Fuero

Als fuero oder Foralrecht werden die in Spanien geltenden Gewohnheitsrechte der historischen Territorien bezeichnet. Der spanische Código civil hat hier, bis auf das spanienweit einheitliche Eherecht, keine Geltung. Zum Teil wurden die Foralrechte kodifiziert (so z. B. für Aragón 1925). == Geschichte == Sie gehen zurück auf eine Reihe öffentl...
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Fuero

(zu lat. [N.] forum, Markt, Gericht) bzw. foro oder fur ist in -> Spanien das teilweise bis in das 20. Jh. geltende landschaftliche Recht des Hochmittelalters (im engeren Sinn das aufgezeichnete Stadtrecht). Besonders in Aragón und Valencia steht der besondere F. im Gegensatz zum allgemeinen Recht. Der Name F. erwächst erst allmählich. Die erste...
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Fuero

de Aragón ist diejenige Sammlung von Gesetzen oder Verordnungen, welche besonders Aragón betreffen. Den Auftrag hierzu erteilt König Jakob I. an den Bischof von Huesca und ehemaligen Bologneser Scholasten Vidal de Canellas. Von dessen zwei Kompilationen billigen die Cortes von Huesca 1247 die kleinere, weniger romanistische. 1283 wird sie in das...
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de Burgos ist ein die Hauptstadt der Grafschaft -> Kastilien betreffender Text des spanischen Rechts.
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de Cuenca ist ein Fuero des spanischen Rechts im Königreich Leon und Navarra, den König Alfons VIII. (1189/1190 oder in der ersten Hälfte des 13. Jh.s) der 1177 zurückeroberten Stadt Cuenca gewährt.
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de Francos ist der 1095 von König Alfons VI. von Kastilien dem Dorf Logroño bei der Erhebung zur Stadt verliehene Fuero des spanischen Rechts, der später auch anderen Städten gewährt wird (Miranda 1099, Toledo).
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de Jaca ist das 1063 von Sancho Ramírez bei der Erhebung des Ortes von einer villa zu einer Stadt verliehene Recht von -> Jaca.
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de la Novenera ist eine Sammlung des aragonesisch-navarrischen Gewohnheitsrechts, in welche auch bäuerliches Gewohnheitsrecht Eingang findet.
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de León ist ein von 1017(-20) stammender, sich selbst als (lat. [N.]) Decretum bezeichnender Text des spanischen Rechts aus dem Königreich -> Leon. Er geht auf Alfons V. zurück. Seine ersten 20 Artikel betreffen das ganze Land, die übrigen 28 nur einzelne Orte.
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del trabajo ist das 1938 erlassene, 1967 abgeänderte Arbeitsgesetzbuch -> Spaniens.
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de Madrid ist das Recht von -> Madrid.
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de Sepulveda ist ein in einem Privileg König Alfons VI. von Kastilien (1072-1109) enthaltener Fuero des spanischen Rechts der südlichen Grenzgebiete des Königreiches Kastilien, den die Könige Alfons I. und Alfons II. von Aragón auch in Teilen Aragoniens einführen.
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de Soria ist das Recht von Soria in Kastilien.
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de Toledo ist der diejenigen städtischen Privilegien Toledos zusammenfassende Fuero des spanischen Rechts, welche allen Bewohnern gemeinsam sind. Er folgt dem nach der Eroberung 1085 gewährten Fuero de Juzgo (der [westgotischen] Mozaraber) bzw. Fuero der Kastilier bzw. Fuero de Francos nach.
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de Zaragoza ist ein Fuero des spanischen Rechts, der die Interessen der sog. Infanzones (ritterlichen Adligen) stärker berücksichtigt als die der Bürger.
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ecclesiastico (span.) kirchliche Gerichtsbarkeit in Spanien
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general ist eine umfassende private Sammlung des spanischen Gewohnheitsrechts des Adels und seiner Bauern in Aragón und Navarra aus dem 13. Jh.
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Juzgo ist die in verschiedenen Fassungen in das Kastilische übertragene (lat.) -> Lex (F.) Visigothorum, welche auch nach der Zerstörung des Westgotenreiches in Spanien durch die Araber für die unterworfenen Westgoten (Mozaraber) gilt. Der F. J. ist auch das von der königlichen Rechtsprechung des vereinigten Königreiches von Leon und Navarra i...
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militar (span.) Militärgerichtsbarkeit in Spanien
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municipal (span.) Stadtrecht in Spanien
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real (bzw. Libro de las Leyes) ist der 1255 oder 1263 von König Alfons X. dem Weisen von Leon und Navarra aus dem -> Fuero Juzgo modernisierte -> Fuero des spanischen Rechts. Er paßt den aus der frühmittelalterlichen (lat.) Lex (F.) Visigothorum entwickelten Fuero Juzgo den hochmittelalterlichen Bedürfnissen an und nimmt verschiedene römischr....
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viejo de Castilla ist eine umfassende private Zusammenstellung des kastilischen Gewohnheitsrechts. Eine um 1248 entstandene Fassung ist unsystematisch. Der F. v. d. C. erhält seine endgültige systematische und in fünf Bücher gegliederte Gestalt um 1356. Seine wichtigste Quelle ist der Libro de los Fueros.
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Fuero der, spanischer Rechtsbegriff mit unterschiedlichen Bedeutungen. Im Mittelalter waren Fueros Sonderrechte, Freiheits- und Selbstverwaltungsrechte für eine lokale Territorialeinheit oder eine Bevölkerungsgruppe, die durch den König in einer Urkunde verbrieft waren. Noch unter F. Franco hieß...
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