Kopie von `Knauff Bauprodukte - Lexikon`

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Kategorie: Baugewerbe und Konstruktion > Bauprodukte
Datum & Land: 05/04/2009, DE
Wörter: 155


MF
Mineralfaser-Dämmstoff.

Mineralische Putze
Putze auf Bindemittelbasis Kalk, Zement, Gips und Kombinationen daraus.

Mineralputz -Diamant-
Mineralischer, naturweisser Dekorputz auf Kalk-Zementbasis. Je nach Körnung als Roll-, Kellen- oder Reibeputz einzusetzen.

Mittelbettverfahren
Kleber wird zwischen 5 und 15 mm mit einem groben Zahnspachtel aufgetragen. So lassen sich kleine Unebenheiten ausgleichen.

Nichttragende Wände
Zwischenwände, die keine statische Funktion erfüllen.

Offene Verarbeitungszeit
Die zum Strukturieren von Putzen verfügbare Zeitspanne zwischen Materialauftrag und Abbinden.

Papierfugendeckstreifen
Zur Bewehrung von Gipsplattenfugen.

PE-Folie
Polyethylen-Folie

Porenbeton-Finish
Gipsputz zur dünnschichtigen Verspachtelung von stark saugenden ebenen Untergründen (z.B. Porenbeton, Kalksandstein), ohne vorherige Grundierung.

Porenbeton
Weisser, poriger und stark saugender Mauerstein mit guten Wärmedämmeigenschaften.

PS
Polystyrol = Styropor.

Putzfarbe Mineral
Zum Einfärben von Knauf Royal-Fertigputzen.

Putzgrund
Gebrauchsfertige Grundierung, insbesondere für den Einsatz bei Gipsplatten, Gipsfaserplatten und anderen Untergründen vor Beschichtung mit mineralischen Dekorputzen.

Querbeplankung
Plattenlängsseite liegt quer zur Tragunterkonstruktion.

Rahmenprofil UW
U-förmiges Rahmenprofil, in dem CW-Ständer eingestellt werden.

Raspel
Werkzeug zum Begradigen von gebrochenen Gipsplattenkanten.

Reibebrett
Verarbeitungsgerät zur Strukturierung von Dekorputzen.

Reibeputz
Dekorputz, der durch Reiben seine Struktur erhält.

Reifezeit
Zeitspanne vor dem Auftrag, in der Material zwischen Anrühren und nochmaligem Umrühren ruhen muss.

Richtschnur
Zur Markierung von Grundrissen, Fluchten von Deckenkonstruktionen.

Rollputz
Der universellste unter den Dekorputzen, verschiedene Oberflächenstrukturen können mit unterschiedlichen Hilfsmitteln, wie z.B. Kelle, Schwamm etc., erzielt werden.

Rotband
Einlagiger Gipsputz für Innendecken und -wände. Mit speziellen Zusätzen für eine bessere Haftung.

Royal-Fertigputz
Gebrauchsfertiger, rein mineralischer, kunststofffreier Innenputz mit über 40 % Marmoranteil. Je nach Körnung als Roll- oder Reibeputz einzusetzen.

Schnellbauschrauben
Zur Befestigung von Gipsplatten auf Metall oder Holz.

Schnellputzleiste
Hilfsmittel zum Erstellen einer ebenen Putzfläche. Befestigung sollte rechtzeitig (min. 1 Tag) vor den eigentlichen Putzarbeiten erfolgen.

Schnittkante
Geschnittene Kante von Gipsplatten.

Selbstverlaufend
Material ist besonders fliessfähig, das heisst, es verteilt sich fast von selbst.

Sinterhaut
Liegt als dünne Haut auf der Betonoberfläche und wirkt als Trennschicht. Sie tritt bei hoher Verdichtung bzw. bei hohem Wassergehalt des Frischbetons auf. Die Sinterhaut muss durch z.B. Abbürsten entfernt werden.

SK
Scharfkantige Kante; bei Vidiwall mit Uniflott ohne Papierfugendeckstreifen zu verspachteln.

Spritzbewurf
Nicht vollflächig aufgeworfener Unterputz (von Hand oder maschinell), der die Funktion einer Grundierung zur Haftverbesserung erfüllt.

Steghöhe
Tiefe des Metallprofils.

Steingutfliesen
Glasierter Scherben, nicht frostsicher, für Innenwände bzw. wenig beanspruchte Bodenflächen.

Steinzeugfliesen
Dicht gebrannte Fliesen, glasiert und unglasiert, strapazierfähig und frostsicher, insbesondere als Bodenbelag.

Stichling
Werkzeug zum Sägen von runden oder geraden Öffnungen in Gipsplatten.

Ständerprofil CW
Metallständerprofil als Unterkonstruktion für Montagewände.

Surformhobel
Kantenhobel zur Bearbeitung von geschnittenen Gipsplattenkanten.

Terrazzo
Betonwerksteine mit farblich und grössenmässig ausgerichteten Steinen. Die Platten haben eine geschliffene Oberfläche und sind sehr strapazierfähig.

Tiefengrund
Universell einsetzbare lösungsmittelfreie Grundierung für den Wand-, Decken- und Bodenbereich. Zur Regulierung des Saugverhaltens und zur Haftverbesserung.

Tragprofile
Deckenprofile CD 60/27, die mit Gipsplatten beplankt werden.

Traufel
Verarbeitungsgerät aus Kunststoff oder Edelstahl zum Auftragen und Glätten von Handputzen.

Trittschalldämmung
Verhindert Körperschall aus Estrich in die Rohdecke.

Trockenmörtel
Im Werk vorgemischte Mörtel, die nach Wasserzugabe gebrauchsfähig sind.

Trockenputz
Gipsplatten werden mit Ansetzbinder direkt auf das Mauerwerk geklebt.

Trockenunterbodenschüttung
Höhenausgleich bei unebenen Böden.

Trockenunterboden
Estrich aus Gips-, Gipsfaser-, Zement- oder Spanplatten, die auf Sparren, Schüttung oder Dämmung verlegt werden.

Türsturzprofil
Metallprofile für Türaussparungen in der Unterkonstruktion.

Uniflott imprägniert
Imprägnierter Fugenspachtel für imprägnierte Gipsplatten.

Universal-Finish
Dünnputz auf Gipsbasis zum Filzen oder Glätten auf Beton, Plansteinmauerwerk, alte Dekorputze etc.

Unterkonstruktion
Zum Beplanken mit Gipsplatten aus Holz oder Metall.

Verarbeitungszeit
Zeitspanne, in der das Material nach dem Anmischen verarbeitungsfähig bleibt.

Wandbekleidung
Gipsplatten werden mittels einer Unterkonstruktion, die direkt auf die Wand geschraubt ist, befestigt.

Winddichtigkeit
Anforderung nach DIN 4108 an die Gebäudehülle.

Zementestrich
Estrich auf Bindemittelbasis Zement.

Zementputz
Mineralischer Putz auf Bindemittelbasis Zement. Insbesondere für den äusseren Sockelbereich.

Ziegelmauerwerk
Roter Mauerstein, der durch Brennen von Ton gewonnen wird, teilweise mit guten Wärmedämmeigenschaften. Mässig bis stark saugend.