Kopie von `UCP Chemicals AG`

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UCP Chemicals AG
Kategorie: Chemie und Kernindustrie > russischen Chemieindustrie
Datum & Land: 01/02/2011, DE
Wörter: 66


Ad hoc-Publizität
Das Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet die Emittenten zur Ad hoc-Publizität, also zur sofortigen Veröffentlichung wichtiger Nachrichten im Bereich des Unternehmens, die den Börsenkurs erheblich beeinflussen könnten. Dies soll ausschließen, dass kursrelevante Nachrichten nur Insidern bekannt sind, die diesen Wissensvorsprung zu ihrem Vorteil ausnu...

Agio
(Aufgeld) Der Betrag, der bei der Neuausgabe von Wertpapieren den Nennbetrag übersteigt

Aktie
Der Begriff Aktie bezeichnet sowohl das Anteilsrecht (Beteiligung) an einer Aktiengesellschaft als auch das Wertpapier, das dieses Recht verkörpert. Der Inhaber einer Aktie ist Teilhaber am Vermögen der Aktiengesellschaft und besitzt bestimmte Mitspracherechte. Seine Rechte werden durch die Bestimmungen des Aktiengesetzes geschützt.

Aktienanalyse
Um den Anlegern die Anlagenentscheidung zu erleichtern, werden von Fachleuten Aktien, Aktiengesellschaften und Aktienmärkte analysiert. Aufgaben der Aktienanalyse sind einerseits Information, andererseits Prognose.

Aktienperformance
Wertentwicklung der Aktie

Aktienrückkauf
Ein Verfahren, bei dem eine Aktiengesellschaft eigene Aktien erwirbt und damit Kapital an die Aktionäre zurückfließen lässt. Aus diesen Aktien stehen der Gesellschaft keine Rechte (Stimmrecht, Dividendenanspruch, Bezugsrecht etc.) zu.

Aktiensplit
Teilung des Nennwertes in kleinere Einheiten, wobei das Grundkapital und der Gesamtwert der Aktien unverändert bleiben.

Anlagedeckungsgrad
Anlagevermögen im Verhältnis zum langfristigen Kapital (Eigenkapital + Verbindlichkeiten über ein Jahr)

Anleihe
Die Anleihe gehört wie der Pfandbrief, die Industrieobligation oder die Kommunalobligation zu den verzinslichen Wertpapieren. Anleihen verbriefen ein Gläubigerrecht. Meist garantiert sie ihrem Inhaber gleichbleibende Zinsen und die Rückzahlung eines bestimmten Betrages.

Baisse
Stärkerer, meist länger anhaltender Kursrückgang an der Börse. Gegenteil: Hausse

Bedingtes Kapital
In der Satzung eingetragenes Kapitalerhöhungspotenzial, das von der Hauptversammlung z.B. für die Ausgabe von Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen geschaffen wurde.

Belegschaftsaktie
Zahlreiche Aktiengesellschaften bieten ihren Mitarbeitern Aktien des eigenen Unternehmens zum Erwerb an. Der Kaufpreis liegt üblicherweise unter dem Börsenkurs. Belegschaftsaktien bieten dieselben Rechte wie andere Aktien, sind aber unter bestimmten Voraussetzungen steuerbegünstigt. Um die steuerlichen Vergünstigungen in Anspruch zu nehmen, dürfen ...

Berichtigungsaktien
(Gratisaktien) Diese werden ausgegeben, wenn eine Aktiengesellschaft offene Rücklagen in Grundkapital umwandelt. Die Eigenmittel der Gesellschaft werden dadurch nicht verändert, so dass die Beteiligung eines Aktionärs gleich bleibt, sich aber eine größere Anzahl von Aktien verteilt.

Bezugsrecht
Das Recht des Aktionärs, bei einer Kapitalerhöhung seiner Gesellschaft neue ("junge") Aktien zu erwerben. Die Aktionäre können auf die Ausübung ihres Bezugsrechtes verzichten und die Bezugsrechte an der Börse verkaufen.

Cash Earnings nach DVFA/SG
Früher Cashflow nach DVFA/SG. Finanzieller Ê“berschuss aus den laufenden erfolgswirksamen Geschäftsaktivitäten. Ausdruck der Innenfinanzierungskraft, die einem Unternehmen für Investitionen, Schuldentilgung, Dividendenzahlungen und Speisung des Finanzmittelbestandes zur Verfügung steht.

Cashflow
Kennzahl zur Beurteilung der Finanz- und Ertragskraft eines Unternehmens. Der Cashflow gibt den aus den laufenden erfolgswirksamen geschäftlichen Aktivitäten resultierenden finanziellen Ê“berschuss an.

CFROI
Cash Flow Return on Investment: Gesamtkapitalrendite, mit der die Wertentwicklung von Investitionen gemessen wird.

Chartanalyse
Unter Chartanalyse versteht man eine Methode zur Analyse des Kursverlaufs einer Aktie oder einer Gruppe von Aktien, bei der die Kurswerte graphisch dargestellt werden, um bestimmt Entwicklungen (Formationen, Trends) besser ableiten zu können.

Corporate Governance
Regeln guter und wertorientierter Unternehmensführung. Ziel ist es, die Aktionärsinteressen zu wahren und eine verantwortungsvolle und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmenspolitik zu sichern.

Courtage
Gebühr des Kursmaklers, der ein Wertpapiergeschäft vermittelt.

DCF-Verfahren/DCF-Methode
Kurzform für Discounted Cashflow-Verfahren. Ein wesentliches Instrument zur Marktwertermittlung. Diese barwertorientierte Bewertungsmethode zinst künftig erwartete Zahlungsmittelüberschüsse eines Unternehmens auf den Bewertungsstichtag ab. Der so ermittelte Barwert oder auch Kapitalwert ist der diskontierte Cash Flow. Typischerweise werden die zukü...

Depot
Einrichtung der Kreditinstitute zur Verwaltung von Wertpapieren für ihre Kunden. Wertpapiere können für jeden Kunden gesondert in einem Streifband (Streifbanddepot) oder mit Zustimmung des Kunden auch bei einer Wertpapiersammelbank (Girosammeldepot) verwahrt werden. Letzteres ist die übliche und kostengünstigere Form. In beiden Fällen werden die Ku...

Dividende
Jeder Aktionär hat Anspruch auf einen - der Höhe seines Aktienbesitzes entsprechenden - Teil des ausgeschütteten Jahresgewinnes seiner Gesellschaft. Dieser Teil des Gewinns heißt Dividende.

EBIT
Kurzform für Earnings before Interest and Taxes und heißt wörtlich übersetzt Ergebnis vor Zinsen und Steuern. Das EBIT ist das operative Ergebnis.

EBITDA
Kurzform für Earnings before Interest, Taxes, Depreciation and Amortization und heißt wörtlich übersetzt Ertrag vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen auf Sachanlagen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände†Š“

Effekten
Bezeichnung für Wertpapiere, die an der Börse handelbar sind.

Eigenkapitalquote
Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital. Bei der Berechnung nach Verkehrswerten werden im Gegensatz zur Berechnung nach Buchwerten die stillen Reserven berücksichtigt.

Emission
Ausgabe von Wertpapieren durch öffentliches Angebot; geschieht in der Regel durch Vermittlung einer Gruppe von Kreditinstituten (Emissionskonsortium).

Emittent
Emittenten sind in der Regel Unternehmen oder Behörden, die Wertpapiere ausgeben.

Ergebnis nach DVGA/SG
Von Sondereinflüssen bereinigtes Jahresergebnis. Es ermöglicht die Beurteilung der Ertragskraft, zeigt im Zeitvergleich den Ergebnistrend und erleichtert den Vergleich mit anderen Unternehmen.

Finance Lease
Ê“berlassungsverhältnis, bei dem wirtschaftliche Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer übertragen werden. Nach IFRS sind langfristige Mietverträge unter bestimmten Kriterien ökonomisch wie ein Verkauf zu berücksichtigen.

Freimakler
Freimakler sind Börsenmakler, die Handelsgeschäfte über Wertpapiere zwischen Kreditinstituten vermitteln. Sie stellen die Kurse für die Wertpapiere des Geregelten Marktes und des Freiverkehrs fest.

Genussschein
Ein gesetzlich nicht geregeltes Wertpapier, das je nach Ausgestaltung eher der Aktie oder der Anleihe ähnelt. Wie eine Anleihe gewähren die "Genüsse" regelmäßig die Rückzahlung des Anlagebetrages zum Nominalwert am Laufzeitende und einen grundsätzlichen Anspruch auf eine jährliche Verzinsung. Die Höhe der Verzinsung hängt aber - wie die D...

Geschlossener Fonds
Fondstyp, bei dem das Ausgabevolumen begrenzt ist. Der Verkauf von Anteilen wird eingestellt, wenn das festgesetzte Volumen erreicht ist. Ein Rückkauf der Anteile durch den Initiator ist während der Fondslaufzeit im Normalfall nicht vorgesehen.

Grundkapital
Das in der Satzung einer Aktiengesellschaft festgelegte Kapital. Die Satzung bestimmt auch, in wie viele Anteile das Grundkapital eingeteilt ist. In Höhe ihres Grundkapitals gibt die Gesellschaft Aktien aus.

Hausse
Stärkerer, meist länger anhaltender Kursanstieg an der Börse. Gegensatz: Baisse

Index
Kennziffer, die Veränderungen bestimmter Größen zum Ausdruck bringt und Vergleiche, insbesondere von Wert- oder Preisveränderungen ermöglicht. Ein Aktienindex spiegelt den Kursverlauf eines Wirtschaftszweiges oder eines nationalen Marktes wider.

Insider
Im Börsenhandel Bezeichnung für Personen, die wegen ihrer beruflichen Stellung oder sonstiger Umstände einen Informationsvorsprung haben. Dessen Ausnutzung zum eigenen Vorteil bei Wertpapiergeschäften ist verboten; Verstöße können mit Freiheits- oder Geldstrafen geahndet werden.

Investmentzertifikate
Anteilscheine, die eine Beteiligung am Vermögen eines Investmentfonds verbriefen. Zu diesem Vermögen gehören neben Bankguthaben (Liquidität) vor allem Wertpapiere, also je nach Art des Fonds festverzinsliche Wertpapiere oder Aktien, beide in breiter Streuung.

Investor Relations
Finanzsprache; systematische Gestaltung der Beziehungen zu Investoren, Anlegern und Finanzanalysten

Jahresabschluss
Der Jahresabschluss umfasst Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang. Ferner ist ein Lagebericht zu erstellen. Bei einer Aktiengesellschaft wird der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss von einem unabhängigen Wirtschaftsprüfer geprüft und danach vom Aufsichtsrat genehmigt.

KGV
Kurs-Gewinn-Verhältnis

Kulisse
Berufsmäßiger Wertpapierhandel der Makler und Kreditinstitute, wenn diese für eigene Rechnung am Börsengeschehen teilnehmen.

Kupon
Besonderes Wertpapier, auch Dividendenschein genannt, das zur Aktie gehört und auf dessen Vorlage die Dividende ausgezahlt wird. Auch die den verzinslichen Wertpapieren beigegebenen Zinsscheine werden Kupon genannt.

Kursmakler
Die amtlichen Kursmakler sind Börsenmakler, die auf Grund staatlicher Bestellung für die im amtlichen Handel notierten Wertpapiere den Börsenkurs feststellen.

Limitieren
Festsetzen einer Preisgrenze beim Kauf- oder Verkaufsauftrag für Wertpapiere.

Marktkapitalisierung
Börsenwert einer Aktiengesellschaft. Aktueller Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der Aktien.

Nennwert
Auf Nennwertaktien ist ein bestimmter Betrag in Euro abgedruckt: der Nennwert. Er gibt an, mit welchem Anteil der Aktionär am Grundkapital und damit am gesamten Vermögen seiner Aktiengesellschaft beteiligt ist. Der geringste Nennwert einer Aktie ist nach dem Aktiengesetz 1 Euro; alle höheren Nennwerte lauten auf ein Vielfaches davon.

Operatives Ergebnis
Ergebnis aus operativer Tätigkeit. das EBIT.

Option
Im Börsenhandel versteht man hierunter das Recht, gegen Zahlung einer Prämie innerhalb einer vereinbarten Frist Wertpapiere (Aktien oder Renten) zu einem im voraus bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen, ohne hierzu verpflichtet zu sein.

Optionsanleihen
Wertpapiere, die dem Inhaber neben einer festen Verzinsung ein befristetes Bezugsrecht (Option) auf Aktien des betreffenden Unternehmens bieten. Bezugspreis und Bezugsverhältnis für die Aktie werden vor der Emission der Optionsanleihe festgelegt. Nach Ausübung des Bezugsrechts oder Trennung des Optionsrechts bleibt die Optionsanleihe als gewöhnlich...

Optionsscheine
Das verbriefte, mit der Optionsanleihe ausgegebene Recht auf Bezug von Aktien oder - seltener - von Anleihen.

Outperformer
Finanzsprache; Aktiengesellschaft, deren Börsenkurs sich überdurchschnittlich gut zum Gesamtmarkt oder einem definierten Aktienindex entwickelt hat.

Rendite
Bei Wertpapieren der in Prozenten des Erwerbspreises angegebene Ertrag, den das Papier bei Berücksichtigung aller Faktoren (Zins bzw. Dividende, Kurs, Laufzeit etc.) jährlich erbringt. Die Rendite ist also in aller Regel nicht mit dem Nominalzins oder dem Dividendenprozentsatz identisch.

Research Coverage
Finanzsprache; Abdeckung einer börsennotierten Aktiengesellschaft mit Studien und Analysen von Banken und Finanzanalysten.

Road Show
Finanzsprache; Unternehmenspräsentationen vor institutionellen Investoren.

Shareholder Value
Shareholder Value bezeichnet die Wertschöpfung für den Aktionär. Eine am "Shareholder Value" orientierte Unternehmenspolitik hat zum Ziel, für den Aktionär eine angemessene Rendite seiner Anlage zu gewährleisten. Dies nutzt auch anderen Gruppen, die dem Unternehmen zum Beispiel als Arbeitnehmer oder Lieferant verbunden sind, durch die lan...

Stammaktie
So nennt man die stimmberechtigen Aktien ohne Vorzugsrechte im Unterschied zu den meist stimmrechtslosen Vorzugsaktien, wenn eine Gesellschaft beide Aktienarten ausgegeben hat.

Stimmrecht
Jeder Aktionär hat auf der Hauptversammlung sein gesetzlich verankertes Stimmrecht. Die Anzahl der Stimmen, die ein Aktionär auf sich vereint, richtet sich nach der Zahl der stimmberechtigten Aktien in seinem Besitz. Der Aktionär kann sein Stimmrecht auch von einem Dritten, zum Beispiel seinem Kreditinstitut oder einer Aktionärsvereinigung ausüben ...

Stock Options
Aktienbezugsrechte. Vergütungsbestandteil für Führungskräfte, der an die Erfüllung bestimmter Leistungskriterien gebunden ist.

Stückaktie
Die Stückaktie weist keinen Nennwert auf, ihr Anteil am Grundkapital bestimmt sich nur nach der Zahl der ausgegebenen Aktien. Alle Stückaktien verkörpern denselben Anteil an der Gesellschaft.

Terminhandel
Wertpapier- oder Warentransaktionen, deren Erfüllung nicht alsbald (Kassageschäft), sondern erst zu einem späteren Termin erfolgt

Total Return
(Total Performance) Der Total Return misst die Gesamtrentabilität und beschreibt eine Investment-Strategie mit dem Ziel, eine möglichst absolut positive Rendite für den Anleger zu erwirtschaften. Selbst im ungünstigsten Fall soll mindestens das investierte Kapital erhalten bleiben. Damit unterscheidet sie sich von Strategien, bei denen nur eine Benchmark in der Wert...

Treasury
Management der liquiden Mittel eines Unternehmens.

WACC
Weighted Average Cost of Capital. Der gewichtete Kapitalkostensatz stellt die Verzinsung des Gesamtkapitals dar und ergibt sich als gewogenes Mittel des Eigen- und Fremdkapitalkostensatzes.

Wandelanleihe
Der Inhaber einer Wandelschuldverschreibung kann diese während der Laufzeit der Anleihe zu einem vorher festgelegten Verhältnis in Aktien umwandeln. Ob die Wandlungsmöglichkeit für den Inhaber interessant ist, hängt von der Entwicklung des Aktienkurses ab. Soweit das Wandlungsrecht nicht ausgeübt wurde, wird die Anleihe am Ende der Laufzeit zurückg...