Kopie von `Meier Marketing Management - Marketing Lexikon`

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Meier Marketing Management - Marketing Lexikon
Kategorie: Management > Marketing
Datum & Land: 14/05/2009, CH
Wörter: 1031


Ab Hof Verkauf
Beim Ab Hof-Verkauf übernehmen landwirtschaftliche Betriebe Einzelhandelsfunktionen, indem sie ihre Produkte direkt an Endkunden verkaufen. Die Ausrichtung auf biologisch-ökologisch unbedenkliche Produkte ist Ausdruck des Öko-Marketing (Societal Marketing).

Abbestellquote
Sie zeigt den Anteil der Abonnenten, die sich aus dem Verteiler gestrichen haben. Die Abbestellquote ist ein wichtiger Indikator für die Zufriedenheit der Empfänger.

Abbinder
Als Abbinder bezeichnet man den hervorgehobenen Abschlusssatz einer Werbebotschaft bzw. Anzeige.

Abbreviatur
In der Werbung die bündige Abkürzung einer längeren Firmenbezeichnung oder eines Markennamens zu einem Kurzwort, das leicht zu merken und meist auch werblich prägnant ist (z.B. Agfa für Aktiengesellschaft für Anilinfabrikation).

ABC - Audit Bureau of Circulation
Englisches Institut, das die Verbreitung von Zeitschriften und Zeitungen feststellt. Vergleichbar mit IVW in Deutschland und BPA in den USA.

ABC-Analyse
Bei der ABC-Analyse wird ermittelt, welchen Anteil bestimmte Produkte am Umsatz haben. Somit ergibt sich die Möglichkeit, Leistungsträger herauszufiltern und zu fördern, und unrentable Produkte zu eliminieren. Die Produkte werden zuerst nach der Höhe ihrer Umsätze zusammengestellt, die kumulierten Werte werden dann in einer Grafik abgetragen. Produ...

Abfangwerbung
Werbung, die beispielsweise durch Handzettelverteilung eines Werbenden vor den Geschäftsräumen eines Wettbewerbers betrieben wird. Natürlich ist diese Art der Werbung in der Regel unzulässig.

Abgeleitete Nachfrage
Von einer abgeleiteten Nachfrage spricht man bei Investitionsgütern, da ihre Nachfrage von der Nachfrage ihrer Endprodukte abhängt.

Abgleichstrategie
Verfahren, um bei der Adressverwaltung Dubletten auszusondern. Wird manchmal auch Abgleichverfahren genannt. Bei diversen Adressverwaltungsprogrammen können Dubletten anhand bestimmter Parameter ausgeschlossen werden. So kann man in seiner Strategie wählen, ob man Haushalte abgleicht und je Familie nur einen Versand auslöst, oder ob man nur auf Nam...

Abgleichverfahren
Alle Einzelbestandteile, aus denen sich jede Adresse zusammensetzt (Name, Vorname, Strasse usw.), werden mit den gleichen Bestandteilen anderer Adressen verglichen, wodurch die mehrfache Ansprache einer Person oder eines Haushaltes von vornherein vermieden werden kann. Es gibt verschiedene Methoden zur Vermeidung von Dubletten. Üblicherweise unters...

Ablenkende Kommunikation
Methode im Marketing, die die kognitive Kontrolle der beworbenen Personen verhindern soll. Diese Methode steht natürlich im Zentrum der Kritik, da die beworbene Person hier bewusst manipuliert werden soll. Dies geschieht beispielsweise durch Sex in der Werbung oder auch durch bewusst herbeigeführte Assoziationen. Hier ist mein Lieblingsbeispiel der...

Abmahnung
Eine wettbewerbswidrige Handlung wird meist mit einer Abmahnung geahndet. Entweder man steht unter Beobachtung der Mitbewerber oder man wird durch befugte Gebühren- oder Abmahnvereine abgemahnt. Bei den beiden letzteren hat es in der Vergangenheit durch den vielfachen Missbrauch der gesetzlichen Abmahnregelung dazu geführt, dass das Ansehen der Ver...

Abnutzungseffekt
Die Festlegung der Frequenz, mit der ein Werbespot geschaltet werden soll, ist eine Gradwanderung. Wird er zu oft geschaltet, nutzt die Werbewirksamkeit ab. Vergleiche Wear-Out-Effekt.

Above the line
Verkaufsförderung durch sogenannte klassische Werbemittel, wie Anzeigen, Kino-, TV- und Rundfunkwerbung, Plakatwerbung und Verkehrsmittelwerbung.

Absatz
Als Absatz bezeichnet man die Menge einer Ware, die von einem Unternehmen in einem bestimmten Zeitraum verkauft wird. Der Absatz ist eine betriebswirtschaftliche Grundfunktion, der die allergrösste Beachtung geschenkt wird. Sein Wachstumsverlauf, seine Entwicklung, wird sehr genau beobachtet, wobei überwiegend grafische Darstellungsformen zum Einsa...

Absatz, direkter
Form des Absatzes, bei dem ein Hersteller seine Erzeugnisse vertreibt, ohne den Handel einzuschalten.

Absatz, indirekter
Form des Absatzes, bei dem der Handel in den Absatzweg eines Herstellers eingeschaltet ist.

Absatzelastizität
Das Verhältnis zwischen Preisänderung und der dadurch bewirkten Änderung der abgesetzten Warenmenge bezeichnet man als Preiselastizität der Nachfrage oder auch Absatzelastizität. Ausgedrückt wird dies in einem Koeffizienten, der aus dem Verhältnis der prozentualen Absatzänderung zu der prozentualen Preisänderung gebildet wird. Die Fragestellung lau...

Absatzformen
Im Rahmen der Distributionspolitik unterscheidet man hier zwischen betriebseigenen und betriebsfremden Vertriebsorganen. Nicht in jedem Falle ist der Aufbau einer eigenen Vertriebsstruktur erforderlich oder notwendig. Man kann sich auch betriebsfremder Absatzmittler bedienen. Hierbei greift man auf das Know-how und die Kontakte bestehender Vertrieb...

Absatzforschung
Die Absatzforschung beschäftigt sich mit der Beschaffung und Erhebung von Daten zur Beurteilung des Absatzes mit Hinblick auf die Entwicklung neuer Marketing-Konzeptionen für ein Produkt oder einen Teilmarkt. Dabei werden sowohl unternehmensinterne wie auch -externe Daten herangezogen. Gegenstand der Untersuchungen sind dabei die Produkt- und Sorti...

Absatzfunktionsrabatt
Ein Funktionsrabatt (vgl. Kotler u. Bliemel: Marketing-Management 9. Aufl. S. 795) wird dem Handel für die Ausübung seiner Aufgabe gewährt. Bezugsgrundlage ist die Funktion, die der Handel dabei im Einzelnen wahrnimmt (Abholung, Lagerhaltung, Garantieübernahmen, etc.). Der Absatzfunktionsrabatt wird an den Handel aufgrund des getätigten Absatzes ge...

Absatzhelfer (Facilitators)
Diese sind keine Mitglieder des Distributionskanals, übernehmen aber unterstützende Tätigkeiten, z. B.: Spediteure, Lagerhalter, Werbeagenturen, Kreditinstitute/Banken, Versicherungen, Marktforscher etc.).

Absatzkanal
Hierunter versteht man den Weg, auf dem das Produkt (Ware oder Dienstleistung) vom Produzenten zum Endabnehmer gelangt. Ein wichtiger zusätzlicher Absatzkanal ist beispielsweise für viele Unternehmen das Internet geworden. Je nach Produkt kann oder muss ein Unternehmen die unterschiedlichsten Absatzkanäle nutzen. Der Kunde hat dann die Wahlmöglichk...

Absatzmarkt
Der Begriff Absatzmarkt beschreibt die Menge der aktuellen und potenziellen Abnehmer und Anbieter bestimmter Leistungen sowie die Beziehungen zwischen diesen Abnehmern und Anbietern. Die Anzahl der aktuellen und potenziellen Nachfrager und Anbieter ergibt den Umfang des Marktes. Für die Struktur des Marktes ist die Art der Beziehungen zwischen den ...

Absatzmittler (Intermediaries)
Als solche bezeichnet man die «Bausteine» des Distributionskanals. Sie kaufen und verkaufen Ware (Grosshändler, Einzelhändler,...) oder akquirieren Kunden und verhandeln im Namen des Hersteller (Broker, Makler, Vertreter, ...).

Absatzplanung
Planerische Grundlage für Verkaufsziele in Bezug auf einen festgelegten Zeitraum. Die Absatzplanung ist gemeinsam mit der Produktions-, Finanz-, und Personalplanung in die Unternehmensplanung eingebettet.

Absatzpolitik
Grundlegende Richtlinien, nach denen der Absatz des Angebotsportfolios ausgerichtet ist.

Absatzpolitische Massnahmen
Alle Massnahmen, die dem Unternehmen zur direkten Einflussnahme auf den Absatzmarkt dienen, werden unter dem Begriff «Absatzpolitische Massnahmen» zusammengefasst. Dazu stehen einem Unternehmen folgende marketingpolitischen Instrumente zur Verfügung:- Produktpolitik (product)- Preispolitik (price)- Distributionspolitik (place)- Kommunikationspoliti...

Absatzpotenzial
Mit dem Absatzpotenzial wird der Teil des Marktvolumens beschrieben, der bei Ausnutzung aller Absatzchancen im Idealfall realisierbar gewesen wäre. Hierbei werden entgangene Aufträge genauso einbezogen wie Einschätzungen des Kundenverhaltens auf einzelne Marketing-Massnahmen. Es handelt sich also um eine rein theoretische Grösse. Vergleiche hierzu ...

Absatzsegmentrechnung
Variante der Vertriebserfolgsrechnung, die darauf abzielt, durch Aufschlüsselung von Leistungen und Kosten auf bestimmte Bezugsgrössen (z. B. Abnehmergruppen, Absatzgebiete, Produkte und Absatzkanäle) zu Aussagen bezüglich der Produktivität von Marketingbemühungen zu gelangen.

Absatzstufen (channel levels)
Die Absatzstufe bezieht sich auf die Anzahl der zwischengeschalteten Mittelsmänner. Demnach unterscheidet man 0-level, 1-level, 2-level usw. Kanäle. Dabei kann prinzipiell unterschieden werden zwischen: Direkter Distribution (direct distribution): ohne Mittelsmänner Indirekter Distribution (indirect distribution): unter Einbeziehung von Mittel...

Absatzvolumen
Als Absatzvolumen bezeichnet man den realen Absatz des Unternehmens. Hierbei wird die Summe aller absetzten Mengen eines bestimmten Produktes in einer bestimmten Periode ermittelt. Durch das Absatzvolumen lässt sich der Marktanteil eines Unternehmens berechnen. Ausgangsgrösse beim Absatzvolumen ist das Marktpotenzial (= grösstmögliche absetzbare Me...

Absatzwege
Wir unterscheiden zwischen direktem und indirektem Absatz. Beim direkten Absatz benutzt man eigene Filialen, Handelsvertreter, arbeitet mit Franchising oder elektronischen Medien. Beim indirekten Absatz greift man auf Gross- und Einzelhandelsunternehmen zurück.

Absatzwirtschaft
Die Absatzwirtschaft umfasst die Gesamtheit der Aufgaben und Tätigkeiten sowie der Institutionen und Organe, die den Austausch der Betriebsleistungen zwischen den Wirtschaftseinheiten bewirken. Zu den Aufgaben und Tätigkeiten der Absatzwirtschaft zählen unter anderem die Absatzpolitik, die Absatzorganisation, die Marktforschung, die Versandabwicklu...

Abschwungphase (decline stage)
Im PLZ (Produkt Lebens Zyklus) schrumpfen die Verkaufszahlen und Gewinne.

Abschöpfungspreise / -politik / -strategie
Die Abschöpfungsstrategie (oder auch Skimming Pricing bzw. Abschöpfungspolitik) kann bei neueinzuführenden Produkten als Mittel der Preispolitik eingesetzt werden. Hierbei wird der Einführungspreis eines Produktes bei entsprechend kleinem Angebot hoch angesetzt und im späteren Verlauf des Produktlebenszyklusses nach unten korrigiert. Dieses Verfahr...

Absolute Häufigkeit
Die absolute Häufigkeit gibt an, wie häufig die einzelnen Ausprägungen eines Merkmals (eines Datenbündels, einer Variablen) in einem Datensatz vorkommen. Die absoluten Häufigkeiten werden meist in einer Häufigkeitstabelle zusammengefasst.

Abspann
Endtitel, der die Nennung der Mitwirkenden und Verantwortlichen direkt im Anschluss an das Format umfasst.

Abspanntrailer
Trailer, der mit einem Hinweis auf ein anderes Format eines Sehers parallel zum Abspann eines Films oder einer Serie gezeigt wird.

Abverkaufsunterstützung
Produzenten von Waren sind logischerweise daran interessiert, dass ihre Produkte vom Handel auch abgesetzt werden. Damit dies in gewünschtem Umfang geschehen kann, stellen die Produzenten dem Handel Abverkaufunterstützung in verschiedenster Form vor. Es werden kundenfreundliche Displays entwickelt, in denen der Handel die Waren präsentiert. Überreg...

Acceptable Price Range
Käufer ordnen bestimmten Produkten bestimmte Preisbandbreiten zu, die weder unterschritten (Angst der Kunden vor Minderwertigkeit des Produkts) noch überschritten (Kaufkrafthemmnis) werden sollten.

Access Prime
Zeitspanne vor Beginn der Hauptsehzeit (Prime Time); in der Regel von 17:00 †“ 19:00.

Account
Ein Account bezeichnet den Etat eines Kunden, also dessen geplanten Werbeausgaben. Dieser wird auch Budget oder Konto genannt. Synonym wird Account für Kunde oder Vertriebspunkt verwendet (Z. B. bei Key Account Management).

Account-Executive
Dieser Begriff bezeichnet den Sachbearbeiter für die Betreuung eines Kunden in einer Werbeagentur. Den entsprechenden Gruppenleiter dieser Account-Executives bezeichnet man als Account-Supervisor. (Als Account bezeichnet man auch den Werbeetat, den ein Kunde darstellt.)

Acquisition Rate
Die Erfolgsrate bei der Akquise (Neugewinnung) von Kunden.

Acrobat
Von der Firma Adobe entwickeltes Format zum Abspeichern von Dokumenten. Das Dokument wird mit sämtlichen Schriftarten sowie dem analogen Layout abgespeichert und kann vom Lesen unabhängig von der Plattform dargestellt werden. Die Datei kann überdies nicht verändert werden. Zum Lesen von PDF-Dokumenten wird das kostenlose Programm Adobe Acrobat Read...

Across the Board
Werbesendung, die an fünf aufeinander folgenden Tagen zur jeweils gleichen Zeit ausgestrahlt wird.

Action Device
Ein Action Device ist ein Auslöser, bzw. ein Mittel zum Auslösen einer bestimmten Handlung. Ein Beispiel für einen solchen Auslöser ist der Bestellcoupon in einer Anzeige. Hier wird der Leser im Text zur Handlung aufgefordert. Der Coupon selbst soll ihm dabei die Handlung vereinfachen, diese also auslösen. Ein Auslöser kann aber auch in einem beson...

Action Getter
Ein Action Getter ist ein Mechanismus, der eine Handlung auslöst. Ein beliebtes Mittel zur Auslösung des Kaufimpulses sind beispielsweise Gratiszugaben bei Nutzung des eigentlichen Angebotes. Zeitschriftenabonnements werden mit der Aussicht auf eine Prämie verkauft, wobei sich einige Prämienangebote an die Bestandskunden und andere an die Neukunden...

Actionability
Eine der vier wesentlichen Voraussetzungen für sinnvolle Marktsegmentierung. Actionability bedeutet, dass die Marktsegmente mit finanzierbaren Marketingmassnahmen erreichbar sein müssen.

Active Listening
Anforderung an Verkaufspersonal, Gespräche simultan zu evaluieren und entsprechende Schlussfolgerungen für die weitere Gesprächsführung zu ziehen.

ActiveBox
Bezeichnet eine kleine Webseite, die durch einen Werbebanner aufgerufen wird. Idealerweise eignet sie sich für Produktvorstellungen und Gewinnspiele. Vorteil: Die Website des Werbers muss für die Kampagne nicht modifiziert werden. Von der ActiveBox aus gelangt der User auf Wunsch auf die Website des Werbers.

Ad
Abkürzung für engl. «Advertisement», also auf Deutsch «Werbung». Im Internet sind damit häufig Werbe-Banner und Werbe Popups gemeint.

Ad Click
Zahl der Klicks auf einen Hyperlink, der zur Website eines Werbungstreibenden führt.

Ad Click Rate
Verhältnis von Ad Clicks zu Page Impressions: Gibt an, wie viele Nutzer eine Onlinewerbung tatsächlich angeklickt haben. Sie ist damit ein Mass für die Effizienz einer Werbemassnahme.

Ad Impression
Nach einer Empfehlung des Deutschen Direkt-Marketing Verbandes (dmmv) sind Ad Impressions der messbare Werbemittelkontakt. Sie bezeichnen die Anzahl der von den Clients der Nutzer abgerufenen (requested) Werbemittel vom Server eines Werbeträgers oder anderen Ad Servers. Die Ad Impressions sollen über Redirects (automatische Wiederaufrufe der Seite)...

Ad Management
Oberbegriff für die Verwaltung von Online-Werbung. Diese Werbung erfolgt derzeit hauptsächlich über Banner. Dabei werden neben reinem Kauf von einer bestimmten Anzahl platzierter Banner auch Banner-Communities angeboten, bei denen ein bestimmtes Tauschverhältnis angeboten wird. Der Betreiber der Community verkauft dann die Differenzkapazitäten und ...

Ad Server
Server, der Banner von Werbekunden verwaltet. Beim Aufruf einer Webseite durch einen Benutzer überträgt die Serversoftware automatisch die passenden Banner auf diese Seite. Für solche Banner-Kampagnen kann festgelegt werden, welche Banner welchen Benutzern wie lange gezeigt werden sollen (Targeting) - entsprechend sind dann die Kosten. Neben diesen...

Ad Targeting
Gezielte Platzierung von Werbemassnahmen.

Ad View
anderer Begriff für Ad Impressions.

Ad-hoc-Studien
Ad-hoc-Studien sind Marktforschungsstudien, die sich auf ein konkretes Problem oder Thema beziehen, welches bisher nicht in diesem Sinne untersucht wurde und deshalb noch keine Forschungsergebnisse vorliegen. Die Studie ist auf einen bestimmten Zweck hin angelegt und wird einmalig durchgeführt.

Ad-hoc-Werbung
Ad-hoc-Werbung ist eine Art von Werbung, die vor allem bei Sportveranstaltungen Anwendung findet. Für aussergewöhnliche Sportereignisse wie Fussballländerspiele werden die am Spielfeldrand aufgestellten Banner gesondert vermietet. Auf die existieren Banner wird ein zusätzliches Banner mit Hilfe von Reitern aufgesetzt, so dass die permanent vorhande...

Adbusting
Adbusting, von «ads» gleich «Anzeigen» und «bust» gleich «zerschlagen», ist Ausdruck eines Protests gegen die Werbung. Die kanadische konsumkritische Stiftung «Adbusters Media Foundation» betreibt als Netzwerk Gegenwerbung (uncommercials) und ist für den weltweiten Tag der Konsumverweigerung («Buy nothing day» vom 24. November) verantwortlich.

ADC
Art Directors Club - zu finden unter www.adc.de.

Add-a-Card-Anzeigen
Anzeigen, bei denen eine Antwortkarte aufgeklebt ist.

Add-on
Add-ons auf Webseiten sind Gewinnspiele, Videostreams, u. Ä. Diese Add-ons werden der Seite hinzugefügt, um sie interessanter und attraktiver zu machen. Sie müssen aber nicht in jedem Fall feste Bestandteile dieser Seite sein.

Added Value
Ein Added value ist der Mehrwert der Webseite, der Besucher immer wieder anlockt und zum Besuch auffordert. Dies können z. B. Börsennachrichten, Wetterberichte, regelmässige News und andere auf der Seite abrufbare Informationen sein. Auch in der old economy existieren derartige Added values. Hier sind es Zugaben zum Produkt, die im eigentlichen Sin...

Additional sale
Zusätzlicher Verkauf. Um ein bestimmtes Grundsortiment (z. B. Fahrradhandel) herum werden auch andere Produkte angeboten, die das eigene Sortiment sinnvoll ergänzen. Um bei dem o. g. Beispiel zu bleiben, könnten hier Trekking-Artikel angeboten oder Spezial-Fahrradreisen offeriert werden. In letzter Zeit werden auch Versicherungen zum eigentlichen S...

Address Spoofing
Adressenschwindel! Mit einer falschen Internet-Adresse täuscht jemand vor, ein anderer zu sein.

AdForce
Vom US-Unternehmen AdForce entwickelte AdServing-Technologie. AdForce ist eine der auf dem US-Markt führenden Technologien und wird z. B. von 2CanMedia, GeoCities, Netscape Netcenter und AOL für die Abwicklung der Bannerschaltungen eingesetzt.

AdGame
Werbespiele im Internet, durch die sich der Nutzer mit einer Marke oder einem Unternehmen spiel beschäftigt und sie dadurch näher kennenlernt.

Adjunktivität
Geml und Lauer zufolge handelt es sich bei Adjunktivität um «Merkmale einer Leistung, die untrennbar mit dem Unternehmen oder einer Trägerperson verbunden sind». Personenbezogene Adjunktivität beschreibt Fälle, in denen die menschliche Leistungsfähigkeit eine Dienstleistung dominiert und als persönliche Komponente erfolgsbestimmt und unverwechselba...

ADM
Abkürzung für den Arbeitskreis Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute. Der ADM ist eine Interessenvertretung der privatwirtschaftlich organisierten Markt- und Sozialforschungsinstitute in Deutschland. Zu den Aufgaben gehören unter anderem die Wahrung des Ansehens und die Förderung der Wissenschaftlichkeit der Markt- und Sozialforschung, die...

AdMail
Werbebotschaften, die in Form von Texten oder HTML-Dokumenten per eMail an Nutzer verschickt werden. Diese Werbung sollte immer vom Nutzer gewollt bzw. angefordert sein, da sie sonst zu negativen Reaktionen führen kann (Spamming).

Administrator
Systemverwalter in einem Netzwerk. Verfügt über alle Zugriffrechte, vergibt diese mit Einschränkungen an die einzelnen User und ist für das Funktionieren des Netzwerkes verantwortlich.

Adoption
Adoption meint im Marketingbereich die Übernahme bzw. Aufnahme einer Werbebotschaft. Die Adoptoren sind sodann von der Botschaft überzeugt und geben diese als Multiplikatoren weiter. Gleichzeitig treten sie auch als Nachfrager auf.

Adoption of Innovation Curve
Grafische Darstellung der Tatsache, dass Kunden sehr unterschiedlich stark dazu bereit sind, neue Produkte zu kaufen.

AdRequest
Eine (mögliche) Grösse zur Messung der Werbeträgerleistung.

Adressen
Eine gut sortierte und gepflegte Kunden- und Adressdatei ist das Kapital eines jeden Unternehmens. Somit sollte nicht nur ein Auge auf die Bestandsführung, sondern auf die Fähigkeit der Datenbank für diverse Auswertungen geworfen werden. Wir unterscheiden zwischen internen (also firmeneigenen) Adressen, die von Kunden oder Interessenten gewonnen we...

Adressenanalyse
Die Elemente einer Adresse (Name, Vorname, Postleitzahl, Ort, Anrede usw.) werden mit Hilfe der Adressenanalyse (Computerprogramm) auf Richtigkeit sowie auf Erkennung von Dubletten überprüft und ggf. korrigiert. Dadurch wird die Qualität personalisierter Werbeaussendungen erheblich verbessert.

Adressenselektion
Mit der heutigen EDV-Technik ist vieles möglich und wenig wird genutzt. So lassen sich, bei geschickter Verbindung verschiedenster Datenbestände die Adressen von Kunden und Interessenten nach den verschiedensten Kriterien zusammenstellen. Dafür müssen jedoch Daten wie Region, Umsatz, Branchen, Berufe, Geschlecht, Einkommensverhältnisse oder Anzahl ...

Adressentest
Bevor man eine gross angelegte Werbemassnahme startet, sollten die zur Verfügung stehenden Adressen einem Test unterzogen werden. Dies geschieht zum einen dadurch, dass die Adressen nochmals gesichtet werden, ob sie der angepeilten Zielgruppe entsprechen. Zum anderen sollte man eine kleine Aktion vorweg starten, um die Akzeptanz der Werbemassnahme ...

Adressenverlag
Anbieter von zielgruppenorientierten Adressen. www.europeanmailgroup.com = Europa www.liebetrau-listservice.de = Deutschland www.cebus.net = Allgemein

Adressmanagement
Verwaltung, Einsatz und Kontrolle von Adressdateien.

Adressmittlung
Wird von Maklern (amerikanisch: Broker) betrieben, die fremde Adressen an- oder vermieten (Listbroking).

Adresspools
Artverwandte Branchen und interessengleiche Privatadressen werden für die Marktbearbeitung in Adresspools zusammengefasst. Bei Bedarf verfügt man dann über eine zielgruppengerechte Ansprechbasis. Hierfür ist es wichtig, dass die notwendigen Informationen aus dem vorliegenden Adress- und Datenmaterial heraus ermittelbar sind. Es muss also eine Selek...

Ads
Englische Kurzform für Advertisement; Bezeichnung für Werbeformen.

AdServer
Ein zentraler Server, der unabhängig vom Server einer Website, Banner an die Werbefläche der entsprechenden Site liefert. AdServer ermöglichen effizientes Bannermanagement und eine einheitliche Kampagnensteuerung auf verschiedenen Websites.

ADSL
Mit Asymmetric Digital Subscriber Line (ADSL) kann auf herkömmlichen, analogen oder digitalen Telefonanschlüssen ein Breitband-Internetzugang ermöglicht werden. ADSL verfügt über eine theoretische Geschwindigkeit von 8 Mbps im Downstream und 800 Kbps im Upstream. Im Moment werden zwar erst Übertragungsraten von bis zu 512 Kbps Downstream und 128 Kb...

AdTech
AdTech ist ein Unternehmen, das am Internet Backbone in Frankfurt ein hochleistungsfähiges AdServing Zentrum betreibt.

Advance Letter
Ein immer beliebter werdendes Mittel der Aufmerksamkeitsgenerierung: Ein Werbebrief kündigt eigentlich nur eine darauf folgende Werbebotschaft an! So kündigen Versandhäuser ihren in Kürze erscheinenden Sonderkatalog kurz vor der Versendung an und weisen ausdrücklich auf die gute Gelegenheit und das erforderliche schnelle Zugreifen hin, damit man al...

Advanced letter
Ankündigungsbrief, den Sie vor Ihrer eigentlichen Werbekampagne verschicken, um bei den Empfängern eine Erwartungsstimmung zu erzeugen.

Advanced postcard
Vorankündigungskarte zur Dramatisierung des kurz darauf folgenden Werbebriefes. Eine kostengünstige Alternative zum Advanced letter.

Advantage Print
Standardisierter Pretest der GfK Marktforschung für Anzeigen.

Advertainment
Advertainment ist ein Ausdruck, der aus den beiden englischen Worten advertising und Entertainment zusammengefügt wurde. Dieser Form von Werbung wird besondere Aufmerksamkeit zuteil, weil sie unterhaltsame Bestandteile aufweist und den Betrachter oder Zuhörer amüsiert. So sollen positive Assoziationen ausgelöst werden.

Advertisement
Werbeanzeige; kurz: Ad.

Advertising
Englischer Begriff für Werbung. Das Kürzel «Ad» wird weitläufig für «Anzeige» verwendet.

Advertising Awareness
Mass für die Bekanntheit konkreter Werbekampagnen. Die Werbeawareness kann in eine allgemeine und medienspezifische Bekanntheit unterschieden werden. Sie dient als Indikator für die Stärke und Intensität des Werbedrucks (Share of Advertising), welcher wiederum die Werbewirkung (Advertising Effect) beeinflusst.

Advertising Effect
Die Werbewirkung untersucht den Zusammenhang zwischen dem Werbe-Stimuli und deren Einfluss auf den Rezipienten. Die verschiedenen Stufenmodelle der Werbewirkung versuchen, Ursache / Wirkungszusammenhänge zu erkennen, sie zu analysieren und zu interpretieren.

Advertising Spendings
Werbeausgaben eines Unternehmens, die sich auf die verschiedenen Medien bzw. Werbeträger aufteilen lassen.