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Das Leasing Lexikon auf Leasing-Online.info
Kategorie: Wirtschaft und Finanzen > Leasing
Datum & Land: 17/09/2009, DE
Wörter: 177


Abbuchung
Läuft die vereinbarte Leasinglaufzeit ab, kann der Leasinggeber dem Leasingnehmer eine Verlängerung (Prolongation) anbieten. Dabei kann der Leasingnehmer einen erneuten Leasingvertrag abschließen und das Leasingobjekt weiterhin wie bisher nutzen. Grundsätzlich ändert sich bei einem Anschluss Leasingvertrag überhaupt nichts gegenüber dem ersten Leas...

Abgabenordnung
Die Abgabenordnung regelt die grundlegenden Regelungen im Besteuerungsverfahren. Im Leasing regelt § 39 AO die bilanzielle Zurechnung des Wirtschaftsgutes. So ist es entscheidend welche Leasingart durchgeführt wird, weil hiernach auch das Steuerrecht Geltung findet (Leasingnehmer bilanziert oder Leasinggeber bilanziert). Nur wer wirtschaftlicher Ei...

Abgrenzung
In einer einer Abgrenzung, im kaufmännischen auch Rechnungsabgrenzung genannt, werden Gewinne und Verluste der jeweiligen Periode zugeordnet. So lassen sich Gewinne und Verluste konkreten Perioden zuordnen und verfälschen nicht die aktuelle Periode. Bei den Abgrenzungen erfolgt die Unterscheidung zwischen der Aktiven Rechnungsabgrenzung und der Pas...

Abhandenkommen
Das Abhandenkommen wird im § 935 BGB als kein gutgläubiger Erwerb von abhanden gekommen Sachen definiert. Demnach erwirbt der Dieb weder Besitzt noch Eigentum am gestohlenen Objekt. Im Falle eines Diebstahls von einem Leasingobjekt treten die vorher vereinbarten Bedingungen in Kraft. So wird in den meisten Fällen die Selbstbeteiligung in voller Höh...

Ablauf von einem Leasingvertrag
Der Leasingnehmer stellt bei der Leasinggesellschaft einen Leasingantrag für das gewünschte Objekt. Die Leasinggesellschaft prüft den Antrag und die wirtschaftliche Lage des Leasingnehmers. Sollte die Bonität des Leasingnehmers nicht ausreichen müssen weitere Personen für ein Zustandekommen des Vertrages als Bürgen eintreten. Nach einer positiven ...

Ablehnung
Nach der Leasinganfrage seitens des Leasingnehmers prüft der Leasinggeber die notwendigen Daten des Leasingnehmers. Der Leasinggeber hat keine Verpflichtungen einem Leasinggeschäftes zu zustimmen und kann somit ein Geschäft vor Abschluss jederzeit ablehnen. Sollten die Daten des Leasingnehmers negativ ausfallen, sehr häufig durch mangelnde Bonität,...

Abnahmebestätigung
Mit einer Abnahmebestätigung bestätigt der Leasingnehmer den Erhalt des Leasingobjektes. Dabei muss das Leasingobjekt im vereinbarten und betriebsbereiten Zustand gegenüber dem Leasingnehmer überreicht werden. Im Falle von EDV Objekten muss beispielsweise alles vollfunktionsfähig sein. Bei einem Autoleasing muss das Fahrzeug die gewünschten Ausstat...

Abnahmeerklärung
Eine Abnahmeerklärung wird durch den Leasingnehmer bei Übergabe des Leasingobjektes erteilt. Nach Prüfung auf Vollständigkeit und Betriebsbereitschaft des bestellten Leasingobjektes stimmt der Leasingnehmer der Übernahme zu. Mit dieser Bestätigung zahlt die Leasinggesellschaft an den Eigentümer des Objektes die fällige Summe und erwirbt somit selbe...

Abschlußgebühren
Abschlußgebühren können im Falle eines vermittelten Leasingvertrages für den Leasingnehmer entstehen. So können dies z.B. Provisionen für den Vermittler sein, welche direkt das Konto des Leasingnehmers negativ belasten. Diese Kosten sind vorher dem Leasingnehmer gegenüber mitzuteilen, weil sie sonst nicht zulässig sind. Anschließende Kostenaufwände...

Abschlußzahlung
Will der Leasingnehmer den Leasingvertrag vorzeitig kündigen, so ist vorher eine vereinbarte Abschlußzahlung seitens des Leasingnehmers fällig. Die Höhe der Zahlung ist bereits bei Abschluss des Vertrages bekannt und somit rechtsgültig. Mit der Abschlußzahlung soll dem Leasinggeber die Amortisation des Leasingobjektes gewährleistet werden. Nach der...

Abschreibungszeit
Da Objekte, hierbei Leasingobjekte, einer Abnutzung unterliegen, müssen diese entsprechend in den Büchern abgeschrieben werden. Welches Gut welche Abschreibungszeit besitzt wird hierbei in den amtlichen Absetzung für Abnutzung †“ Tabellen geregelt. Mit dieser Maßnahme soll möglichst der aktuelle Wert der Güter korrekt in den Büchern dargestellt werd...

Absetzung für Abnutzung
In den Absetzung für Abnutzung †“ Tabellen wird von amtlicher Stelle die Abschreibung für Güter geregelt. So wird unter anderem Festgelegt über welchen Zeitraum beispielsweise ein Neufahrzeug abgeschrieben werden muss. Dies soll eine beliebige und realitätswertfremde Abschreibung durch die Unternehmen unterbinden. Damit soll der wertmäßige Verlust a...

Abtretung
Mit einer Abtretung kann der Gläubiger nach § 398 BGB von einer Forderung abtreten. Somit kann der alte Gläubiger eine Forderung durch einen Vertrag an einen neuen Gläubiger abtreten. So wäre es unter Umständen denkbar, dass eine Leasinggesellschaft einen Leasingvertrag an eine andere Leasinggesellschaft abtritt. Der Leasingnehmer wäre dann nach di...

Abzahlungsgesetz
Das Abzahlungsgesetz stammte vom 16. Mai 1894 und wurde durch das Verbraucherkreditgesetzt 17. Dezember 1990 aufgehoben. Das Gesetzt regelt Kaufverträge für bewegliche Sachen, welche der Käufer bereits vor der gesamten Abzahlung des Gutes erhält. Das Gesetzt ist in § 499 BGB geregelt. Eine genaue Regelung für Finanzierungsleasingverträge finden sic...

Abzinsung
Der Begriff der Abzinsung stammt aus der Finanzmathematik. Damit lässt sich der Barwert aus einem Endbetrag ermitteln. So lässt sich für einen bestimmten Endbetrag der Anfangsbetrag ermitteln, welcher mit einer bestimmten Verzinsung angelegt werden muss, damit der Endbetrag zustande kommt. Dieses Prinzip lässt sich unter anderem für die Altersvorso...

AfA †“ Dauer
Die AfA †“ Dauer regelt die festgelegte abschreibungsfähige Nutzungsdauer. Je nach Objekt unterscheiden sich die Abschreibungszeiten. Welche Dauer für welches Objekt gilt es den AfA †“ Tabellen zu entnehmen. So ist beispielsweise gemäß der aktuellen AfA †“ Tabelle (Stand 10.09.2009) ein Personenkraftwagen oder Kombiwagen über eine Zeit von 6 Jahren ab...

AfA †“ Satz
Den AfA †“ Satz können Unternehmen über die Nutzungszeit selber bestimmen. Dabei können sie zwischen dem linearen oder dem degressiven AfA †“ Satz wählen. Dabei wird bei dem linearen Satz der Wert linear, also jährlich gleichbleibend abgeschrieben. Bei dem degressiven Satz können Unternehmen max. 30% des Wertes p.a. jedoch höchstes bis zum Dreifachen...

AfA †“ Zeit
Die AfA †“ Zeit ist die Dauer der Abschreibung für eine bestimmtes Gut. Dabei erteilt die amtliche Stelle vorgeschriebene Abschreibungszeiten, welche für alle gültig sind. Ausnahmen sind hierbei aber zulässig, solange diese fundiert begründet werden. So ist beispielsweise die Abnutzung einer Maschine unter extremen Bedingungen deutlich höher als ein...

Aktivierung
Aktivierung bezeichnet eine Bilanzierung von einem Posten auf der Aktivseite der Bilanz. Wird ein Posten aktiviert so erfolgt nur bei abnutzbaren Gütern eine Gewinnminderung. Diese wirkt sich in Form einer Abschreibung aus, welche einen Einfluss auf den Gewinn hat. So müssen unter anderem Leasinggesellschaften ihre Fahrzeuge aktivieren um den korre...

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen bilden eine Vielzahl von Einzelverträgen für bestimmte Sachverhalte ab. Diese sind als AGB klar gekennzeichnet gegenüber der Vertragspartei auszuhändigen. Erst mit der Zustimmung der Vertragspartei haben die AGB Gültigkeit für den Kaufvertrag. Eine einseitige Zustimmung oder nachträgliche Änderungen sind nicht z...

Amortisation
Amortisation bedeutet die Deckung der Anschaffungskosten durch spätere Erträge. So kann sich eine Anlage amortisieren, wenn die Investitionskosten durch die Erträge durch Produktverkäufe wieder gedeckt werden. Für das Leasing gilt diese Rechnung ebenfalls. Der Anschaffungspreis für das Leasingobjekt muss über die Laufzeit gedeckt werden. Dies erfol...

Amortisationsrisiko
In der Regel trägt der Leasingnehmer das Amortisationsrisiko. Dabei hat er mit seiner Unterschrift der monatlichen Leasingrate und dem vereinbarten Restwert des Leasingobjektes zugestimmt. Durch Liquiditätsprobleme kann das Risiko aber auch auf den Leasinggeber übergehen. So kann es unter Umständen vorkommen, dass weder Leasingraten gezahlt werden ...

Andienungsrecht
Läuft ein Leasingvertrag aus, so hat die Leasinggesellschaft das Recht das Objekt gegenüber dem Leasingnehmer zum Kauf anzubieten. Dabei wird das Objekt meist zu einem Preis in Höhe des vereinbarten Restwertes angeboten. Lohnenswert könnte dieses Angebot für Leasingobjekte sein, welche nach Ablauf der Zeit über dem vereinbarten Restwert liegen. So ...

Anerkennungsgebühr
Die Anerkennungsgebührt stellt den Restwert dar, welcher das Leasingobjekt nicht amortisiert. So kann bei einem Verkauf des Objektes ein niedrigerer Wert eingenommen werden als der tatsächliche Buchwert. In diesem Fall gilt dann der Restwert zwischen Buchwert und Verkaufspreis als Anerkennungsgebühr. Gleiches würde auch bei einer Prolongation des L...

Angebotswege im Leasing
Das Leasing wird heute über viele verschiede Vertriebswege angeboten. So bieten viele Hersteller auch gleich mit Tochtergesellschaften Leasingangebote für Ihre Produkte an. So lässt sich ein Kraftfahrzeug meist auch gleich bei der gleichnamigen Leasinggesellschaft leasen. Neben diesen Vertriebswegen existieren die klassischen Ansprachen am Telefon ...

Ankaufrecht
Bei einem Ankaufrecht hat der Käufer die Möglichkeit das Gut unter bestimmten Voraussetzungen bei dem Verkäufer zu erwerben. So könnte es beispielsweise ein Leasingfahrzeug sein, welches bei einem bestimmten Restwert und Kilometerleistung an den Leasingnehmer veräußert werden kann. Die Bedingungen sind bereits bei Abschluss des Leasingvertrages bei...

Anlagenleasing
Das Anlagenleasing ist eine Sonderform des Leasings, welches sich speziell auf Anlagen bezieht. Dabei werden Besonderheiten von Anlagen in die Berechnung mit einbezogen und gegenüber dem Leasingnehmer geltend gemacht. So ist es oft die Regel, dass nach Ablauf der Zeit die Anlage vom Leasingnehmer übernommen wird. Unter Umständen müssen Leasingnehme...

Annahme
Entscheidet sich eine Leasinggesellschaft nach Prüfung der Daten des Leasingnehmers für das Leasinggeschäft, so entsteht eine Annahme des Leasingantrags. Somit entsteht ein rechtskräftiges Geschäft zwischen dem Leasinggeber und dem Leasingnehmer. Der Leasinggeber hat nun die Pflicht das Leasingobjekt in der gewünschten Form und Ausstattung dem Leas...

Annuität
Der Begriff der Annuität stammt aus der Welt der Finanzmathematik. Eine Annuität ist eine gleichbleibende monatliche, quartalsweise oder jährliche Rate. Dabei setzt sich die Summe der Rate aus der Tilgung und den Zinsen zusammen. Häufig wird diese Form bei Immobilienfinanzierungen verwendet. Mit sinkendem Restwert steigt bei der Annuität die Quote ...

Anpassungsklausel
Die Anpassungsklausel tritt bei Marktveränderungen auf dem Kapitalmarkt in Kraft. Dabei kann die Leasingrate in der Zeit zwischen Bestellung und der Übernahme durch den Leasingnehmer noch angepasst werden. Die Anpassung erfolgt dabei aber nur mit Abstimmung des Leasingnehmers und benötigt hierfür auch eine Willenserklärung des Leasingnehmers. Einse...

Anschaffungskosten
In der Betriebswirtschaft werden die Anschaffungskosten in steuerliche und buchhalterische Aspekte unterschieden. Die genaue Definition der Anschaffungskosten im deutschen Handelsrecht ist im § 255 Abs. 1 HGB niedergeschrieben. Für ein Autoleasing wären beispielsweise der Warenwert und die Überführungskosten zu den Anschaffungskosten zuzurechnen. S...

Anwender Software
Unter anderem zählt das Microsoft Office Paket zu den gängigsten Anwendern Softwares. Dabei hilft die Anwender Software dem Benutzer den Umgang mit standardisierten Verfahren in dem Leasinggeschäft. Von komplexen CRM System bis zum einfachen Office Paket unterstützen solche Systeme den Anwender im Tagesgeschäft. So eignet sich Excel sehr gut zur Ka...

Anzahlung
Eine Anzahlung wird bei einem Leasingvortrag auf den Kaufpreis des Leasingobjektes geleistet. Je höher eine Anzahlung ausfällt, umso niedriger wird der Restwert des Objektes, welcher durch das Leasing finanziert wird. Je höher eine Anzahlung ist, umso niedriger fällt die Leasingrate aus, weil sich diese auf den verbliebenen Restwert bezieht. Hierbe...

Asset Backed Securities
Bei Asset Backed Securities werden Forderungen gegenüber dem Schuldner in handelbare Wertpapiere umgewandelt, welche anschließend gehandelt werden können. In der Regel werden Aktivposten in Fonds umgewandelt und von einer Zweckgesellschaft am Markt gehandelt. So können unter Umständen Investoren die Forderungen in Form eines Fonds einkaufen bzw. ve...

Auflage
Im Leasinggeschäft darf der Leasinggeber dem Leasingnehmer Auflagen erteilen. So darf beispielsweise eine Maschine nur zu bestimmten Zwecken genutzt werden oder muss in fixen Intervallen gewartet werten. Ferner lassen sich auch bei einem Kilometerleasingvertrag Auflagen erkennen. So ist der Leasingnehmer bei solch einem Leasingvertrag dazu verpflic...

Auflösung von einem Leasingvertrag
In der Regel ist in der Grundleasingzeit eine Auflösung des Leasingvertrages ausgeschlossen. Allerdings kann es zu einem Totalschaden oder einen Totalverlust kommen. In solchen Fällen ist eine Auflösung unter Umständen möglich. Hierbei ist eine sorgfältige Prüfung der Vertragsunterlagen nötig. Eventuell finden sich in diesen Regelungen zum Verfahre...

Auftragsbestätigung
Eine Auftragsbestätigung ist eine Annahme des Auftrags seitens des Antragstellers. Im Leasinggeschäft würde also der Leasinggeber dem Leasingnehmer eine Auftragsbestätigung über die Annahme des Auftrags zusenden. Mit dieser Bestätigung erfolgt ein rechtsgültiges Geschäftsverhältnis, welches alle Pflichten für beide Vertragsparteien nach sich zieht....

Ausgleichszahlung
Bei einer Ausgleichszahlung muss der Leasingnehmer die entsprechende vertraglich geregelte Differenz an den Leasinggeber auszahlen. So tritt dies bei einem Kilometerleasingvertrag im Falle einer deutlichen Überschreitung der vereinbarten Kilometerleistung in Kraft. Dann muss der Leasingnehmer einen vorher vereinbarten Preis pro Kilometer an den Lea...

Auskunftspflichten
Möchte ein Leasingnehmer ein Objekt leasen, so ist er gegenüber der Leasinggesellschaft dazu verpflichtet Auskünfte über seine aktuelle wirtschaftliche Lage zu erteilen. Diese müssen wahrheitsgerecht und aktuell sein. Unternehmen müssen so unter Umständen Bankauskünfte oder Jahresabschlüsse offenlegen. Privatpersonen müssen ebenfalls unter Umstände...

Auslaufende Leasingverträge
Kurz vor Ablauf der Leasingvertragslaufzeit setzt sich die Leasinggesellschaft mit dem Leasingnehmer in Verbindung um möglichst weitere Geschäftsabschlüsse zu erzielen. Dabei kann entweder das aktuelle Leasingobjekt mit einem Anschlussleasing verlängert werden, oder der Leasingnehmer hat Interesse an einem neuen Leasingobjekt. Leasinggesellschaften...

Bankeinzugsermächtigung
Bei einem Leasingvertrag werden die Leasingraten in der Regel per Lastschrift von dem Leasingnehmer abgebucht. Damit die Leasinggesellschaft aber einen Lastschrifteinzug erteilen kann benötigt sie eine Bankeinzugsermächtigung durch den Leasingnehmer. Erst durch diese Willenserklärung darf Die Gesellschaft eigenständig Geld von dem Konto des Leasing...

Bankenleasing
Bankenleasing tritt dann ein, wenn Banken aktiv am Schalter Leasinggeschäfte abschließen. So können Banken von sich aus ihren Kunden neben den klassischen Finanzprodukten auch Leasingprodukte anbieten. Kunden haben dadurch die Möglichkeit ihre Finanzprodukte aus einer Hand zu bekommen und somit die Ansprechpartner auf eine Bank zu reduzieren.[ zurü...

Bankfinanzierung
Ein Leasingvertrag kommt erst dann zur Stande wenn beide Parteien über den Gegenstand des Vertrages einig sind und das Leasingobjekt finanziert werden kann. Nach Abschluss des Vertrages muss der Leasinggeber dem Leasingnehmer das Objekt zur Nutzung übertragen. Über die Finanzierung des Objektes muss sich der Leasingnehmer keine Gedanken machen weil...

Bargain Purchase Option
Diese Begrifflichekit ist entscheidend, wenn es um die internationale steuerlich-bilanzielle EInordnung geht. Das bedeutet besonders hinsichtlich der Definition nach IAS/IFRS und US-GAAP. Dabei beschreibt die Bargain Purchase Option das Kaufrecht beziehungsweise die Option zu einem deutlich unter dem zu erwartendem Marktwert liegendem Preis einen K...

Barwert
Der Barwert kann auch als Gegenwartswert bezeichnet werden. Dieser Begriff stammt aus der Finanzmathematik und kennzeichnet den Anfangswert von einer zukünftigen anfallenden Zahlungsreihe. Dieser Wert wird unter Umständen dann interessant, wenn eine vereinbarte Rendite erzielt werden muss. Mit einem Barwert lässt sich der Wert ermitteln, welcher zu...

Basel II
Basel II ist die Gesamtheit der aktuellen Eigenkapitalvorschrifen, welche durch den Basler Ausschuss für Kredit- und Finanzinstitute vorgeschlagen wurden. Eine genaue Regelung der Maßnahmen findet sich in den EU †“ Richtlinien 2006/48/EG und 2006/49/EG. Seit dem 1. Januar 2007 wird Basel II bei den Mitgliedsstaaten der EU für die jeweiligen Institut...

Baubetreuung
Bei einer Baubetreuung kann die Leasinggesellschaften die gesamte Betreuung für ein Objekt übernehmen. In solchen Fällen ist dann die Rede von einem Full †“ Service †“ Leasing. Der Leasingnehmer muss sich hierbei um nahezu gar nichts mehr kümmern und kann das Objekt einfach nutzen. So kann der Leasinggeber bei einer Baubetreuung den gesamten Bau und ...

Belegenheitsfinanzamt
Das Belegenheitsfinanzamt ist für den langwirtschaftlichen und den fortwirtschaftlichen Betrieb relevant. Sollte eine Unklarheit in der Bilanzierung des Leasingobjektes vorliegen, ob Leasinggeber oder Leasingnehmer zu bilanzieren hat, so muss das Belegenheitsfinanzamt die Angelegenheit prüfen und eine Entscheidung fällen. Die Begrifflichkeit ist ve...

Bestelleintritt
Hat der Leasingnehmer einen Leasingantrag gestellt und der Leasinggeber stimmt den Antrag zu, so ist der Leasinggeber gegenüber dem Leasinggeber dazu verpflichtet das Objekt fristgerecht auszuliefern. Ab der Bestellung des Objektes bei dem Lieferanten bis zur Auslieferung besteht ein Bestelleintritt. Bei Auslieferung des Gutes und Abnahme durch den...

Bestellung
Eine Bestellung bildet ein rechtskräftiges Kaufverhältnis ab. Dabei stimmen beide oder mehrere Vertragsparteien einem Kaufvertrag mit allen anhänglichen Geschäftsbedingungen zu. Im Falle einer Leasingbestellung kann entweder der Leasingnehmer ein Objekt bei dem Leasinggeber bestellen oder der Leasinggeber kann das Objekt bei einem Lieferanten beste...

Bestätigung
Eine Bestätigung ist eine rechtskräftige Zustimmung zu einer Anfrage. So sendet eine Leasinggesellschaft eine Bestätigung an den Leasingnehmer für den Fall des zustandekommenden Leasinggeschäftes. Dabei muss sich eine Bestätigung aber nicht auf rechtskräftige Geschäfte beziehen. So ist auch eine Bestätigung über den Erhalt einer E-Mail möglich, wel...

Betriebseinnahmen
Betriebseinnahmen sind alle Güter, die in Geld oder Geldwert dem Unternehmen zugeführt werden. Anders lassen sich die Betriebseinnahmen mit den Betriebsausgaben abgrenzen. So sind alles Betriebsausgaben, welche nicht dem Unternehmen als Geld oder geldwerte Mittel zugeführt werden. Ausgaben können somit Personalkosten oder Fahrkosten sein. Betriebse...

Betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer
Unter der Betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer wird die Nutzung eines Gutes in einem Unternehmen verstanden. Wie lange ein Gut im Unternehmen genutzt und abgeschrieben werden darf wird durch das Bundesministerium für Finanzen in den sogenannten AfA †“ Tabellen geregelt. Dabei können auch abweichende Nutzungszeiten festgelegt werden, wenn die betriebli...

Bezahlung des Lieferanten
Wir mit einem Leasingnehmer ein Vertrag abgeschlossen, so muss der Leasinggeber das Gut für den Leasingnehmer erwerben. Dabei muss die Leasinggesellschaft das Gut bei einem Lieferanten bestellen. Erst nach einer korrekten Auslieferung der Ware bezahlt der Leasinggeber die Forderung gegenüber dem Lieferanten und erwirbt somit das Eigentumsrecht am G...

Big-Ticketleasing
Werden Leasingverträge mit hohen Investitionssummen abgeschlossen, so ist die Rede von Big †“ Ticketleasing. Dabei geht es meist um Summen jenseits der Millionenbeträge. Denkbar wären solche Verträge bei größeren Immobilien oder ganzen Fuhrparks für ein Großunternehmen mit mehreren Tausenden von Fahrzeugen.[ zurück ]

Bilanzierung
Eine Bilanz ist eine Aufstellung von Herkunft und Verwendung des Kapitals in einem Wirtschaftsjahr. Dabei müssen bestimmte Unternehmen gesetzlich bilanzieren und machen Unternehmen können dies auf freiwilliger Basis tätigen. So sind alle Kapitalgesellschaften zu einer Bilanzierung verpflichtet. Dabei müssen sie am Ende eines Geschäftsjahres eine Bi...

Bilanzneutralität
In der Regel werden Leasingobjekte bei dem Leasinggeber aktiviert. Somit entstehen bei dem Leasingnehmer werde Verbindlichkeiten noch Zuflüsse im Anlagekapital. Leasingraten werden einfach als Aufwand verbucht und tauchen lediglich in der GuV auf. Von dort aus wird das Konto im Eigenkapital abgeschlossen und die Leasingkosten sind somit nicht direk...

Bonität
Die Bonität bezeichnet die Kreditwürdigkeit einer natürlichen oder juristischen Person. Aber nicht nur Personen werden nach Bonität geprüft, sondern auch Staaten, Länger und Kommunen. Dabei ist der Leasinggeber daran interessiert die Kreditwürdigkeit des Leasingnehmers zu erfahren. In der Regel erfolgt eine Schufa Abfrage, welche dem Leasinggeber e...

Bonitätsprüfung
Bei einer Bonitätsprüfung wird ein Leasinggnehmer auf seine Kreditwürdigkeit hin überprüft. So werden Anfragen bei Unternehmen wie de Schufa oder der Creditreform angefordert um ältere wirtschaftliche Aktivitäten des Leasingnehmers zu überprüfen. Liegen bereits in der Vergangenheit negative Einträge vor, so könnten sich auch zukünftige Kreditausfäl...

Bonitätsrisiko
Bei einem Bonitätsrisiko ist die Rede von einem gewissen Anteil an Unsicherheit bei der Rückzahlung der fälligen Raten. So ist es durch Auskunftsunternehmen möglich ältere wirtschaftliche Aktivitäten des Leasingnehmers anzufordern und einzusehen. Wenn ein Leasingnehmer bereits in der Vergangenheit mehrmals zahlungsunfähig war, so steigt das Risiko ...

Bonus
Eine Bonus als Erfolgsbeteiligungkann an den Leasinggnehmer erfolgen, wenn dieser beispielsweise am Mehrerl;s beteiligt wird. Dieser Mehrerlös kann durch den Mehrwert bei der Veräußerung des Leasinggegenstandes am Ende der Laufzeit vergeben werden. In der Regel gelten aber gewisse Voraussetzungen hierfür. Wie zum Beispiel im Falle eines Festlaufzei...

Bonus bei Mehrerlösbeteiligung
Ebenda enstehend wo am Ende des Leasingvertrags (oder bei einem Laufzeitvertrag unter Berücksichtigung der Abschlagzahlung) ein Mehrerlös entsteht auf den der Leasingnehmer einen Anspruch haben könnte. Dieser hängt jedioch vom Einzelfall ab. Es bedarf hier der Definition des jeweiligen Leasingvertrags. Sollte diese Beteiligung am Mehrerlös vereinba...

Garantien
Im Leasing spricht man von unterschiedlichen Garantien. Einerseits die Fahrzeuggarantien und Gewährleistungen †“ diese wird an den Leasingnehmer übertragen. Das heißt der eigentliche Anspruchsberechtigte, da Besitzer des Fahrzeugs, die Leasingbank, tritt den Garantieanspruch an den Halter des Fahrzeugs ab. Im Rahmen der Bonitätsprüfung und -sicherst...

Gebrauchsfähigkeit
Die Gebrauchsfähigkeit beschriebt die einwandfreie Fähigkeit der Nutzung des Leasinggegenstandes. Im Falle des Fahrzeugleasings bedeute dies, dass der Leasingnehmer einerseits bei der Übergabe darauf zu achten hat, dass diese Fähigkeit anstandslos besteht. Andererseits hat der Nutzer des Fahrzeuges während der gesamten Leasingdauer dafür zu sorgen,...

Gegenwartswert
Der Barwert entspricht der Bedeutung des Gegenwartswert. Dieser wiederum beschreibt den Wert aller zukünftigen Leasingraten einschließlich des Restwertes und Abzinsung. Dieser Wert entspricht also allen Zahlungen zum Zeitpunkt Null. Ziel ist es dabei festzustellen, wie hoch ein Wert eines zukünftigen Zahlungsstroms zum derzeitigen Zeitpunkt ist.[ z...

Geld- und Kapitalmarkt
Ein entscheidender Faktor zur Bestimmung und Richtlinie der Leasingraten ist der Geld- und Kapitalmarkt. Letztlich bestimmt die Situation an selbigem in welchem Umfeld, sprich Finanzierungsumfeld und unter welchen aktuellen Markteinflüssen, ein Fahrzeug aus Sicht der Leasinggesellschaft kapitalisiert werden kann. Da die Leasingrate sich in aller Re...

Gesamtvollstreckungs-Ordnung
Im Rahmen des Insolvenzrechts taucht dieser Begriff auf. Dieser beschreibt die Insolvenzabwicklung, die Restschuldbefreiung und Konkurs- beziehungsweise Vergleichs-Ordnung. Im Rahmen der Konkurs- und Vergleichs-Ordnung soll hierbei die Durchsetzung der materiell-rechtlichen Haftungsordnung in einem rein vermögensorientierten Verfahren erlauben. Die...

Gewerbesteuer
Im Rahmen der steuerlichen und bilanziellen Behandlung von Leasing spielt somit die Auswirkung auf die Gewerbesteuer eine wichtige Rolle. Seit der Unternehmenssteuerreform 2008 hat sich die pauschalisierte Auswirkung der Leasingraten als einfache Betriebsausgaben geändert. Als neue Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer werden pauschalisierte Fi...

Gewährleistung
Die Gewährleistung bestimmt die Ansprüche aus Mangelhaftigkeit eines Werkes (Werkvertragsrecht) in § 634 BGB und im Sinne des Kaufrechts in § 437 BGB. Entscheidend ist hierbei, dass nicht alle Ansprüche gleichzeitig geltend gemacht werden können sondern einer Reihenfolge bedürfen. So gibt es die Nacherfüllung, Minderung, Minderung, Schadensersatz u...

Gewährleistungsansprüche
Im Falle des Fahrzeugleasings ist es typisch, dass der Leasingnehmer alle Rechte und Pflichten aus dem Liefervertrag gegenüber dem Hersteller, darin enthalten auch die Gewährleistungsansprüche, vom Leasinggeber abgetreten bekommt. So können eben Garantie- und Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Hersteller oder Lieferanten eingefordert werden. Na...

Großabnehmer Abkommen
Wenn es darum geht in großen Mengen Fahrzeuge abzunehmen, besonders hinsichtlich des Leasings von Fahrzeugflotten, bieten viele Importeure und Hersteller von Kraftfahrzeugen Rabatte an. Diese kommen dann unter der Bezeichnung Großabnehmer Abkommen zustande. In Anbetracht der liefernden Händler und der Hersteller selbst gibt es dann Abkommen über di...

Grund-Leasing-Zeit
Während einer vorab geregelten Grund-Leasing-Zeit von je nach Wirtschaftsgut zwischen 40 und 90 % der Zeit für Abschreibung für Abnutzung laut AfA-Tabelle, kann der Vertrag nicht gekündigt werden. Diese Werte richten sich jedoch nach einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Besonders im Fahrzeugleasing muss jedoch auch spezifisch unterschieden wer...

Grunderwerbsteuer
Dies ist ein Aspekt, der sich im Immobilienleasing widerspiegelt. Diese Steuer wird eigentlich in Höhe von 3,5 Prozent fällig bei Kauf von Grundbesitz. Für das Leasing ergibt sich nun folgende Handlungsweise: Damit die Grunderwerbsteuerbelastung nicht zweimal entrichtet werden muss, wird das zu bebauende Grundstücke nicht vom späteren Leasingnehmer...

Grundlaufzeit
Dies beschreibt die Laufzeit des Vertrages im Finance-Leasing, die nicht kündbar ist. Das heißt für diesen Zeitraum besteht keine Kündigungsmöglichkeit. Ferner ist dieser Zeitraum entscheidend für die definitorische Zuordnung des Wirtschaftsgutes beim Leasinggeber oder †“nehmer. Diese Einordnung geschieht laut dem geltenden deutschen Steuerrecht. Di...

Grundleasingzeit
Dieser Aspekt beinhaltet durchaus das zentrale Stück eines Leasingvertrags. Thematisch überschneidet sich dieser Begriff mit der Grundlaufzeit. Während der Grundleasingzeit kann der Vertrag für gewöhnlich von keiner Seite gekündigt werden. Besonders im Gegensatz zum Operate-Leasing stehen hier Maßgeblichkeiten wie der Umstand, dass das Investitions...

Grundmietzeit
Ebenfalls thematische Überschneidung mit dem Begriff Grundleasingzeit. Synonyme sind auch: Grund-Leasing-Zeit oder Grundlaufzeit. Im Gegensatz zum Operate-Leasing, bei dem es keine feste Grundmietzeit und der Leasinggeber ebenfalls das volle Investitionsrisiko trägt, ist beim Finance-Leasing die Grundmietzeit fest definiert und während dieser Zeit ...

Grundschuld
Eigentlich die Belastung eines Grundstücks, die in einer fest definierten Summe an einen Begünstigten zu zahlen ist. Im Falle des Leasings fällt dieser Bereich in das Immobilienleasing. Hierbei dient die Grundschuld als Sicherungsmaßnahme für die finanzierende Bank. Die Grundschuld wird dann in Form eines Eintrages in das Grundbuch im Ersten und/od...

Haftung
Im Bereich des Leasings ein ebenfalls entscheidender Faktor. Spricht man von der Haftung im Sinne der Gewährleistung, so wird diese als Anspruch gegenüber Herstellern oder Lieferanten vom Leasinggeber an den Leasingnehmer abgegeben. Thematische Überschneidung ergibt sich hier mit dem Begriff Gewährleistung. Daher siehe auch Gewährleistung.[ zurück ...

Handelsregister
In der Regel wird zum Leasingvertragsabschluss im Bereich des gewerblichen Leasings ein Handelsregisterauszug der leasenden Gesellschaft gefordert. In erster Linie dient die Information aus dem öffentlichen Register der Überprüfbarkeit von Status des Leasingnehmers in persona und einer eventuellen Bonitätskontrolle des Unternehmens. Dies kommt der ...

Handelsregister-Eintragung
In Deutschland ist es so, dass faktisch jeder Gewerbetreibende sich unabhängig von erzieltem Umsatz in das Handelsregister eintragen lassen kann. Zwingend erforderlich ist jedoch eine Eintragung, wenn das Unternehmen nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb beschreibt. Die Art und Weise der Geschäftsvorfäll...

Hermes-Leasing-Bürgschaften
Abstammend beziehungsweise abgeleitet von der sogenannten Hermesdeckung, welche seit über 60 Jahren besteht und aus dem Bereich der Exportkreditkreditgarantien kommt, beschreibt diese Leasingbürgschaft die Sicherung von Cross-Border Leasinggeschäften. Dies ist der Fall, wenn beispielsweise der Leasingnehmer im Ausland angesiedelt ist. Hierbei wird ...

Hersteller-Leasing
Wenn der Fahrzeughersteller selbst als Leasinggeber tätig wird, so spricht man vom Herstellerleasing. Die Vermietung beziehungsweise zeitliche begrenzte Überlassung des Wirtschaftsgutes erfolgt dann nach Maßgabe des Finance- oder Operate-Leasings. In Europa ist das Herstellerleasing seit den 1960er Jahren verbreitet †“ die Idee entstammt den USA. Ty...

Herstellungskosten
Ist in der Grunddefinition einzuordnen als die Kosten, die nach dem Handels- und Steuerrecht den Kosten entspricht, die bei der Herstellung eines Wirtschaftsgutes in eigenen Unternehmen anfallen. Der Begriff Herstellungskosten ist jedoch vom Begriff Herstellkosten (KLAR) abzugrenzen. Ferner können folgende Eigenschaften den Herstellungskosten zugeo...

Hundertprozentige Finanzierung
Das Leasing darf als eine hundertprozentige Finanzierung gelten, da durch die Bereitstellung von Sachkapital (in Form des Fahrzeugs) der Leasinggeber, der Leasingnehmer über dieses Gut uneingeschränkt verfügen kann. Der Begriff hat jedoch auch eine andere †žmediale†œ Bedeutung, da im Rahmen der Immobilienfinanzierung dieser zu vielerlei Trubel geführ...

Hypothekenbanken
Dies sind privatrechtliche Kredit Institute, spezialisiert auf die Beleihung von Grundstücken. Durch Novellierung der Gesetzeslage kam am 19. Juli 2005 die Ablösung des Hypothekenbankgesetz durch das Pfandbriefgesetz. Durch diese Änderung können nun Kreditinstitute in das Pfandbriefgeschäft eintreten. Aufsichtsbehörde ist die BaFin in Bonn. Bedeute...

IKT-Leasing
Ist die Bezeichnung des Leasings für Informations- und Kommunikationstechnologie. Dazu zählen Anlagen wie Computer, Telefonanalagen und andere Kommunikations- oder Datenverarbeitungseinrichtungen. Geprägt ist der Begriff aus dem Englischen, wo dieser ICT genannt wird; bezeichnend für Information & Communications Technology. Thematische Überschn...

Illiquidität
So wird der Zustand der Zahlungsunfähigkeit beschrieben. Betriebswirtschaftliche Folge ist die Konkursmeldung, Vergleich und / oder Liquidation. Im ersten Schritt folgt bei Feststellung der Illiquidität die Eröffnung des Konkursverfahrens. Hierbei wird festgestellt, dass die Fähigkeit zur Bereitstellung und Vorhandensein von liquiden, also flüssige...

Immaterielle Wirtschaftsgüter
Sind das Gegenteil von materiellen Wirtschaftsgütern. In deren Abgrenzung sind immaterielle Wirtschaftsgüter nicht körperlich. Dies können rechtliche und rechteähnliche Werte sowie Vorteile sein. Allen gemein ist jedoch der wirtschaftliche Wert der immateriellen Güter. Als Beispiele können Patente, Markenrechte, Lizenzen oder aber auch Fertigungsve...

Immobilien-Leasing
Das Leasing von Immobilien kann in drei Basisvarianten unterscheiden werden: Neubauleasing, Buy-and-lease und Sale-and-Lease-back. Besonders im Hinblick auf eine langfristige Investitionsfinanzierung für beispielsweise Gewerbe- und Büroimmobilien eignet sich Immobilien Leasing. Vorteilhaft ist die Auswirkung auf die Bilanz und hinsichtlich Basel II...

Immobilien-Leasing-Erlasse
Die sogenannten Leasingerlasse sind vom Bundesministerium der Finanzen (BMF) im Wege der Verwaltungsanweisung veröffentlicht worden. Die Erlasse stammen aus den Jahren 1971, 1972, 1975 und 1991. Dabei geht es jeweils um die Teil- und Vollamortisation von Mobilien und Immobilien. Im Detail wird hier die Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums von ...

Innovative Vertragsformen
Von diesen Vertragsformen spricht man in der Regel, wenn Leasingverträge und deren Konditionen von klassischen Formen abweichen. Hierbei haben sich, entsprechend den aktuelleren Bedürfnissen, neue oder passendere entwickelt. Hierzu zählt das Operate-Leasing oder auch Leasingverträge mit variabler Laufzeit. Es sind auch Verträge mit Kündigungs- und ...

Insolvenz des Leasinggebers
Was passiert, wenn Insolvenz des Leasinggebers droht oder auftritt? In der Regel ist hier zunächst zwischen der Art des Leasingobjekts zu unterscheiden †“ Mobilen- oder Immobilie. Obwohl Insolvenzen seitens ordentlicher Leasinggeber höchst selten auftreten, muss hierbei im Einzelfall geprüft werden. Dennoch sollte hierbei wichtig zu beachten sein, d...

Insolvenz des Leasingnehmers
Im Falle der Insolvenz seitens des Leasingnehmers sieht die Situation anders aus. Handelt es sich beim Leasingobjekt um eine Mobilie, wie ein Fahrzeug, so steht dem Leasinggeber Schadensersatzanspruch zu. Ferner besteht, gemäß Aussonderungsrecht, ein Rückgabeforderungsrecht seitens des Fahrzeugeigentümers, also der Leasinggesellschaft. Wird ein Ins...

Insolvenz-Abwicklung
Grundsätzlich stellt die Insolvenz eine Zahlungsunfähigkeit seitens des Schuldners dar. Das Insolvenzrecht regelt als Rechtsgebiet des Zivilrechts die Rechte des Gläubigers †“ die Anmeldung zur Insolvenz hat in der Regel ein Insolvenzverfahren anhängig. Dieses soll die Zahlungsfähigkeit wieder herstellen oder eben die Auflösung der Unternehmung geor...

Instandhaltung
Die Instandhaltung ist gerade im Fahrzeugleasing ein essentieller Bestandteil. Das Fahrzeug muss laut Vertrag in einem gebrauchsfähigen und ordnungsgemäßen Zustand erhalten bleiben. Das bedeutet, etwaige Wartungs- Pflege- und Instandhaltungsarbeiten müssen seitens des Leasingnehmers erbracht werden. Abhilfe hierbei kann das sogenannte Leasing mit S...

Interessenverband
Im Wesentlichen ist ein Interessenverband eine Vereinigung von Personen, Unternehmen oder Institutionen. Im deutschsprachigen Bereich des Leasings gibt es mehrere Verbände dieser Art. Thematische Überschneidung ergibt sich hier zu: Bundesverband Deutscher Leasing Unternehmen (BDL).[ zurück ]

Internationale Leasing-Bilanzierung
Im Rahmen des Finanzierungsleasing gibt es neben den Bilanzierungsvorschriften lauf Handelsgesetzbuch feste Hauptkriterien nach internationaler Rechnungslegung. So beinhalten diese beispielsweise nach US-GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) und International Financial Reporting Standards (IFRS) die Vertragsdauer mehr als 75...

Investitionsentscheidung
Die Entscheidung sich verbindlich auf ein Investitionsobjekt zu fixieren und dieses zu realisieren. Dem vorausgegangen sollte eine Planungs- und Entscheidungsphase sein. Leasing ist heutzutage ein wichtiger Teil des Finanzierungsmix geworden, welcher entscheidende Wettbewerbsvorteile beinhalten kann. Hierbei stehen IT-Anlagen, Fuhrparks oder Büroau...

Investitionsförderung
Investitionsförderungen werden zumeist in vielerlei Hinsicht geboten und erbracht. Diese können einzelbetrieblich, branchenbezogen oder auch gesamtwirtschaftlich erfolgen. Im Rahmen des Leasings können auch regionale Aspekte eine entscheidende Rolle spielen. Es gilt aber insgesamt den Einzelfall jeweils auf die Gewährung öffentlicher Mittel hin zu ...

Investitionsrisiko
Das Investitionsrisiko wird im Bereich Leasing mehrfach verwandt. Grundsätzlich bezeichnet diese Begrifflichkeit aber den Umstand der Nicht-Erwirtschaftung des eingesetzten Kapitals und erwarteter Rendite. Ferner wird dann unterschieden in die Ausprägungen des Finance- und Operate-Leasing. Im Finanzierungsleasing liegt das Investitionsrisiko beim L...