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Provertha - Steckverbinder-Lexikon
Kategorie: Elektrotechnik und Elektronik > Steckverbinder
Datum & Land: 12/10/2008, DE
Wörter: 168


Adaptersteckverbinder
Fester oder freier Steckverbinder (-> Befestigung), der elektrische Verbindungen zwischen zwei oder mehreren Steckverbindern gestattet, die nicht direkt mechanisch zusammengesteckt werden können.

Ader
Leiter mit seiner -> Isolierung einschließlich etwa vorhandener Leitschichten. -> Kabel oder -> Leitungen können eine oder mehrere Adern haben.

Anschlußbereich
Bereich des anschließbaren Leiterquerschnitts an das Kontaktelement. -> Kontaktgröße

Anschlußstück
Teil eines Bauelements, das erneute Verbindungen ermöglicht.

Anschlußtechniken
Verfahren zum Anschluß der Leitungen an die elektromechanischen Bauelemente, z.B. lötfreie Verbindungen nach IEC 352 bzw. DIN EN 60352: Crimp-, Klammer-, Wickel-, Einpreß-, Schneid-, Federklemm- und Durchdringverbindung oder Schraub- und Lötverbindung.

Bajonettkupplung
-> Kupplungsarten

Bauart
Steckverbinder innerhalb einer besonderen Unterfamilie, z.B. Steckverbinder für gedruckte Schaltungen.

Bauform
Ein bestimmter Steckverbinder innerhalb einer Bauart, z.B. rechteckig mit Montageflansch.

Befestigung
Man unterscheidet: feste Steckverbinder zur Befestigung an einer starren Fläche, z.B. Gestell, Einschub, Wand, Platte, Gerät; schwimmend befestige Steckverbinder, d.h. feste Steckverbinder, deren Befestigung eine Bewegung gestattet, um das Zusammenführen mit einem zugehörigen Gegensteckverbinder zu erleichtern; freie Steckverbinder zur Befestigu...

Bemessungsgrößen, elektrische
Bemessungsspannung: Wert einer Spannung, der vom Hersteller für ein Bauteil angegeben wird und auf den sich die Betriebs- und Leistungsmerkmale beziehen. Bemessungs-Stoßspannung; Wert einer Steh-Stoßspannung, der vom Hersteller für ein Betriebsmittel angegeben wird und der das festgelegte Stehvermögen seiner zugehörigen Isolierung angibt. Grundlag...

Betriebsspannung
Spannung, die im Dauerbetrieb zwischen bestimmten Anschlüssen oder nach Masse auftreten darf.

Betriebstemperaturbereich
Der zwischen der unteren und oberen Grenztemperatur liegende Bereich, der vom Anwender genutzt werden kann.

Bezugsspannung
Veraltet, nicht mehr verwenden-> Bemessungsspannung

Codierung (Orientierung)
Anordnung, mit der durch unterschiedliche Polarisation von sonst gleichen Steckverbindern eine Vertauschbarkeit verhindert wird. Das ist zweckmäßig, wenn zwei oder mehrere gleiche Steckverbinder am selben Gerät angebracht sind.-> kompatible Steckverbinder

Crimpbacken
Derjenige Teil eines Crimpwerkzeuges, der den -> Crimpbereich verformt. Er besteht üblicherweise aus dem Crimpamboß, dem Crimpstempel und dem Positionierstück.

Crimpbereich
Der Bereich der -> Crimphülse, in dem die Crimpverbindung durch Druckverformung oder Druckumformung der Hülse um den Leiter herum ausgeführt ist.

Crimphülse
Eine Anschlußhülse, die einen oder mehrere Leiter aufnehmen kann und durch Anwendung eines Crimpwerkzeuges gecrimpt werden kann.

Crimphülse, geschlossene
Eine -> Crimphülse, die vor dem Crimpen geschlossen ist.

Crimphülse, offene
Eine -> Crimphülse, die vor dem Crimpen offen ist.

Crimphülse, vorisolierte
Eine -> Crimphülse mit einer dauerhaften Außenisolierung. Der Crimpvorgang erfolgt durch die Isolierung hindurch.

Crimpkontakt
Kontakt mit einer Anschlußhülse, die zum Crimpen geeignet ist.

Crimpverbindung nach IEC 60352-2; DIN EN 60352-2
Eine durch Crimpen hergestellte lötfreie elektrische Verbindung. Mit Hilfe eines Crimpwerkzeuges wird der Anschlußbereich des Kontaktteils verformt und damit eine feste, gasdichte Verbindung mit dem Leiter hergestellt. Crimpen eignet sich für ein- oder mehrdrähtige bis feinstdrähtige Leiter (Litzen). Die Crimpverbindung kann durch Handcrimpwerkzeug...

Derating Kurve (Strombelastbarkeitskurve)
Die Darstellung der Strombelastbarkeit eines Bauelements in Abhängigkeit von der Umgebungstemperatur mittels einer Kurve. Aus der Derating Kurve kann abgelesen werden, welche Ströme dauernd bei einer entsprechenden Umgebungstemperatur über alle Kontakte gleichzeitig fließen dürfen, ohne daß die obere Grenztemperatur überschritten wird.

Dichtungen
Dichtungen sollen das Eindringen von Feuchtigkeit und Verunreinigung verhindern. Man unterscheidet: Barrierendichtung -> Dichtung innerhalb eines Steckverbinders zwischen Gehäuse und Isolierkörper sowie zwischen Isolierkörper und den Kontakten, Gehäusedichtung zwischen den Gehäusen, Leitungsdichtung für Mantelleitung am -> Leitungsau...

Direktes Stecken
Bei -> Leiterplattensteckverbinder: Ein Steckverbinder für direktes Stecken ist ein Steckverbinder, der auf eine Leiterplatte gesteckt wird, wobei die Kontakte des Steckverbinders direkt mit den gedruckten Randkontakten der Leiterplatte kontaktieren. -> Indirektes Stecken.

Drehverriegelung
Vorrichtung zur mechanischen Kopplung zweier Steckverbinder durch Verdrehen nach dem axialen Stecken.

Durchdringverbindung nach IEC 60352-6; DIN EN 60352-6
Eine lötfreie elektrische Verbindung, bei der geeignete Kontaktierungselemente (z.B. Lanzen, Spitzen und scharfe Kanten) die Leiterisolierung durchdringen und den Leiter kontaktieren. Voraussetzung für diese Anschlußtechnik ist die präzise Lage der Einzelleitungen. Bei dieser Anschlußart können alle Anschlüsse des Steckverbinders in einem Arbeitsga...

Durchgangswiderstand
Der elektrische Widerstand eines gesteckten Kontaktpaares unter festgelegten Bedingungen. Prüfungen nach IEC 60512-2, Prüfung 2a, 2b, 2c, (DIN EN 60512-2-1; -2-2; -2-3 i.V.)

Dynamische Beanspruchung
Oberbegriff für Beanspruchungen wie Schwingen, Beschleunigen, Stoß, Schock, Prellen.

Einfügungsdämpfung
Die Dämpfung bei -> Lichtwellenleiter, die durch Einfügen eines optischen Bauelements z.B. eines -> Steckers oder eines -> Kopplers, in ein optisches Übertragungssystem verursacht wird. Bei Verbindung identischer LWL ist sie die durch Fehljustierung -> Fresnel-Verluste, Schmutz usw. hervorgerufene Dämpfung. Bei Verbindung unterschiedlic...

Einpreßstift
Ein Metallstift mit einem Bereich zum Einpressen in eine metallisierte Bohrung einer Leiterplatte ohne nachfolgendes Löten.Man unterscheidet bei Einpreßstiften: Massive Stifte, die im Einpreßbereich massiv ausgebildet sind. Die für die Einpreßverbindung notwendigen Kräfte werden durch die Verformung der Leiterplattenbohrung aufgebracht, in ...

Einpreßverbindung nach IEC 60352-5; DIN EN 60352-5
Eine lötfreie elektrische Verbindung, die durch Einpressen eines elastisch verformbaren oder massiven (starren) Einpreßstiftes in das metallisierte Loch einer Leiterplatte hergestellt ist. Die elastischen Einpreßstifte passen sich dem spezifischen Lochdurchmesserbereich optimal an und minimieren die mechanische Belastung der Leiterplatte. Dies ist ...

Einschubsteckverbinder
Feste Steckverbinder zum elektrischen Verbinden von Gestellen und Geräten mit ihren Einschüben oder ähnlichen Einheiten. Sie sind normalerweise mit Führungen zum Sicherstellen korrekten Steckens versehen. Üblicherweise werden sie ohne Kupplungsvorrichtung nur durch die Bewegung zwischen Gestell und Einschub gesteckt.

Elektrische Kennwerte
Oberbegriff für elektrische Kennwerte wie z.B. Bemessungsspannung, Durchgangswiderstand, Überspannungskategorie etc.

Elektromagnetische Einflüsse
Bei Steckverbindern werden unerwünschte elektromagnetische Einflüsse auf die zu verbindenden Leitungen bzw. auf die Umgebung durch Abschirmung verhindert. In der Regel ist bei ihnen eine Vorrichtung zur Befestigung und Kontaktierung des Leitungsschirms am Leitungsausgang vorgesehen.

Elektrooptischer Wandler
-> Sender, optischer.

Empfänger, optischer
Baugruppe zum Umwandeln optischer Signale in elektrische. Sie besteht aus einer Fotodiode mit Anschlußfaser und -> Stecker sowie aus einem rauscharmen Verstärker und elektronischen Schaltungen zur Signalaufbereitung. Die Hauptbestandteile des Empfängers werden meist, soweit möglich, zu einer kompakten Untereinheit, dem Empfangsmodul, zusammengef...

Federklemmverbindung nach DIN 41611 Teil 7 (IEC 60352-7)
Lötfreie elektrische Verbindung, die durch Klemmen eines einzelnen abisiolierten Leiters mittels Feder hergestellt ist. Ein Lösen der Verbindung ist nur durch Entlastung der Feder möglich. Mehrere Federklemmverbindungen können in einem isolierten Träger miteinander kombiniert werden.

Federkontakt
Elastisches Kontaktelement eines Steckverbinders, z.B. einer Federleiste, im Gegensatz zum starren -> Messerkontakt, z.B. in einer Messerleiste.

Federleiste
Steckverbinder mit -> Federkontakten in linearer Anordnung.

Feuchte Wärme
Prüfungen bei Temperatur- und Feuchtebeanspruchung. Meß- und Prüfverfahren nach IEC 60512-6, Prüfung 11c, 11m, (DIN EN 60512-11-3; -11-13 i.V.).

Filter-Steckverbinder
Steckverbinder mit Mittel zur Entstörung, d.h. zur Dämpfung von Störspannungen in bestimmten Frequenzbereichen auf den angeschlossenen Leitungen.

Flachleitungs-Steckverbinder
Steckverbinder in -> Schneidklemmtechnik (-> IDC-Technik) nach IEC 60352-3 und -4; DIN EN 60 352-3 und -4 für Flachbandleitungen mit runden Leitern.

Freischaltung
Mechanische oder schaltungstechnische Maßnahme, die elektrisch spannungsfreies Stecken und Trennen zwangsläufig bewirkt.

Fremdschichtwiderstand
Als Fremdschicht wird eine unerwünschte Substanz auf der -> Kontaktfläche bezeichnet, die sich in ihren Eigenschaften von dem für das Kontaktteil gewählten Material unterscheidet. Der Fremdschichtwiderstand, ist der durch eine Fremdschicht bewirkte Widerstand -> Kontaktwiderstand, -> Frittspannung.

Fresnel-Verluste
Verluste aufgrund der Reflexion (-> Reflexionsfaktor) an optischen Grenzflächen.

Frittspannung
Eine Spannung, die einen -> Fremdschichtwiderstand durchschlägt.

Gabelkontakt
-> Federnder Kontakt, ähnlich einer Stimmgabel geformt. Die beiden Kontaktschenkel üben die Kontaktkraft in entgegengesetzter Richtung aus.

Gehäuse und Zubehör
Das Gehäuse dient dem mechanischen Schutz aller Komponenten eines Steckverbinders und der Sicherheit gegen die Berührung elektrischer Teile. Es kann aus Kunststoff oder Metall (mit Kontaktträger zur Isolierung) bestehen. Weitere Funktionen des Gehäuses und seiner Zubehörteile können sein: Verriegelung Polarisation Codierung elektrische Abschirmung ...

Gehäusedichtung
-> Dichtungen.

Grenztemperaturen
Untere und obere Temperaturen, die nicht zu einer Schädigung der Werkstoffe führen; dazwischen liegt der Betriebstemperaturbereich. Untere Grenztemperatur: Die tiefste zulässige Temperatur, bei der ein Steckverbinder oder eine -> Steckvorrichtung noch betrieben werden darf. Obere Grenztemperatur: Die höchste zulässige Temperatur, bei der ein St...

IDC - Technik
(Insulation Displacement Connection)-> Schneidklemmverbindung.

Indirektes Stecken
Bei Leiterplattensteckverbinder: Eine Steckverbindung für indirektes Stecken dient zum Verbinden von zwei Leiterplatten untereinander. Sie besteht aus zwei Teilen, von denen in der Regel einer an einer austauschbaren Leiterplatte und der andere an einem Baugruppenträger oder an einer Mutterleiterplatte montiert ist.

Industrie-Atmosphäre
Die durch industrielle Abgase (Schwefelverbindungen, Chlorverbindungen, Stickstoffverbindungen u.v.a.) angereicherte Atmosphäre. Prüfverfahren nach IEC 60512-6, Prüfung 11g; DIN 41640, Teil 72; (DIN EN 60512-11-7 i.V.)

Invertierte Steckverbindung
-> Indirekte Steckverbindung, bei der die-> Federleiste nicht auf der spannungsführenden Seite (Verdrahtungsseite), sondern auf der nicht spannungsführenden Seite (Leiterplattenseite) montiert wird.

IP-Code
Ein Bezeichnungssystem, um die Schutzgrade durch ein Gehäuse gegen den Zugang zu gefährlichen Teilen, Eindringen von festen Fremdkörpern und Eindringen von Wasser anzuzeigen.

Isolationsgruppe
Veraltet nicht mehr verwenden. -> Überspannungskategorie u. Verschmutzungsgrad

Isolationskoordination
Wechselseitige Zuordnung der Kenngrößen der Isolation von elektrischen Betriebsmitteln unter Berücksichtigung der erwarteten Mikro-Umgebungsbedingungen und anderer maßgebender Beanspruchungen.

Isolationswiderstand
Widerstand der -> Isolierung zwischen zwei leitfähigen Teilen. Isoliervermögen eines Werkstoffes, der zwei benachbarte Kontakte oder einen Kontakt gegen Masse möglichst hochohmig trennt. Meß- und Prüfverfahren nach IEC 60512-2,Prüfung 3a; (DIN EN 60512-3-1 i.V.).

Isolierkörper
Teil eines Steckverbinders, meist identisch mit dem Kontaktträger.

Isolierstoffgruppe
Einteilung von Isolierstoffen entsprechend ihren CTI-Werten (Vergleichszahlen der Kriechwegbildung). Es werden die Isolierstoffgruppen I; II; IIIa; IIIb verwendet.

Isolierung
Nichtleitende Zwischenlage und/oder Abdeckung zur Trennung und zum Schutz gegen Berühren spannungsführender Teile.

Isolierwerkstoffe
Bei Steckverbindern werden nur Kunststoffe als Isolierung verwendet. Die Wahl des Werkstoffs hängt von den geforderten thermischen und mechanischen Eigenschaften ab. Sowohl thermoplastische als auch duroplastische Werkstoffe haben sich für Steckverbinder als geeignet erwiesen.

Kabel
Ein Kabel ist im Gegensatz zu einer -> Leitung für feste Verlegung geeignet. Kabel dürfen in Innenräumen, im Freien, im Erdreich und in Wasser verlegt werden. Entsprechend ihrem bestimmungsgemäßen Einsatz, z.B. zur Verlegung in der Erde oder im rauhen Industriebereich, besitzen Kabel dickere Isolier- und Mantelwanddicken und qualitativ hochwerti...

Kennwerte
sind Werte, nach denen das Bauteil bemessen wird.

Klammerverbindung nach DIN 41611 Teil 4
Lötfreie elektrische Verbindung durch Anpressen einer abisolierten Leitung an einen Klammerstift durch eine Klammer, die durch ein besonderes Werkzeug auf den Klammerstift geschoben wird. Klammer und Klammerstift ergeben gemeinsam mit der abisolierten Leitung die Klammerverbindung. Die Leitung wird zur Klammer positioniert. Beim Aufschieben der Kla...

Klimatische Kennwerte
Oberbegriff für klimatische Kennwerte, wie z.B. für hohe und tiefe Temperaturen, Tropenklima, hohe Luftfeuchtigkeit (-> Feuchte Wärme), geringer Luftdruck, atmosphärische Einflüsse (-> Industrie-Atmosphäre). In IEC 60068,DIN 40040; DIN EN 60512; sind klimatische Bedingungen für Tests beschrieben und klassifiziert.

Koaxiale Steckverbinder
Nach DIN 47299 ist ein koaxialer Steckverbinder ein Steckverbinder für koaxiale Leitungen bzw. für Rohrleitungen mit einem Innenleiter und einem koaxialen Außenleiter. Koaxiale Steckverbinder bestehen aus Teilen -> Kuppler und Steckverbinder.

Kompatible Steckverbinder
Zwei Steckverbinder sind kompatibel, wenn sie mechanisch austauschbar und zusammensteckbar sind und den gleichen technischen Anforderungen entsprechen.

Kontakt, elektrischer
Nach VDE 0660 der Zustand, der durch die stromführungsfähige Berührung zweier Kontaktteile an deren -> Kontaktflächen entsteht.

Kontakt, federnder
-> Kontaktelement, das durch seine Federeigenschaft eine Kraft auf ein Gegenstück ausüben kann

Kontakt, geschlitzter
Längsgeschlitztes, federndes -> Kontaktelement, dessen zwei Schenkel unabhängig voneinander in der gleichen Richtung auf einen gemeinsamen Gegenkontakt drücken.

Kontakt, männlicher
-> Kontaktelement, das an seiner Außenfläche Kontakte machen soll und das von einem passenden weiblichen Kontakt aufgenommen werden kann.

Kontakt, weiblicher
-> Kontaktelement, das an seiner Innenfläche Kontakt machen soll und das einen passenden männlichen Kontakt aufnehmen kann.

Kontaktanordnung
Anzahl, Abstände und Aufteilung von Kontakten in einem Steckverbinder.

Kontaktausführung
Nach der konstruktiven Form unterscheidet man Stift-, Messer-, Feder-, Buchsen-, Gabel-, Tulpen-, Zwitterkontakte usw.

Kontaktbereich
Kontaktüberdeckung unter Berücksichtigung des möglichen Lageversatzes der Kontaktelemente zueinander.

Kontaktelement
Ein elektrisch leitendes Teil in einem Bauelement, mit dem über ein Gegenstück eine elektrische Verbindung (elektrischer Kontakt) erzielt wird. Die elektrisch leitende Funktion eines Steckverbinders übernehmen die Kontaktelemente. Sie bestehen aus Steckbereich und Anschlußbereich. Der Anschlußbereich kann fest oder lösbar sein. Feste Verbindungen s...

Kontaktfläche
Die physikalisch wirksame Fläche für den Fluß eines elektrischen Stromes zwischen zwei -> Kontaktelementen, zwei elektrischen Leitern oder einem Leiter und einem Kontakt.

Kontaktgröße
Kennzeichnung zur Differenzierung der Kontakte nach folgenden Systemen Kennzeichnungssystem: Kennzeichnung des Kontaktes nach der maximal anschließbaren Leitergröße (AWG American Wire Gauge); Strombelastbarkeitssystem: Kennzeichnung des Kontaktes nach seiner maximalen Strombelastbarkeit. -> Nennstrom; Querschnittssystem: Kennzeichnung des Kont...

Kontakthalterung
Vorrichtung am Kontakt oder im Isolierkörper für die Befestigung der Kontakte im Isolierkörper.

Kontaktkraft
Senkrecht auf die -> Kontaktfläche wirkende Kraft.

Kontaktmaterial
Die Wahl des Kontaktmaterials (meist Kupfer oder Kupferlegierungen) hängt von den gewünschten Eigenschaften des Steckverbinders ab. Hierbei spielen Durchgangswiderstand, Steck- und Ziehkräfte eine maßgebliche Rolle. Neben Steckhäufigkeit und Umwelteinflüssen bestimmen diese auch die Art der Oberflächenüberzüge Nickel, Zinn, Gold, Silber, Palladium....

Kontaktoberflächen
Um einen möglichst kleinen -> Kontaktwiderstand zu erzielen, muß der Engewiderstand durch möglichst gleichmäßig eingeebnete Kontaktflächen, und der -> Fremdschichtwiderstand durch Oberflächenüberzüge aus Edelmetall oder Zinn niedrig gehalten werden.

Kontaktspiel
Die vorgegebene freie Bewegung eines Kontaktelements in einem Bauelement.

Kontaktträger und Kontakthalterung
Der Kontaktträger nimmt die einzelnen Kontaktelemente auf. Gleichzeitig übernimmt er die Isolierfunktion. Der Kontaktträger kann auch zugleich das Gehäuse sein. Die Kontakthalterung hält das Kontaktelement fest.

Kontaktwiderstand
Elektrischer Widerstand zwischen den sich berührenden Kontaktflächen im -> Kontaktbereich. Er setzt sich aus dem Engewiderstand und dem -> Fremdschichtwiderstand zusammen.

Koppelverluste (Kopplungsverluste)
Dämpfungs-Verluste, die an der Verbindungsstelle zweier LWL auftreten. Die Verluste setzten sich zusammen aus faserbedingten Koppelverlusten, die durch unterschiedliche Faserparameter (Kerndurchmesser, numerische Apertur, Zylindrizität des LWL) zustande kommen und mechanisch bedingten Verlusten, die von der Verbindungstechnik herrühren (Fresnel-Ver...

Koppler
Passive optische Bauelemente zur Übertragung von Licht zwischen Lichtquelle und LWL oder zwischen mehreren LWL. Von besonderer Bedeutung sind Koppler als optische Verbinder für mehrere zu koppelnde LWL, die beim Aufbau von LWL-Netzen die Verbindung mehrerer -> Sender und -> Empfänger ermöglichen (T-Koppler, Sternkoppler, Verzeiger).

Kriechstrecken
Kürzeste Entfernung entlang der Oberfläche eines Isolierstoffes zwischen zwei leitenden Teilen. Dabei werden alle Erhebungen und Vertiefungen im Isolierkörper berücksichtigt, sofern festgelegte Mindestmaße vorliegen (Kriechstreckenverlängerung). Die Abstände dienen der Sicherheit gegen Kriechströme) und werden in Abhängigkeit von der Bemessungsspan...

Kriechstrom
Strom, der zwischen gegenseitig unter Spannung stehenden Metallteilen über die Oberfläche eines Isolierstoffes fließt, insbesondere wenn dieser durch leitfähige Ablagerungen (Staub, Feuchtigkeit) verunreinigt ist.

Kuppler
Bei Hochfrequenzsteckverbindungen ist der Kuppler die Hälfte einer Kupplung ohne Überwurfmutter als Gegenstück zum Steckverbinder mit Überwurfmutter. In DIN 47299 wurde für HF-Steckverbinder neu 'Gehäusekuppler' statt 'Gehäusestecker-Buchse' festgelegt. Dementsprechend gilt 'Leitungskuppler' statt 'Leitungsstecker-Buchse'. Eine Kupplung kann auch a...

Kupplungsarten
Zur -> Verriegelung von -> Rundsteckverbindern gibt es folgende verschiedene Kupplungsarten: Bajonettkupplung: Schnellverschlußkupplung bei der Nasen mit begrenztem Drehwinkel in Schlitzen oder Rillen laufen. Pull-off Kupplung: Kupplung, bei der das Entriegeln durch axialen Zug am Kupplungsring erreicht wird. Push-pull-Kupplung: Selbsttäti...

Kupplungskraft
Kraft, die erforderlich ist, ein steckbares Bauelement vollständig zu stecken oder zu ziehen, wobei der Einfluß einer Kupplung, Verriegelung oder ähnlichen Vorrichtungen eingeschlossen ist.

Leiterplatte
Auch 'gedruckte Schaltung'. Der Begriff umfaßt Leiterplatten mit Leiterbildern auf einer oder auf beiden Seiten oder Mehr-lagen-Leiterplatten (Multilayer). Sie haben metallisierte Löcher (Bohrungen) für axiale -> Lötverbindungen, für das Einpressen massiver oder elastischer Stifte (-> Einpreßstift -> Einpreßverbindung) oder Verbindungsstel...

Leiterplattensteckverbinder
Steckverbinder zur Montage auf einer Leiterplatte oder zum Stecken auf eine Leiterplatte -> direktes Stecken. Der Steckverbinder für Mutter-Tochter-Leiterplatten wird zur Verbindung dieser Leiterplatten untereinander eingesetzt -> indirektes Stecken.

Leiterwiderstand
Elektrischer Widerstand eines Leiters, der durch Länge, Querschnitt und -> Leitwert des Werkstoffes bestimmt ist.

Leitung
Leitungen können eine oder mehrere -> Adern umfassen, Isolierhüllen aufweisen, mit Schirmen zur Abschirmung ausgerüstet und mit einem Mantel zum Schutz der Aufbauelemente versehen sein. Bei Leitungen, die an Steckverbinder angeschlossen werden, handelt es sich im wesentlichen um flexible Leitungen, Flachleitungen, Schlauchleitungen, geschirmte L...

Leitungsausgang
Teil eines Steckverbinders oder Zubehörs, das aus einem starren -> Gehäuse besteht und an einem Steckverbinderkörper angebaut wird. Er kann gerade oder winkelig sein. Der Leitungsausgang kann -> Zugentlastungsklemme, Dichtung und Schirmklemme enthalten.

Leitwert
Die -> Kontaktmaterialien haben unterschiedliche Fähigkeiten, den elektrischen Strom zu leiten. Der Leitwert ist der Reziprokwert des Widerstandes.