moos)
    2. Gattung der Farne, Adiantum .


    Frauenhandel
    (Mädchenhandel) das Anwerben oder Entführen von Frauen, um diese in einem fremden Land unter Ausnutzung ihrer Hilflosigkeit zur Prostitution zu zwingen; als Menschenhandel strafbar in Deutschland (§ 181 StGB) , in Österreich (§ 217 StGB) u. der Schweiz entsprechend d...

    Frauenhaus
    Frau¦en¦haus [n. 4 ] 1 [MA] Bordell 2 [heute] Heim für verheiratete, von ihren Männern misshandelte Frauen

    Frauenheilkunde
    Frau¦en¦heil¦kun¦de [f. -; nur Sg.] Gynäkologie

    Frauenheld
    Frau¦en¦held [m. 10 ] Weiberheld

    Frauenhäuser
    Zufluchtsstätten für Frauen und ihre Kinder, die von ihren Ehemännern oder Partnern physisch oder psychisch misshandelt werden; meist eingerichtet von Initiativgruppen der Frauenbewegung in zahlreichen Städten Deutschlands und anderer westeuropäischer Länder. Frauenh&au...

    Fraueninsel
    Insel im Chiemsee .

    Frauenkauf
    Form der Heirat, Brautkauf .

    Frauenkirchen
    Wallfahrtsort u. Mittelpunkt eines landwirtschaftl. Umlandes im nördl. Burgenland (Österreich) , nahe der ungar. Grenze, 126 m ü. M., 2800 Einwohner; Barockkirche; Franziskanerkloster (urkundl. 1324 erstmals erwähnt) mit Schatzkammer, darin silberne Mutter Gottes aus dem...

    Frauenklinik
    Frau¦en¦kli¦nik [f. 10 ] Klinik für Frauenkrankheiten und Geburtshilfe

    Frauenkrankheit
    Frau¦en¦krank¦heit [f. 10 ]

    Frauenkrankheiten
    (Frauenleiden) Erkrankungen der weiblichen Geschlechtsorgane (z. B. Entzündungen der Scheide, der Eileiter, Gebärmutterkrebs) einschließlich der Brustdrüsen (z. B. Brustkrebs) und die durch Störungen der weiblichen Keimdrüsen bedingten innersekretorischen Kran...

    Frauenleiden
    Frau¦en¦lei¦den [n. 7 ] Erkrankung der weiblichen Geschlechts- oder Geburtsorgane sowie der Brust oder Störung im weiblichen Hormonhaushalt

    Frauenlob
    Beiname des mittelhochdeutschen Dichters, Heinrich von Meißen .

    Frauenmannschaft
    Frau¦en¦mann¦schaft [f. 10 ] Damenmannschaft

    Frauenmantel
    1. (Alchemilla) Gattung der Rosengewächse , mit zahlreichen, meist schwer unterscheidbaren Arten. Der Gewöhnliche Frauenmantel, Alchemilla vulgaris, ist auf feuchten Wiesen und in lichten Wäldern häufig; Stände mit kleinen, gelblich-grünen Blüten in Trugdolde; wird als...
    2. Frau¦en¦man¦tel [m. -s; nur Sg.] ein Rosengewächs mit mantelähnlichen Blättern und unscheinbaren, gelblich grünen Blüten [die Blätter werden in Aufgüssen gegen Frauenkrankheiten angewandt]


    Frauennerfling
    (Frauenfisch, Leuciscus virgo) karpfenartiger Fisch, dem Aland ähnlich, aber kleiner; 30 cm langer, bis 250 g schwerer Bodenfisch im Donaugebiet u. in der Schweiz.

    Frauenpresse
    (Frauenzeitschriften) an Frauen gerichtete Zeitungen und Zeitschriften, meist auf Mode, Kosmetik, Familie und Erziehungsfragen spezialisiert, neuerdings aber auch mit Problemen der Emanzipation, Rechtsentwicklung, Sozialpolitik, Beruf, Karriere und Unabhängigkeit beschäftigt; typisch daf&uu...

    Frauenquote
    Regelung mit unterschiedlichem Verbindlichkeitsgrad, die den Frauenanteil in Positionen der Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft bestimmt. Die Frauenquote soll dabei helfen, die Gleichberechtigung von Mann und Frau durchzusetzen. Nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofes von ...

    Frauenraub
    andere Bezeichnung für Brautraub .

    Frauenrechtlerin
    Frau¦en¦recht¦le¦rin [f. 10 ] Frau, die sich für die Gleichberechtigung der Frauen einsetzt

    Frauenrechtlerinnen
    Frauen, die sich für die Gleichstellung der Frau in der Gesellschaft einsetzen. O. de Gouges legte 1789 die `Erklärung der Frauenrechte` vor, die ähnlich wie die `Erklärung der Menschenrechte` abgefasst war. 1792 veröffentlichte M. Wollstonecraft die ...

    Frauenschuh
    1. (Cypripedium) weit verbreitete Gattung der Orchideen mit rund 60 Arten; das unterste Blatt des Blüteninnenkreises (Unterlippe) ist zu einer schuhförmigen Kesselfalle umgestaltet. In Deutschland kommt Cypripedium calceolus auf kalkreichem Untergrund nur selten vor; unter Naturschutz. Au&szli...
    2. Frau¦en¦schuh [m. -(e) s; nur Sg.] nord- und mitteleuropäische Orchidee mit einer Blüte, die sich aus langen, braunroten Hüllenblättern und einer bauchig schuhförmigen, gelben Lippe zusammensetzt


    Frauensleute
    Frau¦ens¦leu¦te [nur Pl.; volkstümlich] Frauen

    Frauensperson
    Frau¦ens¦per¦son [f. 10 ; veraltet; oft abwertend] Frau; solche ~en haben hier keinen Zutritt

    Frauenspiegel
    1. (Legousia) Gattung der Glockenblumengewächse . In Deutschland der violett blühende Gewöhnliche Frauenspiegel, Legousia speculumveneris, sowie der Kleine Frauenspiegel, Legousia hybrida, mit purpurroten Blüten.
    2. Frau¦en¦spie¦gel [m. -s; nur Sg.] (meist am Rand von Getreidefeldern) violett blühendes Glockenblumengewächs mit einer radförmigen Blütenkrone


    Frauenstein
    Stadt in Sachsen, Ldkrs. Freiberg, im östl. Erzgebirge, 650 m ü. M., 3300 Einwohner; Kurort u. Wintersportort; Burgruine (13. Jh.) , Schloss (16. Jh.; mit Gottfried-Silbermann-Museum) ; Silberbergbau (um 1887 eingestellt) . - 1411 Stadtrecht.

    Frauenstimmrecht
    das aktive und passive Wahlrecht der Frauen; zunächst in einigen Gemeindeverfassungen fremder Länder eingeführt, in denen allein stehenden Frauen unter gleichen Bedingungen wie den Männern (als Grundbesitzer) Stimmrecht erteilt wurde. Mit der Gewährung des Frauenstimmrechts ...

    Frauentausch
    bei manchen Naturvölkern das Anbieten der Ehefrauen als Zeichen der Gastfreundschaft, zuweilen auch ein Tausch zur Vertiefung einer Freundschaft.

    Frauentragen
    Im finnischen Sonkajärvi findet alljährlich die Weltmeisterschaft im Frauentragen statt. Dabei schleppt der Mann in möglichst kurzer Zeit eine mindestens 49 Kilo schwere Frau einen 253,5 Meter langen Parcours. Der Gewinner des Wettstreits erhält das Gewicht der Frau in Bier. Der ...

    Frauentum
    Frau¦en¦tum [n. -s; nur Sg.] das Frausein, Wesensart der Frauen

    Frauentäubling
    Frau¦en¦täub¦ling [m. 1 ] mild schmeckender Täubling der Laubwälder mit violettem Hut, weißer Unterseite und weißem Stiel

    Frauenverbände
    ab etwa 1850 aufkommende Vereinigungen, die zunächst der sozialen und politischen Emanzipation der Frau dienten; heute nehmen sie die besonderen sozialen, politischen und pädagogischen Interessen und Aufgaben der Frauen, insbesondere der berufstätigen Frauen, wahr.Die wichtigsten Frau...

    Frauenwald
    Luftkurort in Thüringen, Ilm-Kreis, im Thüringer Wald, am Rennsteig, 800 m ü. M., 1100 Einwohner; Wintersportplatz.

    Frauenüberschuss
    das Überwiegen des Anteils der Frauen an der Gesamtbevölkerung eines Landes. Ursachen sind die höhere Lebenserwartung von Frauen sowie Kriegsverluste bei Männern in jüngeren Jahrgängen.

    Frauenzeitschriften
    Frauenpresse .Externe LinksLinksammlung zu Frauenzeitschriften http://www.utils.ex.ac.uk/german/media/frauen.html Die private Homepage bietet eine umfassende Linksammlung zu deutschen, schweizerischen und österreichischen Frauenzeitschriften

    Frauenzimmer
    Frau¦en¦zim¦mer [n. 5 ] 1 [abwertend] (unangenehme) Frau; boshaftes F.; intrigantes F. 2 [scherzh.] Mädchen, das bewunderndes Erstaunen oder heitere Bewunderung hervorruft; das ist ein F.!; ein schlaues F.

    Frauke
    [von westgermanischem fraw, `fröhlich und flink`] weiblicher Vorname, meist als niederdeutsch-friesische Koseform zu `Frau` aufgefasst.

    fraulich
    frau¦lich [Adj. ] in der Art einer (gereiften, mütterlichen) Frau; ~es Wesen; ihr Gesicht hat schon ~e Züge; sie ist sehr f.

    Fraulichkeit
    Frau¦lich¦keit [f. -; nur Sg.]

    Fraunhofer-Gesellschaft
    Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., gemeinnützige Gesellschaft, die anwendungsorientierte Forschung betreibt, gegründet 1949, Sitz: München. Die Fraunhofer-Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Eur...

    Fraunhofer'sche Linien
    [nach J. von Fraunhofer] die dunklen Absorptionslinien im Sonnen- und Sternspektrum.

    fraunhofersche Linien
    fraun¦ho¦fer¦sche Li¦ni¦en Fraun¦ho¦fer'sche Li¦ni¦en [Pl.] dunkle Linien im Spektrum des Sonnenlichts, die durch Absorption entstehen [nach dem Physiker Joseph von Fraunhofer]

    Fraustadt
    Stadt in Polen, Wschowa .

    Frautragen
    österreichischer Adventsbrauch, bei dem eine Darstellung Marias, der Hl. Familie oder der Herbergsuche für eine Nacht in ein jeweils anderes Haus gebracht wird.

    Fravaschi
    [die] im Parsismus der präexistente oder ihn von Geburt an begleitende Schutzgeist eines Menschen. Jeder Mensch hat eine eigene Frawaschi, mit der er sich nach dem Tod wieder vereinigt.

    Fray Bentos
    Hauptstadt und Hafenstadt des Departamento Rio Negro in Uruguay, 23 100 Einwohner. GoogleMaps

    Freak
    1. [fri:k; englisch, `Monstrum, abnorme Gestalt`] jemand, der sich der bürgerlichen Lebensweise verweigert oder der sich in übertriebener Weise mit etwas beschäftigt, z. B. Kino-Freak.
    2. Freak [fri:k m. 9 ] 1 jmd., der die Normen der Gesellschaft nicht anerkennt und seinen eigenen, häufig extremen Neigungen lebt 2 jmd., der übersteigertes Interesse an etwas zeigt (Auto~, Party~) [

      freakig
      frea¦kig [fri:- Adj. , o. Steig.; Jugendspr.] in der Manier eines Freaks, unangepasst, verrückt, extrovertiert; ein ~er Typ

      frech
      frech [Adj. ] 1 übermütig, keck; ein ~es Kerlchen; ein Hütchen f. auf dem Ohr 2 dreist, vorlaut; sei nicht so f.! 3 anmaßend, unverschämt; ~es Benehmen; ein ~er Kerl; das ist eine ~e Lüge

      Frechdachs
      Frech¦dachs [m. 1 ] übermütiges, keckes Kind, kecker Bursche, der gern andere neckt

      Frechen
      Stadt in Nordrhein-Westfalen (Rhein-Erft-Kreis) , westlich von Köln, 49 000 Einwohner; Keramikmuseum; keramische und chemische Industrie; Gewinnung von Quarzsanden.Externe LinksOffizielle Homepage der Stadt Frechen http://www.stadt-frechen.de/ Die Seite bietet ein Stadtprofil mit Informatio...

      Frechheit
      Frech¦heit [f. 10 ] freches, dreistes, unverschämtes Benehmen, dreiste, unverschämte Handlung; das ist eine F.; solche ~en lasse ich mir nicht gefallen

      Frechling
      Frech¦ling [m. 1 ] 1 frecher, dreister Mensch 2 Frechdachs

      FRECHT, Martin
      FRECHT, Martin, Theologe der Reformationszeit, * 1494 in Ulm als Sohn eines Schuhmachers und Ratsherrn, † 14.9. 1556 in Tübingen. - F. studierte seit 1513 in Heidelberg Philosophie und Theologie und promovierte 1515 zum Bakkalaureus, 1517 zum Magister und später zum Lizentiaten der Th...

      Freckenhorst
      Stadtteil von Warendorf (Nordrhein-Westfalen) ; seit dem 9. Jahrhundert bis 1811 Doppelstift für Kanonissen unter Leitung einer Äbtissin, romanische Stiftskirche (1129) .

      Fred Astaire
      [as'tɛ:r] BettmannFred, eigentlich Frederick Austerlitz, US-amerikanischer Revuetänzer und Filmschauspieler, * 10. 5. 1899 Omaha, Nebr., †  22. 6. 1987 Los Angeles; bildete zuerst mit seiner Schwester Adele und ab 1933 mit Filmpartnerin Ginger Rogers populäre Tanzpaare; spi...

      Fred Endrikat
      deutscher Schriftsteller, * 7. 6. 1890 Nakel an der Netze, †  12. 8. 1942 Leoni am Starnberger See; trat ab 1920 u. a. im `Kabarett der Komiker` und im `Wintergarten` in Berlin auf; ab 1932 Hausdichter im Münchner Kabarett `Simplicissimus&ldquo...

      Fred Feuerstein
      US-amerikanische Comic-Figur, Star der Steinzeit-Zeichentrickserie `Familie Feuerstein`; geschaffen 1960 von William Hanna und Joseph Barbera, den Schöpfern von Tom und Jerry. Fred Feuerstein lebt mit seiner Frau Wilma und Tochter Pebbles in `Bedrock`. Weitere Hauptfigur...

      Fred Hoyle
      [hɔil] Sir Fred, britischer Astrophysiker, * 24. 6. 1915 Bingley, Yorkshire, †  20. 8. 2001 Bournemouth, Dorsetshire; Untersuchungen über Kosmologie und Sternentwicklung (Steady-State ) ; schrieb zahlreiche populäre Werke.

      Fred Oelßner
      deutscher Politiker (SED) , * 27. 2. 1903 Leipzig, †  7. 11. 1977 Berlin (Ost) ; Redakteur; nach 1945 führender Ideologe der SED, 1950-1955 Sekretär des ZK und bis 1956 zugleich Chefredakteur der `Einheit`, 1955 stellvertretender Ministerpräsident der DDR; 19...

      Fred Raymond
      Fred, eigentlich Friedrich Vesely, österreichischer Operettenkomponist, * 20. 4. 1900 Wien, †  10. 1. 1954 Überlingen; schrieb beliebte Schlager (`Ich hab mein Herz in Heidelberg verloren` 1925, 1927 als Singspiel) und Ope...

      Fred Rutten
      Fredericus Jacobus (`Fred`) , niederländischer Fußballtrainer, * 5. 12. 1962 Wijchen; als Spieler (Verteidiger) 1980-1992 bei Twente Enschede aktiv, absolvierte 1988 ein Länderspiel für die Niederlande; seit 1993 Trainer bei Twente Enschede bzw. PSV Eindhoven ; J...

      Fred Sandback
      ['sændbæk] Fred (Frederick Lane) , US-amerikanischer Assemblage-Künstler und Zeichner, * 29. 8. 1943 Bronxville, New York, †  23. 6. 2003 New York; entwickelte seit 1966 `Fadenskulpturen` in Räumen, die an die Minimal Art erinnern. Die straff gespannte...

      Fred Sinowatz
      österreichischer Politiker (SPÖ) , * 5. 2. 1929 Neufeld an der Leitha, †  11. 8. 2008 Wien; 1971-1983 Minister für Unterricht und Kunst, 1981 Vizekanzler, 1983-1988 Parteivorsitzender, 1983-1986 Bundeskanzler.

      Fred Stauffer
      schweizerischer Maler, * 29. 8. 1892 Gümlingen, †  6. 9. 1980 Thörishaus; Schüler der Münchner Akademie; Bildnisse, Figurenszenen und Landschaften des Berner Oberlands.

      Fred Thieler
      deutscher Maler, * 17. 3. 1916 Königsberg, †  6. 6. 1999 Berlin; Vertreter einer Kombination aus Actionpainting und Informel ; 1959-1981 Professor an der Berliner Hochschule der Bildenden Künste; setzte wenige Farben (besonders Rot, Blau, Weiß und Schwarz) ein, die er...

      Fred Vargas
      Pseudonym der französischen Schriftstellerin und Archäologin Frédérique Audoin-Rouzeau, * 7. 6. 1957 Paris; verfasst seit 1986 Kriminalromane um die beiden Ermittler Adamsberg und Kehlweiler, deren Handlungen und Charaktere sich durch eine gewisse Bizarrheit auszeichnen ...

      Fred Wander
      österreichischer Schriftsteller, * 5. 1. 1917 Wien, †  10. 7. 2006 Wien; als Sohn ostjüdischer Eltern 1942-1945 in den Konzentrationslagern Auschwitz und Buchenwald interniert; arbeitete nach dem Zweiten Weltkrieg als Journalist und Fotograf; 1958 übersiedelte er mit s...

      Fred Zinnemann
      Corbis-Bettmann, New YorkDer amerikanische Regisseur Fred Zinnemann erhielt 1954 den Oscar für seinen Film »Verdammt in alle Ewigkeit«.Fred, US-amerikanischer Filmregisseur österreichischer Herkunft, * 29. 4. 1907 Wien, †  14. 3. 1997 London; seit 1929 in Hollyw...

      Freddie Hubbard
      ['hʌbəd] Frederick Dewayne (`Freddie`) , US-amerikanischer Jazzmusiker (Trompete, Flügelhorn) , * 7. 4. 1938 Indianapolis, †  29. 12. 2008 Sherman Oaks, Calif; wichtiger Musiker des Modern Jazz und des Free Jazz der 1960er Jahre; wandte sich danach dem Rockjazz zu un...

      Freddie Mercury
      ['mə:kjuri] Bettmann/ReutersFreddy Mercury (Mitte) mit seiner Band »Queen»Freddie, eigentlich Farrokh (Frederick) Bulsara, britischer Rocksänger und Liedertexter, * 5. 9. 1946 Sansibar, †  24. 11. 1991 London; prägte entscheidend das Image der Rockgruppe `...

      Freddy Quinn
      Freddy (Manfred) , österreichischer Sänger, Schauspieler und Entertainer, * 27. 9. 1931 Wien; seit den 1960er Jahren einer der erfolgreichsten Schlagersänger in deutscher Sprache; seine Hits waren z. T. geprägt von Fernweh und Seem...

      Fredegunde
      niederdeutsche Form für Friedegunde .

      Fredensborg
      ['fre:ðənsbɔr] Schloss und Sommerresidenz des dänischen Königs, am Esromsee, südwestlich von Helsingör auf Seeland, 1720-1722 erbaut.