Kopie von `Andre Steffans`

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Andre Steffans
Kategorie: Pflanzen und Tiere
Datum & Land: 27/04/2011, DE
Wörter: 47


Abiotische Faktoren
Einflüsse der unbelebten Umwelt (Klima, Boden, Luft...) auf einen Organismus

ALLEN-Regel
Je kälter die Gebiete, desto kleiner sind die Körperanhänge

Ausbreitungsfähigkeit
Wie weit die Samen verbreitet werden können (bei Pflanzen)

Behauptungsfähigkeit
Wie lange eine Pflanze den Standort behaupten kann (einjährig - ausdauernd)

BERGMANN-Regel
Je kälter die Gebiete, desto größere sind die Individuen

Biosphäre
Gesamtheit alles Ökosysteme

Biotische Faktoren
Einflüsse anderer Lebewesen auf einen Organismus

Biotop
Lebensraum der Biozönose

Biotop und Biozönose
Ökosystem

Biozönose
alle Organismen eines Raumes

Entstehung
(von Seen) durch Vulkanische Aktivitäten - tektonische Aktivitäten - Abdämmung (Bergstürze etc.) - Lösungsvorgänge (Karst) - Flussaktivitäten - Äolisch - glaziale Aktivitäten (Karseen, Moränenseen, Toteislöcher)...

Euphotische Tiefe
Tiefe, in der noch 1 % der Lichtintensität messbar sind

Euryök
weite ökologische Potenz

Fitness
Relativer Beitrag eines Individuums zur Nachkommenschaft einer Population. Indikatoren der Pflanzenfitness: Samen- / Fruchtproduktion, Wachstums- / Überlebensrate und (manchmal) vegetative Ausbreitungsfähigkeit.

GAUSE-VOLTERRAsches Prinzip
(Konkurrenz-Ausschlussprinzip) : Haben zwei Arten die gleiche ökologische Nische im gleichen geographischen Gebiet, so herrscht absolute Konkurrenz unter ihnen, die lebenstüchtigere Art würde die andere völlig verdrängen. In unterschiedlichen geographischen Gebieten können Organismen dieselbe ök...

Granivoren
Samenfresser

Granivorie
bezeichnet das Fressen der Samen durch Tiere

Herbivorie
Herbivoren ernähren sich von Blättern, Stengeln, Wurzeln, Pflanzensäften (Sauger), sind Minierer oder Gallenbildner.

Homöostase
Anzahl und Art der Organismen bleiben gleich

Interspezifische Interferenz
Konkurrenz um die gleiche Ressource. Zusammentreffen von artverschiedenen Individuen an gemeinsam genutzter Ressource und Vermeidung von Konflikten dort, z. b. durch zeitlich verschiedene Nutzung oder unterschiedliche Fähigkeiten im Zugang zum Aspekt.

Interspezifische Konkurrenz
Konkurrenz zwischen unterschiedlichen Arten. Die interspezifische Konkurrenz erfordert die Erfüllung einiger Bedingungen, bevor es zu ihr kommt. Diese sind:

Intraspezifische Konkurrenz
Konkurrenz zwischen Individuen einer Art. Eine der stärksten Formen davon ist der Kannibalismus, der vor allem bei Nahrungsknappheit zustande kommt, aber auch in normalen Bedingungen, beispielsweise bei Wasserwanzen, die einen kleineren Artgenossen als Beute ansehen. Aus Verhaltens- oder physiologischen Gründen betreiben manche Arten kein...

Kompartimente
sind Teilsysteme eines Ökosystems. Z.B. das Profundal (Tiefseeboden), Litoral oder das Pelagial gelten als Kompartimente erster Ordnung, oder die oben gelegene Nährschicht und die unten gelegene Zehrschicht sind als Kompartimente auffassbar. Die Zonierung der Ufervegetation ist ein gutes Beispiel für die Angepasstheit an das Wasserle...

Limnophil
- eher stehende Gewässer mögend

Mutualismus
Interaktionen zwischen Arten, die für eine oder beide Partner Vorteile bringen und keinem Partner Nachteile zuführen.

Nekton
aktiv sich fortbewegende Organismen des Sees

Nischenbreite
Ausschnitt aus der Nischendimension, die das gesamte Spektrum der von einer Artenpopulation genutzten Ressourcenklasse absteckt. Eine Nischendimension ist dabei beispielsweise: Nahrung, Zeit, Raum. Wenn Populationen verschiedener Arten die gleichen Ressourcenklassen nutzen, so entsteht eine Nischen- bzw. Ressourcenüberlappung.

Optimum / Pessimum
Die Zahl der Individuen einer Art ist begrenzt durch die Pessima

Parasitoide
sind Organismen (Tiere), die ihre Eier in Eier, Larven, Puppen oder Imagines von Arthropoden ablegen, vor allem Schlupffliegen und Schlupfwespen, wo die ausgeschlüpften Larven sich im Körper des Wirtes entwickeln und ernähren, so dass dieser Wirt schließlich abgetötet wird. Parasiten sind dagegen Organismen, die sich auch ...

Pessimum/Optimum
Die Zahl der Individuen einer Art ist begrenzt durch die Pessima

Physiologische Ökologie / Autökologie
ökologisch entscheidende Grenzen der Toleranzbereiche

Phytophagie
Phytophagen sind Organismen, die sich auf pflanzlicher Basis ernähren. Phytophagen stehen im Gegensatz zu Prädatoren, die andere Organismen aus Nahrungserwerbsgründen töten. Dies können karnivore Pflanzen sein, räuberische Tiere oder auch Tiere, die zum Beispiel keimende Samen fressen und den Organismus dadurch tö...

Plankton
passiv fortgetragene Organismen des Sees

Populationswellen
(/ Massenwechsel) Eulen / Mäuse bilden versetzt auftretende Wellen (s. Lemminge, Hasen, Wühlmäuse, Schnee- und Rebhühner...), viele Arten haben nicht nur eine Nahrung, was weniger Schwankungen verursacht.

Potentielle Konkurrenz
gemeinsame Nutzung nicht begrenzter Ressourcen

Prädation
Prädatoren ernähren sich von Organismen, die sie selbst (zuvor) getötet haben. Es besteht dadurch eine Räuber-Beute-Beziehung, wie beispielsweise bei Blaumeisen und Äpfelwicklern, bei der 95 % der Äpfelwickler verspeist werden. Die Zahl der erbeuteten Tiere ist dabei von verschiedenen Faktoren abhängig:

Quelltemperatur
ungefähr gleich Grundwassertemperatur

Realisierte Konkurrenz
gemeinsame Nutzung begrenzter Ressourcen

Sedimentationsrate
im Schnitt 2 mm pro Jahr

Seezonierung
Litoral, Pelagial, Benthal, Profundal

Stenök
enge ökologische Potenz (z. B. die Bachforelle lebt nur in kühlem Wasser der Bergbäche (stenök in Beziehung auf das Habitat))

Testzeit
Verzögerung zwischen einer Populationsänderung der Beute und der Räuber

Trophische Ebenen / Nahrungsketten / Nahrungsnetze
Dienen der Veranschaulichung und werden deshalb meist nur als Schema dargestellt, das unzureichend die Wirklichkeit nicht abbilden kann. Meistens beschränktz man sich auf Produzenten, Konsumenten und Destuenten (totes Material fressend, entweder Reduzenten (organisches Material in anorganisches Material) oder Detrivore (organisches Material in...

Umweltfaktoren
Licht, Wärme, Bodenreaktion, Wasserversorgung

Vermehrungsfähigkeit
Zahl der Samen bei Pflanzen

Wechselwarm
(- Gleichwarm) Vögel und Säugetiere sind homöotherm (gleichwarm), brauchen also viel Nahrung um die Temperatur zu halten, sind dafür nicht so abhängig davon. Wechselwarme Tiere haben bei sehr hohen Temperaturen hohe Stoffwechselintensitäten und kommen vor allem in den Tropen vor, wo sie auch größer sind als in gemä&sz...

Zoochorie
bezeichnet die Verbreitung der Samen durch Tiere