Kopie von `Patrizia - Begriffe rund um den Kapitalmarkt`

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Patrizia - Begriffe rund um den Kapitalmarkt
Kategorie: Wirtschaft und Finanzen > Kapitalmarkt
Datum & Land: 23/08/2010, DE
Wörter: 65


Ad-hoc-Publizität
Das Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet die Emittenten zur Ad-hoc-Publizität, also zur sofortigen Veröffentlichung wichtiger Nachrichten, die das Unternehmen unmittelbar betreffen und den Börsenkurs erheblich beeinflussen könnten. Dies soll ausschließen, dass kursrelevante Nachrichten nur "Insidern" bekannt sind, die diesen Wissensvorspr...

Agio
Aufgeld; der Betrag, der bei der Neuausgabe von Wertpapieren den rechnerischen Nennbetrag übersteigt.

Aktie
Der Begriff Aktie bezeichnet sowohl die Mitgliedschaftsrechte (Beteiligung an der Aktiengesellschaft) als auch das Wertpapier, das diese Rechte verkörpert. Der Inhaber einer Aktie (Aktionär) ist "Teilhaber" am Vermögen der Aktiengesellschaft. Seine Rechte werden durch die Bestimmungen des Aktiengesetzes geschützt.

Aktienanalyse
Um den Anlegern die Anlageentscheidung zu erleichtern, werden von Fachleuten Aktien, Aktiengesellschaften und Aktienmärkte analysiert. Aufgaben der Aktienanalyse sind einerseits Information, andererseits Prognose. Die Fundamentalanalyse erarbeitet wichtige Unternehmensdaten zur Beurteilung einer Aktie und berücksichtigt auch volkswirtschaftliche Gr...

Aktiengesellschaft
(AG) Unternehmen, dessen Grundkapital in einzelne Aktien aufgeteilt ist. Die Haftung des Aktionärs beschränkt sich jeweils auf die Höhe seines Aktienanteils, der Anteilsinhaber haftet also nicht wie bei Personengesellschaften mit seinem gesamten Privatvermögen.

Aktienindex
Aktienindizes fassen die Kurs- oder Wertentwicklung mehrerer Aktien zusammen. Dabei werden die einbezogenen Aktien nach bestimmten Kriterien je Index gewichtet. Kursindizes (z. B. FAZ-Aktienindex) berücksichtigen nur die Kursentwicklung der Aktien. Performanceindizes (z. B. DAX) berücksichtigen zusätzlich auch Dividenden und Bezugsrechte bei Kapita...

Aktienoptionspläne
Aktiengesellschaften setzen Optionspläne ein, um Mitarbeitern und besonders Führungskräften anstelle anderer Boni eine vom Aktienkurs abhängige Vergütung zu gewähren. Dies soll insbesondere zu einer Shareholder-Value-Orientierung bei den Managemententscheidungen beitragen.

Aktienrückkauf
Ein Verfahren, bei dem eine Aktiengesellschaft eigene Aktien erwirbt und damit Kapital an die Aktionäre zurückfließen lässt. Aus diesen Aktien stehen der Gesellschaft keine Rechte (Stimmrecht, Dividendenanspruch, Bezugsrecht etc.) zu.

Amtlicher Markt
Der Amtliche Markt ist ein Marktsegment an den deutschen Börsen. Dieses Segment stellt die höchsten Anforderungen an kapitalsuchende Unternehmen. Bei der Börseneinführung ist ein Prospekt mit Angaben über die Gesellschaft erforderlich. Zudem müssen Zwischenberichte und jährlich eine Bilanz in einem Börsenblatt veröffentlicht werden. Die Kursfestste...

Aufsichtsrat
Der Aufsichtsrat ist eines der drei Organe einer Aktiengesellschaft: Hauptversammlung, Vorstand und Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat ernennt den Vorstand, überwacht und berät ihn bei der Geschäftsführung.

BaFin
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) vereint die Geschäftsbereiche der ehemaligen Bundesaufsichtsämter für das Kreditwesen (Bankenaufsicht), für das Versicherungswesen (Versicherungsaufsicht) sowie für den Wertpapierhandel (Wertpapieraufsicht/Asset-Management) in sich und führt diese weiter. Unter anderem soll die BaFin die o...

Baisse
Stärkerer, meist länger anhaltender Kursrückgang an der Börse. Gegensatz: Hausse.

Belegschaftsaktie
Zahlreiche Aktiengesellschaften bieten ihren Mitarbeitern Aktien des eigenen Unternehmens zum Erwerb an. Der Kaufpreis liegt üblicherweise unter dem Börsenkurs. Belegschaftsaktien bieten dieselben Rechte wie andere Aktien, sind aber unter bestimmten Voraussetzungen steuerbegünstigt. Will man die steuerlichen Vergünstigungen in Anspruch nehmen, müss...

Berichtigungsaktie
Gratisaktie; diese werden ausgegeben, wenn eine Aktiengesellschaft offene Rücklagen in Grundkapital umwandelt. Die Eigenmittel der Gesellschaft werden dadurch nicht verändert, sodass die Beteiligung eines Aktionärs gleich bleibt, sich aber auf eine größere Anzahl von Aktien verteilt.

Bezugsrecht
Das Recht des Aktionärs, bei einer Kapitalerhöhung seiner Gesellschaft neue (="junge") Aktien zu erwerben. Die Aktionäre können auf die Ausübung ihres Bezugsrechts verzichten und die Bezugsrechte an der Börse verkaufen.

Bilanz
Gegenüberstellung von Aktiva und Passiva, also "Soll" und Haben" zum Ende des Geschäftsjahres, woraus der Vermögensstand der Aktiengesellschaft hervorgeht. Bestandteil des Jahresabschlusses.

Bonus
Zusätzlich zur Dividende gewährte Sondervergütung an die Aktionäre. Mögliche Anlässe: Firmenjubiläum, Sondererträge.

Cash Flow
Eine vor allem in den angelsächsischen Ländern gebräuchliche Kennzahl zur Aktien- bzw. Unternehmensanalyse. Er bedeutet den Zugang an flüssigen Mitteln innerhalb einer bestimmten Abrechnungsperiode und ergibt sich im Wesentlichen aus der Addition von Jahresüberschuss, Abschreibungen, Veränderungen der langfristigen Rückstellungen, Steuern vom Ertra...

Corporate Governance
Ein für professionelle Finanzanalysten und Investoren notwendiges Instrumentarium der modernen Unternehmensanalyse, das auch aktuelle Defizite der tradierten Bewertungsverfahren, insbesondere bei Wachstumswerten, ausgleichen kann. Betrachtet werden Kompetenzen, Kommunikation und Kontrolle von Entscheidungsgremien börsennotierter Unternehmen. Diese ...

DAX
Der Deutsche Aktienindex (DAX) spiegelt die Wertentwicklung der 30 wichtigsten deutschen Aktien wider. Außer den Kurswerten gehen hier auch die Dividendenzahlungen ein. Der DAX startete Ende 1987 mit einem Wert von 1000.

Depot
Einrichtung der Kreditinstitute zur Verwaltung von Wertpapieren für ihre Kunden. Wertpapiere können für jeden Kunden gesondert in einem Streifband (Streifbanddepot) oder mit Zustimmung des Kunden auch bei einer Wertpapiersammelbank (Girosammeldepot) verwahrt werden. Letzteres ist die übliche und kostengünstigere Form. In beiden Fällen werden die Ku...

Designated Sponsor
Früher Betreuer; der Designated Sponsor berät den Emittenten vor, während und nach dem Börsengang. Darüber hinaus sorgt er durch die Verpflichtung, auf Anfrage An- und Verkaufskurse zu stellen, für zusätzliche Liquidität in einem Wert. Researchberichte und Informationen über das von ihm betreute Unternehmen schließen die Informationslücke zwischen ...

Dividende
Jeder Aktionär hat Anspruch auf einen - der Höhe seines Aktienbesitzes entsprechenden - Teil des ausgeschütteten Jahresgewinns seiner Gesellschaft. Dieser Teil des Gewinns heißt Dividende.

DVFA-/SG-Ergebnis
Ergebnisberechnung nach der Formel der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung, die einen exakten Vergleich zwischen verschiedenen Aktiengesellschaften ermöglichen soll und den Jahresgewinn eines Unternehmens, korrigiert um etwaige Sondereinflüsse, widerspiegelt.

EBIT
Aus dem Englischen übernommener Begriff. Earnings Before Interest and Taxes = Gewinn vor Zinsenaufwand und Steuern. Kennzahl, die über den Unternehmenserfolg, im konkreten Fall über die Ertragssituation, Auskunft gibt. Beim EBIT erhält man durch die Herausrechnung von Steuern, Zinsergebnis und außerordentlichem Ergebnis aus dem Jahresüberschuss ein...

EBITDA
Aus dem Englischen übernommener Begriff. Earnings before Interests, Taxes, Depreciation and Amortization = Gewinn vor Zinsenaufwand, Abschreibungen und Steuern. Kennzahl, die über den Unternehmenserfolg, im konkreten Fall über die Ertragssituation, Auskunft gibt. Beim EBITDA werden aus dem Jahresüberschuss auch noch die Abschreibungen herausgerechn...

Effekten
Wertpapiere, die an der Börse handelbar sind.

Eigenkapital
Im Gegensatz zum Fremdkapital jene Mittel, die von den Eigentümern eines Unternehmens zu dessen Finanzierung aufgebracht oder als erwirtschafteter Gewinn im Unternehmen belassen wurden.

Eigenkapitalrendite
Return on Equity. Verhältnis von Ergebnis (Jahresüberschuss ohne Anteile Konzernfremder) zu eingesetztem bilanziellen Eigenkapital. Die Eigenkapitalrendite gibt Auskunft zur Ertragslage des Unternehmens, vergleichbar den Zinsen einer Geldanlage.

Emission
Ausgabe von Wertpapieren durch öffentliches Angebot; geschieht in der Regel durch Vermittlung einer Gruppe von Kreditinstituten (Emissionskonsortium).

Emittent
Emittenten sind in der Regel Unternehmen oder Behörden, die Wertpapiere ausgeben.

Freiverkehr
In diesem Marktsegment der Börse werden solche Wertpapiere gehandelt, die weder zum amtlichen Handel noch zum Geregelten Markt zugelassen sind. Die Einbeziehung in den Freiverkehr erfolgt bei den einzelnen Börsen auf Antrag eines zum Börsenhandel zugelassenen Unternehmens, meist eines Kreditinstitutes. Voraussetzung ist, dass ein ordnungsgemäßer Bö...

Future
Termingeschäft, bei dem zu einem zukünftigen Zeitpunkt Wertpapiere (Aktien oder Renten) zu einem im Voraus bestimmten Kurs ge- bzw. verkauft werden.

General Standard
Der General Standard ist ein Marktsegment für kleinere und mittlere Unternehmen, die überwiegend nationale Investoren ansprechen und sich für ein kostengünstiges Listing interessieren. In diesem Segment müssen Unternehmen die gesetzlichen Mindestanforderungen des Amtlichen Marktes oder Geregelten Marktes erfüllen.

Geregelter Markt
Der Geregelte Markt bietet gegenüber dem amtlichen Handel den Unternehmen einen erleichterten Zugang zum Börsenhandel. Der Börseneinführungsprospekt (Unternehmensbericht) kann kürzer sein. Die Pflichtveröffentlichung muss nicht unbedingt in der Börsenpresse erfolgen, sondern kann auch an den Schaltern der Kreditinstitute zur Einsicht ausgelegt werd...

Geschäftsbericht
Jährlicher Rechenschaftsbericht einer Aktiengesellschaft über den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft. Im Geschäftsbericht wird außerdem der Jahresabschluss abgedruckt und erläutert. Der Geschäftsbericht steht allen Aktionären zur Verfügung.

Grundkapital
Das in der Satzung einer Aktiengesellschaft festgelegte Kapital. Die Satzung bestimmt auch, in wie viele Anteile das Grundkapital eingeteilt ist. In Höhe ihres Grundkapitals gibt die Gesellschaft Aktien aus.

Hauptversammlung
Mindestens einmal jährlich versammeln sich die Aktionäre einer Aktiengesellschaft zur Hauptversammlung. Diese wählt den Aufsichtsrat und den Abschlussprüfer, fasst Beschlüsse über die Verwendung des ausgewiesenen Jahresgewinns, über Maßnahmen der Kapitalbeschaffung, über Satzungsänderungen und andere grundsätzliche Fragen; nur sie kann den Aufsicht...

Hausse
Stärkerer, meist länger anhaltender Kursanstieg an der Börse. Gegensatz: Baisse.

IFRS
International Financial Reporting Standards (IFRS) ist eine weltweite akzeptierte Richtlinie zur Konzernrechnungslegung.

Inhaberaktie
Aktie, bei denen die Rechte vom Inhaber ausgeübt werden können. Die Gesellschaft kennt dabei ihre Aktionäre nicht.

Insider
Im Börsenhandel Bezeichnung für Personen, die wegen ihrer beruflichen Stellung oder sonstiger Umstände einen Informationsvorsprung haben. Dessen Ausnutzung zum eigenen Vorteil bei Wertpapiergeschäften ist verboten; Verstöße können mit Freiheits- oder Geldstrafen geahndet werden.

ISIN
Die International Securities Identification Number (ISIN) dient der weltweit eindeutigen Kennzeichnung von Wertpapieren und hat mittlerweile die nationalen Wertpapierkennnummern (WKN) abgelöst.

Jahresabschluss
Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung eines Unternehmens. Bei einer Aktiengesellschaft wird er vom Vorstand aufgestellt, durch einen staatlich vereidigten Wirtschaftsprüfer auf seine Ordnungsmäßigkeit geprüft und durch den Aufsichtsrat überprüft.

KGV
Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist der Quotient aus dem aktuellen Aktienkurs und dem Jahresgewinn des Unternehmens pro Aktie. Je niedriger der KGV, umso "billiger" die Aktie. Das KGV spiegelt die Erwartungen der Anleger bezüglich des künftigen Ergebniswachstums wider: Je höher das erwartete Ergebniswachstum, desto höher das KGV.

Kurswert
Der Preis der Aktie bildet sich nach Angebot und Nachfrage an der Börse. Der jeweilige Börsenpreis wird Kurs genannt. Zu unterscheiden vom Nennwert.

Listing
Einführung/Notierung einer Aktie an einer Börse.

MDAX
Midcap-Index; der MDAX spiegelt die Wertentwicklung der 50 größten börsennotierten Aktiengesellschaften wider, die auf die 30 DAX-Gesellschaften folgen. Neben Dividendenzahlungen fließen auch Bezugsrechtserlöse in die Berechnung des Index ein, der 1987 mit einem Stand von 1000 Punkten startete.

Namensaktie
Aktie, die auf den Namen des Aktionärs lautet. Im Gegensatz zur Inhaberaktie ist die Gesellschaft bei der Ausgabe von Namensaktien verpflichtet, ein Aktienregister zu führen. In diesem sind die Aktionäre mit Namen und Adresse aufgeführt. Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt nur derjenige als Aktionär, der im Register vermerkt ist.

Nennwert
Auf Nennwertaktien ist ein bestimmter Betrag in Euro oder DM abgedruckt: der Nennwert. Er gibt an, mit welchem Anteil der Aktionär am Grundkapital und damit am gesamten Vermögen seiner Aktiengesellschaft beteiligt ist. Der geringste Nennwert einer Aktie ist nach dem Aktiengesetz 1 Euro; alle höheren Nennwerte lauten auf ein Vielfaches davon. Zu unt...

Option
Im Börsenhandel versteht man hierunter das Recht, gegen Zahlung einer Prämie innerhalb einer vereinbarten Frist z.B. Wertpapiere (Aktien oder Renten) zu einem im Voraus bestimmten Kurs zu kaufen oder zu verkaufen, ohne hierzu auch verpflichtet zu sein.

Optionsanleihe
Wertpapiere, die dem Inhaber neben einer festen Verzinsung ein befristetes Bezugsrecht (Option) auf Aktien des betreffenden Unternehmens bieten. Bezugspreis und Bezugsverhältnis für die Aktie werden vor der Emission der Optionsanleihe festgelegt. Nach Ausübung des Bezugsrechts oder Trennung des Optionsrechts bleibt die Optionsanleihe als gewöhnlich...

Optionsscheine
Das verbriefte, mit der Optionsanleihe ausgegebene Recht auf Bezug von Aktien oder - seltener - von Anleihen (näheres siehe Optionsanleihe). Optionsscheine können getrennt von der Optionsanleihe an der Börse gehandelt werden. Durch Kauf eines Optionsscheins kann ein Anleger schon mit begrenztem Einsatz an den Kurschancen der Aktie teilhaben. Da Opt...

Performance
Wertentwicklung eines Wertpapiers. Die Performance ergibt sich aus Kursentwicklung, Dividendenzahlungen und Bezugsrechten bei Kapitalerhöhungen. Sie wird - bezogen auf einen bestimmten Zeitpunkt - in Prozent angegeben.

Prime Standard
Der Prime Standard ist ein Marktsegment für Unternehmen, die sich auch gegenüber internationalen Investoren positionieren wollen. Sie erfüllen hohe internationale Transparenzanforderungen wie Quartalsberichterstattung, Anwendung internationaler Rechnungslegungsstandards (IFRS oder US-GAAP), Veröffentlichung eines Unternehmenskalenders mit den wicht...

Rendite
Bei Wertpapieren der in Prozenten des Erwerbspreises angegebene Ertrag, den das Papier bei Berücksichtigung aller Faktoren (Zins bzw. Dividende, Kurs, Laufzeit etc.) jährlich erbringt. Die Rendite ist also in aller Regel nicht mit dem Nominalzins oder dem Dividendenprozentsatz identisch.

Satzung
Gesellschaftsvertragliche Grundlage einer Aktiengesellschaft, aus der sich Firma und Sitz, Geschäftszweck, Höhe des Grundkapitals und weitere grundlegende Regelungen (z.B. zu Vorstand und Aufsichtsrat) ergeben.

SDAX
Small-Cap-Index; er enthält mit unterschiedlicher Gewichtung die Kurse der nach Marktkapitalisierung und Umsatz bedeutendsten 50 deutschen Aktiengesellschaften die nicht zum DAX oder MDAX zählen. Neben Dividendenzahlungen fließen auch Bezugsrechtserlöse in die Berechnung des Index ein.

Shareholder Value
Shareholder Value bezeichnet die Wertschöpfung für den Aktionär. Eine am Shareholder Value orientierte Unternehmenspolitik hat zum Ziel, für den Aktionär eine angemessene Rendite seiner Anlage zu gewährleisten.

Stammaktie
So nennt man die stimmberechtigten Aktien ohne Vorzugsrechte im Unterschied zu den meist stimmrechtslosen Vorzugsaktien, wenn eine Gesellschaft beide Aktienarten ausgegeben hat.

Stimmrecht
Jeder Aktionär hat auf der Hauptversammlung sein gesetzlich verankertes Stimmrecht. Die Anzahl der Stimmen, die ein Aktionär auf sich vereint, richtet sich nach der Zahl der stimmberechtigten Aktien in seinem Besitz. Der Aktionär kann sein Stimmrecht auch von einem Dritten, z.B. seinem Kreditinstitut oder einer Aktionärsvereinigung ausüben lassen.

Stückaktie
Die Stückaktie weist keinen Nennwert auf, ihr Anteil am Grundkapital bestimmt sich nur nach der Zahl der ausgegebenen Aktien. Alle Stückaktien verkörpern den selben Anteil an der Gesellschaft.

Terminhandel
Wertpapiertransaktionen, deren Erfüllung nicht sofort (Kassageschäft), sondern erst zu einem späteren Termin erfolgt. In Deutschland findet Terminhandel in Wertpapieren und Strom an der Eurex statt, Warentermingeschäfte an der Warenterminbörse in Hannover.

Wandelanleihe
Der Inhaber einer Wandelschuldverschreibung kann diese während der Laufzeit der Anleihe zu einem vorher festgelegten Verhältnis in Aktien umwandeln. Ob die Wandlungsmöglichkeit für den Inhaber interessant ist, hängt von der Entwicklung des Aktienkurses ab. Soweit das Wandlungsrecht nicht ausgeübt wurde, wird die Anleihe am Ende der Laufzeit zurückg...

Xetra
Der Begriff Xetra steht für das elektronische Börsenhandelssystem der Deutschen Börse AG (Exchange Electronic Trading System).