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Kategorie: Religion und Philosophie > Theologie
Datum & Land: 13/05/2009, DE
Wörter: 584


Aaron
Aaron wird im Alten Testament als Bruder, Sprecher und Gefährte des Mose, vor allem aber als der am Sinai von Gott eingesetzte Ahnvater der Priesterschaft Israels vorgestellt. Als Aaroniden bezeichnet man die Söhne bzw. die männlichen Nachkommen Aarons.

Aaronitischen Segen
Als Aaronitischen Segen bezeichnet man den in Num 6,22-27 überlieferten Priestersegen. Er wird zurückgeführt auf eine Offenbarung JHWHs an Mose, der Aaron, dem Erzvater des künftigen Priestergeschlechts, und seinen Söhnen den Auftrag geb...

Abendmahl
Abendmahl, Bibel: das letzte Mahl Jesu mit seinen Jüngern, bei dem er ihnen Brot und Wein als seinen Leib und sein Blut reichte (1. Korinther 11, 23 folgende; Markus 14, 22 folgende; Matthäus 26, 26 folgende; Lukas 22, 15 folgende).

Aberglaube
Glücksklee, Schwarzer Kater, Horoskop ― in vielen Alltagssituationen erscheint der moderne Mensch überhaupt nicht so aufgeklärt, wie er gern behauptet. »Da ist ja finsterster Aberglaube« ― weiß der Sprecher solcher Worte eigentlich immer, was er da sagt? Denn Aberglaube ist ein aus der Perspektive christliche...

Abigajil
Der Name אֲבִיגַיִל Abigajil (griech. †™Αβιγαια) setzt sich zusammen aus אָב †™āv †žVater†œ und der Wurzel גיל gjl †žjubeln / frohlocken†œ. Er kann deshalb übersetzt werden †žmein Vater jubel...

Abimelech
Abimelech (אֲבִימֶלֶך) ist ein theophorer Personenname mit der Bedeutung †žder Vater (= der Vatergott) ist König†œ. Personen mit diesen Namen treten in der Abrahams- (Gen 20,1-18; Gen 21,22-34) und Isaaküberlieferung (Gen 26,1-17; Gen 26,26-31) und im → Richterbuch (Ri 8,31; Ri 9,1-57)...

Abinadab
Der Name Abinadab (אֲבִינָדָב) bedeutet †žmein Vater ist großzügig†œ oder †žeinsatzbereit†œ. Die Wurzel ndb †žfreiwillig tun†œ begegnet in verschiedenen hebräischen Namen, z.B. Ahinadab, Nadab oder Nadabja, aber auch in phönizischen und moabitischen Namen.

Abkehr
abkehren abwenden, wegwenden, Rücken zukehren, umdrehen, jetzt aber schnell weg, weghüpfen,

Ablass
Ablass, lateinisch Indulgentia, nach der katholischen Lehre der außersakramentale Nachlass zeitlicher Sündenstrafen (seit 1968 ohne Zeitbestimmungen), der dem entsprechend disponierten Gläubigen von der kirchlichen Autorität durch Zuwendung der Genugtuung Christi und der Heiligen (Kirchenschatz) gewährt wird. ̵...

Absolution
Absolution die, katholische Kirche: die Lossprechung von Sünden und Kirchenstrafen im Sakrament der Buße (Beichte).

Absolution
Der Nachlaß von Sünden in der Beichte. Voraussetzung sind die Reue, Bereitschaft zur Umkehr, die Buße und das Bekenntnis der Sünden. Sie kann †“ außer in Todesgefahr †“ nur Einzelpersonen erteilt werden. Die Absolutionsformel lautet: Gott...

Abtrünnigkeit
Abtrünnigkeit Sprüche 4, 23 Mehr als alles behüte dein Herz! Denn in ihm entspringt die Quelle des Lebens. Jesaja 30, 14 Durch Umkehr und durch Ruhe werdet ihr gerettet. In Stillsein und in Vertrauen ist eure Stärke. Jeremia 3, 22 Kehrt um, ihr abtrünnigen Kinder! Ich will eure Treulosigkeiten heilen. Klagelieder 3, 40 Prüfeln wollen wir unsere Weg...

Adoration
Adoration [lateinisch »Anbetung«] die, katholische Kirche: früher die dem neu gewählten Papst von den Kardinälen dargebrachte Huldigung.

Aggression
Aggression (lat. aggredi †žherangehen†œ, †žangreifen†œ) †žist jegliche Verhaltensform, die das Ziel hat, andere Lebewesen zu schädigen oder zu verletzen, welche motiviert sind, dem zu entgehen, oder Dinge zu beschädigen, bzw. zu zerstören, insoweit dies nicht ihre gesellschaftlich zugewiesene Aufgabe ist.

Agnus Dei
Ạgnus Dei [lateinisch »Lamm Gottes«] das, lateinische Liturgie: dreimaliger Bittruf zum Brotbrechen vor der Kommunion; in den lutherischen Gottesdienst...

Agonistisches Verhalten
Agonistisches Verhalten (griech.: agonistikos = kämpferisch), auch Agonismus, steht als Überbegriff für sämtliche Verhaltensweisen, welche mit kämpferischen Auseinandersetzungen zwischen Artgenossen während rivalisierender Situationen in Zusammenhang stehen.

Aliyah
Hebr Aliyah deut Hinaufzug bzw. Hinaufziehn fußt auf dem Besuchen des geheiligten Tempels in der Hauptstadt Yisrael´s. Da der Platz des geheiligten Tempels auf einem hoch gelegenen Berg, auf Zion, liegt, wurde das Hinaufziehn Sinnbild für die Pilgerfahrt zur Stadt selber, aber um so mehr für die Wiedereinwanderung in die alte Heimat. Wenn also von ...

Allerheiligstes
Allerheiligstes, Altes Testament: der hinterste Raum der Stiftshütte und später des Tempels in Jerusalem; Aufbewahrungsort der Bundeslade.

Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) am 10. Dezember 1948 genehmigt und verkündet. Obwohl sie als Erklärung keinen völkerrechtlich verbindlichen Charakter besitzt, wird sie im Allgemeinen als Bestandteil des Rechts ...

Altar
Ein Altar (griechisch βωμός, lateinisch ara, in christlichem Latein altare = Aufsatz auf dem Opfertisch) ist eine Verehrungsstätte für eine oder mehrere Gottheit(en). Auf Altären können Opfergaben dargebracht werden. Doch auch die Errichtung des Altars an sich und se...

Altgriechisch
Die Grammatik des Altgriechischen ist auf den ersten Blick recht ähnlich zum Lateinischen, was Partizipialkonstruktionen und sonstige grammatische Phänomene (AcI etc.) anbelangt, so dass Lateinkenntnisse beim Erlernen des Altgriechischen sehr hilfreich sind -- und umgekehrt. Gutes Verständnis der deutschen Grammatik hilft allerdings auch; in vielen...

Amen
Amen [hebräisch »Ja, gewiss!«], aus dem Judentum in die christliche Liturgie übernommene Zustimmungsformel der Gemeinde zu Rede, Gebet und Segen.

Andacht
Es gibt verschiedene Andachtsformen. Vor allem in der römisch-katholischenen Kirche sind noch Andachten mit einem festen Ritus (beispielsweise: eucharistische Anbetung, Maiandacht, Rosenkranzandacht, Kreuzwegandacht) gebräuchlich. Aber auch hier, wie im...

angelus
lat. angelus, der Engel von gr. άγγελος ángelos †žBote†œ, †žBotschafter†œ; Übersetzung von hebr. מלאך mal'ach †žBote†œ) ist in vielen Religionen ein Wesen, das Gott oder den Göttern zur Seite steht, aber von ihnen unterschieden wird.

Angriff
Ein Angriff ist das Vorgehen gegen einen Gegner oder Feind.

Anthropozentrisch
Anthropozentrisch bedeutet, dass der Mensch sich selbst als den Mittelpunkt der weltlichen Realität versteht. Es leitet sich vom griechischen άνθρωπος, ánthropos, †žMensch†œ und dem lateinischen centrum bzw. (alt)griechischen κέντρο(ν), kéndro(n), †ž...

Antijudaismus
Antijudaismus (griechisch-lateinisch: †žprinzipiell gegen Juden†œ) nennt man die Ablehnung, Anfeindung und Verfolgung von Angehörigen der Synagoge aufgrund ihres Glaubens (im Gegensatz zum Antisemitismus welcher die Angehörigen der S ...

Apokryphen
Der Herausbildung der heiligen Bücher des Judentums und des Christentums, der Hebräischen Bibel und der Bibel, hat sich in einem Prozess vollzogen, der sich über mehrere Jahrhunderte erstreckte. Seine Endpunkte bildeten die Festlegung des jüdischen Kanons im ersten Jahrhundert und des christlichen Kanon...

Apostasie
Der Ausdruck Apostasie (gr. αποστασία apostasía, von από apó †žfern†œ und στάσις stásis †žStand†œ, †žHaltung†œ, †žPosition†œ) bezeichnet den Abstand von einer Religion durch einen förmlichen Akt (z. B. Kirchenaustritt, Über...

Apostel
Apostel / Geistesgabe / Schlachter Bibel 1951 1 Korinther 12, 28 Und so hat Gott in der Gemeinde gesetzt erstens Apostel, zweitens Propheten, drittens Lehrer, darnach Wundertäter, sodann d...

Apostelkonzil
Apọstelkonzil, Zusammenkunft des Paulus u. a. Abgesandter der antiochenischen Gemeinde mit der Urgemeinde in Jerusalem (etwa 48 n. Chr.) zur Klärung der Stellung der Heidenchristen zum jüdischen Gesetz (Galate...

Apostolischer Stuhl
Apostolischer Stuhl, Heiliger Stuhl, Päpstlicher Stuhl, der Bischofssitz eines Bischofs als Nachfolger der Apostel Derzeit gibt es als Ehrentitel zwei Heilige Stühle - den bekannteren von Rom und den allerdings ohne spezielle Juristidiktionsgewalt ausag...

Aramäisch
Die bisher bekannten ältesten Zeugnisse des Aramäischen stammen aus dem 10. oder 9. Jh. v. Chr. Bereits in assyrischer Zeit kam dem Aramäischen als internationaler Handels- und Diplomatiesprache große Bedeutung zu. Im mehrsprachigen Perserreich wurde Aramäisch unter den Achämeniden zur offiziellen Reichssprache (†žReichsaramäisch†œ); es war von Klein...

Armut
Armut bezeichnet primär den Mangel an lebenswichtigen Gütern (beispielsweise Essen, Obdach, Kleidung), im weiteren und übertragenen (metaphorischen) Sinn allgemein einen Mangel (beispielsweise wird ein Landstrich als tierarm, ein Mensch als gedan...

Atheismus
Atheịsmus [zu griechisch átheos »ohne Gott«] der, die Leugnung der Existenz eines Gottes jenseits der erfahrbaren Welt, einer göttlichen Weltordnung oder des geltenden Gottesbegriffs.

Auferstehung
Auferstehung, Auferstehung der Toten, religiöse Vorstellung, dass am Weltende die Verstorbenen mit Leib und Seele zu ewigem Leben auferstehen (Eschatologie). Für das Christentum ist die auf der Auferstehung Christi gründende Auferstehung ...

Baal
Der gemeinsemitische Begriff b†˜l (hebräisch בעל; akkadisch bēlu[m]), bedeutet zunächst †žHerr / Besitzer†œ. Auf eine Gottheit bezogen war †žBaal†œ ursprünglich ein Titel (†žHerr†œ) des Wettergottes, ersetzte dann jedoch dessen Namen. Ein vergleichbarer Vorgang ist bei → Marduk / Bēl seit mittelbabylonischer Zeit und im A...

Babylon
Im Neuen Testament wird der Name 'Babylon' bzw. das Attribut 'babylonisch' zwölfmal erwähnt. Dies geschieht zum einen in Rückblicken auf die Geschichte Israels, zum anderen in den prophetischen Reden über die Zukunft der Welt. Babylon bezeichnet hier das irdische widerchristliche Machtzentrum im Gegensatz zur Stadt Gottes, dem 'himmlischen Jerusale...

Barmherzigkeit
Barmherzigkeit / Geistesgabe / Schlachter Bibel 1951 Römer 12, 8 wenn einer ermahnt, in der Ermahnung. Wer gibt, gebe in Einfalt; wer vorsteht, tue es mit Fleiß; wer Barmherzigkeit übt, mit Freudigkeit!

basileia tu theu
Die griechische Bezeichnung 'basileia tu theu' ist aus der hebräischen Wendung 'malkut Jahwe' (Jahwe ist König/ Herr geworden) abgeleitet. Übersetzt werden kann das eschatologische 'basileia tu theu' in etwa mit 'das Königreich Gottes' oder 'die heilvoll nahegekommene Gottes...

Bedrückung
Bedrückung Kohelet 7, 7 Ja, Bedrückung macht den Weisen zum Toren.. Bindet den Geist der Bedrückung und löst die Freiheit von Bedrückung (Johannes 8, 36). Dann löst den Frieden Gottes (Philipper 4, 6-7 und 1. Pet ...

Befreiung
Theologie der Befreiung Theologie der Befreiung, Befreiungstheologie, in der katholischen Kirche Lateinamerikas in den 1960er-Jahren entstandene vielschichtige theologische Richtung, die die theologische Reflexion der Situation der so...

Beichte
(lat. confessio; christlich auch Amt der Schlüssel) [althochdeutsch bijiht »Bekenntnis«], Sündenbekenntnis; findet sich auch bei vor- und nicht christlichen Religionen, in der ägyptischen Religion als »Unschuldsbeichte« beim Totengericht, im Dschainismus und bei den Beichtversammlungen der buddhistischen Mönch...

Beichtvater
Beichtvater, lateinisch Confessarius, katholische Kirche: Priester, der die Beichte entgegennimmt und das Bußsakrament spendet; bedarf dazu der Bevollmächtigung durch den zuständigen Ortsbischof.

Bekehrungswahn
Bekehrungswahn, religiöser Übereifer, will mit aller Macht jemanden bekehren.

Bekenntnisschriften
Die Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche (BSLK) sind eine Sammlung von Bekenntnistexten aus dem 16. Jahrhundert, die in Folge der Reformation Martin Luthers entstanden. Sie ist i.W. identisch mit dem sog. Konkord ...

Benedikt XV
Benedikt XV. (als Giacomo della Chiesa * 21. November 1854 in Genua (Italien); †  22. Januar 1922 in Rom) war Papst von 1914 bis 1922. Auf Grund seines engagierten Auftretens gegen den Ersten Weltkrieg wurde er als Friedenspapst bekannt.

Bescheidenheit
Bescheidenheit, auch Genügsamkeit, ist eine Verhaltensweise von Menschen, wenig von etwas für sich zu beanspruchen, selbst dann, wenn die Möglichkeit der Vorteilnahme bestünde; sie bedeutet auch, zugunsten anderer auf etwas zu verzichten. Bescheidenheit als Lebensprinzip entsteht häufig aus der E...

Besessenheit
Besessenheit bezeichnet einen ausgeprägten Erregungszustand, der als †žInbesitznahme† der betroffenen Person durch einen Gott, Dämon oder Geist gedeutet wird. Die Verhaltensänderung der Person wird somit auf das Eindringen eines fremden Geistwesens zurückgeführt.

Besonnenheit
Besonnenheit (σωφροσύνη [sophrosýne] Sophrosyne) bezeichnet im Unterschied zur Impulsivität die überlegte, selbstbeherrschte Gelassenheit, die besonders auch in schwierigen oder heiklen Situationen den Verstand die Oberhand behalten lässt, um vorschnelle und unüberlegte Entscheidungen oder Taten zu verme...

Bestattung
Bestattung ist die nach dem Tod eines Menschen (seltener auch für Tiere) vorgenommene längerfristige Bewahrung des toten Körpers oder bestimmter Überreste, wie der Asche oder bestimmter Körperteile. Bestattung und Beisetzung wird im allgemeinen Sprachgebrauch nicht streng getrennt, sinnübergreifend werden...

Betlehem
Betlehem (auch Bethlehem, Efrata; arabisch بيت لحم‎ Bait Lahm, DMG Bayt Laḥm; hebräisch בית לחם, Bet Lechem) ist eine Stadt im Westjordanland mit 29.930 Einwohnern. Die Stadt gehört zu den Palästinensischen Autonomiegebieten und...

Bewusstsein
Bewusstsein (lat. conscientia †žMitwissen†œ und agr. συνείδησις syneidesis †žMiterscheinung†œ, †žMitbild†œ, †žMitwissen†œ, συναίσθησις Mitwahrnehmung und φρόνησις von φρόνειν bei...

Bibel
Die Bibel ist ein Buch der Superlative. Sie ist das am meisten verbreitete und meistübersetzte Buch der Welt. Die Bibelgesellschaften haben seit ihren Gründungen rund 600 Mio. Bibeln und Bibelauszüge in alle Welt verbreitet. Übersetzungen der Bibel und einzelner Bibelteile liegen heute (2008) in über 2 450 Sprachen und Dialekten vor. Die in der Bib...

Bibelausgabe
Als Bibelausgabe wird die verlegerisch bearbeitete Ausgabe einer Bibelübersetzung oder Manuskriptedition bezeichnet. Viele Übersetzungen liegen in verschiedenen Ausgaben vor. Sie unterscheiden sich neben Unterschieden im Layout vor allem in den Beigaben zum Text. Zu den Untersc...

Bibelauslegung
Die Auslegung der Bibel als heilige Schrift ist von zentraler Bedeutung für das Christentum. So spricht Ebeling von der Geschichte der Kirche als Geschichte der Bibelauslegung (Ebeling, 1966). Die Frage, wie wir die Bibel ...

Bibelstudium
Unter Bibelstudium versteht man eine tiefergehende Beschäftigung mit den Texten der Bibel als Bestandteil des Glaubenslebens von Gläubigen verschiedener Religionen, deren Heilige Schriften in der Bibel enthalten sind. Bei den Juden spricht man vom Torastudium. Zum wissenschaftlic...

Bibelübersetzung
Eine Bibelübersetzung versucht die Urtexte der biblischen Schriften einem Leserkreis zugänglich zu machen, der die antiken Originalsprachen nicht berherrscht. Die Bibel wurde in hebräischerer, aramäischerer und altgriechischerer Sprache (Koine) verfasst. Neben allgemeinen Schwierigkeiten beim Übersetzen...

Bischof
Bischof [von griechisch epískopos »Aufseher«], leitender Geistlicher christlicher Gemeinden. Das Bischofsamt wurzelt in den hellenistischen Gemeinden. Bischöfe werden zusammen mit »Diakonen« erstmalig von Paulus (Philipper 1, 1) erwähnt; vo...

Bischofsamt
Das Bischofsamt: lehren, heiligen und leiten Bischöfe sorgen als Nachfolger der Apostel für die Einheit der Kirche Ein katholischer Bischof - der Name leitet sich vom griechischen Wort 'episkopos', übersetzt Aufseher, Schiedsrichter ab - steht n...

Bischofskonferenz
Bischofskonferenz, katholische Kirche: der institutionelle Zusammenschluss der Bischöfe eines Landes oder einer Region.

Bischöfinnen
Bischöfinnen in der neuesten Kirchengeschichte Bis weit in die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde das Bischofsamt ausschließlich von Männern ausgeübt, bis 1980 in den USA die United Methodist Church Marjorie Swank Matthews (* 1916, †  1986) zur Bischöfin einer christlichen Kirc&...

Bistum
Ein Bistum, auch Diözese genannt, ist ein territorial abgegrenzter kirchlicher Verwaltungsbezirk. Die Bezeichnung Diözese leitet sich von der Untergliederung des Römischen Reiches in Diözesen her, während der Begriff Bistum sich auf das Jurisdiktionsgebiet eines Bischofs bezieht. Alte Bezeic...

Blutschande
Mit Blutschande bzw. dem heute eher gebräuchlichen Begriff Inzest wird in Medizin und Rechtssprechung allgemein der heterosexuelle Geschlechtsverkehr zwischen nahen blutsverwandten Personen bezeichnet, sofern diese wenigstens 25% gemeinsame Gene aufweisen (Szibor; Rashkow, 161). Liegt ein geringerer Verwandtschaftsgrad vor, so spricht man von Konsa...

Bonifatius
Bonifatius, Wynfreth (Winfried, * 672/675 in Crediton in der Nähe von Exeter im damaligen Kleinkönigtum Wessex, der heutigen Grafschaft Devon, im Südwesten Englands; †  5. Juni 754 oder 755[1] bei Dokkum in Friesland [2]), war einer der wichtigsten Missionare und Kirchenreformer im Frankenreich und wird seit der Reform&#...

Brotbrechen
Das Brotbrechen ist eine alte Sitte im Nahen Osten zu Beginn einer Mahlzeit. Zuweilen wird es deswegen auch mit dem Essen selbst gleichgesetzt. Im christlichen Kontext ist es wie das Handauflegen oder das Zungenreden außerdem eine frühchristliche gemeinschaftlich-festliche Handlung, welche ursprünglich von Jesus stammt. Es g...

Buddhismus
Der Buddhismus ist eine Lehrtradition und Religion, die mit weltweit etwa 375 - 500 Millionen[1] Anhängern die viertgrößte Religion der Erde ist und ihren Ursprung in Indien hat. Vor allem in Süd-, Südost- und Ostasien ist sie verbreitet. Die Buddhisten berufen sich auf d...

Bulle
Päpstliche Bulle oder kurz Bulle ist in der katholischen Kirche die Bezeichnung für eine besiegelte Urkunde, die die wichtigsten Rechtsakte des Papstes betrifft. Offizieller Name ist litterae apostolicae oder litterae apostolicae sub plumbo, wenn man sie von den Breven abgrenzen will. Die Bulle trägt ihren Namen vom Blei...

Bundeslade
Bundeslade, Lade Gottes, Wanderheiligtum des israelitischen Stämmebundes, das durch David nach Jerusalem überführt (2. Samuel 6) und von Salomo im Allerheiligsten des Tempels aufgestellt wurde (1. Könige 8, 1‒9). Ihr Verbleib nach dem Babylonischen Exil ist unbekannt. Nach 2. Mose 25, 10 folg...

Bußbuch
Ein Bußbuch war eine katalogartige Zusammenstellung von Sünden und den mit ihnen verbunden Strafen. Sie wurden oft von Beichtvätern benutzt, um den Pönitienten (Beichtenden) eine angemessene, aber standartisierte Strafe aufzuerlegen und waren weit verbreitet. Durch die genuae Definition von Strafen begünstigten sie aber ...

Buße
Der Mensch als solcher wird immer wieder schuldig vor Gott. In der Buße bekennt er sich dazu und zeigt den Willen zur Umkehr. Hierzu gibt es mehrere Formen: Die Beichte, die Allgemeine Buße, den Bußgottesdienst und die Bußpredigt. Die allgemeine Buße ist ein von allen T...

Bußgürtel
Ein Bußgürtel ist eine mehrgliedrige Kette, deren eine Seite mit scharfen Metallteilen besetzt ist. Er wird um den nackten Oberschenkel gelegt und verursacht besonders im Sitzen große Schmerzen. Der Bußgürtel diente im Mittelalter neben dem Büßerhemd als Kasteiungsinstrument.

Byzantinistik
Die Byzantinistik ist ein interdisziplinärer Wissenschaftszweig, der sich mit Geschichte, Kultur, Religion, Kunst, Wissenschaft, Wirtschaft und Politik des Byzantinischen Reichs beschäftigt. Als Begründer der Byzantinistik gilt der deutsche Philologe Hieronymus Wolf, ein Humanist d...

Canticum
Ein Canticum (Mehrzahl Cantica; zu deutsch: Lied, Gesang) ist ein hymnischer Gebetstext aus der Bibel (Altes Testament oder Neues Testament), der nicht dem Buch der Psalmen entstammt. Von ihren Themen her besteht kein wesentlicher Unterschied zu den Psalmen, auch Cantica behandeln Lob und Dank, Vertrauen und Bitte, Tr...

Caritas
Caritas [lateinisch], Karitas, kirchliche Organisation. Der Deutsche Caritasverband e. V. wurde als Zusammenfassung der katholischen Wohlfahrtspflege 1897 von Lorenz Werthmann gegründet. Er umfasst regional gegliederte Diözesan-Caritasverbände und überregional tätige Fachverbände. Sitz der Zentrale ist Freiburg im Br...

Choleriker
Als Choleriker (von altgriechisch: χολή, gesprochen: [χolæ], deutsch: Galle) wird in der heutigen Umgangssprache, ausgehend von der Temperamentenlehre der Hippokratiker, ein leicht erregbarer, unausgeglichener und jähzorniger Mensch be...

Christ
Nachfolger Christi: Siehe Christentum

Christen
Nachfolger Christi: Siehe Christentum

Christentum
Von den heute lebenden 6, 5 Milliarden Menschen sind 2,1 Milliarden getauft. Fast jeder dritte Mensch gehört damit einer christlichen Kirche an und das Christentum ist die zahlenmäßig größte Religion der Welt. In sechs Hauptkonfessionen und Kirchengruppen...

Christenverfolgung
Christenverfolgung nennt man eine öffentliche Ablehnung des Christentums, die das Leben vieler Christen bedroht. Der Begriff bezieht sich traditionell auf die staatliche Unterdrückung der Kirche im Römischen Reich bis zum Mai...

Christi
Jesus Christus (von griechisch Ιησούς Χριστός Iesús Christós, ɪɛˈsʊs xrɪsˈtɔs, Jesus, der Gesalbte) ist für die Chri...

Christus
Chrịstus [k-; griechisch der »Gesalbte«], die Übersetzung des hebräischen Messias; im Neuen Testament der Würdename für Jesus von Nazareth, der ihn als den im Alten Testament verheißenen Messias kennzeichnet; schon in den Apostelbriefen sein Eigenname (J...

Chronik
Die Geschichtserzählung der Chronik (1Chr/2Chr; zum Namen s.u. Abschnitt 2) berichtet von der Regentschaft Davids und Salomos (1Chr 10 - 2Chr 9) sowie von den ihnen folgenden Königen Judas (2Chr 10-36) bis zum Ende der Selbstständigkeit des Staates und dem sog. Babylonischen Exil (2Chr 36,20-21). Der Zeitraum, über den die Chronik berichtet (unter ...

CIC
CIC, siehe Codex Iuris Canonici.

Cilicium
Cilicium ist die Bezeichnung für einen groben, aus Ziegenhaaren gewebten Stoff. Der Name leitet sich von der Herkunftsregion Kilikien in Anatolien ab. Aus diesem Stoff wurden Zelte und Planen hergestellt, aber auch Kleider, die zur Buße getragen wurden. Im Alten Testament wird von Königen berichtet, die, um Buße zu tun, ...

Codex Iuris Canonici
Der Codex Iuris Canonici (CIC; zu deutsch: Codex des kanonischen Rechtes) ist das Gesetzbuch der katholischen Kirche im lateinischen Bereich und in seiner jetzigen Fassung seit dem Ersten Adventssonntag 1983 in Kraft. Der Codex von 1983 löste damit seinen Vorgängercodex, den CIC von 1917, ab. Der CI&#...

Corpus Iuris Civilis
Das Corpus Iuris Civilis (CIC oder, zur besseren Unterscheidung vom kirchlichen Corpus Iuris Canonici, auch CICiv) umfasst das Gesetzeswerk, das von 528 bis 534 n. Chr. im Auftrag des oströmischen Kaisers Justinian I. aus älteren Kaisererlassen (Codex Iustinianus, veröffentlicht 52...

Dan
Dan, nach Dan, dem Sohn Jakobs und der Bilhas, der Magd Rahels, benannter israelitischer Stamm, der im babylonischen Exil unterging.

David
David [hebräisch eigentlich »der Geliebte«, »Liebling«] , israelitischer König (etwa 1004/03 bis 965/64 v. Chr.), Sohn des Isai aus Bethlehem; als Knabe Waffenträger und Spielmann Sauls, Sieger über den Philister Goliath, nach Verfolgung durch seinen eifersüchtigen Schwiegervater Sau ...

Decretum Gelasiani
Das 'Decretum Gelasiani' (DS 178-180 / 350-354), das man Papst Damasus (gest. 384 n. Chr.) und auch Papst Hormisdas (gest. 523 n. Chr.) zugeschrieben hat, übernimmt ebenfalls den Kanon 36 des Plenarkonzils von Hippo. Und auch hier wird der Jeremia-Brief mit dem Baruch-Bu...

Dekan
Dekan bezeichnet in der katholischen Kirche den einem Dom- oder Stiftskapitel vorstehenden Kanonikus, bzw. den einem Dekanat vorstehenden Pfarrer. in einigen evangelischen Landeskirchen das Oberhaupt eines Kirchenkr...

Dekanat
1. Römisch-Katholisch: Ein Bistum kann in mehrere Dekanate gegliedert sein. 2. Evangelisch: Die regionale Einteilung wird in einigen Landeskirchen als Dekanate bezeichnet (z.B. Bayern, Württemberg, Baden, Hessen-Nassau). In anderen Landeskirchen spricht man stattdessen von ...

Demut
Der Ausdruck Demut kommt aus dem mittelhochdeutschen diomuoti (†ždienstwillig†œ, also eigentlich †žGesinnung eines Dienenden†œ) und wurde von Luther zur Übersetzung der biblischen Ausdrücke tapeinophrosyne (griechisch) bzw. der lateinischen Übersetzung humilitas benutzt. Im christlichen Kontext bezeichnet es die Haltung...

Denomination
Denomination [lateinisch] die, Konfessionskunde: wertfreie, v. a. angelsächsische Bezeichnung für christliche Kirchen und Gemeinschaften, die sich einerseits von den historischen Mehrheitskirchen in einem Land (Staats- und Volkskirche), a...

Depressionen
Depression Depression ist eine Erkrankung, die mit Niedergeschlagenheit sowie körperlichen und psychischen Störungen einhergeht. Das können beispielsweise Schlafstörungen, Antriebslosigkeit und Verdauungsstörungen sein. Schätzungsweise fünf Prozent der Bevölkerung in Deutschland leiden derzeit an einer behandlungsbedürftigen Depression - in Deutsch...

Deus caritas est
Dẹus caritas est [lateinisch »Gott ist Liebe«], Enzyklika Papst Benedikts XVI. vom 25. 12. 2005 über die Liebe als Zentrum des biblischen Gottesbildes und Grundlage des christlichen Lebensvollzugs, ve...

Diakon
[griechisch »Diener«] der, kirchlicher Amtsträger, der für bestimmte liturgische, karitative und seelsorgerische Dienste in einer Kirchengemeinde tätig ist. ‒ In der katholischen Kirche ein Kleriker nach ...

Diakonie
Diakonie die, in den evangelischen Kirchen die Wahrnehmung sozialer Verantwortung im Rahmen institutionalisierter kirchlicher sozialer Dienste.

Diakonisse
Diakonịsse die, in den evangelischen Kirchen eine fachlich ausgebildete Schwester, die als Angehörige einer Diakonissenschwesternschaft unverheiratet ist und im Dienst von diakonischen Einrichtungen und Kirchengemein...

Dienst
Dienst / Geistesgabe / Schlachter Bibel 1951 1 Korinther 12,28 antilempsis: Hilfe Römer 12,7 diakonia: Dienst 1 Korinther 12, 28 Und so hat Gott in der Gemeinde gesetzt erstens Apostel...