Kopie von `Fachhochshule Dortmund - Wirtschaft Stichwortliste`

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Fachhochshule Dortmund - Wirtschaft Stichwortliste
Kategorie: Wirtschaft und Finanzen > Wirtschaft
Datum & Land: 03/03/1999, DE
Wörter: 63


Absatzlogistik
Teil der logistischen Kette von der Produktion bis zum Kunden †¦

Absatzplan
Im Absatzplan wird Art und Menge der zu verkaufenden Fertigerzeugnisse bestimmt sowie Zeitpunkt und Ort für den Absatz festgelegt. Der Absatzplan beruht auf Absatzprognosen oder auf Kundenaufträgen.†¦

Absatzprognosen
Mit der Absatzprognose werden die Absatzmöglichkeiten hinsichtlich Art, Menge, Zeitraum und Ort von Fertigerzeugnissen vorausgesagt. Dazu werden Marktdaten erhoben und in die Zukunft fortgeschrieben. Diese Fortschreibung geschieht mittels verschiedener Prognoseverfahren. Unter Marktdaten werden beispielsweise Informationen über Kundenanforderungen,†¦

Absatzrealisierung
Bei der Realisierung des Absatzes werden Fertigerzeugnisse auf verschiedenen Wegen auf dem Markt plaziert.†¦

Absatzwegeforschung
Die Absatzwegeforschung versucht, den günstigsten Weg der Fertigerzeugnisse zum Kunden herauszufinden. Dabei wird untersucht, ob ein direkter Absatz zum Kunden oder ein indirekter Absatz über den Handel sinnvoll ist.†¦

Auftragsabwicklung
Zur Auftragsabwicklung zählen die Erfassung der Auftragsdaten, und deren Weiterleitung an die Produktions-planung sowie die Erstellung des Lieferscheines und die Wahl der Versandart.†¦

Bearbeitungszeit
Die Zeit, die benötigt wird, um Material und Waren im Produktionsprozeß zu bearbeiten.†¦

Bedarfsermittlung
Bei der verbrauchsgesteuerten Bedarfsermittlung während der Planung orientiert sich die Ermittlung des Bedarfs an Material und Waren unmittelbar an den in der Produktion verbrauchten Mengen. Bei der auftragsgesteuerten Bedarfsermittlung dienen Kundenaufträge als Grundlage zur Ermittlung des Bedarfs an Material und Waren.†¦

Beschaffungskonditionen
Unter Beschaffungskonditionen werden die Liefer- und Zahlungsbedingungen sowie der Preis zusammenge-faßt. Aus logistischer Sicht interessieren vor allem die Lieferbedingungen. Diese regeln die Verteilung der Trans-port- und Versicherungskosten†¦

Beschaffungslogistik
Teil der logistischen Kette vom Lieferanten bis hin zur Produktion †¦

Beschaffungsplan
Die Informationen aus dem Produktionsplan werden in den Beschaffungsplan übernommen. Im Beschaffungsplan wird für Material und Waren Art, Menge, Zeitpunkt und Ort der Beschaffung festgelegt.†¦

Bestandsreservierung
Um auf eine erwartete Nachfrage kurzfristig reagieren zu können, wird in bestimmten Fällen vorab ein Teil an Material, Waren oder Fertigerzeugnissen reserviert.†¦

Bringprinzip
Der Material- und Warenfluß kann nach dem Bring- oder Holprinzip organisiert und gesteuert werden. Das Bringprinzip bedeutet, daß jede Produktionsstelle Material und produzierte Waren der nachgelagerten Produktionsstelle bringt.†¦

CAD
Computerunterstütztes Konstruieren.†¦

CAM
Computerunterstützte Produktion†¦

CAP
Computerunterstützte Planung†¦

CAQ
Computerunterstützte Qualitätsprüfung†¦

CIM
Computer Integrated Manufacturing. CIM hat wie die Logistik zum Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu erhalten beziehungsweise zu steigern. Dazu werden alle für die Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung benötigten Daten in einer Datenbank gesammelt. Diese Datenbank bietet die Voraussetzung für die Computerunterstützung der b†¦

Distributionslogistik
Tätigkeiten innerhalb der logistischen Kette, die die Verteilung der Produkte vom Fertigwarenlager zum Kunden betreffen. †¦

Durchlaufzeit
Durchlaufzeit ist die Zeitspanne, die von Beginn der Bearbeitung bis zur Fertigstellung eines Erzeugnisses benötigt wird. Im Einzelnen setzt sich die Durchlaufzeit zusammen aus Rüstzeit, Bearbeitungszeit und Liegezeit.†¦

Einrichtungslayout
Unter Einrichtungslayout versteht man: -die Anordnung der Produktions- und Lagerflächen zueinander -die Anordnung der Maschinen und Arbeitsplätze -Die Planung des Einrichtungslayouts verfolgt das Ziel einen ununterbrochenen Material- und Warenfluß zu gewährleisten.†¦

Engpaßsteuerung
Bei der Engpaßsteuerung ist die Engpaßmaschine Ausgangspunkt für die Planung und Steuerung des Materialdurchlaufes. Als Engpaßmaschine wird eine Maschine dann bezeichnet, wenn eine vorgelagerte Maschine mehr produziert, als die Engpaßmaschineverarbeiten kann. Die Engpaßsteuerung erfolgt dadurch, daß die der Engpaßmaschine vorgelagerten Bereiche nur†¦

entgangenen Gewinnen
Konventionalstrafen bei Nichterfüllung eines Vertrages weniger Kundenaufträgen Die Ursachen für Fehlmengen im Bereich der Beschaffung liegen in der Fehldisposition von Material und Waren. Im Bereich der Produktion liegen die Ursachen in einer unerwartet hohen Ausschußrate oder in einer Fehlplanung der Kapazitäten. Die Ursachen für Fehlmengen im Abs†¦

Fehlmengenkosten
Fehlmengen fallen immer dann an, wenn Kunden nicht ausreichend mit Fertigerzeugnissen versorgt werden. Dadurch fallen Fehlmengenkosten an in Form von:†¦

Fertigungssegmentierung
Fertigungssegmentierung bedeutet die Aufteilung von Produktionsbereichen in einzelne Fertigungssegmente. Ein Fertigungssegment ist eine eigenständige, produktorientierte, sich möglichst selbst regulierende Produktionsinsel, die mehrere Stufen des Wertschöpfungsprozesses eines Produktes bis zur kompletten Bearbeitung innerhalb diese Fertigungssegmen†¦

Fertigungstiefe
Durch die Fertigungstiefe wird beschrieben, inwieweit ein Unternehmen die zur Produktion benötigten Teile selbst herstellt oder fertig zukauft.†¦

Flexibilität
Ein Unternehmen ist dann flexibel, wenn es sowohl auf kurzfristige Anforderungen des Absatzmarktes, des Produktionsbereichs als auch auf kurzfristige Änderungen auf dem Beschaffungsmarkt (Preise, Lieferanten, Bezugsmärkte) reagieren kann.†¦

Gefahrübergang
Der Gefahrübergang ist Bestandteil des Vertrages zwischen Lieferant und Unternehmen. Er regelt den Übergang des Risikos vom Lieferanten auf den Kunden zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort. Dies ist für den Fall eines Verlusts oder einer Verschlechterung der Ware wichtig.†¦

Handlingskosten
Unter Handlingskosten werden alle Kosten zusammengefaßt, die bei Umschlagvorgängen anfallen. Als Umschlagvorgänge werden alle Vorgänge bezeichnet, bei denen eine Übergabe von Material, Waren oder Fertigerzeugnissen zwischen Lager und Transportmittel oder zwischen verschiedenen Transportmitteln stattfindet.†¦

Holprinzip
Der Material- und Warenfluß kann nach dem Bring- oder Holprinzip organisiert und gesteuert werden. Das Holprinzip bedeutet, daß jede Produktionsstelle Material und produzierte Waren von der vorgelagerten Produktionsstelle oder vom Lager holt.†¦

JIT
(just in time) 'Just in time' kann übersetzt werden mit 'alles genau zur rechten Zeit'. Das heißt, alle logistischen Prozesse müssen genau zur rechten Zeit beginnen und enden.†¦

KANBAN
Bei der Produktionssteuerung nach KANBAN-Prinzipien wird jeder Bearbeitungsstelle ein Bestandspuffer mit einer genau festgelegten Menge an Material vorgelagert, das zur Herstellung des Produkts oder seiner Bestandteile benötigt wird. Wird in diesen Pufferlagern der Mindestbestand unterschritten, löst die betroffene Bearbeitungsstelle bei der vorgel†¦

Kapitalbindung
Die Kapitalbindung ergibt sich aus der Summe der Werte und der Verweildauer von Material-, Waren- und Fertigerzeugnisbeständen sowie der Maschinen, Gebäude und Grundstücke.†¦

Kommissionierung
Zusammenstellung von Lieferungen aus vorhandenen Beständen nach Anforderungen des Kunden.†¦

Lieferbedingungen
Die Lieferbedingungen regeln die Verteilung der Transport- und Versicherungskosten sowie den Ort, an dem der Gefahrübergang zwischen Lieferant und Unternehmen stattfindet.†¦

Lieferbereitschaft
Die Lieferbereitschaft oder der Lieferservice drückt die Sicherheit aus, mit der ein angeforderter Bedarf des Kunden durch das Unternehmen befriedigt werden kann.†¦

Lieferbeschaffenheit
Die Lieferbeschaffenheit beschreibt Qualität und Zustand von Material, Waren und Fertigerzeugnissen bei der Ankunft beim Abnehmer.†¦

Lieferflexibilität
Lieferflexibilität ist die Fähigkeit eines Unternehmens, auch auf kurzfristige Kundenanforderungen reagieren zu können.†¦

Lieferservice
Der Lieferservice oder die Lieferbereitschaft drückt die Sicherheitaus, mit der ein angeforderter Bedarf des Kunden durch das Unternehmen befriedigt werden kann.†¦

Lieferzuverlässigkeit
Die Lieferzuverlässigkeit umfaßt die optimale Verfügbarkeit von Fertigerzeugnissen für den Kunden hinsichtlich Art, Menge, Zeitpunkt, Ort und Qualität.†¦

Liegezeit
Die Zeit, in der Material, Waren oder Fertigerzeugnisse in der Produktion liegen ohne eine Veränderung zu erfahren.†¦

LOGISTIK
Die Logistik umfaßt die Planung, Realisierung (Gestaltung und Steuerung) und Kontrolle des Material-, Waren- und Informationsflusses vom Lieferanten über das Unternehmen bis hin zum Kunden mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern beziehungsweise zu steigern. Der Material- und Warenfluß beinhaltet auch die Entsorgung und Wi†¦

Logistikkostenrechnung
Die Logistikkostenrechnung beinhaltet die Erfassung und Verrechnung der von den logistischen Tätigkeiten verursachten Kosten. †¦

Losgröße
Die Menge einer Produktvariante (Serie, Farbe), die ohne Umrüstung oder Unterbrechung des Produktionsprozesses hergestellt wird, bezeichnet man als Losgröße.†¦

Marketinglogistik
Tätigkeiten innerhalb der logistischen Kette, die die Beschaffung von Aufträgen und Marktdaten, die Abgabe von Informationen an den Markt, die Absatzwegeforschung und die Absatzplanung betreffen. †¦

Marktbearbeitung
Die Marktbearbeitung im Einkauf hat die Aufgabe der Lieferantenauswahl, der Lieferantenbewertung, Verhandlungen mit Lieferanten zu führen, Verträge abzuschließen und neue Märkte zu erschließen. Ziele der Marktbearbeitung sind der Einkauf beim günstigsten Lieferanten mit der benötigten Qualität und eine Ausschöpfung des vorhandenen Marktpotentials. †¦

Materials-Handling
Unter Materials-Handling versteht man die Zusammenfassung einzelner Waren zu Einheiten, die bei inner- und außerbetrieblichen Transport-, Umschlag- und Lagervorgängen günstig zu handhaben sind. Dadurch kann die reibungslose Abwicklung von Transport, Umschlag und Lagervorgängen vom Lieferanten über das Unternehmen bis zum Kunden gewährleistet werden†¦

Materialwirtschaft
Der Begriff des Materials umfaßt Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. Rohstoffe gehen bei der Produktion als wesentlicher Bestandteil in das Fertigerzeugnis ein (z.B.: Eisen, Aluminium, Wolle, etc. ). Hilfsstoffe werden bei der Produktion von Fertigerzeugnissen benötigt. Sie stellen aber keinen wesentlichen Bestandteil des Fertigerzeugnisses dar (z.B.:†¦

Mengenplanung
Ausgehend von der Planung des Produktionsprogramms ist der Bedarf der zu beschaffenden Materialien und Waren zu ermitteln.†¦

PPS
Mit Hilfe von Produktionsplanungs- und steuerungssystemen (PPS) wird ein Produktionsplan aufgestellt, der die Informationen über Absatz-, Produktions- und Beschaffungssituation einbezieht. Termine, Mengen und Kapazitäten sind die wesentlichen Informationen, die ein PPS als Plandaten liefern und während des Produktionsprozesses steuern und überwache†¦

Produktionslogistik
Teil der logistischen Kette von der Beschaffung bis hin zum Absatz †¦

Produktionsplan
Die Informationen aus dem Absatzplan werden in den Produktionsplan übernommen. Im Produktionsplan wird für die herzustellenden Fertigerzeugnisse Art, Menge, Zeitpunkt und Ort der Produktion festgelegt. Die Art von Material und Waren richtet sich nach der Art der herzustellenden Fertigerzeugnisse. Die Menge setzt sich aus dem Bedarf laut Absatzplan †¦

Produktionsprogramm
Mit dem Produktionsprogramm wird die Art und die Menge der herzustellenden Fertigerzeugnisse festgelegt.†¦

Produktionsrealisierung
Die Realisierung des Produktionsplanes führt zur Herstellung der geplanten Fertigerzeugnisse in der richtigen Art, Menge, zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort.†¦

Produktionssynchrone Beschaffung
Eine produktionssynchrone Beschaffung liegt vor, wenn die Bestellung von Material und Waren in Abstimmung mit der Produktion so stattfindet, daß der Zeitraum zwischen Wareneingang und Bereitstellung von Material für die Produktion so klein wie möglich ist. Dies bewirkt eine starke Reduzierung der Material- und Warenbestände und somit eine geringere†¦

Qualitätskontrolle
Die Qualitätskontrolle richtet sich an allgemeinverbindlichen Standards (Normen) oder an den mit den Kunden vereinbarten oder selbstgesetzten Qualitätsstandards aus.†¦

Qualitätssicherung
Alle Maßnahmen, die darauf abzielen, bestimmte Normen oder Eigenschaften von Material, Waren oder Fertigerzeugnissen zu garantieren.†¦

Speditionslagermodell
Speditionslager sind gemeinsam von Lieferant und Abnehmer bei einem Spediteur eingerichtete Lager. Der Spediteur dient als unmittelbar der Produktion vorgelagerter Sammelpunkt für Anlieferungen räumlich unterschiedlich entfernt liegender Lieferanten. Mit der Einrichtung von Speditionslagern und der Übernahme bestimmter Aufgaben durch einen Spediteu†¦

Speditionsmodell
Die Tendenzen auf den Speditionsmärkten zeigen, daß Speditionen inzwischen nicht mehr nur die traditionellen Transportfunktionen übernehmen, sondern auch über ein um Dienstleistungen erweitertes Serviceangebot verfügen. Dieses erweiterte Leistungsspektrum der Speditionen kann verschiedene Bereiche betreffen: Beratung: bezüglich individueller Logist†¦

Verkäufermarkt
Ein Verkäufermarkt ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet: Die Nachfrage ist größer als das Angebot. Der Verkäufer hat eine stärkere Verhandlungsposition. Probleme ergeben sich vor allem im Bereich der Beschaffung und der Produktion.†¦

Waren
Unter Waren werden bei herkömmlicher Definition Handelswaren verstanden. Handelswaren sind Fertigerzeugnisse, die vom Unternehmen beschafft und unverändert weiterverkauft werden. Unter Waren werden auch halbfertige Erzeugnisse einbezogen, die eingekauft und weiterverarbeitet werden.…

Wertanalyse
Bei der Wertanalyse werden Fertigerzeugnisse oder betriebliche Abläufe auf ihre wesentlichen Bestandteile oder Funktionen hin untersucht. Dabei wird versucht, die Funktionen, die Fertigerzeugnisse oder betriebliche Abläufe erfüllen, mit den niedrigsten Kosten zu verwirklichen. Somit stellt die Wertanalyse eine Methode zur Optimierung des Verhältnis…

Wettbewerbsvorteil
(strategischer) Vom Unternehmen bewußt aufgebaute wichtige und dominierende Fähigkeit, die es dem Unternehmen erlauben, Konkurrenzüberlegenheit im Rahmen eines langfristigen Gesamtplans und damit langfristig überdurchschnittliche Ergebnisse zu erzielen. (Zu dem Stichwörterverzeichnis siehe Pfohl; Jünemann; und Selbstlernprogramm Logistik, Huss-Verl…