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Spiegel Wissen
Kategorie: Allgemeines
Datum & Land: 25/05/2009, DE
Wörter: 153842


Funktionstheorie
Theorie der harmonischer Zusammenhänge in dominantisch-tonaler Musik; begründet von H. Riemann (`Vereinfachte Harmonielehre` 1893) ; von drei Hauptfunktionen Tonika, Dominante, Subdominante werden alle übrigen Akkorde abgeleitet (z. B. Terzverwandtschaft, Parallelen us...

Funktionsverb
  1. Funk¦ti¦ons¦verb [n. 12 ] Verb, das in Verbindung mit einem Substantiv einen Vollzug ausdrückt, in seiner eigentlichen Bedeutung aber verblasst ist, z. B. (zur Anwendung) bringen, (zur Darstellung) kommen
  2. Verb, das mit einem Substantiv (meist Deverbativum ) eine feste Verbindung eingeht und dabei weitgehend seine ursprüngliche Bedeutung verliert, z. B. zur Diskussion stellen - in Bewegung bringen.


Funktionswechsel
(Biologie) Biologie(Metergie) ein Wechsel in der Aufgabe, die ein Organ im Rahmen eines Organismus zu erfüllen hat. So dienen z. B. die Ranken der Wicken nicht mehr als assimilierende Blätter, sondern als Kletterorgane.

Funktionsweise
Funk¦ti¦ons¦wei¦se [f. 11 ] Art des Funktionierens; die F. einer Maschine erklären

Funktionswort
Funk¦ti¦ons¦wort [n. 4 ; Gramm.] Wort mit blasser eigener Bedeutung, das Satzbestandteile miteinander verbindet, z. B. Artikel, Pronomen u. Ä.

Funktionär
  1. [lat.] Sportein ehrenamtl. Mitarbeiter in der Organisation des Sportbetriebs, bes. im Spitzensport.
  2. [lateinisch] Beauftragter einer Organisation bzw. ihrer Mitglieder; heute meist abschätzige Bezeichnung für Partei- oder Verbandsfunktionäre, die anstelle politischer Ziele überwiegend den bürokratischen Erfordernissen ihrer Organisation dienen.
  3. Funk¦ti¦o¦när [m. 1 ] jmd., der von einer Organisation beauftragt ist, ihre Interessen zu vertreten (Partei~, Sport~) ; [schweiz.] Funktionar [

    Funktiv
    Funk¦tiv [n. -s; -e -və; Sprachw., in der Glossematik L. Hjelmslevs] jedes der zwei Glieder einer Funktion

    Funktor
    1. [lateinisch] ein logisches Element, mit dessen Hilfe aus logischen Ausdrücken andere erzeugt werden, z. B. `und`, `oder`, auch `nicht`.
    2. Funk¦tor [m. -s; -to¦ren] Element der Logik, mit dessen Hilfe aussagenlogische Operationen (z. B. Negation, Disjunktion) durchgeführt werden können


    Funkturm
    Funk¦turm [m. 2 ] 1 Turm, der Sende- und Empfangsantennen trägt 2 Turm, der als isoliert stehende Stahlkonstruktion selbst als Stabantenne wirkt

    Funkverkehr
    1. Funk¦ver¦kehr [m. -s; nur Sg.] Gesamtheit der Maßnahmen zur Übermittlung von Nachrichten über Funk
    2. zusammenfassende Bezeichnung für den drahtlosen Nachrichtenverkehr; Funktechnik , Rundfunk .


    Funkwerbung
    Funk¦wer¦bung [f. 10 ] Werbung durch Fernseh- oder Rundfunk

    funky
    fun¦ky [fʌŋkı Adj. , o. Steig., o. Dekl.; salopp] 1 [allg.] modisch, toll, cool, irre, abgefahren 2 [Mus.] in der Art des Funk, dem Funk ähnlich [engl.]

    Funny Girl
    Deutscher Titel Funny Girl Originaltitel FUNNY GIRL Produktionsland USA Erscheinungsjahr 1967 Regie William Wyler Drehbuch Isobel Lennart Kamera Harry Stradling Schauspieler Barbra Streisand, Omar Sharif, Kay Medford, Walter Pidgeon Auszeichnungen Oscar für 1969 Hauptdarstellerin (Barbra Streis...

    Funsport
    [fʌn-; englisch] seit den 1980er Jahren als Gegenkultur zum herkömmlichen leistungsorientierten Sport entstandener Sporttrend, bei dem nicht der Wettkampf, sondern der Spaß an der Bewegung, die Geschicklichkeit und das Naturerlebnis im Vordergrund stehen. Kleidung und Ausrüstung vers...

    Funt
    altes russ. Gewicht, 1 F. = 409,5 g.

    Funtensee
    kleiner bayer. Gebirgssee in den Salzburger Kalkalpen, 1600 m ü. M., im Nordteil des Steinernen Meeres u. nordwestl. der Funtensee-Tauern (2578 m) .

    Funzel
    Fun¦zel [f. 11 ; ugs.] schlecht oder schwach brennende Lampe [vermutlich mit der alten Endung ...sel, zur Bez. der Gesamtheit von Tätigkeiten, zu Funke gebildet]

    Fur
    die Bevölkerung der Provinz Darfur in der Republik Sudan; mit Nilo-Saharanischer Sprache; Muslime, Ackerbauern (mit Terrassenkulturen) ; im 16. Jahrhundert Staatsvolk des gleichnamigen Königreiches.

    Furage
    1. [-ʒə; die] Lebensmittel, Mundvorrat für die Truppe und Futter (für die Pferde) .
    2. Fu¦ra¦ge [-ʒə f. -; nur Sg.; veraltet] Fourage 1 Verpflegung für eine Truppe 2 Futter für Militärpferde [

      Furan
      [das; lateinisch] organisch-chemische Verbindung mit einem heterocyclisch gebundenen Sauerstoffatom; durch Oxidation des Furfurals gewonnen; lässt sich zu Tetrahydrofuran , einem wichtigen Lösungsmittel, hydrieren. Furane entstehen z. B. als Nebenprodukt von Verbrennungsvorgängen ...

      Furche
      1. (Landwirtschaft) Landwirtschaftmittels Pflug oder Haken im Acker beim Pflügen entstehende Vertiefung oder Rinne.
      2. Fur¦che [f. 11 ] linienförmige Vertiefung in einer Oberfläche (des Bodens, Gehirns, der Haut u. a.) ; ~n in der Stirn


      furchen
      fur¦chen [V.1, hat gefurcht; mit Akk.] etwas f. 1 Furchen in etwas ziehen; der Pflug furcht den Acker; kleine Wasserläufe f. den Boden 2 in Furchen ziehen; die Stirn f.; mit gefurchter Stirn

      Furchenbienen
      Schmalbienen .

      Furchenmolche
      (Necturus) mehrere amerikan. Olme, nächtlich lebende Bewohner sauerstoffreicher Gewässer, geben durch Luftauspressen in der Erregung einen `bellenden` Ton von sich.

      Furchenschmelz
      1. Emailkunst .
      2. Fur¦chen¦schmelz [m. -es; nur Sg.] Art der Emailmalerei, bei der Furchen in Metall geritzt und mit Emailmasse ausgefüllt werden; vgl. Champlevé, Zellenschmelz


      Furchenschrift
      Fur¦chen¦schrift [f. -; nur Sg.] Bustrophedon

      Furchenwale
      (Balaenopteridae) Bertelsmann Lexikon Verlag, GüDer Blauwal zeigt deutlich die Längsfurchen von der Kehle zum Bauch, einem typischen Merkmal der Furchenwale, die zur Ordnung Bartenwale zählen. Blauwale sind die größten lebenden Säugetiere der Erde und leben in der Regel...

      furchig
      fur¦chig [Adj. ] voller Furchen

      Furcht
      1. durch die Erwartung eines wirklich oder vermeintlich drohenden Übels bedingter, dauernder oder zeitweiliger Affekt; im Gegensatz zur Angst immer objektbezogen. In der medizinischen Psychologie bezeichnet man unmotivierte Furchtkomplexe als Phobien .
      2. Furcht [f. -; nur Sg.] Gefühl des Bedrohtseins (durch etwas Bestimmtes) ; F. haben; jmdm. F. einflößen; F. vor jmdm., vor Strafe, vor der Dunkelheit haben; Ritter ohne F. und Tadel (Ideal des mittelalterlichen Ritters)


      furchtbar
      furcht¦bar [Adj. ] Syn. fürchterlich 1 so beschaffen, dass man sich davor fürchten muss; die Unfallstelle bot einen ~en Anblick; eine ~e Gefahr; ~e Schmerzen haben; er sah f. aus 2 sehr groß; eine ~e Kälte 3 sehr unangenehm, schrecklich; das ist eine ~e Sache; er hat eine ~e Dum...

      Furchtbarkeit
      Furcht¦bar¦keit [f. -; nur Sg.] furchtbare Beschaffenheit

      furchtlos
      furcht¦los [Adj. , o. Steig.] ohne Furcht; jmdm. f. entgegentreten; er ist völlig f.

      Furchtlosigkeit
      Furcht¦lo¦sig¦keit [f. -; nur Sg.]

      furchtsam
      furcht¦sam [Adj. ] 1 leicht, oft Furcht empfindend; ein ~es Kind 2 sich fürchtend, voller Furcht; f. zurückweichen

      Furchtsamkeit
      Furcht¦sam¦keit [f. -; nur Sg.]

      Furchung
      1. die erste Periode der Embryonalentwicklung , in der die Eizelle eine Folge gesetzmäßiger Teilungen durchmacht.
      2. Fur¦chung [f. 10 ] erste Phase der Keimesentwicklung, bei der sich das befruchtete Ei durch Längs- und Querteilung in immer kleiner werdende Zellen zerlegt


      Furchungszelle
      Fur¦chungs¦zel¦le [f. 11 ] Blastomere

      Furfural
      [das; lateinisch] (Furfurylaldehyd, Furfurol) das Aldehyd des Furans , eine ölige Flüssigkeit von aromatischem Geruch; findet sich in Fuselöl und Holzessig und wird durch Einwirkung von verdünnten Mineralsäuren auf Pentosen gewonnen; Lösungsmittel für Acetylcellulose...

      Furiant
      1. [der; lateinisch] schneller böhmischer Volkstanz im ²/4- oder ³/4-Takt.
      2. Fu¦ri¦ant [m. 9 ] schneller böhmischer Tanz [

        furibund
        fu¦ri¦bund [Adj. , o. Steig.; Med.] rasend, tobsüchtig, wutentbrannt [
        Furie
        Fu¦rie [-riə f. 11 , meist Pl.; röm. Myth.] Rachegöttin, Rache-, Plagegeist, der einen Übeltäter in ständige Unruhe versetzt und dadurch rasend macht; wie von ~n gehetzt davonlaufen; sie ging wie eine F. auf ihn los [
        Furien
        [lateinisch, die `Rasenden`] römische Rachegöttinnen, entsprechen den griechischen Erinyen .Externe Links

        Furier
        1. [französisch] früher Bezeichnung für den Unteroffizier in der Kompanie, der vor allem mit der Beaufsichtigung und Verwaltung der Verpflegung (Furage ) beauftragt war.
        2. Fu¦rier [m. 1 ] für die Furage verantwortlicher Unteroffizier; Fourier


        furios
        fu¦ri¦os [Adj. , ~er, am furiosesten] wütend, hitzig, leidenschaftlich [über ital. furioso
        furioso
        1. [italienisch] musikalische Vortragsbezeichnung: wild, heftig.
        2. fu¦ri¦o¦so [Mus.] leidenschaftlich [ital.]


        Furkapass
        dritthöchster befahrbarer Alpenpass (2431 m) der Schweiz, zwischen Reußtal (Andermatt) und Rhônetal (Gletsch) ; Straße seit 1866; 1850 m langer Tunnel der Furka-Oberalp-Bahn zwischen Rhône- und Reußtal; 15,4 km langer Tunnel südlich des Passes.&l...

        Furlanisch
        eine der rätoromanischen Sprachen.

        Furlong
        ['fə:lɔŋ] britische und US-amerikanische Längeneinheit (nur noch bei Pferderennen) : 1 Furlong = 40 Poles = 201,168 m.

        FURLY, Benjamin
        FURLY, Benjamin, * 1636 in Colchester, † 1714 in Rotterdam. Quäker. - Benjamin Furly, der Sohn von John (gest. 1673) und Ann Furly, erhielt eine gute schulische Ausbildung und sprach mehrere Sprachen, wie Latein, Englisch, Holländisch und Französisch. Er war zwei Mal verheiratet ...

        Furneaux Islands
        ['fə:nɔu 'ailəndz] australische Inselgruppe nördlich von Tasmanien in der Bass-Straße, ca. 900 Einwohner; Schafzucht; Hauptinsel Flinders; 1773 von T. Furneaux entdeckt.

        Furness
        ['fə:nis] Halbinsel in Westengland, nördlich der Morecambe Bay.

        Furnier
        1. [das; französisch] dünnes Holzblatt von 0,1-10 mm Dicke. Die Verwendung von Furnier ist bereits im Altertum nachweisbar; seit dem 18. Jahrhundert gewann es zunehmende Bedeutung, um wertvolle Hölzer besser auszunutzen. Furniere werden heute als Massengut aus sog. Schälh&o...
        2. Fur¦nier [n. 1 ] dünnes Blatt aus Holz als Deckblatt auf einfacherem Holz; Furnierung [

          furnieren
          fur¦nie¦ren [V.3, hat furniert; mit Akk.] mit Furnier versehen; furnierte Möbel; mit Nussbaum furnierter Schrank

          Furnierholz
          Fur¦nier¦holz [n. 4 , meist im Sg.] edle Holzart, meist zum Abdecken von billigeren Hölzern

          Furnierung
          Fur¦nie¦rung [f. 10 ] 1 Furnier 2 das Furnieren

          Furor
          1. [der; lateinisch] Wut, Raserei.
          2. Fu¦ror [m. -s; nur Sg.] Wut, Raserei [ ➔ Furore]


          Furor teutonicus
          [der; lateinisch] wilder Kampfesmut der Teutonen; blindwütige Aggressivität.

          Furore
          Fu¦ro¦re [f. -; nur Sg. oder n. -s; nur Sg.] rasender Beifall, großes Aufsehen;[fast nur noch in der Wendung] F. machen Aufsehen erregen, großen Erfolg haben [über ital. furore
          Furore machen
          [lateinisch, italienisch] Aufsehen erregen.

          FURRER, Konrad
          FURRER, Konrad, Dekan * 5.11. 1838 in Fluntern (heute Zürich) als Sohn des Landwirtes Salomon Furrer und der Susanna, geb. Gattiker; † 14.4. 1908 in Zürich. - Bereits als Gymnasiast verfaßte er eine Geschichte seiner Heimatgemeinde Fluntern. Während des Studiums der Theolog...

          FURSA
          (Furseus) FURSA (Furseus) : hl. Abt und Klostergründer aus Irland, geb. 6. Jh. in Irland, gest. 649 in Mezerolles, Frankreich, Fest: 16.1. - F. gilt als Missionar der Ostangeln und als Gründer des Klosters Cnobyeresburg. Von dort ging er um 640 in das Frankenreich. Dort w...

          Furt
          1. eine seichte, leicht überquerbare Stelle im Fluss.
          2. Furt [f. 10 ] befahrbare, seichte Stelle in einem Gewässer, die den Übergang ermöglicht [ ➔ fahren]


          FURTMEYR, Berthold
          1. FURTMEYR, Berthold, Miniaturmaler. - F., von * 1470 bis 1501 als Bürger von Regensburg nachweisbar, war ein berühmter Miniaturist seiner Zeit. Sein Name findet sich erstmals 1740 in der Inschrift eines Alten Testaments in der fürstlich Oettingen-Wallersteinschen Bibliothek in Maihinge...
          2. FUSCO, Alfonso Maria, Ordensstifter, * 23.3. 1839 in Nocera dei Pagani, † daselbst 6.2. 1910. - F. empfing 1863 die Priesterweihe und gründete 1878 in Angri (Kampanien) mit Maddalena Caputo die 1935 endgültig päpstlich bestätigte Kongregation ''Suore di San Giovanni Battista ...


          Furtwangen
          (Furtwangen im Schwarzwald) baden-württembergische Stadt an der oberen Breg (Schwarzwald-Baar-Kreis) , 850-1100 m ü. M., 9600 Einwohner; Fachhochschule; Metall-, elektrotechnische und feinmechanische Industrie; Fremdenverkehr.Externe LinksOffizielle Homepage der Stadt Furtwangen ht...

          Furunkel
          1. [der; lateinisch] akute eitrige Entzündung eines Haarbalgs und seiner Talgdrüse durch Trauben- oder Kettenkokken. Bei der Furunkulose treten mehrere Furunkel neben- oder nacheinander auf; beim Karbunkel fließen benachbarte Furunkel zu einem Entzündungsgebiet zusammen.Externe Link...
          2. Fu¦run¦kel [m. 5 oder n. 5 ] eitrige Entzündung eines Haarbalgs und seiner Talgdrüse [

            Furunkulose
            Fu¦run¦ku¦lo¦se [f. 11 ] ausgedehntes Auftreten von Furunkeln

            Furz
            Furz [m. 2 ; vulg.] hörbar abgehende Blähung; Forz; Syn. Blähung, Darmwind

            furzen
            fur¦zen [V.1, hat gefurzt; o. Obj.; vulg.] einen Furz lassen

            Fusarium
            Gattung der Deuteromycetes , Pilze mit zahlreichen parasitischen Arten; z. B. der Erreger des Schneeschimmels beim Getreide oder der Fusariumfäule beim Kernobst. Sie verursachen große Schäden an Pflanzen und Ernteprodukten.

            Fuscher Tal
            südliches Seitental der Salzach in den Hohen Tauern (Österreich) ; der obere Abschnitt ist das viel besuchte Ferleitental; im Fuscher Tal verläuft die Großglockner-Hochalpenstraße.

            Fuschlsee
            westlichster See des Salzkammerguts (Österreich) , 663 m ü. M., 4 km lang, 2,7 km² groß; am Ostende des Sees der Fremdenverkehrsort Fuschl.

            Fuschun
            chinesische Stadt, Fushun .

            Fusel
            1. [lateinisch] minderwertiger Branntwein.
            2. Fu¦sel [m. 5 ] schlechter, billiger Branntwein [

              Fuselöl
              Fu¦sel¦öl [n. 1 ] unangenehm riechendes Nebenprodukt der alkoholischen Gärung, das in höheren Konzentrationen Kopfschmerzen verursacht

              Fuselöle
              eine Gruppe von Nebenerzeugnissen bei der alkoholischen Gärung, ein Gemisch von Butyl- und Amylalkoholen, Fettsäureestern, kleineren Mengen von Terpenen, Furfurol u. a. Sie werden bei der Rektifikation des Rohspiritus in einer Menge von 0,1-0,5% gewonnen und sind giftig. Eine kleine M...

              Fushun
              [ʃun] chinesische Bergbau- und Industriestadt in der nordöstlichen Provinz Liaoning, 1,35 Mio. Einwohner; eine der größten Ölschiefer- und Steinkohle-Tagebaustätten der Erde; petrochemische und Stahlindustrie.

              Fusicladium
              [das; lateinisch + griechisch] die Konidienform von Venturia-Arten; Schlauchpilze, die Erreger der Schorfkrankheiten an Kernobst sind.

              Fusion
              1. ['fju:ʒn; englisch] allgemeine Bezeichnung für die Kombination verschiedener Musikstile; konkret bezeichnet Fusion die um 1970 aufgekommene Stilrichtung des Jazz , die eine Synthese mit dem elektronisch verstärkten Instrumentarium und den rhythmischen Strukturen der Rockmusik anstrebt. Den...
              2. [lateinisch] Kernphysikdie Verschmelzung von Atomkernen; Kernfusion .
              3. [lateinisch] WirtschaftVerschmelzung; wirtschaftliche und rechtliche Vereinigung zweier oder mehrerer Unternehmen zu einer einzigen Gesellschaft. In der Fusion durch Aufnahme erfolgt Vermögensübertragung von einem Unternehmen (übertragende Gesellschaft) auf ein weiterhin bestehendes Un...


              Fusion Man,
              der mit bürgerlichem Namen Yves Rossy heißt, hat ein Fluggerät Namens ''Jet Wing'' entwickelt, mit dem er in einer Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h zehn Minuten lang fliegen kann. Der Fluggleiter ist ein aus Kohlenstofffasern und Fiberglas bestehender Flügel mit einer Spannweit...

              fusionieren
              fu¦si¦o¦nie¦ren [V.3, hat fusioniert; o. Obj.] sich vereinigen, sich verbinden; die beiden Firmen haben fusioniert

              Fusionskontrolle
              (Zusammenschlusskontrolle) Aufgabenbereich des Bundeskartellamtes, um einen funktionierenden Wettbewerb zu erhalten. Die Fusionskontrolle hat das Ziel, durch Überwachung von Unternehmenszusammenschlüssen der Entstehung oder Verstärkung einer marktbeherrschenden Stellung vorzubeugen. Di...

              Fusionsreaktor
              Fusionsenergieeine Anlage, in der durch Verschmelzen von Atomkernen (Kernfusion ) Energie gewonnen wird. Die größte Schwierigkeit dabei besteht darin, das auf mehrere Mio. °C erhitzte Plasma auf genügend kleinem Raum lange genug einzus...

              Fusit
              [der; lateinisch] faseriger, noch deutlich holziger Gefügebestandteil der Kohle.

              Fuß
              1. Anatomiebei den Wirbeltieren aufgebaut auf dem knöchernen Gerüst der Fußwurzel , des Mittelfußes und der Zehen ; er steht durch die Sprunggelenke mit dem Unterschenkel in Verbindung. Bei den Sohlengängern (z. B. Bären, Affen) wird der Fuß (u. die Hand) mit ...
              2. Biologiebei Weichtieren (Mollusken) ein unpaarer, muskulöser Körperteil, der der Fortbewegung dient; bei Spinnentieren und Insekten der meist mehrgliedrige Endteil (Tarsus ) des Beins ; bei den landbewohnenden Wirbeltieren der untere Abschnitt der Beine, bei Vögeln, Affen und Mensch s...
              3. Fuß [m. 2 ; beim Menschen und bei Wirbeltieren] 1 unterer Teil des Beins, der während des Stehens und Laufens mit dem Boden in Berührung ist (Vorder~, Hinter~) ; in einem Land F. fassen heimisch werden, eine Existenz gründen; kalte Füße bekommen [übertr.] Bedenken...


              Fußabdruck
              Fuߦab¦druck [m. 2 ] Abdruck eines Fußes oder Schuhs; Fußabdrücke hinterlassen

              Fußabstreifer
              Fuߦab¦strei¦ferFuߦab¦tre¦ter [m. 5 ] Gegenstand, an dem man vor Betreten einer Wohnung den Schmutz von den Schuhsohlen abstreift (z. B. Lappen, Matte, Rost)

              Fußangel
              Fuߦan¦gel [f. 11 ] Eisengerät mit langen Stacheln, das mit den Spitzen nach oben in den Boden gesteckt wird (zum Schutz von Grundstücken)

              Fußbad
              Fuߦbad [n. 4 ] 1 das Baden der Füße; ein F. nehmen 2 das Bad selbst; jmdm. ein F. herrichten; warmes, kaltes F. 3 [scherzh.] verschüttete Flüssigkeit auf einer Untertasse; Fleischbrühe mit F.

              Fußball
              1. (olympisch) wird bereits seit 1900 bei den Olympischen Spielen gespielt (seit 1996 auch Frauenfußball) , wenngleich die ersten olympischen Wettbewerbe kaum als echte Länderturniere angesehen werden können. Nur einmal, 1932 in Los Angeles , war Fußball nicht ol...
              2. Bertelsmann Lexikon Verlag, GüBeim Fußball steht ein Spieler der angreifenden Mannschaft dann abseits, wenn er sich im Moment der Ballabgabe (eines Spielers der eigenen Mannschaft) näher an der gegnerischen Torlinie befindet als der Ball und der `letzte gegnerische Feldspieler....
              3. Fuߦball [m. 2 ] 1 Ball zum Fußballspielen 2 [nur Sg.] Sportspiel, bei dem zwei aus je 11 Spielern bestehende Mannschaften versuchen, einen Ball mit den Füßen, dem Kopf, den Beinen oder auch dem Rumpf ins gegnerische Tor zu treiben [Lehnübersetzung von engl. football &rdq...


              Fußball Europameister
              1960 Sowjetunion 1964 Spanien 1968 Italien 1972 Deutschland 1976 Tschechoslowakei 1980 Deutschland 1984 Frankreich 1988 Niederlande 1992 Dänemark 1996 Deutschland 2000 Frankreich 2004 Griechenland 2008 Spanien

              Fußball Weltmeister
              1930 Uruguay 1934 Italien 1938 Italien 1950 Uruguay 1954 Deutschland 1958 Brasilien 1962 Brasilien 1966 England 1970 Brasilien 1974 Deutschland 1978 Argentinien 1982 Italien 1986 Argentinien 1990 Deutschland 1994 Brasilien 1998 Frankreich 2002 Brasilien 2006 Italien

              Fußball-Weltmeisterschaftspokal
              Coupe du monde de Football Association , FIFA-Worldcup .

              Fußballbundesliga
              Fuߦball¦bun¦des¦li¦ga [f. -; -gen] höchste Spielklasse im deutschen Fußball

              Fußballer
              Fuߦbal¦ler [m. 5 ; ugs.] jmd., der Fußball spielt

              Fußballfan
              Fuߦball¦fan [-fɛn m. 9 ] Anhänger des Fußballspiels

              Fußballklub
              Fuߦball¦klub [m. 9 ] Verein von Fußballern

              Fußballkrieg
              kriegerische Auseinandersetzung zwischen Honduras und El Salvador (Juli 1969) aus Anlass eines Fußball-Länderspiels. Hintergrund waren die stillschweigende Vorverlagerung der Siedlungsgrenze El Salvadors bis tief in das Staatsgebiet von Honduras und die Verschärfung des Konkurrenzkam...

              Fußballlehrer
              Fuߦball¦leh¦rer [m. 5 ] jmd., der Fußballspielen unterrichtet

              Fußballnationalmannschaft
              Fuߦball¦na¦ti¦o¦nal¦mann¦schaft [f. 10 ] die Nationalmannschaft im Fußball

              Fußballplatz
              Fuߦball¦platz [m. 2 ] Sportplatz für Fußballspiele