Kopie von `GESIS`

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GESIS
Kategorie: Arbeitszusammenhänge > Chancengleichheit von Frauen und Männern in Wissenschaft und Forschung in Deutschland
Datum & Land: 20/02/2011, DE
Wörter: 38


Abschlusspruefungen
Die angestrebten Abschlusspruefungen werden erfasst, sofern sie ein Hochschulstudium beenden; d.h. ohne Vor- und Zwischenpruefungen, aber einschliesslich der Abschluesse von Aufbau-, Ergaunzungs-, Zusatz-, und Zweistudiengaungen. Entsprechend werden Pruefungen bei staatlichen und kirchlichen Pruefungsaumtern als Studienabschluss erfragt, nicht dage...

Absolvent(innen)
Die abgelegten Abschlusspruefungen koennen nach dem Pruefungsergebnis (bestanden/endgueltig nicht bestanden) aufgegliedert werden. Kandidaten mit bestandener Abschlusspruefung werden als Absolventinnen und Absolventen bezeichnet. Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen ist nicht identisch mit der Zahl der Hochschulabgaunger, die nach erfolgreic...

Bachelor
(und Master) Der Bachelor ist der niedrigste akademische Grad und der erste berufsqualifizierende Abschluss eines mehrstufigen Studienmodells, mit einer sechs bis acht Semestern zauhlenden Regelstudienzeit.

Berufungen
Seit der ersten Erhebung fuer das Jahr 1997 fuehrt die BLK, seit 2008 die GWK jauhrlich eine Umfrage bei den Laundern ueber Bewerbungen, Platzierungen auf Listenplautzen, Berufungen/Ruferteilungen und Ernennungen auf Hochschulprofessuren durch.

BES
(- Business and Enterprise Sector) (Wirtschaftssektor) Zum Wirtschaftssektor gehoeren im Hinblick auf FuE alle Unternehmen, Organisationen und Institutionen, deren Hauptaktivitaut in der kommerziellen Produktion von Guetern und Dienstleistungen (ausser denen des Hochschulsektors) zum allgemeinen Verkauf zu wirtschaftlich signifikanten Preisen besteht, sowie die ih...

Dissimilaritautsindex
Der Index of Dissimilarity (Index der Verschiedenheit) bietet ein theoretisches Mass, um den Prozentteil der Maunner oder Frauen herauszustellen, die ihren Arbeitsbereich wechseln muessten, damit eine proportionale Gleichheit an Maunnern und Frauen ueber alle Arbeitsbereiche hinweg erreicht wird. Der Index kann daher als hypothetisches Abstandsmass...

Erfolgsquote
Die Erfolgsquote gibt an, wie viel Prozent der Drittmittelantrauge bewilligt wurden. Sie errechnet sich, in dem die Anzahl der Bewilligungen in das Verhaultnis der Antrauge gestellt wird.

Erwerbspersonen
Die Erwerbspersonen (Arbeitskraufte) sind definiert als die Summe aus Erwerbstautigen und Erwerbslosen. Der Anteil des FuE.Personals an den Erwerbspersonen wird anhand der Kopfzahl des gesamten Personals berechnet.

EU-27
Die 27 Mitgliedsstaaten der EU seit 1. Mai 2007:

Fachsemester
Fachsemester sind Semester, die im Hinblick auf die im Erhebungssemester angestrebte Abschlusspruefung im Studienfach verbracht worden sind; dazu koennen auch einzelne Semester aus einem anderen Studienfach oder Studiengang gehoeren, wenn sie angerechnet werden.

FhG
( Fraunhofer Gesellschaft) Die Fraunhofer-Gesellschaft betreibt anwendungsorientierte Forschung zum direkten Nutzen fuer Unternehmen und zum Vorteil der Gesellschaft. Vertragspartner und Auftraggeber sind Industrie- und Dienstleistungsunternehmen sowie die oeffentliche Hand. 80 Forschungseinrichtungen sind an ueber 40 Standorten in ganz Deutschland tautig. Etwa 17 ...

Forscher(innen)
Forscher/innen sind Wissenschaftler/innen oder Ingenieur/innen, die neue Erkenntnisse, Produkte, Verfahren und Methoden und Systeme konzipieren oder schaffen und die betreffenden Projekte leiten (Frascati-Handbuch, Ziffer 301).

FR
( Feminisation Ratio) Der Feminisation Ratio kennzeichnet die Anzahl von Frauen pro 100 Maunner. Wenn FR=100, dann bedeutet es eine gleiche Anzahl von Maunnern und Frauen pro Arbeitsbereich. FR=(F/M)*100

FuE
(Forschung und experimentelle Entwicklung) Forschung und experimentelle Entwicklung (FuE) ist systematische schoepferische Arbeit zur Erweiterung des Kenntnisstandes einschliesslich der Erkenntnisse ueber den Menschen, die Kultur und die Gesellschaft sowie deren Verwendung mit dem Ziel, neue Anwendungsmoeglichkeiten zu finden.

FuE-Personal
Das Personal in Forschung und Entwicklung (FuE-Personal) umfasst alle direkt in Forschung und Entwicklung beschauftigten Arbeitskraufte einschliesslich der Personen, die direkte Dienstleistungen erbringen, wie FuE-Manager und Verwaltungs- und Bueropersonal. Arbeitskraufte, die indirekte Dienstleistungen erbringen, wie Kantinen- und Sicherheitsperso...

GOV
(Government) (Staatssektor) Im Bereich FuE besteht der Staatssektor aus allen Ministerien, Aemtern und sonstigen Dienstleistungen, die fuer die BuergerInnen die meist unentgeltlichen oeffentlichen Dienstleistungen (ausser denen des Hochschulsektors) bereitstellen, die anderweitig nicht auf angemessene und wirtschaftliche Weise angeboten werde...

Habilitation
Im deutschsprachigen Raum sowie in einigen europauischen Laundern (Polen, Tschechien, Slowakei u.a.) war der traditionelle Weg zur Universitautsprofessur die Habilitation. Diese besteht aus der Erstellung einer schriftlichen Forschungsarbeit, der sogenannten Habilitationsschrift, und dem Abhalten einer oeffentlichen Vorlesung. Voraussetzung fuer di...

HC
( Headcount) (Kopfzahl) Der Headcount (Kopfzahl) weist die Anzahl an beschauftigten Personen aus. Im Informationsangebot Statistiken sind Daten im Regelfall in Headcount ausgewiesen, falls nicht anders angegeben.

HES
( Higher Education Sector) (Hochschulsektor) Dieser Sektor umfasst alle Universitauten, Technischen Hochschulen, Fachhochschulen und sonstigen postsekundauren Bildungseinrichtungen ungeachtet ihrer Finanzierungsquellen oder ihres rechtlichen Status. Eingeschlossen sind auch alle Forschungsinstitute, Versuchseinrichtungen und Kliniken, die unter der direkte...

HGF
( Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren) In der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich 16 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren zusammengeschlossen. Ihre Aufgabe ist es, langfristige Forschungsziele des Staates und der Gesellschaft zu verfolgen. Die Gemeinschaft strebt nach Erkenntnissen, die dazu beitragen, Lebensgrundlagen des Menschen zu erhalten und...

Hochschulrahmengesetz
Das Hochschulrahmengesetz (HRG) ist ein Rahmengesetz zur Regelung des Hochschulwesens in der Bundesrepublik Deutschland. Da die Kultur- und Wissenschaftshoheit bei den Laundern liegt, durfte der Bund nur von seiner Rahmengesetzgebungskompetenz nach Art. 75 Abs. 1 Nr. 1a GG Gebrauch machen.

Hochschulraute
Hochschulraute oder auch Kuratorien und Beiraute dienen der gesellschaftlichen Mitwirkung durch engagierte Fachleute in grundsautzlichen wissenschaftsbezogenen und hochschulorganisatorischen Fragen. Sie foerdern den Dialog mit der Gesellschaft und unterstuetzen die neuen Leitungs- und Organisationsstrukturen in den Hochschulen.

Hochschulsemester
Hochschulsemester sind Semester, die ingesamt im Hochschulbereich verbracht worden sind; sie muessen nicht in Beziehung zum Studienfach des Studierenden im Erhebungssemester stehen.

Horizontale Segregation
Eine horizontale Segregation bezeichnet die Verteilung der Geschlechter auf Berufsfelder, Tautigkeiten oder wissenschaftliche Faucher.

ISCED
( International Standard Classification of Education) Um den Vergleich zwischen den Laundern zu vereinfachen, werden die Bildungsdaten in jedem Mitgliedstaat den verschiedenen ISCED-Stufen zugeordnet. Dennoch ist es bei internationalen Vergleich wichtig, die zahlreichen Unterschiede zwischen den nationalen Bildungs- und Ausbildungssystemen zu beruecksichtigen.

ISCED 5-6
ISCED: International Standard Classification of Education

Master
(und Bachelor) Der Bachelor ist der niedrigste akademische Grad und der erste berufsqualifizierende Abschluss eines mehrstufigen Studienmodells, mit einer sechs bis acht Semestern zauhlenden Regelstudienzeit.

MPG
( Max-Planck-Gesellschaft) Die Max-Planck-Institute betreiben Grundlagenforschung in den Natur-, Bio-, Geistes- und Sozialwissenschaften im Dienste der Allgemeinheit. Die Max-Planck-Gesellschaft greift insbesondere neue, besonders innovative Forschungsrichtungen auf, die an den Universitauten in Deutschland noch keinen oder keinen angemessenen Platz gefunden haben, wegen ihr...

Peer-Review
Peer Review bezeichnet (allgemein) die Bewertung eines Objekts oder Prozesses durch unabhaungige Gutachter. Im Wissenschaftsbereich finden Rekrutierungsverfahren sowie die Vergabe von Drittmitteln im Peer-Review-Verfahren statt.

Professor/innen
ProfessorIn ist die Berufsbezeichnung (bzw. Dienstbezeichnung) eines/r in der Regel beamteten Lehrers/lLehrerin an einer Hochschule.

ProfessorInnen-Besoldung
Mit der Besoldungsreform 2002 und deren Umsetzung in den Laundern gilt die Besoldungsordnung W fuer Hochschullehrer (Professoren, Wissenschaftliche Assistenten und Hochschuldozenten) und umfasst die Besoldungsgruppen W 1 bis W 3. Die Besoldungsgruppe W 1 ist eine aufsteigende Besoldungsgruppe und umfasst als einziges Amt das der Juniorprofesso...

Promotion
Die Promotion ist in Deutschland eine akademische Pruefung, die die Befauhigung zu eigenstaundiger Forschung an einer wissenschaftlichen Hochschule oder einer vergleichbaren Einrichtung nachweist (Erlangung des Doktortitels). Sie ist in Deutschland grundsautzlich eine Voraussetzung fuer die Habilitation. Je nach Hochschulgesetz der Launder ist eine...

Studienabbruchquote
Die Studienabbruchquote ist definiert als der Anteil der Studienanfaunger eines Studienanfaungerjahrgangs, der ohne Abschlusspruefung in einem Studiengang die Hochschule dauerhaft verlausst. Studienabbruchquoten werden nur fuer Studienanfaunger eines Erststudiums ermittelt. Sie koennen fuer Studienanfaunger insgesamt, deutsche Studienanfaunger, aus...

Studienanfaunger(/innen)
Studienanfaunger/innen sind Studierende im ersten Hochschulsemester (Erstimmatrikulierte) oder im ersten Semester eines bestimmten Studienganges (Studierende im ersten Fachsemester)

Studierende
Studierende sind in einem Fachstudium immatrikulierte/eingeschriebene Personen ohne Beurlaubte, Studienkollegiaten und Gasthoerer.

Vertikale Segregation
Eine vertikale Segregation beschreibt die Verteilung der Geschlechter auf Positionen in der Berufshierarchie.

VZAe
( Vollzeitauquivalent) Ein Vollzeitauquivalent (VZAe) kann man sich als ein Personenjahr vorstellen. So ist eine Person, die normalerweise 40% ihrer Zeit in Forschung und Entwicklung arbeitet und den Rest mit anderen Tautigkeiten (wie Lehre, Hochschulverwaltung und Studienberatung) verbringt, mit 0.4 VZAe zu veranschlagen (Frascati-Manual)

WGL
( Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz) Die Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V., kurz "Leibniz-Gemeinschaft", vereint heute unter ihrem Dach 86 Einrichtungen, die Forschung betreiben oder wissenschaftliche Infrastruktur bereitstellen. Rund 6.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten in den Geistes- und Sozialwissenschaften, den Wirtschafts-, Rau...