Kopie von `Spiegel Wissen`

Die Wörterliste gibt es nicht mehr oder die Website ist nicht (mehr) online. Nachstehend finden Sie eine Kopie der Informationen. Eventuell ist die Information nicht mehr aktuell. Wir weisen Sie darauf hin, bei der Beurteilung der Ergebnisse kritisch zu sein.
Spiegel Wissen
Kategorie: Allgemeines
Datum & Land: 25/05/2009, DE
Wörter: 153842


fundieren
  1. [lateinisch] mit einer (festen) Grundlage versehen, begründen, sicherstellen.
  2. fun¦die¦ren [V.3, hat fundiert; mit Akk.] 1 begründen, untermauern; gut fundiertes Wissen 2 mit den nötigen Mitteln ausstatten, sichern; fundierte Schuld langfristige Schuld


Fundort
Fund¦ort [m. 1 ] Ort, an dem etwas gefunden worden ist

Fundraising
  1. ['fʌndrɛiziŋ; das; englisch] Einsatz moderner Werbemethoden zur Akquierierung von Geldspenden für wohltätige oder gemeinnützige Zwecke.
  2. Fund¦rai¦sing [fʌndrɛızıŋ n. -(s) ; nur Sg.; Wirtsch.] Spendenbeschaffung zu wohltätigen und gemeinnützigen Zwecken [

    Fundsache
    Fund¦sa¦che [f. 11 ] Gegenstand, der von einer anderen Person als dem Verlierer aufgefunden worden ist; Syn. Fundgegenstand

    Fundus
    1. [der, Plural Fundus; lateinisch] allgemeinGrundbestand, Mittel.
    2. [der, Plural Fundus; lateinisch] Theaterdas Lager für Theaterkostüme, Requisiten, Kulissen u. Ä.
    3. Fun¦dus [m. -; -] 1 Grundlage, Grundstock 2 Bestand, Vorrat [lat., `Boden, Grundlage`]


    Fundybay
    ['fʌndibɛi] atlantische Meeresbucht in Südostkanada, zwischen Nova Scotia und New Brunswick, 300 km lang, bis 100 km breit; höchster Tidenhub der Welt (14-21 m) ; Haupthafen Saint John . GoogleMaps

    funebre
    fu¦ne¦bre fu¦neb¦re [fynɛ:brə Mus.] traurig, düster [frz.]

    funèbre
    [fy'nɛbrə; französisch] musikalische Vortragsbezeichnung: traurig, düster.

    Funeralien
    Fu¦ne¦ra¦li¦en [Pl.; veraltet] Feierlichkeiten bei einem Leichenbegängnis [
    Fungi
    [Singular der Fungus; lateinisch] Pilze .

    fungibel
    fun¦gi¦bel [Adj. , o. Steig.] vertretbar; fungible Sache bewegliche Sache, die im Verkehr nach Maß, Zahl oder Gewicht bestimmt wird und daher auswechselbar ist [ ➔ fungieren]

    Fungibilien
    Fun¦gi¦bi¦li¦en [Pl; Rechtsw.] fungible Sachen

    Fungibilität
    1. [lateinisch] (Vertretbarkeit) die Austauschbarkeit von Wertpapieren und der an Börsen gehandelten standardisierten Waren (z. B. Baumwolle) .
    2. Fun¦gi¦bi¦li¦tät [f. -; nur Sg.] Ersetzbarkeit, Austauschbarkeit


    fungible Sachen
    vertretbare Sachen .

    fungieren
    1. [lateinisch] Amt ausüben, sich betätigen (als) , wirksam sein (als) .
    2. fun¦gie¦ren [V.3, hat fungiert; o. Obj.] tätig, wirksam sein, ein Amt verrichten; er fungiert als mein Vertreter [

      Fungistatikum
      [lateinisch] ein Mittel, das Pilzwachstum und -vermehrung hemmt.

      fungistatisch
      fun¦gi¦sta¦tisch fun¦gis¦ta¦tisch [Adj. , o. Steig.; Pharm.] das Wachstum und die Vermehrung von Pilzen beeinträchtigend

      Fungizid
      1. [das; lateinisch] chemisches Mittel zur Bekämpfung schädlicher Pilze; Pflanzenschutzmittel , Biozide .
      2. fun¦gi¦zid [Adj. , o. Steig.] Krankheiten verursachende Pilze abtötend [Fun¦gi¦zid [n. 1 ] fungizides Mittel (bes. im Pflanzenschutz)


      Fungosität
      Fun¦go¦si¦tät [f. -; nur Sg.] fungöse Beschaffenheit

      Fungus
      1. [lateinisch] tuberkulöse, schwammige Geschwulst an Gelenken.
      2. Fun¦gus [m. -; -gi; Med.] schwammige Geschwulst an Gelenken [lat., `Pilz`]


      fungös
      fun¦gös [Adj. , ~er, am fungösesten] in der Art eines Fungus

      funikulär
      fu¦ni¦ku¦lär [Adj. , o. Steig.; Med.] zu einem Gewebestrang gehörig, ihn betreffend [
      Funk
      1. [fʌŋk; der; von englisch funky, `stinkig`] bluesbezogene Spielweise in der Jazzmusik mit unsauberer (`dirty`) Phrasierung, langsamen Tempi, hoher rhythmischer Intensität, extrem tieflagiger Bassbegleitung und einfachen Harmonien; in den 1950er und 1960er Jahren von Musi...
      2. kurz für Rundfunk .Externe LinksLinksammlung zum Thema Funk u. Rundfunk http://www.tet.uni-hannover.de/sp/geschichte/rundfunk.htm


      Funk-Art
      ['fʌŋka:t; englisch, `Horror-Kunst`] eine Kunstrichtung der 1960er Jahre, die sich zur Erzielung von Schockeffekten häufig krass naturalistischer Mittel bedient und in formaler Hinsicht Assemblages oder Environments verwendet. Hauptrepräsentant ist E. Kienholz .

      FUNK, Philipp
      FUNK, Philipp, * 28. Juni 1884 in Wasseralfingen, † 15. Januar 1937 Freiburg i. B. F. studierte nach Besuch der Lateinschule und des Gymnasiums in Rottenburg und Ehingen seit 1903 in Tübingen Philosophie, kath. Theologie und Geschichte. Am 8. Oktober 1907 trat er in das Priesterseminar in ...

      FUNK, Theophil
      FUNK, Theophil, * 11. Dez. 1912 in Budapest, † 1. Jan. 1983 in Dresden. Methodistischer Theologe, Pastor und Dozent. Th. F. wurde als zweites von sechs Kindern des Pastors Martin Funk (s.d.) und seiner Frau Martha geb. Scharpff geboren. In Budapest, wo er in einem methodistischen Elternhaus auf...

      Funk¹
      Funk¹ [m. 1 ; Sammelbez. für] alle Verfahren drahtloser Nachrichten- und Impulsübermittlung (Fernseh~, Fernsprech~, Rund~)

      Funk²
      Funk² [fʌŋk m. -s; nur Sg.; Mus.] rhythmische Musikrichtung afroamerikanischer Herkunft, oft mit charakteristisch phrasierter Gitarre; wir spielen heute nur Soul und F. [vermutlich zu engl. funk in der amerik. Nebenbed. `stickige Luft`]

      Funkamateur
      1. [-tør] jemand, der sich nicht beruflich mit Funktechnik befasst, eigene Funkanlagen (Sender und Empfänger) betreibt und mit anderen Funkamateuren der ganzen Welt in Verbindung tritt. Den Funkamateuren sind spezielle, schmale Frequenzbänder im Kurz- und Ultrakurzwellenbereich zugewies...
      2. Funk¦a¦ma¦teur [-tør m. 1 ] jmd., der den Funkverkehr aus persönlichem technischem Interesse betreibt (und dafür eine nach einer technischen Fähigkeitsprüfung erteilte Lizenz mit internationalem Rufzeichen besitzt)


      Funkaufklärung
      im Rahmen der elektronischen Kampfführung das Abhören des feindlichen Fernmeldeverkehrs und das Erfassen der feindlichen elektronischen Ortungs- und Leitdienste (Radar , Leitstrahl ) .

      Funkbake
      Funk¦ba¦ke [f. 11 ] Funkfeuer

      Funkdienst
      Funk¦dienst [m. 1 ] der von bestimmten, mit Funk ausgerüsteten Stellen untereinander betriebene Funkverkehr auf einer zugewiesenen Frequenz

      Funkdienste
      Fernmeldedienste, die zur Übertragung der Nachrichten elektromagnetische Wellen verwenden. Funkdienste sind im Internationalen Fernmeldevertrag und der dazugehörenden Vollzugsordnung sowie durch zahlreiche Regionalabkommen geregelt. Zu den Funkdiensten gehören u. a. der feste Fun...

      Funke
      Fun¦ke [m. 11 ] Funken 1 durch Verbrennung oder Reibung glühend gewordenes Teilchen, das sich von einem Stoff gelöst hat und durch die Luft fliegt; es springt zwischen uns kein F. über wir finden keinen inneren Kontakt zueinander; ihre Augen sprühten ~n; das ist der ...

      FUNKE, Friedrich
      FUNKE, Friedrich, Kirchenliederdichter, * 27.3. 1642 in Nossen (Erzgebirge) , † 20.10. 1699 in Lüneburg. - F. war Kantor in Perleberg (Mark Brandenburg) , dann an St. Johannis in Lüneburg. Seit 1694 wirkte er als Pfarrer in Römstedt bei Lüneburg. - F. ist der Dichter des Himme...

      FUNKE, Gerhard
      FUNKE, Gerhard, Philosoph, * 21.5. 1914 Leopoldshall/Anh., † 22.1. 2006 Bosau. - F., geboren als Sohn des Amtmanns Emil Funke und dessen Ehefrau Gertrud, geb. Fritze, studierte nach bestandenem Abitur an der Goetheschule in Dessau an den Universitäten Bonn, Jena, Freiburg/Breisgau und Pari...

      funkeln
      fun¦keln [V.1, hat gefünkelt; o. Obj.] unruhig, rasch wechselnd leuchten, Funken aussendend leuchten; Sterne f. am Himmel; die Augen der Katze funkelten unheimlich

      funkelnagelneu
      fun¦kel¦na¦gel¦neu [Adj. , o. Steig.] ganz neu, völlig neu, ungebraucht

      Funkelrauschen
      unregelmäßige Schwankungen des Stromes von Elektronenröhren oder Halbleitern (Diode , Transistor ) , die von örtlichen oder zeitlichen Änderungen bei der Emission von Elektronen verursacht werden. Das Funkelrauschen, dessen Komponenten mit steigender Frequenz abnehmen, ist j...

      Funken
      1. Fun¦ken [m. 7 ] Funke
      2. fun¦ken [V.1, hat gefunkt] I [o. Obj.] 1 Funken von sich geben; die elektrische Oberleitung (an der Straßenbahn) funkt 2 [ugs.] funktionieren; die Sache funkt nicht; der Apparat funkt jetzt wieder 3 [unpersönl., mit `es`; ugs.] a es funkt (bei ihm) er hat es verstanden, b...


      Funkenentladung
      Fun¦ken¦ent¦la¦dung [f. 10 ] rasch erlöschende elektrische Entladung

      funkenerosives Abtragen
      (Funkenerosion, Funkenerodieren) funkenerosives Schneidenein thermisches Abtragverfahren zur Bearbeitung von Metallen. Der Werkstoff wird durch einen Funken, der zwischen der Werkzeugelektrode und dem Werkstück als der anderen Elektrode überschlä...

      Funkeninduktor
      Fun¦ken¦in¦duk¦tor [m. 13 ] Gerät zur Erzeugung künstlicher Blitze, bei dem eine induzierte Hochspannung über die verstellbare Funkenstrecke als Lichtbogen entladen wird; Syn. Induktionsapparat, Induktor

      Funkenkammer
      1. Fun¦ken¦kam¦mer [f. 11 ] Gerät zum Nachweis geladener Elementarteilchen durch Bestimmung ihrer Bahn anhand der von ihnen in einer Edelgasatmosphäre erzeugten Ionen
      2. AufbauGerät zur Registrierung der Bahnen elektrisch geladener Elementarteilchen. Es besteht hauptsächlich aus mehreren dünnen, parallelen Metallplatten, die im Abstand von einigen mm nebeneinander stehen; die Zwischenräume sind mit Luft ode...


      Funkenprobe
      (Schleiffunkenprobe) das Prüfen der beim Schleifen von Stahl auftretenden Funkenbilder, die eine grobe Unterscheidung nach Kohlenstoffgehalt und Legierungsbestandteilen zulassen.

      Funkensonntag
      Frühjahrstermin (meist Sonntag Invocavit) als Beginn der Fastenzeit oder Ende der Fastnacht in Südwestdeutschland, der Schweiz und Tirol, an dem ein Höhenfeuer, der `Funken`, abgebrannt und das Scheibenschlagen geübt wird.

      Funkenspektrum
      1. das Spektrum des Lichts einer elektrischen Funkenentladung. Da im Funken die Atome meist ionisiert sind, werden im Funkenspektrum vor allem die Spektrallinien von positiv elektrischen Ionen gemessen. Daher wird als Funkenspektrum auch das Emissionsspektrum der Ionen bezeichnet, im Gegensatz zum Boge...
      2. Fun¦ken¦spek¦trum Fun¦ken¦spekt¦rum [n. -s; -tren] Spektrum einer durch elektrische Funken hervorgerufenen Lichterscheinung


      Funkenstrecke
      Fun¦ken¦stre¦cke [f. 11 ] Strecke, die eine Funkenentladung zurücklegt

      Funkentstörung
      1. Funk¦ent¦stö¦rung [f. -; nur Sg.] Maßnahme gegen Störungen beim Empfang von Bildern oder Tönen, die durch Funk übertragen werden
      2. Maßnahmen zur Vermeidung von Funkenbildung und damit Funkstörungen bei Maschinen und elektrischen Kontakten, mit Hilfe von Kondensatoren und Spulen. Entstörung .


      Funkenzünder
      Zündgeräte für leicht brennbare Gase oder Flüssigkeiten, bei denen aus einem Stift aus einer Cer-Eisen-Legierung durch eine Reibfläche Funken gerissen werden; für Taschenfeuerzeuge, Gasanzünder u. Ä.

      Funker
      Fun¦ker [m. 5 ] jmd., der in der Nachrichtenübermittlung durch Funk tätig ist

      Funkerzählung
      1. (Funknovelle) eine abgewandelte Form des Hörspiels mit größerer Beziehung zum Epischen; die Bedeutung des gesprochenen Worts herrscht vor; kurze episodenhafte Darstellungsform. Die Funkerzählung ist traditionelle Erzählung mit anonymem Erzähler. Funkerzählungen ver...
      2. Funk¦er¦zäh¦lung [f. 10 ] für den Funk¹bearbeitete, nur auf das Hören zugeschnittene Erzählung; Syn. Funknovelle


      Funkfeuer
      1. Funk¦feu¦er [m. 5 ] unbemannte Funksendestelle für die Funknavigation; Syn. Funkbake
      2. ortsfester Hochfrequenzsender, der dauernd auf einer festen Frequenz ein bestimmtes Signal (Kennzeichen) ausstrahlt. Funkfeuer können von Schiffen oder Flugzeugen angepeilt werden und dienen als Navigationshilfe. Aus den festgestellten Peilwinkeln und den bekannten geographischen Lagen der Send...


      Funkhaus
      Funk¦haus [n. 4 ] Niederlassung, Gebäude eines Fernseh- oder Radiosenders

      Funkie
      1. [die; nach dem preußischen Botaniker C. H. Funck, †  1939] (Glocken-, Trichter-, Herzlilie, Hosta) japanische Gattung der Liliengewächse , in einigen Arten bei uns als Gartenzierpflanze verbreitet; lang gestielte, grundständige Blätter und traubige Blütenständ...
      2. Fun¦kie [-kjə f. 11 ] ostasiatisches Liliengewächs mit großen, weißen oder blauen Blütentrauben [nach dem Apotheker H. Chr. Funk]


      funkig
      fun¦kig [fʌŋ- Adj. ; Mus.] in der Art des Funk, dem Funk ähnelnd

      Funkkolleg
      1. Form des Fernstudiums im Angebot von Hörfunk oder Fernsehen, in Verbindung mit schriftlichem Unterrichtsmaterial und Kursen; meist mit der Möglichkeit anerkannter Abschlüsse.Externe LinksDas Funkkolleg des Hessischen Rundfunks http://www.hr-online.de/website/specials/wissen/index.jsp?...
      2. Funk¦kol¦leg [n. 9 ] Fernstudium über Rundfunk


      Funkkontroll-Messdienst
      Dienst des Bundesamtes für Post- und Telekommunikation, der die Frequenzbänder auf Einhaltung der internationalen Funkverkehrsvorschriften überwacht.

      Funkleitstelle
      zentrale Befehls- und Schaltstelle für mehrere Sender.

      Funkmessgerät
      eine Vorrichtung, die ähnlich wie ein Echolot die Entfernung zwischen dem Aufstellungsort des Funkmessgeräts und einem Ziel von anderer Dichte als die Umgebung zu ermitteln erlaubt. Dabei werden möglichst kurze elektromagnetische Wellen (dm, cm) in gerichteten Bündeln auf das Zie...

      Funkmesstechnik
      Funk¦mess¦tech¦nik [f. -; nur Sg.] Radar

      Funknavigation
      Funk¦na¦vi¦ga¦ti¦on [f. -; nur Sg.] Navigation mittels elektromagnetischer Wellen, mit denen Funksendestellen angepeilt werden

      Funknovelle
      Funk¦no¦vel¦le [f. 11 ] Funkerzählung

      Funkortung
      1. die Bestimmung des Standorts von Funksende- und Funkempfangsanlagen mit funktechnischen Hilfsmitteln. Genutzt werden dabei die Richteigenschaften spezieller Antennenanordnungen (Richtsende- und Richtempfangsverfahren) sowie Laufzeitmessungen elektromagnetischer Impulse (Entfernungs- und Differenzent...
      2. Funk¦or¦tung [f. 10 ] das Orten mittels Peilung durch Funk


      Funkpeilung
      die Feststellung des Standorts und der Kursrichtung eines Schiffs oder Flugzeugs in Bezug auf ein oder mehrere Funkfeuer .

      Funkreportage
      Funk¦re¦por¦ta¦ge [-ʒə f. 11 ] durch Funk übermittelte, nur auf das Hören zugeschnittene Reportage

      Funkrufdienste
      Sammelbezeichnung für Telekommunikationsdienste zur einseitig gerichteten funktechnischen Übertragung kurzer Nachrichten an kleine mobile Funkrufempfänger (Pager) . Der Pager kann per Telefon oder Datenfernübertragung über eine spezielle Vorwahlnummer und eine Teilnehmernumme...

      Funkspot
      1. Funk¦spot [-spɔt m. 9 ] Werbespot im Radio [ ➔ Spot]
      2. kurzer, 10-130 Sekunden dauernder Werbebeitrag im Hörfunk. Werbefunk .


      Funksprechgerät
      Funk¦sprech¦ge¦rät [n. 1 ] trag- oder fahrbare Kombination von Sender und Empfänger für drahtloses Telefonieren über kurze Strecken (z. B. in Taxis) ; vgl. Walkie-Talkie

      Funksprechgeräte
      trag- oder fahrbare Geräte, die im Allgemeinen im Ultrakurzwellenbereich (31-174 MHz [Megahertz] ) arbeiten. Die Funksprechgeräte bestehen aus Sender und Empfänger, beide arbeiten über eine gemeinsame Antenne. Die Geräte werden u. a. im Polizeifunk und im öffentlich...

      Funkspruch
      1. drahtlos übermittelte Nachricht.
      2. Funk¦spruch [m. 2 ] (oft verschlüsselte) Nachricht über Funk


      Funkstille
      1. auf der internationalen Seenotfrequenz für Telegrafie bzw. für Sprechfunk festgelegte Funkpausen, um schwache Seenotrufe hören zu können.
      2. Funk¦stil¦le [f. -; nur Sg.] 1 Einstellung des Funkverkehrs (um den Empfang von Notsignalen sicherzustellen oder um Funkortung durch den Feind zu vermeiden) 2 [übertr.] Zustand, in dem nicht mehr miteinander geredet wird; zwischen beiden Parteien herrscht F.


      Funkstreife
      Funk¦strei¦fe [f. 11 ] Polizeistreife in einem Auto mit Funksprechgerät

      Funkstörung
      Knacken, Rauschen, Summen und Pfeifen in Rundfunk- und Fernsehempfängern, hervorgerufen durch ungeregelte elektromagnetische Wellen, die bei Funkenentladungen, atmosphärischen Störungen, an Wackelkontakten u. a. auftreten.

      Funktaxi
      Funk¦ta¦xi [n. 9 ] Taxi, das über eine Vermittlung durch Funk herbeigerufen werden kann

      Funktechnik
      umfassender Begriff für alle Gebiete des drahtlosen Nachrichtenverkehrs; hierzu zählen drahtlose Telegrafie, Fernschreiben, Fernsprechen, Mobilfunk, Rundfunk und Fernsehen.Externe LinksMuseumsinformationen zum Thema Telekommunikation http://www.deutsches-museum.de/ausstellungen/kommunikati...

      Funktelegrafie
      (drahtlose Telegrafie) Nachrichtenübermittlung durch elektromagnetische Wellen (Rundfunk ) , die in ihren ersten Anfängen (bis etwa 1925) durch überspringende Funken (Funkenstrecke) erzeugt wurden.

      Funktion
      1. [lateinisch] allgemeindie spezielle Wirksamkeit in einem größeren Zusammenhang; Tätigkeit, Amt, Aufgabe.
      2. [lateinisch] Mathematik eine eindeutige Abbildung in der Analysis. Eine Funktion ordnet jedem Element (Urbild genannt) einer Menge (Definitionsbereich genannt; Symbol D) ein wohlbestimmtes Element (Bild) einer zweiten Menge (Zielbereich) zu; die Menge aller Bilder heißt Bildmenge oder Werteberei...
      3. [lateinisch] Psychologieseelische Tätigkeit oder Leistung, an deren Endpunkt meist die Erreichung von vorgesetzten Zielen steht (nach H. Rohracher : Wahrnehmung, Gedächtnis, Denken) .


      funktional
      1. funk¦ti¦o¦nal [Adj. ] funktionell (2)
      2. Funk¦ti¦o¦nal [n. -s; -e; Math.] mathematische Funktion mit willkürlichem Definitionsbereich, deren Werte reelle oder komplexe Zahlen sind [ ➔ Funktion]


      Funktionalanalysis
      [lateinisch + griechisch] die Theorie der Funktionen, deren Definitions- und Wertebereich beliebige topologische Räume sind (Topologie ) . Mit Hilfe der Funktionalanalysis werden komplizierte Probleme leichter lösbar.Externe LinksLexikalische Infos zur Funktionalanalysis http://mathworld.wol...

      funktionale Grammatik
      sprachwissenschaftliche Forschungsrichtung, die grammatische Formen in Bezug auf ihre kommunikative Leistung und ihre semantische Funktion untersucht; so weist ein nicht tätiges Subjekt z. B. auf das Passiv hin. Ziel der funktionalen Grammatik ist das bewusste Anwenden und Erkennen sprachl...

      funktionale Musik
      für einen bestimmten (gesellschaftlichen) Zweck komponierte und eingesetzte Musik; so z. B. Arbeitsmusik, die an Arbeitsplätzen übertragen wird, um die Produktivität zu steigern, Marschmusik, aber auch Nationalhymnen oder Musik in der Produktwerbung.

      funktionale Satzperspektive
      ein sprachwissenschaftlicher Terminus der Prager Schule ; funktionale Methode, die Wortstellung (Satzgliedfolge) nach dem Informationsgehalt für den Hörer/Leser zu interpretieren. Angenommen wird, dass im normalen, nicht emotionalen Satz am Satzanfang das bereits aus dem Text Bekannte (The...

      funktionalisieren
      funk¦ti¦o¦na¦li¦sie¦ren [V.3, hat funktionalisiert; mit Akk.] 1 auf eine bestimmte Funktion hin ausrichten; ein Gebäude sanieren und f. 2 [übertr.] für die eigenen Zwecke nutzen, ausnutzen

      Funktionalismus
      1. [lateinisch] Baukunstseit etwa 1920 auftretende Strömung innerhalb der Architektur und des Designs, wonach sich Form und Gestalt eines Bauwerkes oder eines Gegenstandes aus seiner Funktion ergeben. 1894 von L. H. Sullivan im programmatischen Satz `Form follows function` zusammengefas...
      2. [lateinisch] Ethnologieeine Forschungsrichtung, die den einzelnen Elementen einer Kultur gesellschaftliche Funktionen zuweist und ihre innere Abhängigkeit untersucht. Aus dem sich daraus ergebenden Geflecht oder Gefüge einer Kultur versucht man allgemein gültige Gesetze kultureller Ent...
      3. [lateinisch] Philosophiein den 1960er Jahren von H. Putnam entwickeltes Modell, wonach mentale Zustände als berechenbare Funktionen (ähnlich einem Computerprogramm) begriffen werden können.


      funktionalistisch
      funk¦ti¦o¦na¦lis¦tisch [Adj. ] auf dem Funktionalismus beruhend, zu ihm gehörig

      Funktionalität
      Funk¦ti¦o¦na¦li¦tät [f. -; nur Sg.] funktionale Eigenschaft [ ➔ funktionell]

      Funktionalsystem
      im weiteren Sinne die Gliederung eines Bereichs nach Teilaufgaben, im engeren Sinne ein System der Betriebsorganisation: Beim Funktionalsystem hat jeder Mitarbeiter, dessen Aufgabenbereich mehrere Betriebsfunktionen berührt, für jede Funktion einen Vorgesetzten. Gegensatz: Liniensystem. &l...

      Funktionar
      Funk¦ti¦o¦nar [m. 1 ; schweiz.] Funktionär

      funktionell
      funk¦ti¦o¦nell [Adj. , o. Steig.] 1 wirksam, zweckbestimmt; ~e Einrichtung 2 eine Funktion betreffend, zu ihr gehörig, sie mit einschließend; funktional; ~e Gruppe Atomgruppe, die in verschiedenen Verbindungen wiederkehrt und diesen gemeinsame Eigenschaften gibt; ~e Kran...

      funktionelle Gruppe
      Gruppe .

      funktionelle Lebensmittel
      (functional food, designer food) Lebensmittel, die durch Zugabe bestimmter Substanzen einen gesundheitlichen Zusatznutzen erbringen sollen, wie Stärkung des Immunsystems oder Senkung des Cholesterinspiegels. Beispiele sind probiotische Joghurts, denen Bakterienstämme mit positivem Effekt au...

      Funktionenplan
      haushaltsrechtl. Begriff: Gliederungssystematik der Einnahmen u. Ausgaben der Haushaltspläne von Bund u. Ländern nach Aufgabengebieten (insgesamt 9 Hauptfunktionen) anstelle der institutionellen Aufgliederung nach dem Ministerialprinzip; Grundlage der Funktionenübersicht . Dem F. ents...

      Funktionentheorie
      ein Gebiet der höheren Mathematik, das mit Hilfe der Infinitesimalrechnung Funktionen von komplexen Veränderlichen untersucht. Begründer der Funktionentheorie sind A. L. Cauchy , B. Riemann u. K. Weierstraß .

      Funktionenübersicht
      Begriff des Haushaltsrechts von Bund u. Ländern (§ 11 Haushaltsgrundsätzegesetz, § 12 Bundeshaushaltsordnung) , Zusammenstellung der Einnahmen, Ausgaben u. Verpflichtungsermächtigungen eines Haushaltsplans nach Aufgabengebieten auf der Grundlage des Funktionenplans. Die F. bi...

      funktionieren
      funk¦ti¦o¦nie¦ren [V.3, hat funktioniert; o. Obj.] ordnungsgemäß, richtig ablaufen, richtig arbeiten; das Gerät funktioniert nicht [ ➔ Funktion]

      funktionsfähig
      funk¦ti¦ons¦fä¦hig [Adj. ; o. Steig.] funktionierend, funktionstüchtig

      Funktionsgestalten
      (Lebensformtypen) Bertelsmann Lexikon Verlag, Güdie Ausbildung bestimmter Merkmale und Gestalten bei Tieren im Zusammenhang mit bestimmten Leistungen (Funktionen) oder einer bestimmten Lebensweise (z. B. Ernährung) ; nicht näher verwandte Tiere werden dadurch äußerlich &...

      Funktionsleiste
      1. Funk¦ti¦ons¦leis¦te [f. 11 ; EDV] Leiste von anklickbaren Symbolen auf dem Computerbildschirm, über die sich viele Funktionen des Programms schnell ausführen lassen
      2. Symbolleiste auf dem Computerbildschirm, durch deren Anklicken bestimmte Funktionen des Programms aktiviert werden, z. B. Änderungen der Schriftart, Ausdruck des Dokuments u. Ä.


      Funktionsleiter
      eine Skala, auf der die Funktionswerte f(x) als Längen aufgetragen, deren Teilpunkte jedoch nach dem Argument x beziffert sind. Die bekanntesten Funktionsleitern sind die logarithmischen Leitern auf dem Rechenschieber.