Kopie von `Colour Control - Lexikon der Farbmesstechnik`

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Colour Control - Lexikon der Farbmesstechnik
Kategorie: Verschiedene Industrien Handwerk > Farbmesstechnik
Datum & Land: 05/11/2008, DE
Wörter: 186


Abmusterung
Visueller Vergleich einer Vorlage z.B. mit dem Druckprodukt unter Normlicht. Die Abmusterung von Aufsichtsvorlagen erfolgt dabei bei einer Farbtemperatur von 5.000° Kelvin.

Absorption
Gegenteil von Reflexion; Umwandlung von Strahlungsenergie in eine andere Energieform bei Wechselwirkung der Materie. Gemessen wird das vom Nichtselbstleuchter dem Spektrum entzogene Licht.

Adaption
Anpassung des Auges an bestimmte Beleuchtungsbedingungen.

Additivverfahren
Mischung von farbigem Licht aus den Grundfarben Blau, Grün und Rot. G + R = Gelb G + B = Cyan R + B = Magenta R + B + G = Weiß kein Licht = Schwarz Beispielanwendungen sind Bildschirme und Scanner

ATA-Flash
Kompakte Speicherkarte mit bis zu 4 GB und mehr Speichervolumen, die vor allem in Laptops und Digitalkameras eingebaut wird. Sie benötigt einen PCMCIA-Steckplatz.

ATA-HD
Sehr kompakter Festplattentyp, der in Laptops und Digitalkameras Verwendung findet. Diese Festplatten benötigen zwei PCMCIA-Steckplätze.

Auflösung
1. Bei Scannern oder Druckern ist die Auflösung ein Maß für die Detailerkennung bzw. -wiedergabe. Die Angabe erfolgt in dpi ('dots per inch' bei Druckern) oder in ppi ('pixel per inch' bei Scannern). 2. Als Auflösung A einer Offsetplatte ist die kleinste Breite feiner Striche und Spalten eines Mikrolinienfel...

Autotypische Mischung
Das Ergebnis des Mehrfarbendruckes wird durch das Zusammenwirken der aditiven und subtraktiven Farbmischung beeinflußt. Das liegt daran, daß die Rasterpunkte sowohl nebeneinander als auch übereinander gedruckt werden. Es entstehen zuerst die Sekundär- und Tertiärfarben durch subtraktive Mischung, die sich dann additiv mit...

Belichtungsfächer
Hinsichtlich der Belichtungszeiten abgestufte Serie von Einzelbelichtungen.

Belichtungsspielraum
Quotient der Belichtungszeiten der oberen und unteren Regel-Mikrolinienanzeige.

Beobachter
Von der CIE definierte Gesichtsfeldgrößen.

Binärschreibweise
Verschlüsselung von Informationen (Zahlen, Texte, Algorithmen) mit Hilfe der beiden Zeichen 0 und 1. Dieses Zahlensystem wird in Computern verwendet.

Bitmap
Ein aus einem Raster von Pixeln bestehendes digitalisiertes Bild. Die Farbe jedes einzelnen Pixels wird durch eine bestimmte Anzahl von Bits definiert. Je größer diese Anzahl Bits ist, desto höer ist die Farbtiefe oder Bittiefe des gespeicherten Bildes.

Bittiefe
Die Anzahl der für jedes einzelne Pixel einer Bitmap zur Definition seiner Farbe verwendeten Bits. Je höher die Bittiefe, desto mehr verschiedene Farbtöne sind darstellbar. ===> Farbtiefe

Blankfilmdichte
Die Blankfilmdichte ist die mittels Durchlichtdensitometer mit Blau- oder UV- durchlässigem Filter bestimmte Dichte an den ungeschwärzten Flächen des Filmes.

Blooming
Bei Beaufschlagung eines Pixels eines CCD-Sensors mit einer Überdosis Licht, erzeugt dieses die maximale Spannung, die bei der A/D-Wandlung in Weiß umgesetzt wird. Zusätzlich werden durch die überschüssigen Ladungsträger auch die benachbarten Pixel überfüllt, so daß im Bild Bereiche ohne Zeichnung ents...

Breitbandfilter
Sogenanntes visuelles Filter, welches bei der densitometrischen Messung von Schwarz verwendet wird. Die Bezeichnung Visuellfilter ist auf die Abstellung des Durchlaßbereiches auf das Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges zurückzuführen.

CCD
Abkürzung für 'charge-coupled device'. Ein integriertes mikroelektronisches Bauteil, welches in Abhängigkeit von der eingestrahlten Lichtmenge analoge Spannungswerte erzeugt, die danach von A/D-Wandlern digitalisiert werden. Diese Sensoren finden in Digitalkameras und Scannern Anwendung.

CCD-Scanner
Scanner, bei denen CCD-Sensoren in zeilenförmiger Anordnung zur Bilderfassung verwendet werden.

Charakterisierung
Verfahren zur Erfassung des farbmetrischen Verhaltens von Monitoren, Druckern oder Scannern nach dem CIE-Standard erfaßt wird. Das Ergebnis der Charakterisierung ist ein ICC-Profil. Die Charakterisierung erfaßt im Gegensatz zur Kalibrierung den Ist-Zustand des Farbraumes des jeweiligen Gerätes und beschreibt die Abweichung zu einem...

CIE
französisch, Abkürzung für 'Commission Internationale d'Eclairage' (Internationale Beleuchtungskommission) Diese Normenkommission setzt weltweit Standards für Farbmessungen und Farbdefinitionen.

CIE-LAB
Dieser Farbraum ist im Unterschied zum CIE-XYZ-Farbraum visuell gleichabständig. Er wird aus der Helligkeitsachse L*, der Rot/Grün-Achse a* und der Gelb/Blau-Achse b* gebildet. Diese Farbraum entspricht am ehesten der Farbwahrnehmung des menschlichen Auges.

CIE-XYZ
Dieser Farbraum bildet die Grundlage der meisten Farbmanagementsysteme. Er wurde bereits 1931 von der CIE genormt, ist aber gegenüber dem CIE-LAB Farbraum nicht visuell gleichabständig. In sehr grober Näherung entsprechen die als Normfarbwerte bezeichneten Koordinaten X, Y und Z den Farben Rot, Grün und Blau. Bei der Angabe von ...

CMM
Color Matching Method - Methode zur Farbraumumrechnung

CMS
Ein 'Color Management System' ist eine Software, die die Farbinformationen aller in der technologischen Kette zusammenarbeitenden farbrelevanten Geräte an Hand ihrer ICC-Farbprofile miteinander verknüpft und somit das Endergebnis in jeder Prozeßstufe für den Bearbeiter berechenbar macht.

CMYK
Abkürzung für Cyan, Magenta, Yellow und Black, die vier Grundfarben im normalen Farbdruck.

Colorsync
Farbmanagementsystem von Apple, welches auf der Betriebssystemebene arbeitet. Die aktuelle Version für Rechner mit MacOS X ist Colorsync 4. Auch das Windows-Farbmanagementsystem ICM 2.0 (Windows 98, 2000, XP) benutzt als zentrale Komponente Colorsync.

Compact-Flash
Kompakte Speicherkarte mit bis zu 4 GB und mehr Speichervolumen, die direkt in Digitalkameras eingesetzt werden kann. Über spezielle Adapter sind Compact-Flash-Karten auch an Rechnern mit PCMCIA-Schnittstelle auslesbar.

Delta E
Im CIE-Lab-Farbraum werden Farbabweichungen in Delta E angegeben. Dabei besitzt die vom menschlichen Auge gerade noch wahrnehmbare Farbdifferenz zweier Vergleichsfarben den Wert Delta E = 1. Mit steigender Farbabweichung nimmt auch der Delta E - Wert zu.

Densitometer
Densitometer sind an die speziellen Anforderungen der Druck- und Reproduktionstechnik angepaßte Fotometer (Lichtmeßgeräte). Man unterscheidet Auflichtdensitometer zur Messung der Farbdichte der Skalenfarben Cyan, Magenta und Gelb sowie von Schwarz und Durchlichtdensitometer zur Bestimmung der Schwärzung von Filmen. Densitomete...

dezentraler Vierfarbdruck
Druck einer Vierfarbdrucksache an verschiedenen Standorten mittels gleicher digitaler Daten, die auf elektronischem Weg an die verschiedenen Druckstandorte übermittelt werden.

Dichte
Die Dichte beschreibt den Grad der Opazität einer Vorlage und wird als Zehneralgorithmus angegeben. Bei Aufsichtsvorlagen wird die Farbdichte und bei Filmen die Schwärzung mit einem Densitometer gemessen. Eine Dichte von 2 bedeutet, daß nur 1/100 des eingestrahlten Lichtes wieder reflektiert wird.

Dichteumfang
Der Dichteumfang beschreibt den Dichteunterschied zwischen den hellsten und den dunkelsten Stellen einer Vorlage. Dabei haben Aufsichtsvorlagen meist einen Dichteumfang von ca. 2,0 während bei Dias Werte von 4,0 erreicht werden.

Digitaldruck
Beim Digitaldruck werden digitalisierte Bilder und Texte direkt aus dem Computer an eine Druckmaschine zur Ausgabe auf Papier übertragen. Es entfallen die aufwendige Herstellung von Filmen und .

Digitalkamera
Bei einer digitalen Kamera wird Licht mittels CCD-Einheiten in elektrische Signale und danach durch A/D-Wandler in digitale Daten umgewandelt. Mit Digitalkameras aufgenommene Bilder können direkt im Computer weiterverarbeitet werden.

Digitalproof
Direkte Herstellung von Proofs anhand digitaler Daten. Digitalproofs können mit Thermotransfer- und Farbsublimationsdruckern hergestellt werden.

dpi
Auflösbare Punkte je Zoll (Dots per inch). Ein Zoll sind dabei 2,54 Zentimeter, das heißt, bei einer Scannerauflösung von 2540 dpi werden 100 Punkte je Millimeter erkannt.

Druckkennlinie
Darstellung des Rastertonwertes im Druck in Abhängigkeit vom Rastertonwert im Film in einem Diagramm. Die Druckkennlinie wird durch den Druck von Stufenrasterkeilen mit mindestens 5 Rasterstufen und einem Volltonfeld aufgenommen. Diese Kennlinie gilt jedoch nur für die Kombination von Druckfarbe, Papier, Druckbeistellung, Gummituch und Dr...

Druckplatten
Metall- oder Polyesterplatten, auf denen die Bildinformation eingeätzt werden und die zum Drucken auf den Druckzylinder der Druckmaschine gespannt werden.

Entrastern
Scannt man im Offsetdruck hergestellte Bildvorlagen ohne Korrekturen ein, so entstehen im Scan störende Muster (Moires), die durch die Überlagerung der periodischen Rasterstruktur des Druckes mit der periodischen Anordnung der CCD-Elemente des Scanners verursacht werden. Mit Entrasterungs-Filtern können solche Effekte beim Scan vermi...

Euroskala
===> Skalenfarben

Farbabstand
Distanz zwischen zwei Farborten in einem visuell gleichabständigen Farbraum.

Farbannahme
Das Farbannahmeverhalten ist eng mit der Farbreihenfolge im Druck verknüpft. Es ist ein Unterschied ob auf weißes Papier, auf eine bereits gedruckte und getrocknete Farbe oder Naß in Naß aufeinandergedruckt wird. Störungen im Farbannahmeverhalten führen zu einer Verkleinerung des Farbumfanges und damit zu Schwierigk...

Farbart
Oberbegriff für Farbton und Sättigung.

Farbbalance
Die Farbbalance beschreibt die Abstimmung der einzelnen Druckfarben im Druck. Fehler in der Farbbalance äußern sich in Farbstichen und sind leicht in den Grautönen erkennbar.

Farbdichte
Die Farbdichte von Aufsichtsvorlagen ist definiert als: D = -log(Reflexionsfaktor) Die logarithmische Erfassung der Farbdichte entspricht dem Helligkeitsempfinden des menschlichen Auges.

Farbdichte Rasterton
Die Farbdichte des Rastertons DR wird an einer Rasterfläche gemessen.

Farbdichte Vollton
Die Farbdichte des Volltones DV wird an einer Volltonfläche ermittelt und liefert eine Information über die Menge der auf dem Druckbogen liegenden Farbe.

Farbdichterückgang
Die Farbdichtemessung an nassen Drucken führt ohne Verwendung von Polarisationsfiltern zu höheren Werten als an bereits trockenen Drucken, weil nasse Drucke glatter und glänzender sind.

Farbe
Sinneseindruck, der durch die sichtbare Strahlung von unterschiedlicher spektraler Beschaffenheit zustande kommt.

Farbfilter
Farbfilter sind optische Bauelemente, die Strahlen der eigenen Farbe passieren lassen und Strahlen anderer Farbe absorbieren.

Farbmanagement
Software zur Anpassung verschiedener Farbräume. Beispiele sind Umwandlungen von RGB (Monitor, Scanner) in CMYK (Belichter, Drucker), wobei der RGB-Farbraum umfangreicher ist als der CMYK-Farbraum. Ein fehlerfrei arbeitendes Farbmanagementsystem vermeidet Farbabweichungen zwischen den einzelnen Technologiestufen eines Druckerzeugnisses. ===>...

Farbmetrik
Bestimmung von drei Maßzahlen einer Farbe auf der Basis der Eigenschaften des Auges und einer Anzahl von Vereinbarungen.

Farbraum
Unter einem Farbraum versteht man ein Koordinatensystem mit den Primärfarben eines Farbsystems als Achsen. Beispiele sind der dreidimensionale RGB-Farbraum oder der vierdimensionale CMYK-Farbraum.

Farbreiz
Strahlung, die durch die Reizung der Netzhaut eine Farbwahrnehmung hervorruft.

Farbseparation
Aufteilung einer Farbdatei in die Farbkomponenten, die mit separaten Druckplatten gedruckt werden bzw. ein Satz von Filmen, die jeweils die Bildinformation für eine Druckplatte enthalten.

Farbtemperatur
Zahlenmäßige Größe für die Farbart einer Strahlung; identisch mit der Temperatur des schwarzen Körpers, bei welcher dieser eine Strahlung der gleichen Art liefert.

Farbtiefe
Die Farbtiefe gibt Aufschluß über die Anzahl der Farbstufen, in die eine Primärfarbe (RGB oder CMYK) von der Scansoftware oder der Bildbearbeitungssoftware zerlegt wird. Sie wird als die Anzahl der Bits angegeben, die zur Speicherung eines Farbwertes benötigt werden. So unterscheidet eine Software mit 8 Bit Farbtiefe 2
Farbton
Art der Buntheit einer Farbe

Farbtonfehler
Die Parameter Farbtonfehler und Verschwärzlichung dienen zur Ermittlung der Konstanz von Farblieferungen sowie während des Auflagendruckes zur Überwachung der Farbe auf Verschmutzung. Ideale Druckfarben würden 1/3 des Spektrums absorbieren und 2/3 des Spektrums in einem ausgewogenen Verhältnis remittieren. Druckfarbe abso...

Farbvalenz
Kombination von drei Maßzahlen, die die Wirkung eines Farbreizes im Auge beschreiben.

Firewire-Schnittstelle
Diese von Apple erfundene Schnittstelle ermöglicht eine schnelle serielle Verbindung zum Datenaustausch. Auf Grund der hohen Übertragungsgeschwindigkeit und der einfachen Handhabung eignet sich diese Schnittstelle besonders für Digitalkameras.

Flachbettscanner
Beim Flachbettscanner werden die Vorlagen auf einen flachen, transparenten Vorlagenhalter aufgelegt und mittels CCD-Zeilen gescannt.

Flankenbreite
Die Flankenbreite ergibt sich aus dem mittleren Abstand der zu den Dichten 0,3 und 2,3 gehörenden Isodensiten.

Flexodruck
Der Flexodruck ist ein Druckverfahren für hohe Auflagen, bei dem auf den druckenden Flächen von Flexodruckplatten aus Gummi oder Fotopolymer haftende Druckfarbe direkt auf Papier oder einen anderen Bedruckstoff übertragen wird.

Flächendeckungsgrad
Beim Druck wird der optisch wirksame Flächendeckungsgrad FD unter Anwendung der Murray-Davies-Formel ermittelt, wobei der Lichtfang Berücksichtigung findet. Auf dem Film beschreibt der Flächendeckungsgrad FF den druckenden (geschwärzten) Flächenanteil der betreffenden Bildstelle...

Fotopigmente
Chemikalien in den Stäbchen oder Zapfen der Retina (Netzhaut), die bei Erregung durch auftreffendes Licht elektrische Ladungen erzeugen.

Gamma
Die Gammakurve beschreibt das Verhältnis zwischen den Tonwerten in einer Bilddatei zu den Tonwerten, die von einem Ausgabegerät (Monitor) erzeugt werden.

Gamut-Mapping
'Gamut' engl. Für Farbraum - Unter Gamut-Mapping versteht man die Anpassung der im Farbraumes des Eingabegerätes (RGB, Scanner) erfaßten Farben eines Bildes an den Farbraum des jeweiligen Ausgabegerätes (CMYK, Druckmaschine). Da der Farbraum der Druckmaschine kleiner ist als der des Scanners, kommt es darauf an, die n...

GCR
'Gray Component Replacement' ist ein Verfahren, bei dem genau berechnete Anteile von Cyan, Magenta und Yellow, welche zusammen Grau ergeben, durch einen entsprechenden Anteil schwarzer Druckfarbe ersetzt werden. Dies geschieht vor allem in den neutralen Farbtönen und in den Graukomponenten von ungesättigten Farben. Durch dieses ...

Gradationskurve
Eine Gradationskurve ist die grafische Beschreibung der Tonwert-Wiedergabe eines Bildes.

Grafikkarte
Die Grafikkarte liefert in einem Computer die elektronischen Signale zur Ansteuerung des Monitors.

Graustufen
Diskrete Tonwertstufen in einem digitalen Halbtonbild (meist 256 Graustufen pro Farbe).

Hellbezugswert
Maß für die Helligkeit einer Körperfarbe, identisch mit dem Normfarbenwert Y.

Helligkeit
Stärke einer Lichtempfindung

HiFi-Color
Bei diesem Druckverfahren werden mehr als die üblichen vier Druckfarben verwendet. Durch die Hinzunahme weiterer Farben (z.B. Grün und Orange beim Pantone Hexachrome-Verfahren) wird ein größerer Farbgamut erreicht als beim Vierfarbdruck.

Hohlkopie
Unterleuchtung von Linien und Rasterpunkten bei mangelhaftem Kontakt zwischen Kopiervorlage und Druckplatte.

HSB
Farbsystem mit den Farbkoordinaten Hue (Farbe), Saturation (Sättigung) und Brightness (Helligkeit).

HSL
Farbsystem mit den Koordinaten Hue (Farbton), Saturation (Sättigung) und Lightness bzw. Luminance (Helligkeit bzw. Leuchtkraft).

HSV
Farbsystem mit den Koordinaten Hue (Farbton), Saturation (Sättigung) und Value (Wert bzw. Intensität).

Hue
Koordinate für den Farbton im Munsell-Farbraum.

HVC
Farbsystem mit den Koordinaten Hue (Farbton), Value (Wert) und Chroma (Farbintensität).

ICC
Das 'International Color Consortium' ist ein Zusammenschluß mehrerer Firmen, die einen offenen Standard für die Erstellung von Profilen für das Farbmanagement definiert haben.

ICC-Farbprofile
Farbmanagementprofile, die dem ICC-Standard entsprechen und die alle Farbeigenschaften eines Ein- bzw. Ausgabegerätes charakterisieren. Die Herstellung und Verwaltung dieser Profile gehört zu den Kernaufgaben eines CMS. ICC-Farbprofile unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Güte (Farbtiefe je Kanal) und der implementierten Intelligenz...

Interpolation
Unter Interpolation versteht man die Berechnung von Zwischenwerten. So müssen bei der Skalierung von Bildern bei der Bildbearbeitung fehlende Pixel eingefügt werden. Im einfachsten Fall geschieht dies durch Verdopplung, bei aufwendigeren Verfahren (bikubisch bei RGB, quadrilinear bei CMYK) jedoch unter Berücksichtigung aller umliegen...

Iris
Die Iris ist die pigmentierte, runde, kontraktierbare Membran des Auges zwischen der Hornhaut und der Linse, in deren Mitte sich die Pupille befindet.

Isodensiten
Linien gleicher Durchlichtdichte

IT8-Farbkarte
Farbreferenzvorlage, die als in der Industrie übliches, standardisiertes Hilfsmittel zur Kalibrierung und Charakterisierung von Ein- und Ausgabegeräten dient.

JPEG-Format
Speziell für die Komprimierung von Bilddaten entwickeltes Bildformat der 'Joint Photographic Expert Group'. Bei geringen Kompressionsraten (bis 1 : 10) arbeitet JPEG nahezu verlustfrei, bei stärkerer Kompression müssen Qualitätseinbußen in Kauf genommen werden.

Kalibrierstandard
Keramikplatten oder spezielle Drucke, welche als Standards von den Densitometerherstellern zur Grundeinstellung ihrer Geräte mitgeliefert werden.

Kalibrierung
Die Kalibrierung ist der Teil der Justage von Hardware und Software, der noch ohne farbmetrische Hilfsmittel (im Gegensatz zur Charakterisierung) auskommt. Ein Hilfsmittel für die Kalibrierung ist ein Densitometer.

Kathodenstrahlröre
Die Kathodenstrahlröhre (CRT) erzeugt einen Strahl von Elektronen, der die auf der Rückseite des Monitorbildschirmes angebrachten Leuchtstoffpunkte (Phosphor) erregt.

Kelvin
Nach ihrem Entdecker Lord Kelvin benannte Basiseinheit der Temperatur. Bei Angaben zur Farbe einer Lichtquelle in Kelvin, bezieht sich das auf die Temperatur eines idealen schwarzen Strahlers, bei der Licht in dieser Farbe abgestrahlt wird.

Kernschwärzung
Die Kernschwärzung beschreibt den Dichtewert in der Mitte des Rasterpunktes.

Kolorimeter
Ein Kolorimeter ist ein lichtempfindliches Gerät zur exakten Messung von Farben mit Hilfe von XYZ-Filtern. ===> Spektralfotometer

Komplementärfarbe
Eine Farbe ist zu einer anderen Farbe komplementär, wenn die additive Mischung der beiden Farben unbunt ergibt.

Komprimierung
Verfahren zur Reduktion der Datenmenge einer Datei. Man unterscheidet zwischen verlustfreien Kompressionsverfahren (TIFF-LZW) und verlustbehafteten Kompressionsverfahren (JPEG).

Kontrast
Gegensatz zwischen den hellsten und dunkelsten Stellen eines Bildes.

Kopierkennlinie
Darstellung des Rastertonwertes auf der Platte in Abhängigkeit vom Rastertonwert im Film in einem Diagramm.

Licht
Durch das menschliche Auge wahrnehmbarer Bereich der elektromagnetischen Strahlung (Wellenlängen zwischen 400 nm und 700 nm).