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Spiegel Wissen
Kategorie: Allgemeines
Datum & Land: 25/05/2009, DE
Wörter: 153842


Friese
Frie¦se [m. 11 ] Einwohner von Friesland; Syn. Friesländer

Friesel
Frie¦sel [m. 14 oder n. 14 , meist Pl.] harmloser Ausschlag in Form wassergefüllter Bläschen auf der Haut bei starkem Schwitzen [wahrscheinlich zu altslaw. proso `Hirse`, nach ihrer Ähnlichkeit mit Hirsekörnern]

Frieseln
[Plural] (Schweißbläschen, Hitzeausschlag, Miliaria) volkstümliche Bezeichnung für den bei großer sommerlicher Hitze mit starkem Schwitzen und bei Fieber auftretenden Hautausschlag mit kleinen Wasserbläschen.

Friesen
westgermanischer Stamm (Ingwäonen ) zwischen Rheinmündung und Weser, erstmals 12 v. Chr. erwähnt, im 7. u. 8 Jahrhundert christianisiert, von den Franken unterworfen. Das Gebiet westlich der Ems (Friesland ) fiel 1524 an die habsburgischen Niederlande. Ostfriesland blieb als...

Friesenheim
Gemeinde in Baden-Württemberg, Ortenaukreis, 12 700 Einwohner; Textilindustrie; Weinanbau.

Friesenkampf
Sportein nach K. F. Friesen benannter Mehrkampf; bei den Männern bestehend aus Schießen (Luftbüchse) , Kugelstoßen, 1000-m-Lauf, Schwimmen (100-m-Brust oder Kraul) u. Degenfechten; bei den Frauen Florettfechten, 75-m- oder 100-m-Lauf, Kugelstoßen u. Schwimmen (100-m-Brust ...

Friesennerz
Frie¦sen¦nerz [m. 1 ; ugs., scherzh.] Regenmantel, Regenjacke

friesisch
frie¦sisch [Adj. , o. Steig.] Friesland betreffend, zu ihm gehörig, aus ihm stammend; ~e Sprache eine westgermanische Sprache

Friesische Inseln
die durch das Wattenmeer von der Nordseeküste getrennte, die Deutsche Bucht umrahmende Inselkette; 1. Westfriesische Inseln , von Texel bis zur Emsmündung; 2. Ostfriesische Inseln, zwischen Ems- und Wesermündung (Borkum, Memmert, Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, SpiekeroogDV/Herma...

friesische Literatur
Literatur des von den Friesen bewohnten Raums entlang der Nordseeküste von den Niederlanden bis nach Schleswig; entsprechend der Verbreitung der friesischen Sprachen wird auch die Literatur in eine westfriesische, ostfriesische und die nordfriesische unterteilt. Vor 1800 unterscheidet die Sprac...

friesische Sprache
zu den westgermanischen Sprachen gehörende Sprache in West- und Nordfriesland; ihre ältesten Quellen (Altfriesisch) entstammen dem 13./14. Jahrhundert n. Chr. (Das in Ostfriesland gesprochene `Friesisch` ist dagegen ein niederdeutscher Dialekt.) Externe LinksDie friesischen...

Friesland
  1. niedersächsischer Landkreis westlich des Jadebusens und der Außenjade, 608 km², 102 000 Einwohner; Verwaltungssitz ist Jever .
  2. ursprünglich das gesamte von Friesen bewohnte Gebiet von Brügge bis Jütland.
  3. niederländische Provinz mit der Hauptstadt Leeuwarden , 3361 km², 631 000 Einwohner; erstreckt sich über die Marschen (80% davon unter dem Meeresspiegel) entlang dem IJssel- und Wattenmeer bis zur Lauwerszee und umfasst auch die Westfr...


Friesländer
Fries¦län¦der [m. 5 ] Friese

Friesoythe
niedersächsische Stadt (Landkreis Cloppenburg) , westlich von Oldenburg, 20 500 Einwohner; Kabelwerk, Fleischwarenindustrie.Externe LinksOffizielle Homepage der Stadt Friesoythe http://www.friesoythe.de/ Die Seite bietet ein Stadtprofil mit Informationen über Verwaltung, Wirtschaft, Bi...

Frigen
[das; Kunstwort] Freon .

Frigg
(Frija, Fria) germanische Göttin des häuslichen Herdes, Gemahlin Odins und Mutter Balders. Nach ihr ist der Freitag benannt.Externe LinksLexikalische Kurzinfo über Frigg http://www.pantheon.org/articles/f/frigg.html Die ''Encyclopedia Mythica'' bietet einen sehr kurzen Abriss über...

frigid
fri¦gid [Adj. , Steig. nur ugs.] kühl, geschlechtlich schwer oder nicht erregbar; frigide [
Frigidaire
[friʒi'dɛ:r; französisch] Kühlschrank.

Frigidarium
  1. Fri¦gi¦da¦ri¦um [n. -s; -ri¦en] 1 [im alten Rom] kaltes Bad 2 kaltes Gewächshaus [Kaltbaderaum der römischen Thermen.


frigide
fri¦gi¦de [Adj. ] frigid

Frigidität
  1. [lateinisch] veraltete, oft als `Gefühlskälte` abwertend verwendete Bezeichnung für sexuelle Empfindungs- u. Funktionsstörungen der Frau; heute als Orgasmusstörung oder verminderte Libido bezeichnet.Externe LinksSexualstörungen der Frau (Frigidität) http...
  2. Fri¦gi¦di¦tät [f. -; nur Sg.] das Frigidsein


Frigyes Karinthy
['kɔrinti] ungarischer Schriftsteller, * 24. 6. 1887 Budapest, †  29. 8. 1938 Siófok; Romane und Erzählungen, die das Kleinbürgertum karikieren und die zeitgenössische Literatur kritisch reflektieren; außerdem Gedichte und Dramen.

Frija
germanische Göttin, Frigg .

Frikadelle
  1. [die; italienisch] Bulette .
  2. Fri¦ka¦del¦le [f. 11 ] Fleischklößchen; [landsch.] Frikandelle [

    Frikandeau
    1. [-'do; das; französisch] vorderes Stück der Kalbskeule, wird gebraten oder geschmort.
    2. Fri¦kan¦deau [-kãdo: f. 9 ] zarter, innerer Teil der Kalbskeule; Syn. Kalbsnuss [

      Frikandelle
      Fri¦kan¦del¦le [f. 11 ; landsch.] Frikadelle

      Frikassee
      1. [das; französisch] Fleischgericht aus klein geschnittenem Kalbfleisch oder Geflügel mit einer hellen, säuerlichen Soße.
      2. Fri¦kas¦see [n. 9 ] klein geschnittenes, helles Fleisch in heller Soße (Hühner~, Kalbs~) [

        frikassieren
        fri¦kas¦sie¦ren [V.3. hat frikassiert; mit Akk.] als Frikassee zubereiten

        frikativ
        1. fri¦ka¦tiv [Adj. , o. Steig.] auf Reibung beruhend; ~er Laut Frikativlaut
        2. Fri¦ka¦tiv [m. 1 ] Frikativlaut


        Frikativlaut
        Fri¦ka¦tiv¦laut [m. 1 ] Laut, der durch Verengung der Mundhöhle oder des Rachens und sich daran reibende Atemluft entsteht (z. B. f, ch, s, v, w) ; Syn. Frikativ, Spirans, Spirant, Reibelaut, Engelaut [
        Frikativum
        [das, Plural Frikativa; lateinisch] (Spirans, Reibelaut) ein unter starker Verengung des Luftstromwegs (Mund) gebildeter Laut (deutsch f, w, ch, s) .

        Friktion
        1. [lateinisch] allgemeinReibung, Einreibung.
        2. [lateinisch] Maschinenbaudie bei Bewegungen entstehende Reibung.
        3. [lateinisch] Medizinein Massagehandgriff.


        FRINT, Jakob
        FRINT, Jakob: Bischof von St. Pölten/Niederösterreich, * 4.12. 1766 in Böhmisch-Kamnitz (C. Kamenice, Nordböhmen) , † 11.10. 1834 in St. Pölten. - Fr. war zunächst Professor der Religionswissenschaft an der philosophischen Fakultät der Universität Wien. 18...

        Frisbee
        1. [-bi:; englisch] ein Wurf- und Fangspiel mit einer Scheibe aus Plastikmaterial (24 cm Durchmesser) zwischen 2 oder mehreren Spielern; erfolgt meist ohne feste Regeln, wird aber auch wettkampfmäßig betrieben.Externe LinksDeutscher Frisbeesport-Verband e. V. http://www.frisbeesportverband.de...
        2. Fris¦bee [frısbi: n. 9 ] Wurfscheibe aus Plastik mit etwas aufgewölbtem Rand von etwa 20 cm Durchmesser [nach der amerik. Firma Frisbee, die den Studenten der Yale University in Connecticut Pasteten, Pizzen usw. lieferte; nach dem Essen vergnügten sich die Studenten dann gern damit, ...


        frisch
        frisch [Adj. , ~er, am frischesten] 1 eben vom Erzeuger, Hersteller gekommen, nicht gelagert und nicht konserviert; Ggs. alt (3) ; ~es Brot; ~es Fleisch; ~es Gemüse, Obst; ~es Wasser Wasser aus der Quelle oder aus der Leitung 2 eben entstanden; eine ~e Wunde 3 sauber, gewaschen; ~e Wäsche; ...

        frisch-fröhlich
        frisch-fröh¦lich [Adj. , o. Steig.] unbekümmert, sorglos und fröhlich

        frischbacken
        frisch¦ba¦cken [Adj. , o. Steig.; nur als Attr. und mit `sein`] frisch gebacken; ~es Brot; das Brot ist f.

        Frische
        Fri¦sche [f. -; nur Sg.] frisches Aussehen, frische Beschaffenheit; die F. des Morgens; in jugendlicher F.; er hat seine alte F. wiedergewonnen

        frischen
        1. fri¦schen [V.1, hat gefrischt; mit Akk.] durch Einblasen von Sauerstoff von unedlen Bestandteilen befreien; Eisenschmelze f.
        2. Hüttenwesenden überschüssigen Kohlenstoff und die Roheisenbegleiter durch Zuführen von Sauerstoff verbrennen, ein Verfahren zur Herstellung von Stahl aus Roheisen.
        3. Jagdgebären (beim Schwarzwild) .


        Frisches Haff
        (polnisch Zalew WiŠ†ºlany) durch die Frische Nehrung von der Ostsee abgetrennter Strandsee in Ostpreußen; 838 km², bis 5 m tief; mit dem Meer durch das Pillauer Tief verbunden.

        frischgebacken
        frisch¦ge¦ba¦cken frisch ge¦ba¦cken [Adj. , o. Steig.; nur als Attr.] frisch (4)

        Frischhaltung
        (Lebensmittelkunde) LebensmittelkundeVerlängerung der Haltbarkeit von Lebensmitteln mit dem Ziel, die zum Verderb führenden chemischen Veränderungen und das Wachstum von Mikroorganismen zu verzögern. Neben der Temperatur beeinflussen die Zusammensetzung der Lag...

        Frischkäse
        1. Frisch¦kä¦se [m. 5 ] Käse in nicht gereiftem Zustand, der für raschen Verzehr bestimmt ist (z. B. Gervais, Hüttenkäse)
        2. nicht oder nur wenig gereifter, cremig-pastöser, mild säuerlich schmeckender Käse mit hohem Wassergehalt. Dazu gehören auch Quark, Schichtkäse sowie körniger Hüttenkäse. Frischkäse ist nur kurzfristig haltbar und muss kühl gelagert werden.


        Frischling
        1. Frisch¦ling [m. 1 ] 1 [Jägerspr.] junges Wildschwein (bis zum Verlust der Streifenzeichnung) 2 [Gaunerspr., auch scherzh.] Neuling [IL MONDO DEGLI ANIMALI, RCS LiDie zu den nichtwiederkäuenden Paarhufern zählenden Wildschweine sind nahezu weltweit verbreitet. Hier säugt gerade eine Bache, wie die weiblichen Tiere genannt werden, ihre Frischlinge.das Wildschwein im 1. Lebensjahr; im 2. Jahr als Überläufer...


        Frischluft
        Frisch¦luft [f. -; nur Sg.] frische, sauerstoffreiche Luft; draußen F. schnappen

        Frischwasser
        Frisch¦was¦ser [n. -s; nur Sg.] 1 Wasser, das aus einem Gewässer zur Kühlung entnommen und nicht in einem technischen Kreislauf geführt wird 2 mitgeführtes Süßwasser (bes. auf Schiffen) [Lehnübersetzung von engl. fresh water `Süßwasser`] ...

        frischweg
        frisch¦weg [Adv. ] munter und offen, ohne Scheu

        Frischzellenbehandlung
        Zellulartherapie .

        Frischzellentherapie
        Frisch¦zel¦len¦the¦ra¦pie [f. 11 ] Stoftwechselanreiz durch Einspritzen von lebenden Zellen

        Frisco
        Abkürzung für San Francisco .

        Frisé
        [der; französisch] (Frisella) ein Stoff aus Effektgarnen mit sehr feinen Schlingen.

        Frisée
        [-ze:; der] Salatsorte mit stark gekräuselten Blättern.

        Friseur
        Fri¦seur [-zø:r m. 1 ] jmd., der gewerbsmäßig anderen Haar und Bart schneidet und pflegt; Syn. [veraltet] Haarschneider [mit französisierender Endung zu frisieren]

        Friseurin
        Fri¦seu¦rin [-zø:- f. 10 ] weiblicher Friseur; Friseuse

        Friseursalon
        Fri¦seur¦sa¦lon [-zø:r- m. 9 ] Frisiersalon

        Friseuse
        Fri¦seu¦se [-zø:- f. 11 ] Friseurin

        Frisieren
        1. (Kraftfahrzeugbau) Kraftfahrzeugbau(Tuning) Steigerung der Leistung eines Motors; durch Frisieren veränderte Autos oder Motorräder sind dem Technischen Überwachungsverein (TÜV) vorzuführen.
        2. fri¦sie¦ren [V.3, hat frisiert; mit (Dat. und) Akk.] 1 jmdn. oder sich f.; (jmdm. oder sich) das Haar f. (jmdm. oder sich) das Haar kämmen und hübsch zurechtmachen 2 [übertr., ugs.] etwas f. beschönigen, zum Positiven verändern; frisierter Bericht, frisierte Nachrichten 3 [&...


        Frisiersalon
        Fri¦sier¦sa¦lon [-lɔ̃ m. 9 ] Geschäft eines Friseurs

        Frisiertoilette
        Fri¦sier¦to¦i¦let¦te [-toa- f. 11 ; veraltend] kleine Kommode mit ein- oder mehrteiligem Spiegel

        Frist
        1. (Recht) Rechtder Zeitraum, innerhalb dessen eine rechtlich erhebliche Handlung erfolgen muss, um rechtswirksam zu sein. Der Fristablauf kann durch Hemmung , Unterbrechung und Verkürzung beeinflusst werden. Ausschlussfristen (Präklusivfristen) begrenzen den Bestand, Verj&...
        2. Frist [f. 10 ] 1 festgelegter Zeitraum (in dem etwas geschieht oder zu geschehen hat) ; kurze, lange F.; die F. ist abgelaufen; jmdm. noch eine F. geben; eine F. verlängern; in kürzester F. in sehr kurzer Zeit; ich habe noch eine F. von drei Tagen 2 [geh.] Zeitpunkt; zu dieser F.


        fristen
        fris¦ten [V.2, hat gefristet; mit Akk.] etwas f. 1 mühselig verbringen; er fristet sein Leben mit einer winzigen Rente; er muss sein Leben kümmerlich f. 2 die Frist (1) von etwas hinausschieben; einen Wechsel, einen Kredit f.

        Fristenlösung
        Fris¦ten¦lö¦sungFris¦ten¦re¦ge¦lung [f. -; nur Sg.] gesetzliche Freigabe des Schwangerschaftsabbruchs in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft

        Fristentransformationsrisiko
        Banken übernehmen in einer Volkswirtschaft primär drei Aufgaben: die Fristentransformation , die Losgrößentransformation und die Risikotransformation . Durch die Fristentransformation werden die unterschiedlichen Interessen von Schuldnern und Gläubigern in Einklang gebracht...

        fristgemäß
        frist¦ge¦mäß [Adj. ] eine bestimmte Frist einhaltend; ~e Anmeldung; Syn. fristgerecht

        fristgerecht
        frist¦ge¦recht [Adj. , o. Steig.] zum vereinbarten Zeitpunkt; eine Arbeit f. abliefern

        fristlos
        frist¦los [Adj. , o. Steig.; nur als Attr. und Adv.] ohne Frist (1) ; ~e Entlassung; jmdn. f. entlassen

        fristlose Entlassung
        Kündigung .

        Frisur
        Fri¦sur [f. 10 ] Art, wie das Haar geschnitten und zurechtgemacht ist; Syn. Haartracht [ ➔ frisieren]

        Frisör
        Fri¦sör [m. 1 ; eindeutschend für] Friseur

        Frisörin
        Fri¦sö¦rin [f. 10 ; eindeutschend für] Friseurin

        Friteuse
        Fri¦teu¦se [-tø:- alte Schreibung für] Fritteuse

        Fritfliege
        1. (Oscinella frit) bis 3 mm lange, glänzend schwarze Halmfliege , deren Larven die Herztriebe des Getreides am Grund zerstören.
        2. Frit¦flie¦ge [f. 11 ] bis 3 mm lange, schwarze Halmfliege, die bei Massenvorkommen an Getreide schädlich ist [vermutlich zu schwed. frit `leichte Ware`, wegen der bei Befall leeren Getreidehülsen]


        FRITH, John
        FRITH, John, Märtyrer der Reformation, * 1503 in Westerham (Kent) , † (verbrannt) 4.7. 1533 in Smithfield. - F. studierte in Cambridge und wandte sich bei Beginn seiner Lehrtätigkeit in Oxford dem Luthertum zu. 1527 wurde er der Ketzerei verdächtigt und verhaftet, kam aber durch V...

        Frithjof
        [nordisch, `Friedensfürst`] männlicher Vorname.

        Frithjofssaga
        isländische Saga , wahrscheinlich um 1300 aufgezeichnet, erzählt von der Liebe des Bauernsohnes Frithjof zu der Königstochter Ingeborg; von E. von Tegnér zum schwedischen Epos gestaltet.

        fritieren
        fri¦tie¦ren [alte Schreibung für] frittieren

        Fritjof Capra
        österreichischer Physiker, Futurologe und Systemtheoretiker, * 1. 2. 1939 Wien; Professor in Berkeley, Calif.; beschäftigt sich neben seiner Arbeit auf dem Gebiet der Teilchen- und Hochenergiephysik mit den politischen, philosophischen und gesellschaftlichen Auswirkungen der modernen ...

        Frits Bolkestein
        Frederik (Frits) , niederländischer Politiker (Volkspartei für Freiheit und Demokratie, VVD) , * 4. 4. 1933 Amsterdam; Jurist; studierte neben Rechtswissenschaften u. a. Mathematik, Physik, Griechisch und Philosophie; bekleidete 1960-1976 verschiedene Positionen beim Ölkonzern...

        Frits Zernike
        ['zɛr-] niederländischer Physiker, * 16. 7. 1888 Amsterdam, †  10. 3. 1966 Amersfoort; entwickelte ein Phasenkontrastmikroskop , das z. B. das Studium lebender Zellen ermöglicht, ohne dass diese durch chemische Färbung angegriffen oder getötet werden. Nobelpr...

        Fritsch, Ahasverus
        FRITSCH, Ahasverus, Jurist, Kirchenliederdichter, * 16.12. 1629 in Mücheln (Geiseltal, Saalekreis, Sachsen-Anhalt) als Sohn eines Bürgermeisters und Syndikus, † 24.8. 1701 in Rudolstadt. - F.s Vater flüchtete mit seiner Familie 1631 ins Vogtland, während die Stadt in Flammen...

        Frittate
        Frit¦ta¦te [f. 11 ] 1 Omelette, Eierkuchen 2 [österr.] in Streifen geschnittene Pfannkuchen (als Suppeneinlage) ; Fridatte [
        Fritte
        1. [die; französisch, `Gebackenes`] 1. feingranuliertes Glas zur Herstellung von Fritteglasuren. Fritten werden geschmolzen, die Schmelze wird in Wasser abgeschreckt und dabei granuliert; anschließend wird sie fein vermahlen.2. Filter aus locker zusammengesintertem Pulver....
        2. Frit¦te [f. 11 ] 1 Schmelzmasse zur Herstellung von Glasuren 2 [Pl.; ugs.] ~n Pommes frites [

          fritten
          frit¦ten [V.2, hat gefrittet; mit Akk.] erhitzen und dadurch zusammenbacken lassen; körniges, pulveriges Material f. [
          Frittenporzellan
          eine Art des Weichporzellans, um 1760 in Frankreich erfunden. Es enthält im Gegensatz zum Hartporzellan kein Kaolin. Frittenporzellan wird bei niedrigen Brenntemperaturen gar gebrannt; hergestellt in Sèvres u. a. französischen Manufakturen.

          Fritter
          Frit¦ter [m. 5 ] Kohärer [
          Fritteuse
          1. [-'tø:zə; die; französische Bildung zu frittieren] elektrisches Gerät zum Frittieren (in schwimmendem Fett braten) von Speisen, z. B. Kartoffeln (Pommes frites ) oder Fleisch.
          2. Frit¦teu¦se [-tø:- f. 11 ] Gerät zum Frittieren; Syn. Frittüre


          frittieren
          frit¦tie¦ren [V.3, hat frittiert; mit Akk.] in Fett backen, braten; Syn. fritten² [Ableitung von frz. frit `geröstet`, zu frire
          Frittung
          1. der Umschmelzungsvorgang von Gesteinen im Kontakt mit magmatischen Schmelzen.
          2. Frit¦tung [f. -; nur Sg.] das Fritten¹


          Frittüre
          1. [die; französisch] Backfettmischung zum Frittieren. Bevorzugte Fettmischungen sind: ¹/3 Öl, ¹/3 Schweineschmalz und ¹/3 Rinderfett oder ¹/3 Öl, ¹/3Frit¦tü¦re [f. 11 ] 1 heißes Fett zum Backen, Braten 2 das im Fett Gebackene 3 Fritteuse [

            Fritz
            Kurzform von Friedrich .

            Fritz Baade
            deutscher Nationalökonom und Politiker (SPD) , * 23. 1. 1893 Neuruppin, †  15. 5. 1974 Kiel; Professor in Berlin; 1935-1939 Berater der türkischen Regierung in Ankara; 1948-1961 Professor und Leiter des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel; 1949-1965 Mitglied des Bundes...

            Fritz Bauer
            deutscher Jurist, * 16. 7. 1903 Stuttgart, †  1. 7. 1968 Frankfurt am Main; 1933 KZ-Haft, 1936 Emigration (Dänemark, Schweden) , Generalstaatsanwalt 1949-1956 in Braunschweig, 1956-1968 in Frankfurt am Main; vertrat die Kriminalpolitik der `sozialen Verteidigung`, die...

            Fritz Behn
            deutscher Bildhauer und Grafiker, * 16. 6. 1878 Klein-Grabow, †  27. 1. 1970 München; nach Afrikareisen besonders durch stilisierte Tierplastiken hervorgetreten.

            Fritz Berg
            deutscher Fabrikant, * 27. 8. 1901 Altena, Westfalen, †  3. 2. 1979 Köln; 1949-1971 Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie e. V.

            Fritz Bock
            österreichischer Politiker (ÖVP) , * 26. 2. 1911 Wien, †  12. 12. 1993 Wien; 1956-1968 Handelsminister, 1966-1968 auch Vizekanzler.

            Fritz Busch
            Bertelsmann Lexikon VerlagFritz, deutscher Dirigent und Pianist, * 13. 3. 1890 Siegen, †  14. 9. 1951 London; Bruder von Adolf Busch ; u. a. 1922-1933 Generalmusikdirektor der Dresdner Staatsoper; 1933 Amtsenthebung durch die Nationalsozialisten und Emigration nach Buenos Aires;...

            Fritz Büchtger
            deutscher Komponist, * 14. 2. 1903 München, †  26. 12. 1978 Starnberg; Leiter der deutschen Sektion der `Jeunesses Musicales`; geistliche Oratorien, Chorwerke, Kammermusik und Lieder.

            Fritz Cremer
            deutscher Bildhauer und Grafiker, * 22. 10. 1906 Arnsberg, Westfalen, †  1. 9. 1993 Berlin; lebte ab 1951 in Berlin (Ost) ; war einer der führenden zeitgenössischen Bildhauer; schuf Monumentalplastiken, die die Forderungen des sozialistischen Realismus erfüllten: &bdquo...

            Fritz Eckhardt
            österreichischer Schauspieler und Schriftsteller, * 30. 11. 1907 Linz, †  31. 12. 1995 Klosterneuburg; Schauspielengagements in Stuttgart, Wien, Aussig, Karlsbad, Berlin und Hannover; seit 1935 Mitglied des Wiener Kabaretts `Der liebe Augustin`; unter nationalsoziali...

            Fritz Egner
            deutscher Journalist und Moderator, * 3. 8. 1949 München; moderierte ab Mitte der 1970er Jahre bei American Forces Network und dem Bayerischen Rundfunk Sendungen aus der Rock-, Pop- und Soul-Szene (z. B. 1992/93 `Ohne Filter - Musik pur`) sowie mit großem Erfolg das ...