Gewohnheitsrecht

Gewohnheitsrecht, durch lang währende Praxis allmählich entstandenes Recht. Es steht damit neben dem vom Staat durch Gesetze bewusst geschaffenen Recht. Gewohnheitsrecht gilt als eigene Rechtsquelle; es ist gemäß § 2 des Einführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch vom 18. August 1896 ausdrücklich anerkannt. ...
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Gewohnheitsrecht

im Gegensatz zu anderen gesetzlich festgelegten Rechtsverordnungen besteht das Gewohnheitsrecht aus Handlungsweisen, die seit langem beständig bei gleichen Situationen von bestimmten Gruppen oder Gesellschaften angewandt werden. Zum Beispiel bindet beim Viehhandel ein Handschlag unter Zeugen genauso wie ein schriftlicher Vertrag auch noch heu...
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Gewohnheitsrecht

Das Gewohnheitsrecht ist ungeschriebenes Recht, das nicht durch Gesetzgebung zustande kommt, sondern durch eine andauernde Anwendung von Rechtsvorstellungen oder Regeln, die von den Beteiligten als verbindlich akzeptiert worden sind. Das Gewohnheitsrecht ist im Allgemeinen gleichberechtigt mit dem geschriebenen Recht der Gesetzestexte. Ein Beispie...
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Gewohnheitsrecht

ist das durch langdauernde Übung in der Überzeugung, damit recht zu handeln, von dem Beteiligten geschaffene Recht. Vermutlich erwachsen die ersten Rechtssätze allgemein aus Gewohnheiten und entsteht erst zusätzlich hierzu die bewusste Setzung von Recht durch -> Gesetz. In Rom wird in der Spätantike neben der kaiserlichen Konstitution auch die...
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Gewohnheitsrecht

Verbindliches Recht, welches nicht aufgrund eines formellen hoheitlichen Verfahrens entstanden ist. Gewohnheitsrecht entsteht nur unter engen Voraussetzungen. Der Rechtssatz muss: in einer Rechtsordnung über einen lang andauernden Zeitraum tatsächlich angewandt worden sein als rechtmä&s...
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Gewohnheitsrecht

Gewohnheitsrecht, das Recht, das durch stetige, von Rechtsüberzeugung getragene ûbung innerhalb einer Rechtsgemeinschaft entstanden ist, im Unterschied zum gesetzten, in einem förmlichen Gesetzgebungsverfahren erlassenen Recht. Gewohnheitsrecht spielte besonders in älteren Kulturstufen eine Rolle, a...
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Gewohnheitsrecht

entsteht auf Grund einer lang dauernden Übung, in welcher die allgemeine Überzeugung von dem Bestehen eines entsprechenden Rechtssatzes zum Ausdruck gelangt. Hierdurch unterscheidet sich das G. von der Volkssitte und dem Geschäftsgebrauch, die nur für die Auslegung von Willenserklärungen in Betracht...
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Gewohnheitsrecht

Gewohnheitsrecht , im weitern Sinn s. v. w. ungeschriebenes Recht oder der Inbegriff derjenigen Rechtsnormen, welche ohne das ausdrückliche Gebot der gesetzgebenden Gewalt bestehen; im engern, eigentlichen Sinn aber die Gesamtheit solcher Rechtsnormen, welche unmittelbar in dem Bewußtsein eines ganzen Volkes leben und darum als direkt aus dessen ...
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Gewohnheitsrecht

  1. anerkannte Rechtsquelle neben dem (staatlich) gesetzten Recht. Es beruht auf langer praktischer Übung der betreffenden rechtlich erheblichen Verhaltensweisen in der Überzeugung, dass diese Recht seien. Das Gewohnheitsrecht ist besonders in den weithin nicht kodifizierten Rechtsgebieten wie...
  2. Ge¦wohn¦heits¦recht [n. 1 ] nicht schrif...
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