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Basf
Kategorie: Chemie und Kernindustrie > inorganic specialties
Datum & Land: 06/02/2011, DE
Wörter: 13


Antibackmittel
Antibackmittel sind Substanzen für die Behandlung fester Stoffe. Sie verhindern das Zusammenbacken der einzelnen Partikel und halten das Produkt fließfähig.

Aromastoffe
Unter Aroma versteht man sowohl einen sensorischen Eindruck als auch den oder die Stoffe, die diesen Eindruck hervorrufen. Wenn das Eigenaroma nicht ausreicht, werden natürliche oder naturidentische Aromastoffe als Lebensmittelzusatzstoff (besser: ...zusätze ?) verwendet.Dabei ist mit "Aromastoff" immer eine Einzelsubstanz gemeint. Dagegen bestehen "Aromen", "Aromaextrakte", "Essenzen" oder "Ätherische Öle" aus zum Teil komplexen Mischungen. Aromastoffe kommen in fast allen industriell hergestellten Lebensmitteln vor, beispielsweise in Getränken, Fertiggerichten, Milchprodukten, Desserts und Backwaren. Als Aroma gekennzeichnete Zusatzstoffe können natürliche, naturidentische oder künstliche Substanzen sein. Ihre Verwendung ist in Deutschland in der so genannten Aromenverordnung geregelt.

BRC
Das British Retail Consortium (BRC) ist der führende Verband des britischen Handels. Er entwickelte 1998 einen allgemeingültigen Lebensmittelstandard. Dieser Standard ermöglicht den Händlern, ihre Lieferanten von Eigenmarkenlebensmitteln einheitlich sowohl im Hinblick auf die Erfüllung der gesetzlichen Vorschriften und den Schutz des Verbrauchers zu bewerten als auch deren Fähigkeit, sichere Produkte zu liefern, sicherzustellen. Insofern wurde der BRC Global Food Standard nicht nur zum Vorreiter in der Zertifizierung der Lebensmittelbranche, sondern auch zur Grundlage für andere Lebensmittelstandards und Bewertungskriterien innerhalb und außerhalb Großbritanniens. Inzwischen wurde der BRC-Standard auch von vielen anderen Firmen, die im Lebensmittelsektor tätig sind, übernommen. Bei den auditierten Unternehmen wird eine Vielzahl von bereits an sich anspruchsvollen Kriterien vorausgesetzt, zum Beispiel die Anerkennung und Realisierung eines HACCP-Systems, ein dokumentiertes und wirksames Qualitätsmanagementsystem die Kontrolle der Standards für die Werksumgebung die Kontrolle von Produkt, Prozessen und Personal. Damit gehen die Anforderungen des BRC-Standards weit über das Vorhandensein eines HACCP-Konzeptes hinaus.

GMP
Mit dem Begriff GMP (Good Manufacturing Practice, deutsch: Gute Herstellungspraxis) werden Richtlinien zur Qualitätssicherung der Produktionsabläufe und der Produktionsumgebung bezeichnet. Sie sind verbindlich für die Herstellung von Arzneimitteln, Wirkstoffen und Medizinprodukten. In verschiedenen Ländern wird die Einhaltung dieser Richtlinien aber auch für die Herstellung von Lebensmittelzusatzstoffen gefordert. Insofern dient ein GMP-gerechtes Qualitätsmanagementsystem der Gewährleistung der Produktqualität und der Erfüllung der für die Vermarktung verbindlichen Anforderungen der Gesundheitsbehörden.

HACCP
Das so genannte HACCP-Konzept (Hazard Analysis Critical Control Point-Konzept, deutsch: Gefährdungsanalyse und kritische Kontrollpunkte) bezeichnet ein vorbeugendes System, das die Sicherheit von Lebensmitteln und Verbrauchern gewährleisten soll. Das Konzept wurde im Jahr 1959 entwickelt, als die Raumfahrtbehörde NASA den amerikanischen Konzern The Pillsbury Company mit der Herstellung einer weltraumgeeigneten und - vor allem †“ hundertprozentig sicheren Astronauten-nahrung beauftragte. Dazu benutzte Pillsbury die so genannte FMEA-Methodik (Failure Mode and Effects Analysis, deutsch: Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse), eine analytische Methode, um potenzielle Schwachstellen aufzuspüren. Das darauf basierende HACCP-Konzept erfordert (mehr Fokus auf Produktion, insbesondere in den ersten beiden Punkten ?)

Halal
Mit dem Begriff †žHalal†œ (arabisch †žrein, erlaubt†œ) werden im Islam alle Dinge und Handlungen belegt, die †žrein†œ und daher erlaubt und zulässig sind. Analog wird die Bezeichnung †žHalal†œ auch für die Bewertung von - im Sinne der Speisevorschriften des Koran und der Sunna †žreinen†œ - Nahrungsmitteln verwendet.

Haltbarkeit
Das auf Produkten angegebene Haltbarkeitsdatum bezeichnet den Zeitraum, innerhalb dessen das Produkt bei korrekter Lagerung und Handhabung die in der Spezifikation ausgewiesenen Werte erfüllt †“ unabhängig von eventuellen Verbackungen.

Kosher
Die †žJüdischen Speisegesetze†œ, die so genannte †žKashrut†œ, sind Regelungen zur Zubereitung von Speisen, die im Alten Testament der Bibel, danach im Talmud sowie im späteren rabbinischen Schrifttum festgelegt sind. Produkte und Lebensmittel, die diesen Vorschriften entsprechen und daher als geeignet angesehen werden, bezeichnet man als †žkosher†œ. Produkte und Lebensmittel, die unter Beachtung der Kashrut hergestellt wurden, werden von einer religiösen Autorität mit einem entsprechenden Zertifikat versehen.

Lebensmittelzusatzstoffe
Lebensmittelzusatzstoffe sind Stoffe, die Lebensmitteln zugesetzt werden, um deren Eigenschaften (zum Beispiel Haltbarkeit, Verarbeitbarkeit, Geschmack, Aussehen) den Wünschen der Konsumenten beziehungsweise den Anforderungen der Lebens-mittelhersteller anzupassen. Solche Eigenschaften können zum Beispiel sein: Technologische Eigenschaften wie Backfähigkeit, Streichfähigkeit oder Maschinentauglichkeit Chemische Eigenschaften wie Oxidationsfähigkeit Verhalten einzelner Zutaten zueinander Geschmack und Aussehen des Lebensmittels Für Lebensmittelzusatzstoffe gilt das so genannte Verbotsprinzip. Das bedeutet, alle Stoffe, die nicht ausdrücklich erlaubt sind, sind automatisch verboten. Die meisten Zusatzstoffe sind nur für bestimmte Lebensmittel und nur in limitierter Menge zulässig. Wenn keine Höchstmengen vorgeschrieben sind, gilt in der Regel der Grundsatz †žquantum satis†œ oder - abgekürzt - †žqs†œ. Das bedeutet, soviel wie nötig, und so wenig wie möglich.

Metalldetektor
Metalldetektoren sind Geräte zur Lokalisierung von verborgenen Metallteilen. Sie werden zu unterschiedlichsten Einsatzzwecken verwendet. In der chemischen Industrie und in der Lebensmittelindustrie werden sie beispielsweise eingesetzt, um selbst minimalste Metallsplitter im Produktionsprozess oder im Endprodukt aufzuspüren. Das dient in zweifacher Hinsicht der Qualitätssicherung Der Endverbraucher wird zuverlässig vor metallischen Fremdkörpern im Lebensmittelprodukt geschützt In Produktionsanlagen werden Störungen oder Beschädigungen vermieden.

Nachhaltigkeit
Nachhaltiges Wirtschaften steht für eine Wirtschaftsform, die ökonomisch erfolgreich, ökologisch verträglich und sozial ausgewogen ist †“ und dadurch langfristig für alle Beteiligten eine lebenswerte Zukunft ermöglicht. Für BASF ist Nachhaltigkeit kein bloßes Lippenbekenntnis. Neben unseren Grundwerten und Leitlinien ist auch unsere Strategie 2015 am Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet. Im Zweifelsfall haben für uns Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz Vorrang vor wirtschaftlichen Überlegungen. Nachhaltig zu wirtschaften heißt für BASF aber auch, das Prinzip der Nachhaltigkeit auf die gesamte Lieferkette anzuwenden. So richten wir nicht nur unsere eigenen Prozesse und Produkte auf Nachhaltigkeit aus, sondern stellen unser umfassendes Know-how in Sachen Nachhaltigkeit auch unseren Geschäftspartnern zur Verfügung. Überdies bringen wir unsere Expertise in Ökoeffizienz und anderen Aspekten des nachhaltigen Wirtschaftens auch ganz praktisch in Projekte von internationalen Sustainability-Netzwerken wie The Global Compact oder dem World Business Council for Sustainable Development ein. Bei BASF ist nachhaltiges Wirtschaften längst nicht mehr nur Vision sondern Wirklichkeit. Das spiegelt sich auch darin wieder, dass BASF seit Jahren in den führenden Nachhaltigkeitsindices der Finanzmärkte †“ wie zum Beispiel dem Dow Jones Sustainability Index - gelistet ist.

Sirex-Palette
Um Waldbestände vor Schädlingsbefall (zum Beispiel durch Sirex-Wespen oder Holzbockkäfer) zu schützen, werden von einigen Ländern spezielle Behandlungsmethoden für Holzimporte vorgeschrieben. Wir liefern unsere Produkte in Lebensmittelqualität nicht nur in diese Länder sondern weltweit auf thermisch behandelten Paletten, so genannten Sirex-Paletten, aus. Bei der thermischen Behandlung nach UN-Richtlinie ISPM15 (†žRegelung von Holzverpackunsmaterial im internationalen Handel†œ) werden die Schädlinge beziehungsweise deren Eier und Larven durch Hitze abgetötet. Da sich diese Maßnahme hauptsächlich gegen Lebendholz-Insekten richtet, ist danach ein erneuter Befall so gut wie ausgeschlossen.

Verbund
An unseren großen Standorten verknüpfen wir in einem ausgeklügelten System die Produktionsanlagen entlang der Wertschöpfungsketten. Auf diese Weise sind alle Produktionsbetriebe einer Wertschöpfungskette durch Energie- und Abfallströme, Logistik und Infrastruktur miteinander vernetzt und die chemischen Prozesse können in diesem System mit möglichst geringem Energieeinsatz und hoher Ausbeute an Produkten ressourcenschonend ablaufen. Ein dichtes Netz von Rohrleitungen verbindet die einzelnen Produktionsanlagen. So können die Nebenprodukte einer Anlage als Rohstoffe für eine andere Anlage wiederverwertet werden. Diese integrierte und vernetzte Produktion nennen wir †žVerbund†œ. Im Verbund - einer unserer größten Stärken im Wettbewerb - können wir alle Ressourcen so effizient wie möglich nutzen. Der Verbund ist tragender Bestandteil unserer Strategie des nachhaltigen Wirtschaftens (Sustainability) Verbund bedeutet aber auch, dass wir durch die wenigen internen Schnittstellen die hohen Anforderungen unserer Kunden an das Produkt selbst aber auch an die Vorprodukte von Anfang an im Herstellprozess berücksichtigen können. Wir beschränken den Verbundgedanken aber nicht nur auf die Produktion sondern übertragen ihn auch auf Forschung und Wissensmanagement in unserem Unternehmen. Zudem reicht unser Verbund auch über die Werksgrenze hinaus und schließt unsere Geschäftspartner, Kunden und das nachbarliche Umfeld unserer Standorte mit ein.