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RBA-Holding
Kategorie: Wirtschaft und Finanzen > Schweizer Regionalbanken
Datum & Land: 10/03/2011, CH
Wörter: 881


Abschluss
1) bouclement Erstellen der Bilanz und der Erfolgsrechnung einer Gesellschaft. 2) bouclement Abschliessen (Saldieren) eines Kontos mit Abrechnung von Zinsen, Kommission und Spesen. 3) contrat Zustandegekommenes Geschäft, z.B. Börsen- oder Devisengeschäft.

Abschlusskurs
Kurs, zu welchem ein Börsengeschäft getätigt wird. Jeder Abschlusskurs an einer Schweizer Börse wird registriert und im Kursblatt veröffentlicht (bei Erreichen einer Schlusseinheit).

Abschreibung
Berücksichtigung der technisch und betriebswirtschaftlich bedingten allmählichen Wertverminderung von bilanzierten Anlagen, Vorräten, Wertschriften oder Beteiligungen durch (regelmässiges) Herabsetzen des Buchwertes zu Lasten der Jahresrechnung.

Abtretung
(Zession) Schriftliche Übertragung von Rechten, insbesondere von Forderungsrechten, durch den Gläubiger (Zedent) an einen Dritten (Zessionar).

Abwertung
Verminderung des Aussenwertes einer Währung. Bei flexiblen Wechselkursen vollzieht sich die Abwertung durch das Sinken des Wechselkurses am Devisenmarkt entsprechend der Veränderungen von Angebot und Nachfrage. Gegenteil:

Agent
Rechtlich selbständiger Kaufmann, der gewerbsmässig im Namen anderer Geschäfte vermittelt oder abschliesst.

Agio
Mehrpreis für eine Geldsorte oder Devise, der über die Parität oder für ein Wertpapier über den Nominalwert hinaus bezahlt wird. Beispiel für eine Kapitalerhöhung: Nominalwert der Aktie Fr. 500.?, Ausgabepreis Fr. 700.?, Agio Fr. 200.? bzw. 40%. Gegenteil:

Akkreditiv
Siehe

Akkreditiveröffnung
Schreiben der Bank des Auftraggebers, in dem dem Begünstigten die Eröffnung eines Akkreditivs angezeigt wird.

Aktie
Wertpapier, das einen Anteil am Kapital einer Aktiengesellschaft verkörpert. Es sichert dem Eigentümer Mitgliedschaftsrechte (Stimm- und Wahlrecht an der Generalversammlung, Auskunfts- und Kontrollrecht) und Vermögensrechte (Recht auf Anteil am Gewinn sowie auf eine entsprechende Beteiligunsquote bei Kapitalerhöhungen oder am Liquidationsergebnis)...

Aktienbuch
Verzeichnis der Eigentümer von Namenaktien (Aktienregister).

Aktienfonds
Siehe

Aktiengesellschaft
Kapitalbezogene Körperschaft, deren zahlenmässig fixiertes Grundkapital (vgl. Aktienkapital) in Teilsummen (vgl. Aktien) zerlegt ist. Für die Verbindlichkeiten der Aktiengesellschaft haftet ausschliesslich ihr Gesellschaftsvermögen und ihr Grundkapital.

Aktienindex
Kennzahl, welche die Kursentwicklung von Aktien bzw. Aktiengruppen an der Börse wiedergibt, z.B. Dow-Jones-Index der New Yorker Effektenbörse (ausgewählte Industrietitel), SPI Swiss Performance Index (Schweizerischer Gesamtindex), SMI Swiss Market Index (Index der meistgehandelten Aktien an der Schweizer Börse). Ein Index kann nach verschiedenen G...

Aktienkapital
Grundkapital der Aktiengesellschaft, das in Teilsummen (Aktien) zerlegt ist. Das Aktienkapital haftet für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft und kann bei einer Sanierung oder bei einem Konkurs der Gesellschaft ganz oder teilweise verloren gehen. Aktienkapital ist damit immer Risikokapital.

Aktienmantel
1) Das rein formale Gebilde einer Aktiengesellschaft, die wirtschaftlich nicht mehr aktiv ist, aber rechtlich noch nicht aufgehoben wurde. 2) Aktienurkunde (Hauptbogen) ohne Couponbogen und Talon.

Aktienpaket
Grösserer Posten Aktien der gleichen Gesellschaft.

Aktienregister
Verzeichnis der Eigentümer von Namenaktien einer Aktiengesellschaft

Aktienring
Börsenring, an dem Aktien gehandelt werden. Sind heute grösstenteils durch elektronische Systeme abgelöst.

Aktiensplit
Der Nennwert der Aktie wird reduziert, dafür erhält der Anleger mehr Aktien.

Aktionär
(Mit)eigentümer einer Aktiengesellschaft.

Aktive Checkfähigkeit
Ein Kunde darf nur Checks ausstellen, wenn er über genügend Guthaben verfügt. Dieses Deckungserfordernis nennt man aktive Checkfähigkeit.

Aktiven
In der Bilanz aufgeführte Vermögenswerte einer Unternehmung (verfügbare Mittel, Guthaben, Vorräte, Anlagen, Beteiligungen usw.). Andere Bezeichnung: Aktiva. Gegenteil:

Aktiven
(leicht verwertbare) Im schweizerischen Bankwesen der durch Art. 16 der Verordnung zum Bankengesetz bestimmte Teil der Aktiven einer Bank, die im Liquiditätsausweis aufzuführen sind, z.B. bei der Nationalbank diskontfähige Wechsel oder verpfändbare Obligationen.

Aktiven
(transitorische) Auf der Aktivseite der Bilanz verbuchte Rechnungsabgrenzungsposten, wie z.B. Ausgaben, die im abgelaufenen Geschäftsjahr bezahlt wurden, jedoch das neue Geschäftsjahr betreffen. Gegensatz: Passiven, transitorische.

Aktivgeschäfte
Ausleihungen einer Bank (Kredite, Hypothekaranlagen usw.). Ferner gehört die Diskontierung von Wechseln zu den Aktivgeschäften einer Bank. Gegensatz: Passivgeschäfte.

Aktivzinsen
Zinsen, die die Bank für ausgeliehenes Geld erhält. Gegensatz

Akzept
Rechtsgültige Unterzeichnung eines gezogenen Wechsels durch den Bezogenen, der dadurch wechselmässig verpflichtet wird (vgl. Wechselstrenge). Unter Akzept versteht man auch einen akzeptierten Wechsel. Gegensatz: Tratte.

Akzeptkredit
Kurzfristiger Kredit, bei dem die Bank dem Kunden gestattet, in einem bestimmten Ausmass (vgl. Kreditlimite) Wechsel auf sie zu ziehen; diese Wechsel werden von der Bank vertragsgemäss akzeptiert und in der Regel auch diskontiert.

Allgemeine Geschäftsbedingungen der Banken
Die AGB bilden ergänzende Vertragsbestimmungen zu den einzelnen, je nach Bankbeziehung abgeschlossenen Bankverträgen und enthalten Bestimmungen vorwegformuliert, die verschiedenartigen Bankgeschäften zugrunde gelegt werden sollen.

Alterssparheft
Sparheft, das auf den Namen einer Person in höherem Alter (in der Regel ab dem 60. Altersjahr) lautet und dessen Zinssatz über dem der normalen Spargeldverzinsung liegt (entsprechende Kontoform: Alterssparkonto).

Amerikanische Option
Option, die während der gesamten Laufzeit ausgeübt werden kann (im Gegensatz zur Europäischen Option).

Amortisation
1) Ratenweise Rückzahlung (Tilgung) einer Schuld. 2) Kraftloserklärung von verlorengegangenen Wertpapieren, Spar-, Anlage- und Depositenheften. 3) Buchhalterische Abschreibung.

Anlage
Am Geld- und Kapitalmarkt angelegte Mittel (Kapitalanlage). Auch Sachwerte wie Immobilien, Edelmetalle, Kunstgegenstände werden als Anlage bezeichnet.

Anlageberatung
Die Anlageberatung bietet dem Kunden Informationen und Ratschläge, wie er sein Vermögen optimal anlegen kann. Den Anlageentscheid fällt der Kunde.

Anlagefonds
Nach schweizerischem Recht: Vermögen, das von Anlegern zum Zwecke gemeinschaftlicher Kapitalanlage aufgebracht und von der Fondsleitung nach dem Grundsatz der Risikoverteilung für Rechnung der Anleger verwaltet wird. Die Anlage des Fondsvermögens erfolgt je nach der Art des Fonds in Wertschriften (Aktien, Obligationen usw.) und/oder in Immobilien ...

Anlageheft
Siehe

Anlagekonto
Siehe

Anlageliste
Von einer Bank periodisch erstellte Liste, die eine Auswahl von zur Anlage empfohlenen Wertpapieren enthält (Empfehlungsliste).

Anlagepapier
(Anlagewert) Wertpapier, das für eine langfristige Anlage besonders geeignet ist.

Anlageplan
Siehe

Anlagepolitik
Gesamtheit der Dispositionen bei der Vermögensanlage, um ein bestimmtes Anlageziel zu erreichen. Je nach den besonderen Verhältnissen des Anlegers wird der Sicherheit, der Rendite, den Kurs- und Wachstumsaussichten oder der Liquidität der Anlagen besonderes Gewicht beigemessen. Ebenso spielt die Wahl des richtigen Zeitpunktes für den Kauf und Verk...

Anlagesparheft
(Anlagesparkonto) Sparform mit besonders attraktivem Zinssatz, aber entsprechender Beschränkung der Rückzugsmöglichkeiten.

Anlagestiftung
In der Schweiz: Eine der Bundesaufsicht unterstellte, steuerbefreite Stiftung zur Durchführung der Kapitalanlage von Personalvorsorgeeinrichtungen.

Anlagevermögen
Die zum dauernden Gebrauch dienenden Vermögenswerte eines Unternehmens, wie z.B. Grundstücke, Maschinen, Mobiliar, Werkzeuge, aber auch gewisse immaterielle Werte (Patente, Verfahren, Lizenzen) und dauernde Beteiligungen. Gegensatz: Betriebsvermögen.

Anleihe
Form der Fremdkapitalbeschaffung durch Ausgabe von meist festverzinslichen Wertpapieren. In der Schweiz beträgt deren Laufzeit üblicherweise 8 bis 20 Jahre.

Anleihensobligation
Teilschuldverschreibung, die auf einen runden Betrag lautet und deren Ausgabe im Rahmen der Begebung einer Anleihe erfolgt. Die Anleihensbedingungen (Zinssatz, Ausgabepreis, Laufzeit, Stückelung, Rückzahlungsbedingungen, ZahIstellen, Garantien usw.) sind einheitlich festgelegt. Im Unterschied zur Anleihensobligation werden Kassenobligationen nicht...

Annuität
Aus Tilgungsanteil und Zins bestehende jährliche Aufwendung eines Schuldners, die während der ganzen Tilgungsperiode unverändert bleibt. Dabei nimmt der zu leistende Zinsbetrag schrittweise ab, die Tilgungsquote dagegen zu.

Anrecht
Siehe

Anteilschein
1) Urkunde über eine Beteiligung an einem Anlagefonds (Wertpapier), der nach schweizerischem Recht keinen Nennwert besitzt. Vielfach auch Investmentfonds- oder Investmenttrust-Zertifikat genannt. 2) Urkunde über die Mitgliedschaft bei einer Genossenschaft (kein Wertpapier, nur Beweisurkunde).

Anweisung
Nach OR 466 wird der Angewiesene ermächtigt, Geld, Wertpapiere oder andere vertretbare Sachen auf Rechnung des Anweisenden an den Anweisungsempfänger zu leisten; andererseits wird der Anweisungsempfänger ermächtigt, die Leistung vom Anweisenden in seinem Namen zu erheben.

Arbeitslosenquote
Die Zahl der Arbeitslosen, gemessen an der Zahl der Erwerbstätigen. Die Arbeitslosenquote schwankt im Konjunkturverlauf. Diejenige Arbeitslosenquote, die auch bei einer guten Konjunktur nicht verschwindet, wird als Sockelarbeitslosigkeit bezeichnet.

Arbitrage
Darunter versteht man die Ausnützung von örtlichen Kursdifferenzen von Wertpapieren, die an verschiedenen Börsen gehandelt werden.

Asset Allocation
Die Asset Allocation zeigt die Aufteilung eines Vermögens in Geldmarkt-, Obligationen- und Aktienanlagen. Zusätzlich gibt sie den Fremdwährungsanteil des Depots an.

Aufgeld
Siehe

Aufpreis
Siehe

Aufwertung
Erhöhung des Aussenwertes einer Währung. Bei flexiblen Wechselkursen vollzieht sich die Aufwertung durch Ansteigen des Wechselkurses am Devisenmarkt entsprechend der Veränderungen von Angebot und Nachfrage. Gegensatz:

Ausgabekurs
Wert, zu dem Effekten ausgegeben werden, wobei dieser al pari (dem Nennwert entsprechend), über pari (über dem Nennwert) bzw. unter pari (unter dem Nennwert) liegen kann. Ein Mehrpreis gegenüber dem Nennwert wird Agio, ein Minderpreis Disagio genannt. Unterpari-Emissionen sind bei Aktien und Partizipationsscheinen gesetzlich verboten.

Ausgabepreis
Preis, zu dem ein Anlagefonds Anteilscheine ausgibt. Der Ausgabepreis entspricht dem Inventarwert der Anteilscheine, zuzüglich eines Zuschlags für die der Fondsleitung erwachsenden Plazierungs- und Druckkosten. Bei schweizerischen Anlagefonds berücksichtigt der Ausgabepreis auch die dem Fonds bei der Anlage des einbezahlten Betrages entstehenden S...

Auslandanleihe
Anleihe, die von einer öffentlich-rechtlichen oder privaten Körperschaft ausserhalb des Domizillandes ausgegeben wird. Anleihenswährung ist in der Regel die Währung des Emissionslandes (z.B. Schweizerfrankenanleihe ausländischer Schuldner). Gegensatz:

Auslosung
Der Schuldner kann sich in den Anleihensbedingungen das Recht vorbehalten, Obligationen vorzeitig durch tranchenweise Auslosung zurückzuzahlen. Bei der Auslosung entscheidet der Zufall, welche Einzeltitel zurückbezahlt werden.

Ausschüttung
Reingewinn, der zur Verteilung an die Aktionäre bzw. Genossenschafter gelangt.

Aussenwert
Der Aussenwert unserer Währung gibt an, wie viele Waren oder Dienstleistungen wir im Ausland für CHF 1.-- erhalten. Die Veränderung des Aussenwertes kann an den Noten- und Devisenkursen abgelesen werden.

Ausserbörslicher Handel
Dieser findet ausserhalb des Systems der Schweizer Börse statt. Die Banken handeln dabei die Titel per Telefon.

Aussteller
Person, die einen Check oder Wechsel ausstellt.

Autonome Geldpolitik
Eine autonome oder eigenständige Geldpolitik bedeutet, dass eine Zentralbank ihre Geldpolitik an den Bedürfnissen des eigenen Landes ausrichtet. Weil zwischen der Geldpolitik und der Währung eines Landes ein Zusammenhang besteht, ist eine autonome Geldpolitik nur möglich, wenn der Wechselkurs der Währung frei schwanken kann. Soll der Wechselkurs j...

Avalkredit
Gewährung eines Kredites, bei dem eine Bank in einem bestimmten Ausmass (Avallimite) die Verpflichtung einer Wechselbürgschaft übernimmt.

Averaging
Anlagepolitik, bei der über längere Zeit periodisch ein fixer Betrag für den Kauf einer Auswahl von Wertpapieren verwendet wird. Ergibt langfristig einen günstigeren Druchschnittspreis, als wenn periodisch eine fixe Anzahl von Wertschriften gekauft wird.

Baisse
Sinken der Kurse von Wertpapieren, bzw. Devisen oder Waren an den Börsen. Gegensatz:

Baissier
Person, die auf einen Kursrückgang spekuliert (Baisse-Spekulant). Der Baissier verkauft Wertpapiere, Devisen usw., die er nicht besitzt (vgl. Leerverkauf) auf einen späteren Termin in der Hoffnung, diese bis zur Lieferung zu einem tieferen Preis kaufen zu können. Gegensatz:

Bancomat
Bezeichnung für ein international verbreitetes System von Geldausgabe-Automaten, das geschaffen wurde, damit die Bankkunden jederzeit, d.h. auch ausserhalb der Banköffnungszeiten und international, Notengeld bis zu einem bestimmten Betrag beziehen können. In der Schweiz besteht seit 1968 ein von den Schweizer Banken gemeinsam geschaffenes, sich he...

Bank für internationalen Zahlungsausgleich
Bank mit Sitz in Basel. Die BIZ fördert die Zusammenarbeit der Zentralbanken und wirkt als Treuhänderin bei internationalen Zahlungsgesellschaften.

Bankakzept
Durch die bezogene Bank akzeptierter Wechsel. In der Schweiz nicht übliche Form des Wechselgeschäfts. Dagegen spielen in den Vereinigten Staaten Bankakzepte eine bedeutende Rolle als Geldmarktpapiere.

Bankausschuss
Siehe

Bankbilanz
In der Schweiz bestehen aufgrund von Art. 6 des Bankengesetzes und der entsprechenden Verordnung verbindliche Vorschriften für die Aufstellung der Jahresrechnung (umfassend eine Bilanz sowie eine Gewinn- und Verlustrechnung) und die bei grösseren Banken erforderlichen Zwischenbilanzen.

Bankbürgschaft
Siehe

Bankcheck
Von einer Bank ausgestellter Check, der auf die ausstellende Bank selbst oder eine dritte Bank gezogen sein kann.

Bankeinzahlungsschein
Ein für Einzahlungen zugunsten eines Bankkontos geschaffener Einzahlungsschein mit Referenznummer. Der Bankeinzahlungsschein ermöglicht eine für den Geschäftsverkehr besonders rationelle und kostengünstige Fakturierung und Abstimmung der Debitoren. Die Zahlungseingänge werden auf Papier oder einem Datenträger, letzteres zur automatischen Abstimmun...

Banken
Unternehmen, die vom Publikum Spargelder entgegennehmen und Kredite gewähren (Geldschöpfung). Ausser dieser Vermittlerfunktion zwischen den Sparern und den Kreditnehmern spielen die Banken neben der Post und den Zentralbanken eine wichtige Rolle beim bargeldlosen Zahlungsverkehr. Sie erbringen zudem Dienstleistungen bei Finanzierungs- und Anlagege...

Bankenclearing
Verrechnung der sich aus dem Zahlungsverkehr ergebenden gegenseitigen Forderungen unter den Banken. Heute erfolgt in der Schweiz das Bankenclearing über das elektronische Interbankclearing System SIC.

Bankendebitoren auf Sicht
In der Schweiz: Jederzeit frei verfügbare Guthaben einer Bank bei in- und ausländischen Banken, hauptsächlich Kontokorrentguthaben bei Korrespondenzbanken, sowie Postcheckguthaben bei ausländischen Postverwaltungen.

Bankendebitoren auf Zeit
Guthaben einer Bank bei andern Banken mit fest vereinbarter Laufzeit ab 24 Stunden. In der Bankbilanz sind gemäss Art. 23 der Verordnung zum Bankengesetz die Bankendebitoren mit Laufzeit bis zu 90 Tagen separat auszuweisen.

Bankengelder
Fremdgelder (Passiven), die eine Bank innerhalb des Bankensystems aufnimmt, im Unterschied zu den Publikumsgeldern, die ihr von Privat- und Firmenkunden zufliessen.

Bankengesetz
Kurzbezeichnung für «Bundesgesetz über die Banken und Sparkassen» vom 8. November 1934 und seitherige Revisionen. Dem Bankengesetz sind alle Banken und Sparkassen unterstellt, ferner die Privatbankiers und die Finanzgesellschaften, die sich öffentlich zur Annahme fremder Gelder empfehlen, mit Domizil Schweiz.

Bankenkommission, Eidgenössische
Vom Bundesrat gewählte, von der eidgenössischen Verwaltung und der Schweizerischen Nationalbank unabhängige Aufsichts- und Vollzugsinstanz des Bankengesetzes und des Anlagefondsgesetzes. Die Bankenkommission umfasst 7 bis 9 Mitglieder und verfügt über ein ständiges Sekretariat.

Bankenkreditoren auf Sicht
Jederzeit fällige kontokorrentmässige Verpflichtung einer Bank gegenüber anderen Banken sowie Lombardkredite und Korrespondentenrechnungen der Schweizerischen Nationalbank.

Bankenkreditoren auf Zeit
Befristete Verpflichtungen einer Bank gegenüber andern Banken mit Laufzeiten ab 24 Stunden. In der Bankbilanz sind gemäss Art. 23 der Verordnung zum Bankengesetz die Bankenkreditoren mit Laufzeit bis zu 90 Tagen separat auszuweisen.

Bankensystem
Gesamtheit der Banken und der Zentralbank eines Landes.

Bankgarantie
Siehe

Bankgeheimnis
Die im Bankengesetz verankerte Verpflichtung der Bank und ihrer Mitarbeiter, Informationen über Kunden geheim zu halten. In der Schweiz ist die Verletzung des Bankengeheimnisses ein Offizialdelikt.

Bankgeschäfte, indifferente
Geschäfte, die in der Bankbilanz keinen Niederschlag finden, z.B. das Depotgeschäft, die Anlageberatung und weitere Dienstleistungsgeschäfte der Banken.

Bankier
Bezeichnung, die früher ausschliesslich für den Privatbankier verwendet wurde. Heute auch Bezeichnung für Bankdirektoren.

Bankiervereinigung
Siehe

Banklagernderklärung
Schriftliche Weisung eines Bankkunden an die Bank, die Korrespondenz banklagernd aufzubewahren, d.h. nur auf Verlangen auszuhändigen oder zuzustellen.

Banknoten
Durch die Notenbank als Zahlungsmittel ausgegebenes Papiergeld (gesetzliches Zählungsmittel).

Bankplatz
Ortschaft, in der Banken niedergelassen oder durch Geschäftsstellen vertreten sind. In der Schweiz gelten nur jene Ortschaften als Bankplatz, in denen die Schweizerische Nationalbank (SNB) durch eigene Bankstellen, Agenturen oder Korrespondenten vertreten ist. Ortschaften ohne eine solche Vertretung der SNB gelten als Nebenplätze. Diese Unterschei...

Bankrat der Nationalbank
Der Bankrat und der aus seinem Kreis gebildete Bankausschuss der Schweizerischen Nationalbank beaufsichtigen die Geschäftsführung der Nationalbank. Von den 40 Mitgliedern des Bankrates werden 15 durch die Generalversammlung der Aktionäre und 25 durch den Bundesrat gewählt.

Bankregel, goldene
Prinzip der Übereinstimmung (Kongruenz) der Fälligkeiten der Aktivgeschäfte und der Passivgeschäfte einer Bank.

Barcheck
Check, den der Aussteller selber für Barbezüge verwendet.

Bargeld
Banknoten und Münzen. Bargeld wird von den Notenbanken bzw. den Zentralbanken herausgegeben und vom Publikum vor allem für alltägliche Transaktionen verwendet, die meist auf kleinere Beträge lauten.