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Druck&Medien
Kategorie: Verschiedene Industrien Handwerk > Druckbranche
Datum & Land: 28/08/2010, DE
Wörter: 226


Abgestumpfte Farben
Durch die Mischung der reinen Farben mit Komplementär- bzw. unbunten Farben werden Abgestumpfte Farben erreicht

Abrakeln
Mit einem Rakelmesser werden die Farbwalzen von Farb- und Papierrückständen befreit

Absorption
Es wird von Strahlungsenergie in eine andere Energieform bei Wechselwirkung mit Materie umgewandelt

Abtastfehler
Es kann durch geeignetes schnelleres Abtasten vermeiden werden

Abwicklungsrichtung:
Bewegungsrichtung der Drucklinie vom Greifer zum Bogenende

Adaption
Anpassung des Auges an bestimmte Beleuchtungsbedingungen

Akkulade
Klammer, die die Zusammengehörigkeit von Satzteilen zum Ausdruck bringen soll: {,}

Akkzent
Darunter versteht man in der Schrift Ton- und Lesezeichen

Akzidenzien
Akzidenzien sind Druckerzeugnisse, davon sind Gelegentlich und Periodika Drucksachen. Gelegentlich sind z.B. Kataloge, Broschüren, Handzettel, Visitenkarten. Periodika sind z.B. Zeitungen, Zeitschriften, Illustrierte

Alaun
Saure Lösung, heute neutral alkalisch geleimt, wegen Löslichkeit von CACO3

Alinea
Aus dem Lateinischen a linea = auf der Linie, das wird auch als Absatzzeichen bezeichnet

Amplitudenmodulation
AM-Rasterpunkte haben den gleichen Abstand aber unterschiedliche Durchmesser

Andruck
Die Andruck wird auch als on-press proof bezeichnet. Mit Andruck kann das spätere Druckergebnis besser beurteilt werden. Die Druckvorstufe wird damit mit den Ton- und Farbwerten zum Abstimmen mit dem Original kontrolliert. Der Kunde kann es dann freigeben. Der Drucker wird damit sein Druckresultat überprüfen

Anilindruck
Dies ist ein Hochdruckrotationsverfahren (Ältere Bezeichnung für den Flexodruck), bei dem flexible Druckplatten, die meist aus Fotopolymer bestehen, und niedrigviskose Druckfarben verwendet werden. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden Anilinfarben eingesetzt, die den Anilindruck durch ihre Pigmente erst zu einem der qualitativ hochwertigeren Druck...

Anpressstation
Apparat im Klebebinder zum Andrücken des Umschlags seitlich und im Rücken an dem beleimten Block

ASCII
Die ASCII-Zeichenkette ist eine klassische Datenstruktur für den Austausch von Textdokumenten. ASCII ist die Abkürzung von "American Standard Code for Information Interchange". Durch den ASCII-Code können 128 verschiedene Zeichen dargestellt werden wie Groß- und Kleinbuchstaben, Ziffern, Sonder- und Steuerzeichen.

ATM
Abkürzung für Adobe Type Manager. Dieser rechnet PostScript-Schriften für die Darstellung auf dem Bildschirm oder für nicht PostScript-fähige Drucker um und ist für Windows- und Macintosh-Computer verfügbar

Auflage
Der Begriff Auflage bezeichnet die Anzahl der herzustellenden Druckexemplare

Auflösung
Ist ein Maß für die Anzahl der einzelnen erzeugbaren Rasterpunkte pro LE. Auflösung von Bildschirmen: (Drucker, Belichter, Scanner) Pixel (dpi = dots per inch. 1 Inch = 2,54 cm). Auflösung von Druckern: Rasterpunkte (lpi = lines per inch oder l/cm)

Auflösungsvermögen
Definiert in der Fotografie die Anzahl von Linien pro Millimeter, die bei einem Tonwert von 50% noch getrennt wiedergegeben werden können

Aufrasterung
Zerlegung der Halbtöne eines Bildes in einzelnen Bildelemente unterschiedlicher Größe damit diese im Druck wiedergegeben werden können

Auslage
Nach dem Druck werden die Bogen über Rollen auf dem Auslagetisch stapelförmig abgelegt

Ausschießen
Damit die Druckseiten einer Druckform in der richtigen Reihenfolge der Seitenanzahlen liegen, muss vor der Montage ausgeschossen werden. Das Ausschießschema ergibt sich aus dem Format des Drucks und der Falzart

Ausschließen
In der Satzherstellung die Veränderung der Wort- bzw. Buchstabenzwischenräume, um den Text einer Zeile mit Hilfe von unterschiedlich breitem Ausschlussmaterial auf die präzise Zeilenbreite zu bringen

Austreiben
Erweitern der Wortabstände, damit eine weitere Zeile entsteht

Auszeichnung
Will man innerhalb eines Textes einzelne Textteile besonders hervorheben, d.h. auszeichnen, bietet sich die elektronische Manipulation an. Besser jedoch ist es, den Originalschriftschnitt, zum Beispiel fett, kursiv, unterstrichen, zu verwenden. Eine Auszeichnung darf den Lesefluss nicht beeinträchtigen

Autorkorrektur
Dies sind Zusatzkosten und werden vom Verfasser oder Auftraggeber angeregt.

Azureelinie
Mehrere in einem Linienkörper vereinigte feine Linien, die das Kopieren erschweren soll. Zum Beispiel bei Wertpapieren

Backup
Darunter versteht man das teilweise oder gesamte Kopieren der in einem Computersystem vorhandenen Daten auf ein ähnliches oder alternatives Speichermedium. Die auf dem Speichermedium gesicherten Daten werden als Backup (dt. Sicherungskopie) bezeichnet

Ballardhaut
Die Ballardhaut ist eine 0,1 mm starke Kupferschicht auf dem Tiefdruckzylinder, in die die Näpfchen geätzt werden. Zwischen der Ballardhaut und dem ca. 1,5 mm starken Grundkupfer des Zylinders ist eine Trennschicht. Dadurch lässt sich die Ballardhaut nach dem Drucken einfach entfernen und durch eine neue ersetzen

Bastardschrift
Schriften, die in verschiedenen Stilelementen dargestellt sind

Baud
Maßeinheit für die Datenübertragungsrate. Anzahl der Einheit (Bits), die pro Sekunde von einer digitalen Station zur anderen übertragbar ist

Bedruckstoff
Bezeichnet das Material, auf das in den verschiedenen Druckverfahren gedruckt wird. Beispielsweise Papier, Karton, Folie, Blech, Textilien, Glas, Keramik

Belichter
Lasergerät, welches von Spezialfilmen oder Druckplatten in hohen Auflösungen (ca. 1200 bis 2540 dpi) belichtet

Beschnitt
Bereiche einer Drucksache, die über das Seitenformat hinausreichen, nennt man auch randabfallend. Der Beschnitt ermöglicht ein an allen Seiten sauber geschnittenes Endprodukt. In der Regel beträgt der normale Beschnitt bei Drucksachen mindestens 3 bis 5 Millimeter

Bit
Ist die kleinste adressierbare Speichereinheit. 8 Bits bilden 1 Byte

Bogenarten
Es gibt drei verschiedenen Bogen. 1) Druckbogen: bedruckter Bogen, wie er aus der Druckmaschine kommt. 2) Buchbinderbogen: nach dem Druck beschnittener Bogen, Eingangsbogen für die Falzmaschine. 3) Falzbogen: gefalzter Buchbinderbogen, Produkt der Falzmaschine

Breitbahn
Breitbahn bezeichnet einen Druckbogen. Der Druckbogen wurde so aus der Papierbahn geschnitten, dass die kurze Seite des Bogens in der Hauptfaserrichtung (Bahnlaufrichtung bei der Papierherstellung) des Papiers liegt. Bei Breitbahn liegt die kürzere Seite parallel zur Laufrichtung, die Fasern laufen also von der breiten zur breiten Seite.

Brotschrift
Schriftart, die für den fortlaufenden Textsatz eines Druckerzeugnisses verwendet wird

Buchstapler
Stapler für Hardcover-Bücher. Die Exemplarzuführung geschieht von unten

Buntheit
Kennzeichnung für den Grad der Farbigkeit unter Berücksichtigung der Helligkeit

Buntton
Wird in der offiziellen deutschen Farbmetrik-Terminologie dem Begriff "Farbton" vorgezogen

chromagen
Ein bunt bzw. dreifarbig aufgebautes Grau

Delta-E
Bezeichnet den Zahlenwert für den Abstand zweier Farben in einem Farbordnungssystem. Generell gilt: Je kleiner der Delta-E-Wert, desto geringer der Farbabstand

Dextrinleim
Wird aus Weizen- und Kartoffelstärke gewonnen. Die Verarbeitungstemperatur liegt bei Raumtemperatur. Das Einsatzgebiet ist die Buchdeckenfertigung

Digitaldruck
Beim Digitaldruck werden die Daten der Drucksachen direkt aus einem digitalen Datenbestand auf den Bedruckstoff gedruckt. Dabei entfallen herkömmliche Zwischenschritte wie Film- und Druckformherstellung

Dispersionsklebstoff
Mischung aus PVAC-Teilchen und Wasser. Durch Verdampfung des Wassers mittels IR- und HF-Trocknung, polymerisieren die PVAC-Partikel. Einsatzgebiet bei Klebebindelinien und für das Ableimen des Buchblocks sowie bei der Falzklebung. Die Verarbeitung erfolgt bei Raumtemperatur. Mischbar mit Glutin- und Dextrinleim

DOD
(Drop On Demand) Methode im Tintenstrahldruck, nach welcher ein Tintentropfen erst dann aus dem Druckkopf austritt, wenn er benötigt wird. Hier wird nach zwei konventionellen Verfahren unterschieden: 1. Bubble-Jet-Verfahren: Mittels eines Heizelementes wird das Wasser in einem Tintentropfen erhitzt, sodass dieser durch die sich b...

Dreimesserautomat
Dreimesserautomat für den Dreiseitenbeschnitt nach dem Messerschnittprinzip. Wird in der Klebebindelinie eingesetzt

Druckabnahme
Auch "Imprimatur" genannt, dies ist die Einverständniserklärung oder Druckfreigabe des Kunden

Druckbild
Ist die Information bestehend aus Text, Strichbildern, Halbtonbildern und im Detail aus Rasterpunkten und Pixels

Druckbildelemente
Ist ein Teil des Bildes, das mit Druckfarbe bedeckt wird wie z.B. ein Buchstabe, eine Linie, ein Rasterpunkt, oder ein Pixel

Druckform
Ist eine gegenständliche Vorrichtung, um Druckfarben auf die Bildpunkte zu übertragen und die nicht druckenden Elemente farbfrei zu belassen

Druckmaschine
Ist ein Gerät, mit dem die Bildinformation auf den Bedruckstoff übertragen wird

Druckverfahren
Ist eine von mehreren möglichen Methoden zu drucken, darunter werden die traditionellen Druckverfahren Hochdruck, Flachdruck, Tiefdruck und Siebdruck verstanden

DTP
Desktop Publishing. Mit Hilfe von Text- und Bildbearbeitungsprogrammen werden ganze Druckseiten auf einem Arbeitsplatzrechner erstellt und anschließend auf einem Drucker ausgegeben oder direkt an die Druckmaschine weitergeleitet

Dublieren
Die frische Druckfarbe wird im nächsten Druckwerk vom Bogen auf das Gummituch übertragen. Dieses rückgespaltene Druckbild wird auf den nächsten Bogen wieder aufgedruckt. Das Bild auf dem Gummituch und das auf dem Folgebogen muss Rasterpunkt auf Rasterpunkt exakt aufeinander liegen, ansonsten entstehen Tonwertverschiebungen durch Dublieren

Eckumlenkung
90Ä° Umlenkeinrichtung für den Schuppenstrom in einer Rotationsschneidstraße

Elastizität
Elastische Körper sind spannbar, federnd. Im umgangssprachlichen Gebrauch bezeichnet er eine Eigenschaft von Festkörpern. Mit physikalischen Experimenten kann man jedoch gerade bei höherviskosen Flüssigkeiten elastische Anteile im Deformationsverhalten zeigen

Entwickeln
Chemischer Vorgang, der das latente Bild um den Faktor 10^5 bis 10^9 verstärkt und dadurch die Schwärzung des Bromsilbers sichtbar macht

EPS
EPS ist ein Dateiformat und die Abkürzung von Encapsulated PostScript. Eine EPS-Datei besteht aus einem Mainfile und Einzelfiles. Das Mainfile ist mit einem Vorschaubild in Grobdaten anzusehen, die Einzelfiles enthalten die Feindaten

Exemplardickenabtastung
Qualitätskontrolleinrichtung an Sammelheftern zum ûberprüfen der gesammelten, jedoch noch ungehefteten, Lage

Fadensiegeln
Ist ein Verfahren zum formschlüssigen Verbinden von Falzbogen. Hierbei werden einzelne Falzbogen stoffschlüssig durch Fäden geheftet und die Enden der Fäden außen am Bundfalz angesiegelt

Falzanleger
Anleger mit Bänderfalzeinrichtung zum Falzen von Planobogen im Sammelhefter

Falzwalze
Walze zum Fixieren des Falzes. Wird nach dem Falztrichter in der Taschenfalzmaschine eingesetzt

Farbauszug
Zerlegung eines farbigen Bildes in die Grundfarben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz. Die Farbauszüge sind die Grundlage des späteren Farbdruckes

Farbe
Der Begriff Farbe sollte ausschließlich für die farbige Erscheinung einer Druckfarbe verwendet werden. Farbe wird von Licht eines Gemisches elektromagnetischer Strahlung mit Wellenlängen von 400 nm bis 700 nm wahrgenommen und empfunden

Farbtrocknung
ûbergang vom flüssigen oder pastösen Zustand in einen nagelharten Film

Feuchtwerk
Das Feuchtwerk dient dazu, die Druckplatten an den nicht druckenden Stellen mit einem möglichst planparallelen, geschlossenen Feuchtfilm zu versehen. ûberall dort, wo der Feuchtfilm löcherig ist, setzt sich Druckfarbe an der Plattenoberfläche fest und es beginnt zu tonen bzw. zu schmieren

Film
Mit einer lichtempfindlichen Schicht versehene transparente Kunststofffolie. Durch Belichtung und Entwicklung kann eine Motivvorlage auf den Film übertragen werden. Die Bildelemente können positiv oder negativ vorliegen

Fixieren
Beim Fixieren werden die unbelichteten Silberhalogenidkristalle ausgewaschen, und ein lichtbeständiges Bild entsteht

Flachdruck
Flachdruck ist das wichtigste und am weitesten verbreitete Druckverfahren. Es ist auch unter der Bezeichnung "Offset" bekannt. Aufgrund dieser Technik handelt es sich um ein indirektes Druckverfahren

Flachstapelanleger
Bogenanleger bei denen die Bogen flach in der Anlage liegen. Anwendung z.B. in Falzmaschinen

Flachstapelauslage
Auslage in Bogenfalzmaschinen, in denen die Falzbogen flach übereinander liegend ausgelegt sind

Fleisch
Raum zwischen Dicktenlinie und Buchstabenbild bei einem Buchstaben. Dieser Raum wird benötigt, damit die Buchstaben nicht zu dicht aneinanderstoßen

Flexodruck
Flexodruck ist grundsätzlich ein Hochdruckverfahren sowie ein Verfahren des direktes Rotationsdrucks mit unterschiedliche elastischen, erhabenen Druckformen, die auf Druckformzylindern unterschiedlicher Umfänge befestigt werden können

Fliegenkopf
Auf dem Kopf stehende, mit dem Fuß druckende Bleiletter. Gibt beim Korrekturabzug an, dass an dieser Stelle eine Korrektur anzubringen ist

Frequenzmodulation
FM-Rasterpunkte haben den gleichen Durchmesser, aber unterschiedlichen Abstand voneinander

Glutinleim
Leim aus tierischem Eiweiß. Die Verarbeitungstemperatur liegt bei 60Ä° - 70Ä° C. Eingesetzt bei Buchdeckenfertigung. Glutinleim verfügt über ein hohes Anzugsmoment und eine große Anfangsklebkraft, allerdings auch langsames Abbinden. Mischbar mit Dispersions- und Dextrinleim

Grundkupfer
Das Grundkupfer ist eine etwa 1,5 mm starke Kupferschicht auf dem Stahlkern des Tiefdruckzylinders. Mit dieser Schicht kann der Zylinderumfang verändert werden

Haftungsphase
In dieser Phase verfestigt sich die übertragene Druckfarbe auf dem Bedruckstoff. Folgende Parameter wirken hier miteinander: Stoffzusammensetzung und Oberfläche des Bedruckstoffs, Art und Zusammensetzung der ausgewählten Druckfarbe, ph-Wert des Feuchtmittels und des Bedruckstoffs, Druckhilfsmittel u.a.

Halbtonbild
Bild, bei dem bunte und unbunte Farben ausschließlich in kontinuierlichem Ton ohne jegliche Bildzerlegung wiedergegeben werden

High-Key-Vorlage
Eine Vorlage mit überwiegend hellen Tonwerten

Hochdruck
Hochdruck beruht auf dem Prinzip, dass ein erhabenes Relief mit Druckfarbe eingefärbt wird. Durch Anpressen des eingefärbten Reliefs gegen einen Bedruckstoff wird ein Teil der Druckfarbe von dem Relief auf den Bedruckstoff übertragen. Aufgrund dieser Technik handelt es sich um ein direktes Druckverfahren

Hot Melts
Basierend auf EVA (Basispolymer), besteht es aus Harzen und Wachse - und ist damit frei von Wasser und Lösemitteln. Ist ein Dreiwalzen-Auftragsystem (temperiert). Der Klebstoff wird auf 160Ä° - 180Ä° C erhitzt und erfordert anschließend eine Kühlstrecke. Anwendungen: Buchblocks, Falzklebung

Hurenkind
Vom Setzer scherzhaft gebrauchte Bezeichnung für eine am Anfang einer Kolumne stehende Schlußzeile eines Absatzes

Inline Anklebeaggregat
Maschine zum inline Ankleben von Beiklebern z.B. in Sammelheftern und Zusammentragmaschinen

Intensitätsmodulation
Intensitätsmodulation ist eine Ä??Farbschichtdickenmodulation' bzw. eine Modulation der optischen Dichte

Karton
Bei Sorten mit einem Flächengewicht von 150-600 g/mIJ aus hochwertigeren Rohstoffen spricht man in der Regel von Karton. Ein Erzeugnis von 150-200 g/mIJ kann sowohl als Papier als auch als Karton bezeichnet werden

Kiss-Printing
Bedrucken empfindlicher Bedruckstoffe mit minimalem Druck. Bei Offset: Leichter Druck; einsetzende Farbübertragung = Kisspoint

Klischee
Wird häufig für die im Flexodruck verwendete Hochdruckform verwendet, auch für die im Tampondruck verwendete Tiefdruckform

Kreismesser
Rundmesser zum Schneiden von Bahnen und Schuppen. Eingesetzt in z.B. Längsschneideinrichtung von Rotationsmaschinen

latentes Bild
Scheinbares Bild, das bei der Belichtung entsteht. Kristallkeimbildung, belichtete Kristalle reagieren schneller, als unbelichtete Kristalle mit Entwicklerlösung

Manuskript
Grundlage zum Herstellen von Textdruckformen. Voraussetzung für ein gutes Manuskript: gute Lesbarkeit, fehlerfrei, vollständig in Inhalt und Umfang, A4 einseitig beschrieben, Ränder links 3 cm, rechts, oben, unten 2 cm, Seitennummerierung, Zeilenabstand 1- bis 2-zeilig, Rechtschreibung nach Duden, Ergänzungen auf separatem Blatt. Vorarbeiten für ei...

MDC-Rakel
Eine MDC-Rakel ist eine Einwegrakel, die sich bei Verschleiß selbstständig verkürzt. Die Rakel muss nicht nachgeschliffen oder nachgestellt werden. Das bedeutet weniger Stillstandszeiten, weil die MDC-Rakel erst nach komplettem Verschleiß ausgetauscht wird. Die MDC-Rakel ändert ihre Auflagenfläche nicht

Messerwelle
Wellen zur Aufnahme von Bearbeitungswerkzeugen; z.B. Rill- und Perforationsräder; Messer für Trenn- und Randbeschnitt u.a. in Bogenfalzmaschinen

Meßring
Dem Schmitzring ähnlich, aber mit geringerem Durchmesser und ohne Kontakt zum benachbarten Meßring. Zylinder verstellbar. Liegt allgemein 0,7 mm unter Teilkreis

Metamerie
Bedingte Farbgleichheit unterschiedlicher Farborte bei gleicher Lichtquelle

Moiré
Moiré entsteht bei der ûberlagerung zweier oder mehrerer Rasterbilder fester Ortsfrequenz oder anderer periodischer Bildfrequenzen wie Scannerauflösung

Montage
Auch Seitenmontage. Die Seitenmontage aus Filmen ist ein Umbruch. Sie ist eine Standvorlage einer Druckseite mit Satzspiegel, Spaltenbreite und Zeilenabstand. Filmabschnitte werden layoutgerecht von Hand montiert