Kopie von `Nestlé Schweiz - Lexikon`

Die Wörterliste gibt es nicht mehr oder die Website ist nicht (mehr) online. Nachstehend finden Sie eine Kopie der Informationen. Eventuell ist die Information nicht mehr aktuell. Wir weisen Sie darauf hin, bei der Beurteilung der Ergebnisse kritisch zu sein.
Nestlé Schweiz - Lexikon
Kategorie: Landbau und Lebensmittelverarbeitung
Datum & Land: 02/01/2009, DE
Wörter: 290


Acesulfam-K
Süssstoff. Zuckerersatz mit einer Süsskraft, die 120- bis 200-mal stärker ist als jene von KristallZucker (Saccharose).

Acrylamid
Substanz, die natürlich durch industrielle und häusliche Kochmethoden (ohne Wasser) wie Fritieren, Backen, Braten... erzeugt wird. Aus kohlenhydratreichen Lebensmittel (besonders Kartoffeln) wird Acrylamid durch reduzierenden Kohlenhydrate (Glucose, Fructose) und eine AminoSäure - das Asparagin - bei Erhitzung, erzeugt. Acrylamid kann je nach aufge...

Adipositas
Fettsucht; der BMI ist grösser als 30. Empfehlung zu einer fettreduzierten Ernährung und viel Bewegung.

Aflatoxine
Giftige Stoffwechselprodukte eines Schimmelpilzes. Kommt häufig in verschimmelten Nüssen, Getreide, ölhaltigen Samen, Gewürzen und daraus hergestellten Produkten vor. Sie können auch durch verunreinigte Futtermittel in die Milch galangen.

Agar-Agar
Verdickungs- und Geliermittel, das durch Extraktion aus verschiedenen Rotalgen gewonnen wird. Wird eingesetzt z.B. für Süsswaren, Konfitüren und Joghurts. Ist im Gegensatz zu Gelatine vegetarisch.

Alkohol
Entsteht bei der Vergärung von Zucker- oder stärkehaltigen Produkten durch Hefen. Durch Destillation kann der Alkoholgehalt erhöht werden. Alkohol hat verschiedene, negative Auswirkungen auf unseren Organismus. Deshalb sollte er von Kindern, Kranken und schwangeren / stillenden Frauen gemieden werden.

Allergene
Eiweiss-Substanzen, die bei empfindlichen Personen eine Allergie (Ê“berreaktion des Körpers) mit Bildung von Abwehrstoffen bewirken können. Nahrungsmittel bzw. Nahrungsmittelbestandteile führen bei max. 1-2% der Erwachsenen zu Reaktionen. Bei Kleinkindern findet die Allergie häufiger, bis zu 5-10%. Am häufigsten trifft man Allergene in Hartschaleno...

Allergie
Spezifische Ê“berempfindlichkeit des Immunsystems gegenüber bestimmten Nahrungsmittel oder Nahrungsmittelbestandteilen.

Aminosäuren
Kleinste Bausteine einer Eiweisskette. Es gibt ca. 20 verschiedene, wovon 8 essentiell sind. Ausgehend von diesen 8 essentiellen Aminosäuren kann der menschliche Organismus die anderen selbst herstellen.

Amylasen
Sind verschiedene kohlenhydratabbauende Enzyme. Um die in der Nahrung vorhandenen pflanzlichen Kohlenhydrate zu verwerten, müssen die grossen Moleküle zuvor in kleinere Einheiten zerlegt werden. Dies wird durch Amylasen und andere Enzyme bewirkt.

Anabolismus
Aufbaustoffwechsel. Bezeichnung für alle Prozesse im Stoffwechsel, bei denen körpereigene Proteine, Kohlenhydrate, Fette oder andere Körpersubstanzen entstehen. Anabolismus und Katabolismus sind immer miteinander verbunden.

Anorexia nervosa
Magersucht. Die Betroffenen verringern durch hungern und häufiges Sporttreiben ihr Körpergewicht, bis zu lebensbedrohendem Untergewicht.

Antiklumpmittel
Zusatzstoff. Natürlich vorkommende oder Synthetisch hergestellte Substanz, welche das Zusammenballen und Verkleben der Teilchen verhindert und so ihre Fliessfähigkeit gewährleistet. Verwendung in Gewürzen, PuderZucker, pulverförmigen Zubereitungen (Flan-, Suppen-, Saucen-, Milchpulver usw.). Beispiel: Calciumcarbonat (E 170).

Antioxidans
Natürlicher Nahrungsmittelbestandteil (z.B. in Früchten, Gemüse). Wird auch als Zusatzstoff verwendet. Wirkt dem Verderb von Nahrungsmitteln durch Luftsauerstoff, Licht, Metallspuren entgegen (Antioxidantien verhindern z.B. das Ranzigwerden von Fett). Beispiele: Ascorbinsäure (E 300, auch Vitamin C genannt), Tocopherol (E 307, auch Vitamin E genann...

Anämie
Blutarmut. Die Zahl der roten Blutkörperchen im Blut ist verringert, somit kommt es zu einem verminderten Sauerstofftransport, was zu einem Leistungsabfall führen kann.

Aromastoff
Zusatzstoff. Natürlich vorkommende oder künstlich hergestellte Substanz zur Geschmacksverleihung oder Geschmacksverstärkung von Lebensmitteln und Getränken (z.B. Bonbons, Kaugummi, Limonade usw.).

Arteriosklerose / Atherosklerose
Langsam fortschreitende Krankheit, die durch Ablagerungen in den Arterien charakterisiert ist. Diese Ablagerungen verursachen Verengungen der Blutgefässe und senken damit die normale Blutzirkulation. Arteriosklerose ist ein Risikofaktor Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Herzinfarkt oder Hirnschlag.

Ascorbinsäure
Synonym: Vitamin C. Funktionen: antioxidative Wirkung, wichtig für Knochenmatrix und Zahnfleisch sowie für die Bildung von Kollagen. Un erlässlich für eine gute Immunabwehr. Erleichtert die Aufnahme von Eisen. Quellen: Citrusfrüchte, Obst, ToMaten, Kohl, Kartoffeln.

Aspartam
Süssstoff. Zuckerersatz mit einer Süsskraft, die 200-mal intensiver ist als jene von KristallZucker (Saccharose).

Atkins-Diät
Kohlenhydratarme Reduktionskost, propagiert von Dr. Robert C. Atkins. Die Diät beruht auf der Annahme, dass viel Eiweiss, d.h. Fleisch, Fisch, Käse und Eier, auch ohne Fettbegrenzung, das Ê“bergewicht optimal abbauen. Kohlenhydrathaltige Lebensmittel sollen gemieden werden, d.h. Brot, Teigwaren, Reis, etc. Auch Obst und Gemüse sollen eingeschränkt ...

Atom
Kleinster nicht weiter teilbare Baustein von Stoffen. Bestandteil von Molekülen.

Ballaststoffe
Synonym: Nahrungsfasern. Unverdauliche Pflanzenbestandteile. Bewirken ein gutes Sättigungsgefühl, regen die Darmtätigkeit an, beugen Verstopfungen vor und vermindern die Einwirkung von schädlichen Stoffen auf die Darmschleimhaut. Man unterscheidet wasserlösliche (v.a. in Obst, Gemüse und Hülsenfrüchten) und wasserunlösliche Ballaststoffe (v.a. in V...

Betacarotin
Ist eines der bekanntesten und am häufigsten vorkommenden Carotinoide. Carotinoide sind die Farbstoffe welche in Pflanzen auftreten. Sie gehören also auch in die Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Betacarotin kann im Körper zu einem Teil in Vitamin A umgewandelt werden. Gute Quellen für Betacarotin sind gelbe, orange und dunkelgrüne Früchte- und...

Bifidus
Mikroorganismus, der in unserer Darmflora natürlicherweise vorkommt und probiotische Eigenschaften besitzt. Wird auch zur Säuerung von Milch benützt. Bifidus-Joghurt enthält Joghurt-spezifische Bakterien sowie Bifidus. Bifidus-Milchen enthalten nur den probiotischen Bifidus-Stamm.

Bindemittel
Zusatzstoff. Wird zur Verdickung eingesetzt. Im Privathaushalt kennen wir Stärke als Verdickungs- bzw. Bindemittel. Weitere Beispiele für Verdickungsmittel: Agar-Agar, Gelatine, Guar, Johannisbrotkernmehl, Pektin und Tragant.

Binge Eating Disorder
Eine Essstörung, die sich durch Essattacken auszeichnet, welche immer unter Ausschluss anderer Menschen stattfindet. Im Gegensatz zu der Bulimie wird nach einem Essanfall nicht erbrochen. Menschen, die an dieser Essstörung leiden, sind meist übergewichtig. Binge Eating kann aber auch bei Normalgewichtigen vorkommen.

biologische Wertigkeit eines Proteins
Wert, der vom 'Profil' der Aminosäuren abhängig ist. Die Bildung von körpereigenen Eiweissen (Proteinen) wird durch den Mangel an einer oder mehreren essentiellen Aminosäuren limitiert.

Biotin
Gehört zu den Vitaminen der B-Gruppe. Funktionen: Mitwirkung bei der Fettsynthese und beim Stoffwechsel der Aminosäuren. Quellen: Hülsenfrüchte, Gemüse, Fleisch, Milch und Eier.

Blutzucker / Blutglucose
Gehalt an Zucker im Blut. Dieser Zucker stammt aus der Nahrung oder wird vom Körper selbst hergestellt. Das Hormon Insulin bringt ihn aus dem Blut in die Muskelzellen, wo er als Energielieferant verbrannt wird, und reguliert so die Höhe des BlutZuckerspiegels. Beispiel: Direkt nach dem Aufstehen hat man einen niedrigen BlutZuckerspiegel und fühlt s...

BMI
Body Mass Index. Verhältnis zwischen Körpergewicht (in Kilogramm) und Quadrat der Körpergrösse (in Meter). Dient zur Beurteilung des Körpergewichts. Beim jungen Erwachsenen gilt ein Wert zwischen 18 und 25 als normal, während bei einem Wert zwischen 25 und 30 leichtes und bei Werten über 30 starkes Ê“bergewicht (Adipositas, Fettsucht) vorliegt. Ein...

Breakfast skipping
Englisch: 'Auslassen des Frühstücks'. Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung sollte das Frühstück nicht ausgelassen werden, denn es liefert wichtige Nährstoffe und Energie für den Morgen.

Brotwert / BW
Brotwert (BW). Berechnungseinheit und Schätzhilfe für Diabetiker bei kohlenhydrathaltigen Lebensmittel. Gibt die Lebensmittelmenge an, in der 10 g Kohlenhydrate enthalten sind. 1 BW = 10 g Kohlenhydrate. In Deutschland wird mit Broteinheiten gerechnet (BE). 1 BE = 10-12 g Kohlenhydrate.

Calciferol
Synonym: Vitamin D, Cholecalciferol. Funktionen: wichtig für Wachstum und Mineralisierung der Knochen sowie für die Aufnahme von Calcium. Quellen: Lebertran, Eier, VollMilchprodukte, angereicherte Margarine. Unser Organismus kann Vitamin D über die Haut selber mit dem UV-Licht bilden. 15 Minuten Sonne pro Tag auf Gesicht und Hände genügen für eine ...

Calcium
Mineralstoff. Funktionen: wichtig für die Bildung von Knochen und Zähnen, Blutgerinnung und Ê“bertragung von Nervenimpulsen. Quellen: Milch und Milchprodukte, dunkelgrünes Gemüse, z.T. Mineralwasser.

Canzerogene / Carzinogene
Bezeichnung für krebserzeugenden Substanzen.

Carnitin
Im Fleisch vorkommendes Eiweiss. Es wird im Körper benötigt, um langkettige Fettsäuren in den Muskelzellen bereitzustellen und trägt so zur Energiegewinnung bei.

Carotin
Synonym: Provitamin A (Vorstufe von Vitamin A). Kommt in gewissen Nahrungsmitteln als inaktive Substanz vor, welche der menschliche Organismus zu Vitamin A umwandelt. Antioxidative Wirkung. Quellen: dunkelgrünes Gemüse, Karotten, rote und gelbe Peperoni und Früchte.

Carzinom
Bösartige Geschwulst. Wird auch Krebs bzw. Tumor genannt.

Casein
Mengenmässig wichtigste Eiweissfraktion in der Kuhmilch.

Cerealien
Getreide, und Getreideprodukte, wie knusprige, verzehrsfertige Getreideflakes. Liefern viele wichtige Nährstoffe (v.a. Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Vitamine).

Chlor
Mineralstoff. Funktionen: wichtig für den Säure-Basen-Haushalt und für die Bildung von Magensaft. Quelle: Kochsalz (Natriumchlorid).

Cholesterin
Fettähnlicher Stoff, der fast ausschliesslich in tierischen Nahrungsmitteln vorkommt, aber auch in der Leber hergestellt wird (körpereigene Cholesterinbildung). Funktionen: Aufbau von Zellwänden, Grundstoff für die Bildung von GallenSäuren, Grundgerüst für Vitamin D, Fetttransport. Es wird zwischen 'gutem' (HDL) und 'schlechtem'...

Cholesterin "gutes"
Siehe HDL-Cholesterin

Cholesterin "schlechtes"
Siehe LDL-Cholesterin

Coenzym Q10
Auch Ubichinon genannt. Ist eine vitaminähnliche Substanz, die der Körper selbst herstellt. Coenzym Q10 ist an der Aufnahme des Wasserstoffs in den Zellen und deren Energieproduktion beteiligt. Coenzym Q10 muss nicht von aussen zugeführt werden, da es der Körper selbst herstellten kann.

Coenzyme
Wirkungsspezifische Gruppe eines Enzymes.

Convenience Food
Englisch Convenience Food = Bequemlichkeit. Ist der Ê“berbegriff für Fertiggerichte wie Konserven, Tiefkühlkost, Komplettgerichte für Mikrowelle, Backmischungen, Instantpudding und Päcklisuppen.

Convenience Produkte
Industriell vorgefertigte Lebensmittel. Direkt oder ohne grosse Vorbereitung verzehrsfähig.

Crash-Diäten
Auch Blitz-Diäten genannt. Diäten, die in kurzer Zeitspanne hohen Gewichtsverlust versprechen. Oft wird nur Wasser verloren, wobei kurzfristig 1 ††œ 2 kg verloren gehen können. Es wird abgeraten, diese Diäten langfristig durchzuführen, da sie oft einseitig sind. Siehe auch Jojo-Effekt.

Darmflora
Alle Bakterien, die natürlicherweise in unserem Darm leben. Mit 1014 weit mehr als Anzahl Zellen in unserem Körper.

Dextrose
Synonym für Glucose, gebräuchlich vor allem in USA. Monosaccharid, das in der Umgangssprache auch 'TraubenZucker' genannt wird.

Diabetes mellitus
Stoffwechsel-Störung, die durch Insulinmangel oder ungenügende Insulinwirkung charakterisiert ist und zu einem übermässigen Anstieg des BlutZuckerspiegels führt. Es wird zwischen Typ 1 Diabetes (früher Jugenddiabetes genannt) und Typ 2 Diabetes (früher Altersdiabetes genannt) unterschieden. Ein langfristig erhöhter BlutZuckerspiegel kann zu Schädig...

Diabetes mellitus Typ 1
Beim Diabetes mellitus Typ 1 produziert die Bauchspeicheldrüse ungenügend bis kein Insulin mehr, weshalb dieses von aussen gespritzt werden muss.

Diabetes mellitus Typ 2
Beim Diabetes mellitus Typ 2 produziert die Bauchspeicheldrüse zwar noch Insulin, dieses kann jedoch von den Zellen nicht mehr aufgenommen werden, was zu einem erhöhten Blutzucker führt. Zur Unterstützung werden Tabletten eingesetzt oder Insulin gespritzt.

Dialyse
Blutreinigungsverfahren bei Nierenversagen. Das Blut wird mittels Dialysatoren gefiltert und entgiftet. Erfordert eine spezielle Diät.

Diarrhoe
Durchfall, bedingt durch Darmerkrankungen oder Funktionsstörungen des Darmes.

Disaccharid
ZweifachZucker (Untergruppe der Kohlenhydrate). Beispiele: Saccharose, Lactose.

Diuretika
Entwässerungsmedikamente, welche die Harnausscheidung steigern. Sie werden bei der Behandlung des Bluthochdrucks, zur Ausschwemmung von Flüssigkeit bei Æ“demen und bei diversen Nierenerkrankungen eingesetzt. Æ“deme entstehen durch Wasseransammlungen im Gewebe.

Divertikel
Divertikel sind ca. 3 ††œ 10 Millimeter grosse Ausstülpungen in der Schleimhaut des Darmes. Die Darmwand wird von aussen nach innen mit Blut versorgt. An den Stellen, wo die Blutgefässe in die Darmwand eintreten, entstehen natürlicherweise Schwachstellen, an welchen bei erhöhtem Druck Divertikel entstehen können. Eine nahrungsfaserreiche Kost, viel...

Divertikulitis
Ist die Entzündung von Divertikeln. Die Patienten haben Schmerzen im linken Unterbauch, ev. Appetitlosigkeit, Verstopfung und Fieber. Man versucht die Symptome durch stuhlregulierende Massnahmen (nahrungsfaserreiche Kost, ausreichend Flüssigkeit) zu lindern. Oft werden unterstützend Antibiotika eingesetzt. Falls die Symptome durch diese Massnahmen ...

Diät
Eine Ernährung bzw. eine spezielle Ernährungsform, die durch gezielte Zusammensetzung die verminderte Funktion erkrankter Organe berücksichtigt. Beispiele sind die Reduktionsdiät bei Ê“bergewicht, die glutenfreie Ernà hrung bei Zöliakie oder die salzarme Diät bei Nierenerkrankungen.

Diätsalz (Kochsalzersatz)
Speisesalz, bei dem der Natriumanteil durch Kalium ersetzt wurde. Wird bei natriumarmer Kost eingesetzt.

einfach ungesättigte Fettsäuren
Fettsäuren, die gegenüber Licht, Luft und Hitze relativ stabil sind. Bewirken eine Senkung des Blutcholesterinspiegels, besonders des 'schlechten' LDL-Cholesterins, und vermindern damit das Risiko von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Beispiel: Æ“lSäure. Quellen: Pflanzliche Æ“le wie Oliven- oder Rapsöl.

Einfachzucker
Siehe Monosaccharid.

Eisen
Spurenelement. Funktion: Bestandteil von Hämoglobin (= roter BlutFarbstoff) und Enzymen, welche am Energiestoffwechsel beteiligt sind. Quellen: Fleisch, Eier, Hülsenfrüchte, gewisse Gemüsearten.

Eiweiss
Synonym: Protein. Baustein des Organismus, gekennzeichnet durch Stickstoff. Energieliefernder Nährstoff (1 g Eiweiss = 4 kcal / 17 kJ).

Elektrolyte
Mineralstoffe, die in wässriger Lösung in geladene Teilchen (Ionen) zerfallen. Die wichtigsten Elektolyte im Körper sind : Natrium (Na+), Kalium (K+), Magnesium (Mg2+), Calcium (Ca2+), Chlor (Cl-), Sulfat (SO4<...

Elektrolytgetränk
Getränke, die Natrium und Kalium enthalten. Elektrolytgetränke werden benutzt, um Elektrolyte nach Dehydratation nachzufüllen. Verursacht wird ein Flüssigkeits- und damit auch Elektrolytverlust durch Sport, starkes Schwitzen, Durchfall, Erbrechen oder Unterernährung.

Elektrolythaushalt
Stoffwechsel der Mineralstoffe (Elektrolyte) im Körper. Der Elektrolythaushalt ist eng mit dem Wasserhausalt verbunden. Mit Schwitzen gehen zum Beispiel wichtige Elektrolyte verloren.

empfohlene Tageszufuhr
Tägliche Menge eines Nährstoffs, die für den Grossteil der Bevölkerung eine ausreichende Versorgung garantiert. Die Empfehlungen müssen nicht täglich, sondern sollten im Durchschnitt einer Woche erreicht werden. Eine ausgewogene, gesunde Ernährung gewährleistet normalerweise, dass der empfohlene Tageszufuhr erreicht wird. Vgl. Nährstoffzufuhr.

Emulgator
Zusatzstoff. Ermöglicht das Mischen von Substanzen wie Wasser und Oel und verhindert deren Trennung. Beispiel: Lecithin (E 322).

Endorphine
Kurzform von †Š¾endogenen Morphinen†Š“. Dies sind vom Körper selbst produzierte Morphine, die schmerzlindernd wirken. Endorphine können auch beim Konsum bestimmter Gewürze wie Chili produziert werden. Verletzungen, aber auch UV-Licht und positive Erlebnisse wie Lachen lösen die Ausschüttung von Endorphinen aus, was ihnen den Namen GlücksHormone ein...

Energie
Energie wird zur Aufrechterhaltung aller Körperfunktionen benötigt. Zu den energieliefernden Nährstoffen (Lieferanten von Kalorien, Joules) gehören Kohlenhydrate, Fette, Eiweisse und Alkohol.

Energieumsatz
Synonym: Energieverbrauch. Je nach Körpergrösse, Gewicht, Aktivität, Alter und Geschlecht ist der Energieverbrauch verschieden. Täglich durchschnittlicher Bedarf an Energie:Frau 19-25 Jahre alt: 2400 kcal/TagMann 19-25 Jahre alt: 3000 kcal/TagFrau 25-51 Jahre alt: 2300 kcal/TagMann 25-51 Jahre alt: 2900 kcal/TagFrau 51-65 Jahre alt: 2000 kcal/TagMa...

Enterale Ernährung
Nahrungszufuhr über den Verdauungstrakt mittels Sonde.

Enteritis
Dünndarmentzündung. Ernährung: spezielle Breikost, Leichte Kost.

Enzyme
Synonym: Fermente. Wirken als Biokatalysatoren und beschleunigen Stoffwechselvorgänge im Körper (z.B. Verdauungsprozesse).

Ernährung
Das wichtigste Grundbedürfnis des Menschen, das nicht nur Ê“berleben sichert, sondern eine Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden, d.h. für optimale körperliche und geistige Entwicklung und Leistungsfähigkeit, ist.

Erythrozyten
Rote Blutkörperchen. Diese enthalten Hämoglobin als Transportmittel für den Sauerstoff im Körper.

Ess-Brech-Sucht
Bulimia nervosa

essentielle Aminosäuren
Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Trytophan, Valin: acht Aminosäuren, die vom menschlichen Körper nicht gebildet werden können und daher vollumfänglich über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Das Fehlen einer essentiellen AminoSäure oder ihr Vorkommen in ungenügender Menge hat eine geringe biologische Wertigkeit des P...

essentielle Fettsäuren
Lebensnotwendige Fettsäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann und die deshalb mit der Nahrung zugeführt werden müssen (Linol- und alpha-LinolenSäure). Quellen: Pflanzliche Æ“le und Fischöl.

Essstörungen
Unübliche Beziehung zum Essen, wie zum Beispiel Magersucht (Anorexia nervosa), die Ess-Brech-Sucht (Bulimia nervosa) und Esssucht (Binge Eating Disorder). Bei allen Essstörungen sind lebensgefährliche körperliche und psychische Schäden möglich.

Farbstoff
Zusatzstoff. Natürlich vorkommende oder Synthetisch hergestellte Substanz. Wird verwendet, um einem Nahrungsmittel die bei der Verarbeitung verlorengegangene Farbe zurückzugeben oder die Farbe zu intensivieren. Beispiele: Curcumin (E 100), Chlorophyll (E 140).

Fast Food
Englisch Fast Food = schnelle Nahrung. Essen, das für den raschen Verzehr zubereitet wird. Fast Food besteht häufig aus kalorien-, fett- und zuckerreicher und nahrungsfaserarmer Nahrung. Häufig ist auch die Verwendung der Fette zum Frittieren minderwertig, daher auch der Ausdruck des Junkfoods (Junk englisch = Müll, minderwertige Ware).

Fasten
Ist das freiwillige Weglassen oder die Beschränkung der Nahrungsaufnahme aus religiösen, psychischen und / oder körperlichen Gründen.

Fermente
Synonym: Enzyme. Wirken als Biokatalysatoren und beschleunigen Stoffwechselvorgänge im Körper (z.B. Verdauungsprozesse).

Ferritin
Ferritin ist ein Transport- bzw. Speicherprotein des menschlichen Körpers, das in der Lage ist, eine grosse Zahl von Eisenionen zu binden. Die Ferritinkonzentration im menschlichen Blutserum ist ein sehr aussagekräftiges Mass für den gesamten Eisenspeicher des Organismus. Die Bestimmung des Ferritin-Spiegels ist heutzutage Routine in den meisten Kl...

Fette
Synonym: Lipide. Energieliefernder Nährstoff (Nährstoff mit hohem Brennwert: 1 g Fett = 9 kcal / 39 kJ). Quellen: Æ“le, Butter, Margarine, fettes Fleisch und Fleischwaren (z.B. Wurst), aber auch versteckte Fette wie in Schokolade, Rahmglace, Chips und Nüsse.

Fettsäuren
Bausteine der Fette und Æ“le. Man unterscheidet gesättigte Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Flavonoide
Sind eine Gruppe von wasserlöslichen Pflanzenfarbstoffen. Die Flavonoide zählen zu den sekundären Pflanzeninhaltsstoffen.

Fluor
Spurenelement. Funktionen: wichtig für Knochenstruktur und Kariesprophylaxe. Quellen: Trinkwasser, Tee, fluoridiertes Kochsalz.

Folsäure / Folacin
Vitamin der B-Gruppe. Funktionen: Coenzym im Stoffwechsel der Aminosäuren und der Nukleinsäuren. Wichtig vor und während den ersten Wochen einer Schwangerschaft um einen offen Rücken (Spina Bifida) des Kindes zu verhindern. Quellen: dunkelgrünes Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkorngetreide.

freie Radikale
Substanzen, die sich auf unseren Körper schädigend auswirken, indem sie den Alterungsprozess fördern sowie Zellen und Erbgut angreifen. Sie erhöhen damit das Risiko für die Entstehung von Krebs und Herz-Kreislauf-Krankheiten. Antioxidantien wirken dem entgegen, indem sie die freien Radikale 'abfangen' und somit unschädlich machen.

Fruchtzucker / Fructose
EinfachZucker (Monosaccharid). Natürlicherweise in zahlreichen Früchten vorkommend und daher auch FruchtZucker genannt.

Galactose
EinfachZucker (Monosaccharid), in der Natur an andere Kohlenhydrat-Arten gebunden. Beispiel: Bestandteil von Lactose.

Gastritis
Entzündung der Magenschleimhaut.

Gastroenteritis
Magen-Darm-Entzündung, die die häufigste Ursache für Durchfall bei Kindern ist. In den meisten Fällen ist das Rotavirus für eine Infektion verantwortlich. Es können aber auch andere Erreger eine Gastroenteritis auslösen, z.B. Bakterien wie Salmonellen und Colibakterien.

gehärtetes Fett
Synonym: hydrogenisiertes Fett. Härtung (Hydrogenisierung) von Fetten: Verfahren zur Herstellung von Fetten mit halbharter bis harter Konsistenz, ausgehend von flüssigen Æ“len pflanzlichen oder tierischen Ursprungs. Dadurch wird u.a. die Haltbarkeit erhöht, es können aber dabei auch unerwünschte Transfettsäuren entstehen.

Gelatine
Gelatine ist ein Bindemittel. Sie wird aus Tierknochen und Tierhäuten gewonnen. Gelatine besteht aus Eiweiss, ist geruchs- und farblos und bildet mit Wasser unter Quellung gallertartige Lösungen. Gelatine wird hauptsächlich zum Eindicken von Nahrungsmitteln verwendet (Speisegelatine).