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Das Hypermediale Labor für den Biologieunterricht
Kategorie: Pflanzen und Tiere > Biologie
Datum & Land: 23/08/2008, DE
Wörter: 587


Abgaskatalysator
Bei einem Auto-Abgaskatalysator handelt es sich meist um keramische Wabenkörper mit sehr großer Oberfläche, auf die dann der eigentliche Katalysator, das Edelmetall, aufgebracht wird. Die Edelmetall-Schicht besteht aus 1 - 2 g Platin oder Rhodium. Bei der Autoabgasreinigung müssen verschiedene Stoffe abgebaut werden: Stickstoff...

Abgeschlossenes System
In einem abgeschlossenen System ist weder ein Massenaustausch, noch ein Energieaustausch mit der Umgebung möglich. Im Gegensatz dazu ist der Austausch bei offenen bzw. geschlossenen Systemen zumindest teilweise möglich.

abiotische Faktoren
unbelebte Faktoren, die die Wechselwirkungen der Organismen untereinander und zu der sie umgebenden Umwelt beeinflußen. Zu diesen zählen u. a. Strahlung (Licht), Temperatur (Wärme), Wasser, Kohlendioxid(CO2), Sauerstoff(O2), Nährstoffe, Wind, mechanische Einflüsse, Bodenstruktu...

Absolute Temperatur
Unter der absoluten Temperatur versteht man die Temperatur in Kelvin [K]. Die tiefste, theoretisch erreichbare Temperatur auf der Kelvin-Temperaturskala (= Absolute Temperaturskala) beträgt 0 K (= -273,15 °C) und stellt somit den absoluten Nullpunkt dar.

Absorption
Allgemein versteht man unter Absorption die Aufnahme von Stoffen, Flüssigkeiten oder Gasen durch Feststoffe. Dazu zählen die Aufnahme von Strahlung durch Materie, wie z. B. bei der Lichtabsorption ebenso wie die Aufnahme von Stoffen durch Gewebe, wie z. B. Stoffaufnahme in die pflanzliche Wurzel.

Absorptionsspektrum
Spektrum, das die Strahlungswirkung in Abhängigkeit von der Wellenlänge angibt. Verschiedene Wellenlängen des Lichtes werden dabei durch Pigmente unterschiedlich stark absorbiert, und es ergeben sich für die Pigmente jeweils charakteristische Absorptionsspektren, welche abhängen von der Verteilung und der Höhe der Abso...

Abszisse
Die Abzisse ist 1. die horizontale Achse, also die Waagerechte im Koordinatensystem und 2. die auf der gewöhnlich horizontal gelegenen Achse (Abszissenachse) eines Koordinatensystems abgetragene erste Koordinate eines Punktes.

Actinoide
Die Actinoide sind die 14 auf Actinium folgenden Elemente 90†“103. Die Actinoide umfassen Thorium (90), Protactinium (91), Uran (92), Neptunium (93), Plutonium (94), Americium (95), Curium (96), Berkelium (97), Californium (98), Einsteinium (99), Fermium (100), Mendelevium (101), Nobelium (102) u. Lawrencium (103); die auf Uran (92) folgenden E...

Adenosindiphosphat
Ribonucleosid-5´-diphosphat, ein Nukleotid mit energiereicher Bindung, das bei Atmungsketten-, Photo- und Substratphosphorylierung als Akzeptor einer weiteren Phosphatgruppe in ATP überführt wird. ADP, in vermutlich allen Lebewesen vorkommend, dient somit als Überträger von Phosphat und Energie bei vielen Stoffwechselreakt...

Adenosinmonophosphat
Verbindung von Adenin und Ribose mit einer Phosphorsäure (Monophosphatester von Adenin. AMP, in Muskeln und Hefe vorkommend, entsteht u. a. bei der Spaltung des ATP bzw. des ADP. Strukturformel des AMP

Adenosintriphosphat
Nukleotid aus Adenin, Ribose und drei linear aneinandergekoppelten Phosphatresten, die durch Säureanhydridbindungen miteinander verknüpft sind und in 5´-Stellung der Ribose mit der OH-Gruppe verestert sind. ATP, vermutlich in allen Lebewesen vorkommend, dient der kurzfristigen Energiespeicherung in der Zelle und stellt als Phosphatg...

Adenosintriphosphatase
zu den Hydrolasen zählendes Enzym, das die hydrolytische Abspaltung von Phosphorsäure aus ATP, die normalerweise mit einem energieverbrauchenden Prozeß gekoppelt ist, katalysiert. Die ATPase-Reaktion, bei der folglich ADP und anorganisches Phosphat entsteht, kann, etwa bei der Photo- oder der Atmungskettenphosphorylierung, in Richtu...

ADP
Ribonucleosid-5´-diphosphat, ein Nukleotid mit energiereicher Bindung, das bei Atmungsketten-, Photo- und Substratphosphorylierung als Akzeptor einer weiteren Phosphatgruppe in ATP überführt wird. ADP, in vermutlich allen Lebewesen vorkommend, dient somit als Überträger von Phosphat und Energie bei vielen Stoffwechselreakt...

Aktionsspektrum
zeigt die spektrale Verteilung einer Strahlungswirkung auf einen Organismus und gibt damit die Abhängigkeit der Strahlungswirkung von der Wellenlänge bei lichtabhängigen biologischen Prozessen wieder, da die verschiedenen Wellenlängen des Lichtes unterschiedlich wirksam sind. Zu ermitteln ist ein Aktionsspektrum, indem man die Z...

Aktivierungsenergie
derjenige Energiebetrag, der erforderlich ist, einer metastabilen Verbindung zugeführt zu werden, um eine chemische Reaktion in Gang zu setzen. Diese Aktivierungsenergie wird im Verlauf der Reaktion zurückgewonnen und wirkt sich somit nicht auf die Reaktionswärme aus.

Akzeptor
Substanz, die Elektronen, Protonen, Atome, Ionen oder Moleküle anlagern können. So stellen Atome oder Moleküle, die bei einer Redoxreaktion Elektronen aufnehmen können, Elektroneakzeptoren dar.

Akzessorische Pigmente
assimilatorische Farbstoffe, die als Hilfspigmente (Antennen- und Schutzpigmente) bei der Photosynthese fungieren. Sie dienen der Erweiterung des Lichtabsorptionsspektrums und übertragen die aufgenommene Lichtenergie (Anregungsenergie) ausschließlich auf das Reaktionszentrum mit dem photochemisch wirkenden Chlorophyll a; sie besitze...

Aldehyde
Verbindungen mit endständiger Carbonylgruppe, die durch Oxidation einer primären Alkoholgruppe entstanden sind. Den Namen prägte J. v. Liebig 1835 in Anlehnung an Alkohol dehydrogenatum. Aldehyde werden in der Nomenklatur durch die Endung -al gekennzeichnet. Es sind organische Verbindungen, die im Molekül als funktionelle Gruppe...

Aliphat
[gr. aleiphar = Salbenöl, Fett] Im Gegensatz zu den aromatischen Verbindungen, deren C-Atome Ringe bilden, sind Aliphate organische Verbindungen, bei denen die C-Atome in verzweigten oder unverzweigten Ketten angeordnet sind. Aliphatische Verbindungen werden somit mit den nichtzyklischen Verbindungen gleichgesetzt, und haben die Alkane, die Al...

aliphatische Verbindung
[gr. aleiphar = Salbenöl, Fett] Im Gegensatz zu den aromatischen Verbindungen, deren C-Atome Ringe bilden, sind Aliphate organische Verbindungen, bei denen die C-Atome in verzweigten oder unverzweigten Ketten angeordnet sind. Aliphatische Verbindungen werden somit mit den nichtzyklischen Verbindungen gleichgesetzt, und haben die Alkane, die Al...

aliquot
Aliquot bedeutet: ohne Rest teilend. Der aliquote Teil einer Zahl ist jeder ihrer Teile. z.B.: 2 ist ein aliquoter Teil zu 6

Alkan
Alkane sind gesättigte aliphatische Kohlenwasserstoffe, die in verzweigten oder unverzweigten Ketten vorliegen. Alkane bilden eine homologe Reihe (CnH2n+2, n = 1, 2, 3, ... und sind durch die Endsilbe -an gekennzeichnet. Beispiele von Alkanen sind u. a.: Methan, Ethan, Propan und Butan. Cycloalkan...

Alkohol
Verbindung mit mindestens einer Hydroxylgruppe, die mit dem primären, sekundären oder tertiären C-Atom verbunden sein kann. Demzufolge spricht man auch von primärer, sekundärer oder tertiärer Alkoholgruppe.

Alkoholgruppe
Bezeichnung für die einwertige funktionelle Gruppe -O-H (Hydroxy...: eine Bindung, die durch das elektronegative O-Atom polarisiert und somit reaktionsfähig ist. Hydroxylgruppen sind charakteristisch für Alkohole, Säuren, Hydroxycarbonsäuren und Phenolen u. a. Hydroxiden. Das OH-Anion hingegen wird als Hydroxidion und das ...

Alkyle
sind die Radikale der Alkane mit der homologen Reihe CnH2n+1 (n = 1, 2, 3, ...). Sie sind durch die Endsilbe -yl gekennzeichnet.

Allgemeine Gaskonstante
Die Allgemeine Gaskonstante R ist das Produkt aus Avogadroscher Zahl und der Boltzmannkonstanten. Als solches ist sie eine universelle Konstante mit dem Wert R = 8,314 J/Kmol.

Alpha-Strahlung
Beim radioaktiven Zerfall schwererer Elemente wird oft die sogenannte Alpha-Strahlung beobachtet. Alpha-Strahlung besteht aus schnell fliegenden Helium-Kernen (2 Protonen und 2 Neutronen), die durch ihre hohe Bindungenergie sehr stabil sind. Alpha-Strahlung ist für Lebewesen sehr gefährlich, da die schnell fliegenden Materieteilchen chemi...

Amadeo Avogadro
Der 1776 geborene und im Jahre 1856 gestorbene italienische Wissenschaftler arbeitete als Professor für Mathematische Physik in Turin. Er gilt als einer der Begründer der modernen Molekulartheorie und stellte 1811 das nach ihm benannte Gesetz von Avogadro auf.

AMP
Verbindung von Adenin und Ribose mit einer Phosphorsäure (Monophosphatester von Adenin. AMP, in Muskeln und Hefe vorkommend, entsteht u. a. bei der Spaltung des ATP bzw. des ADP. Strukturformel des AMP

Amphibia
Klasse der Wirbeltiere. Die ersten Landwirbeltiere waren Amphibien. Die heute lebenden Amphibien werden in die drei Ordnungen der Schwanzlurche, Blindwühler und Froschlurche eingeteilt. Die Amphibien stehen in vielen Merkmalen zwischen den Fischen und den anderen Landwirbeltieren (Reptilien, Vögeln und Säugern: Während sie zume...

Amphibien
Klasse der Wirbeltiere. Die ersten Landwirbeltiere waren Amphibien. Die heute lebenden Amphibien werden in die drei Ordnungen der Schwanzlurche, Blindwühler und Froschlurche eingeteilt. Die Amphibien stehen in vielen Merkmalen zwischen den Fischen und den anderen Landwirbeltieren (Reptilien, Vögeln und Säugern: Während sie zume...

Amöboide Bewegung
bei niederen Organismen, die keine feste Zellwand besitzen, vorkommende Form der freien Ortsbewegung.

Anorganische Chemie
Die anorganische Chemie ist die Chemie aller Elemente mit Ausnahme des Kohlenstoffs (Organische Chemie), jedoch unter Einschluß einiger, aus Mineralien gewinnbarer Kohlenstoffverbindungen. So beschäftigt sich die anorganische Chemie beispielsweise mit Metallen, nicht-kohlenstoffhaltigen Säuren und Basen, Komplexen; die anorganische ...

Antennenpigment
Antennenpigmente sind diejenigen Hilfspigmente der Photosynthese, welche die Energie der von ihnen absorbierten Photonen nicht selbst chemisch verwerten, sondern sie durch Energietransfer den Reaktionszentren zuführen. Als Antennenpigmente fungieren die Carotinoide und das gesamte Chlorophyll b der Thylakoide sowie teils Chlorophyll a. Antenne...

Antoine Laurent de Lavoisier
Am 26.08.1743 in Paris geboren, am 08.05.1794 in Paris (durch Hinrichtung) gestorben. Der französische Chemiker arbeitete als Privatgelehrter in Paris; er gilt als Begründer der Chemie als Wissenschaft. Darüber hinaus deutete er den Verbrennungsvorgang als Oxidation, reformierte die chemische Nomenklatur und erstellte eine neue Liste...

Anura
mit etwa 3000 Arten zahlreichste Ordnung der Amphibien. Die Begriffe Frösche und Kröten sind keine systematischen Begriffe. Sie bezeichnen keine Verwandtschaftsbeziehungen, sondern die Gestalt der Tiere: Langsamere Froschlurche mit warziger Haut werden zumeist als Kröten bezeichnet.

Apparente Photosynthese
Entspricht der scheinbaren Photosynthese, die insgesamt bei einer Pflanze beobachtet werden kann. Nicht berücksichtigt ist dabei die eigene Dissimilation der Pflanze. Wie mißt man die Photosyntheserate?

Aromat
[lat. aroma = Wohlgeruch] Im Gegensatz zu den Aliphaten ringförmige Kohlenwasserstoffe (ursprünglich nur die wohlriechenden Verbindungen, heute ein erweitertes Begriffsverständnis, zu welchen sowohl die isocyclischen Kohlenwasserstoffverbindungen mit der symmetrischen, sehr stabilen Elektronenanordnung des Benzols wie etwa Naphtalin...

Aromate
Unter aromatische Verbindungen oder kurz Aromaten versteht man Derivate des Benzols oder anderer, benzolähnlicher Stoffe. Allen Aromaten gemeinsam ist ein ringförmiges Molekülgerüst mit einem ebenfalls ringförmig delokalisierten Elektronensystems. Dieses Elektronensystem kann nur unter Energieaufwand zerstört werden.

aromatische Verbindung
[lat. aroma = Wohlgeruch] Im Gegensatz zu den Aliphaten ringförmige Kohlenwasserstoffe (ursprünglich nur die wohlriechenden Verbindungen, heute ein erweitertes Begriffsverständnis, zu welchen sowohl die isocyclischen Kohlenwasserstoffverbindungen mit der symmetrischen, sehr stabilen Elektronenanordnung des Benzols wie etwa Naphtalin...

aromatische Verbindungen
Unter aromatische Verbindungen oder kurz Aromaten versteht man Derivate des Benzols oder anderer, benzolähnlicher Stoffe. Allen Aromaten gemeinsam ist ein ringförmiges Molekülgerüst mit einem ebenfalls ringförmig delokalisierten Elektronensystems. Dieses Elektronensystem kann nur unter Energieaufwand zerstört werden.

Assimilation
in der Pflanzenphysiologie der Aufbau körpereigener organischer Substanzen aus anorganischen Substraten unter Energieverbrauch; insbesondere wird dieser Begriff für die Biosynthese von Kohlenstoffverbindungen mit Hilfe der Photosynthese oder Chemosynthese verwendet. Darüber hinaus spricht man aber auch bei der Aufnahme von Schwefel-,...

Assimilationssauerstoff
der bei der Photosynthese als Nebenprodukt freigesetzte Sauerstoff.

Assimilationsstärke
bei der Photosynthese entstehende Stärke, die in Form kleiner linsenförmiger Stärkekörner vorübergehend in den Chloroplasten abgelagert wird, um vornehmlich in der Nacht abgebaut und als Saccharose abtransportiert zu werden.

Assimilattransport
in erster Linie der Ferntransport von Assimilaten aus den Bildungsstätten, den Blättern, zu den Verbrauchs- und Speicherorten, den Wurzeln, Früchten und Sproßspitzen, im Phloem. Das aus der Photosynthese hervorgehende Assimilat Fructose-1,6-bisphosphat wird für den Assimilattransport entweder unmittelbar oder aber erst nac...

Atemhöhle
Interzellularraum in Blättern, in den sich die Spaltöffnungen eröffnen.

Atmung
[lat. respirátio, -onis = das Atmen, Atemholen] die schrittweise, biochemische Oxidation von organischen, energiereichen Verbindungen zu anorganischen, energieärmeren Produkten als wichtigste Form der Dissimilation. Die dabei in Form von ATP gewonnene Energie dient der Deckung des Energiebedarfes des Organismus. Wichtige Ausgangssubstra...

Atmungskette
eine Sequenz elektronentransportierender Enzymkomplexe, welche in aeroben Zellen Elektronen vom Substrat auf molekularen Sauerstoff übertragen- analog einer Elektronentransportkette; in der inneren Mitochondrienmembran lokalisiert.

AtomgewichtAtommasse, Kernladungszahl
Die Masse eines Atoms errechnet sich aus der Zahl der Elementarteilchen, aus denen es sich zusammensetzt. Diese in 'units' (u angegebene Masse, ergibt gerundet die Massenzahl eines Atoms. Die Kernladungszahl gibt an, wieviele Protonen im Atomkern vorkommen; das Periodensystem der Elemente ordnet sich nach diesen Zahlen, da die Protonenza...

ATP
Nukleotid aus Adenin, Ribose und drei linear aneinandergekoppelten Phosphatresten, die durch Säureanhydridbindungen miteinander verknüpft sind und in 5´-Stellung der Ribose mit der OH-Gruppe verestert sind. ATP, vermutlich in allen Lebewesen vorkommend, dient der kurzfristigen Energiespeicherung in der Zelle und stellt als Phosphatg...

ATPase
zu den Hydrolasen zählendes Enzym, das die hydrolytische Abspaltung von Phosphorsäure aus ATP, die normalerweise mit einem energieverbrauchenden Prozeß gekoppelt ist, katalysiert. Die ATPase-Reaktion, bei der folglich ADP und anorganisches Phosphat entsteht, kann, etwa bei der Photo- oder der Atmungskettenphosphorylierung, in Richtu...

ATPS
ATPS steht als Abkürzung der englischen Begriffe ambient temperature, pressure, saturated für die entsprechenden Spirometerbedingungen (= Umgebungsbedingungen): der jeweiligen Spirometertemperatur und dem jeweiligen Spirometerdruck bei feuchter, d. h. wasserdampfgesättigter Luft.

Ausatemluft
[lat. exspirare = aushauchen] Als Expirationsluft wird bei lungenatmenden Tieren und beim Menschen die ausgeatmete Luft bezeichnet. Diese besitzt meist eine typische Zusammensetzung, die beim Menschen -im Vergleich zur Inspirationsluft- in Bezug auf die Atemgase etwa folgende Werte aufweist: 16 Vol.% Sauerstoff und 4 Vol.% Kohlenstoffdioxid.

Ausfällung
Die Abscheidung vorwiegend fester Stoffe aus Lösungen als unlösliche Niederschläge nach Zugabe gasförmiger, flüssiger oder gelöster fester Substanzen. Der Fälleffekt wird bewirkt durch a Reaktion des Fällungsmittels mit dem zu fällenden Stoff b Änderung des pH-Wertes bei Zusatz von Säuren, Ba...

Autotrophie
die Fähigkeit bestimmter Organismen, mit Hilfe von Licht oder aber anorganischer Substrate als Energiequelle körpereigene, organische Substanz aufzubauen. Damit sind diese Organismen nicht darauf angewiesen, energiereiche organische Substanz aufzunehmen. Autotroph durch Photosynthese ernähren sich alle grünen Pflanzen und Blaual...

Autökologie
Teilgebiet der Ökologie. Die Autökologie betrachtet und beschreibt ausgehend von der einzelnen Organismenart den Einfluß der auf sie einwirkenden Faktoren.

Avogadrosche Konstante
Die Avogadrosche Konstante gibt die Zahl der Teilchen (Atome bzw. Moleküle pro Mol eines Stoffes an. Dabei handelt es sich um eine universelle Konstante, die mit der atomaren Masseneinheit in einem definierten Zusammenhang steht. Der außerordentlich hohe Wert der Avogadroschen Zahl beträgt .

Avogadrosche Zahl
Die Avogadrosche Konstante gibt die Zahl der Teilchen (Atome bzw. Moleküle pro Mol eines Stoffes an. Dabei handelt es sich um eine universelle Konstante, die mit der atomaren Masseneinheit in einem definierten Zusammenhang steht. Der außerordentlich hohe Wert der Avogadroschen Zahl beträgt .

Bakteriochlorophyll
die den Chlorophyllen chemisch verwandten Photosynthesepigmente der Bakterien, die in ihren Thylakoidmembranstapeln lokalisiert sind. Diese ermöglichen den Photosynthesebakterien die Assimilation von Kohlendioxid. Dabei werden verschiedene Formen von Bakteriochlorophyll unterschieden, die als Bakteriochlorophyll a bis e bezeichnet werden. (Im ...

Balz
Im engeren Sinne: Gesamtheit aller Verhaltensweisen, die eine Begattung einleiten könnten oder einleiten. Im weiteren Sinne: Gesamtheit aller Verhaltensweisen, die der Begattungseinleitung, Paarbildung und Paarbindung dienen.

Basis (mathematisch)
Als Basis wird die Grundzahl der Potenz oder des Logarithmus bezeichnet. Sie ist der Wert, der bei der Potenz n-mal (n ist der Wert des Exponenten ) multipliziert wird.

Batrachia
mit etwa 3000 Arten zahlreichste Ordnung der Amphibien. Die Begriffe Frösche und Kröten sind keine systematischen Begriffe. Sie bezeichnen keine Verwandtschaftsbeziehungen, sondern die Gestalt der Tiere: Langsamere Froschlurche mit warziger Haut werden zumeist als Kröten bezeichnet.

Baustoffwechsel
die Gesamtheit der Stoffwechselprozesse, in deren Verlauf die zur Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen benötigte Energie bereitgestellt wird. Diese Energiebereitstellung erfolgt bei heterotrophen Organismen vorwiegend im Verlauf der Atmung oder Gärung, bei autotrophen Organismen, die zur Photosynthese befähigt sind, vor allem durch...

Biochemie
Die Biochemie untersucht alle chemischen Prozesse, die in lebenden Organismen stattfinden und versucht, alle beteiligten Substanzen zu charakterisieren. Zu diesen Substanzen gehören vor allem Kohlenhydrate, Fette (Lipide), Eiweißstoffe (Proteine) und Nukleinsäuren.

Biogenese von Organellen
Entstehung von Zellorganellen durch die Entwicklung aus Vorstufen, so z.B. die Entwicklung von Plastiden wie Chloroplasten aus Proplastiden.

Biokatalysator
Katalysator organischer Natur, der eine hohe Wirkungs- und Substratspezifität aufweist. Dieser kann, in geringsten Mengen vorkommend, im pflanzlichen und tierischen Organismus lebensnotwendige chemische Stoffwechselreaktionen durch Herabsetzung der Aktivierungsenergie in Gang setzen und steuern. Während dieser Reaktionen verbraucht sich d...

Biomembran
in Zellen und Zellorganellen vorkommendes Bau- und Funktionselement, aus Lipiden und Proteinen bestehend, welches nur elektronenmikroskopisch sichtbar ist.. Den Aufbau der meist sehr komplexen und dynamischen Strukturen beschreibt das Fluid-Mosaic-Modell.

biotische Faktoren
dazu zählen in der Ökologie alle Einflüsse der belebten Umwelt, wie z. B. Parasitismus, Symbiose, Art der Bestäubung, Art der Samenverbreitung, Nahrungsbeziehungen zwischen Lebewesen, u. a.. Im Gegensatz zu den belebten kommen ebenso abiotische Faktoren vor.

Biotop
[gr. bios = Leben; gr. topos = Raum, Gegend] Lebensraum oder Standort (oftmals in der Botanik verwendeter Begriff) mit bestimmten physikalischen und chemischen Gegebenheiten (anorganischer Anteil), die für die Existenz und das Wachstum von Organismen von Bedeutung sind. Oftmals wird in der Ökologie der Biotop als niederste oder lokal begr...

Biozönose
[gr. bios = Leben; gr. koinos = gemeinsam] Lebensgemeinschaft oder auch Vergesellschaftung von Tier- und Pflanzenarten, die einen gemeinsamen Lebensraum bewohnen und in gewisser Weise voneinander abhängig sind. Das Zusammenleben mehrerer Tierarten wird auch als Zoozönose [gr. zoos = Tier], das mehrerer Pflanzenarten auch als Phy...

Blattaufbau
unterhalb der von einer Cuticula überzogenen oberen Epidermis befindet sich in der Regel eine Schicht Palisadenparenchym, darunter eine Schicht Schwammparenchym und schließlich die untere Epidermis, in der eine Vielzahl von Stomata liegen. Abbildung eines Blattquerschnittes

Blutserum
Blutflüssigkeit, die nach Gerinnung des Blutes neben dem Blutkuchen übrigbleibt. Sie enthält alle Stoffe des Blutplasmas mit Ausnahme des Fibrinogens.

Boltzmannfaktor
Die Boltzmannkonstante stellt einen Proportionalitätsfaktor dar und besitzt die Größe 1,380658(1210-23. Sie ist mit der Allgemeinen Gaskonstante R über die Avogadro-Konstante NA folgendermaßen verknüpft: k = R/NA.

Boltzmannkonstante
Die Boltzmannkonstante stellt einen Proportionalitätsfaktor dar und besitzt die Größe 1,380658(1210-23. Sie ist mit der Allgemeinen Gaskonstante R über die Avogadro-Konstante NA folgendermaßen verknüpft: k = R/NA.

Botenstoff
Gruppe von Wirkstoffen bei Tieren und Pflanzen, die nicht streng von anderen Wirkstoffgruppen zu trennen ist. Echte Hormone werden im allgemeinen in speziellen Hormondrüsen gebildet, im Organismus weitertransportiert und wirken letztlich auf vom Produktionsort entfernte Organe. Beispiele für auch beim Menschen wichtige Hormone sind das Te...

braunes Fettgewebe
Als braunes Fettgewebe wird ein spezialisiertes Fettgewebe bei Säugetieren bezeichnet. Vorzufinden ist dieses vor allem in bestimmten Körperpartien zahlreicher Winterschläfer, menschlicher Säuglinge und tierischer Neugeborener. Es dient der Wärmeproduktion während der postnatalen Phase, bei der Akklimatisation an K&aum...

Bruttophotosyntheserate
kennzeichnet den photosynthetischen Stoffumsatz pro Zeiteinheit in seiner Gesamtbilanz. Den Gegensatz stellt die Nettophotosyntheserate dar.

BTPS
BTPS steht als Abkürzung der englischen Begriffe body temperature, pressure, saturated für die entsprechenden Körperbedingungen: der jeweiligen Körpertemperatur und dem Druck bei der jeweiligen Körpertemperatur bei feuchter, d.h. wasserdampfgesättigter Luft.

Calvin-Zyklus
der wichtigste Abschnitt der Dunkelreaktion der Photosynthese, der lichtunabhängige, enzymatisch gesteuerte Reaktionsweg, im Verlaufe dessen die Kohlendioxidfixierung erfolgt. Der Calvin-Zyklus, der bei den meisten autotrophen Organismen den Hauptweg der CO2-Fixierung darstellt und nur bei den grünen Bakterien und d...

Calvinzyklus
der wichtigste Abschnitt der Dunkelreaktion der Photosynthese, der lichtunabhängige, enzymatisch gesteuerte Reaktionsweg, im Verlaufe dessen die Kohlendioxidfixierung erfolgt. Der Calvin-Zyklus, der bei den meisten autotrophen Organismen den Hauptweg der CO2-Fixierung darstellt und nur bei den grünen Bakterien und d...

CAM-Pflanzen
in erster Linie solche Pflanzen mit Wasserspeichergewebe (Sukkulenten), deren chloroplastenhaltigen Zellen größere, säure- und wasserspeichernde Vakuolen aufweisen; dazu gehören insbesondere Kakteengewächse (Cactaceen) und Dickblattgewächse (Crassulaceen), aber auch einige Korbblütler (Asteraceen) u. a.. Pflanzen...

Carbonsäuren
Die COOH- oder Carboxylgruppe findet sich in sehr vielen organischen und biochemisch wichtigen Verbindungen. Einfache Kohlenwasserstoffe mit einer Carboxylgruppe bezeicnet man als Monocarbonsäuren. Biochemisch wichtig sind die Aminosäuren, die ebenfalls eine Carboxylgruppe tragen. Eine Carboxylgruppe ist dazu in der Lage, ein Proton abzus...

Carbonylgruppe
Bezeichnung für die funktionelle CO-Grupppe: eine Bindung, die aufgrund der Elektronegativität des O-Atoms stark polarisiert und deshalb sehr reaktionsfähig ist. Endständige Carbonylgruppen finden sich bei den Aldehyden, mittelständige bei den Ketonen.

Carboxylgruppe
Die COOH- oder Carboxylgruppe findet sich in sehr vielen organischen und biochemisch wichtigen Verbindungen. Einfache Kohlenwasserstoffe mit einer Carboxylgruppe bezeicnet man als Monocarbonsäuren. Biochemisch wichtig sind die Aminosäuren, die ebenfalls eine Carboxylgruppe tragen. Eine Carboxylgruppe ist dazu in der Lage, ein Proton abzus...

Carotin
Carotine sind im Tier- und Pflanzenreich verbreitete, zur Gruppe der Carotinoide gehörende gelbrote Farbstoffe, die in Chloro- und Chromoplastenpigmenten vorkommen. Als konjugiert-ungesättigte Kohlenwasserstoffe, die in den drei isomeren Formen Alpha-, Beta- und Gamma-Carotin auftreten, weisen sie die Bruttoformel C40
Carotinoide
eine Gruppe orangeroter und gelber, lipidlöslicher Naturfarbstoffe rein pflanzlicher Herkunft, die aus Isopren-Einheiten aufgebaut sind und als Pigmente in photosynthetisch aktiver Form in Chloroplasten, in photosynthetisch inaktiver Form in Chromoplasten vorkommen. Sie dienen bei der Photosynthese in erster Linie im Blaubereich des Spektrums ...

Cellulose
[lat. cellulosus = aus Zellen bestehend, zellig] ist ein Kohlenhydrat, welches als Hauptbestandteil der pflanzlichen Zellwände vorkommt. Cellulose ist ein lineares Polysaccharid aus mehreren hundert bis zu tausend Glucoseeinheiten, die beta-1-4-glykosidisch miteinander verknüpft sind. Darüberhinaus ist Cellulose wasserunlöslich.

CGPM
Conference Generale des Poids et Messures ( Generalkonferenz für Maß und Gewicht); ihm untersteht das Interantionale Komitee für Maß und Gewicht ( Comite International des Poids et Mesures; CIPM). Diese Organe gehören zur Meterkonvention, die für die Gesamtregelung für Einheiten im Meßwesen verantwortlich ...

Charge-transfer-Elektronenübergang/ CT-Übergang
Elektronenübergang, in dem eine vollständige oder nahezu vollständige Ladungsübertragung von einer Donator- zu einer Akzeptorgruppe erfolgt.

Chemiosmotische Hypothese
Vorstellung über die ATP-Bildung bei der Photo- und Atmungskettenphosphorilierung durch die energetische Kopplung des elektrochemischen Protonengradienten mit der eigentlichen ATP-Synthese. Diese Hypothese wurde von Mitchell entwickelt. Näheres zur ATP-Synthese bei der Photosynthese

Chemische Arbeit
bezieht sich auf diejenigen Prozesse, bei denen Energie aus Stoffwechselvorgängen verbraucht wird.

Chemische Verbindungen
1) Aus submikroskopischer Betrachtungsweise ist eine chemische Verbindung ein Verband aus mehreren Atomen, die durch chemische Bindungen zusammengehalten werden. 2) Aus mokroskopischer Sicht ist eine chemische Verbindung ein Stoff, in dem die Atome eines oder mehrerer Elemente miteinander verbunden sind und zwischen deren Masse ein bestimmtes...

Chemoautotroph
sind Organismen (Bakterien), die dazu befähigt sind, organische Substanzen unter Verwendung von chemischer Energie, die aus der Oxidation anorganischer Substrate stammt, zu synthetisieren und somit auf der Grundlage von Chemosynthese ihre Ernährung sicherzustellen.

Chemosynthese
eine Form der Assimilation von Kohlenstoff bei bestimmmten farblosen Bakterien. Diese sind in der Lage, organische Substanzen mit Hilfe von Energie, die aus der Oxidation anorganischer Substrate stammt und nicht - wie bei der Photosynthese - aus der Lichtabsorption, aufzubauen. Für die chemoautotrophe Ernährungsweise kommen je nach Bakter...

Chinone
Cyklische Dicarbonylverbindungen, in denen die Carbonylgruppen (>C=O) mit aromatischen oder olefinischen Systemen konjugiert sind. Werden zu den Chromophoren gerechnet und bewirken Farbigkeit. Chinone sind kristalline, gelb bis rot gefärbte, leicht flüchtige Verbindungen mit etwas stechendem charakteristischem Geruch. Chinoide Systeme ...

Chlorophyll
[gr. chlorós = grün; gr. phýllon = Blatt] Gruppe grüner photosynthetisch aktiver Farbstoffe. Chlorophyll ist ein grünes, in der Thylakoidmembran verankertes Photosynthesepigment, das im Rot- und Blaubereich des Lichtwellenspektrums absorbiert. Das Chlorophyllmolekül besteht aus einem Porphyrinring mit einem ze...

Chlorophyll c
[gr. chloros = gelbgrün; gr. phyllon = Blatt] zu den Photosynthesepigmenten zählendes, nur bei einigen Algenfamilien anstelle von Chlorophyll b vorkommendes Chlorophyll ohne Phytolrest; tritt in zwei chemisch sehr ähnlichen Varianten auf.

Chloroplast
Chloroplasten stellen zu den Plastiden gehörende, grün gefärbte Zellorganellen, die photosynthetisch aktive Pigmente tragen, dar. Sie sind von einer doppelten Membran umhüllt und besitzen eigene Erbinfomation (DNA). Chloroplasten enthalten Chlorophylle und stellen somit die eigentlichen Organellen der Photosynthese im Cytoplasma...

Chromatographie
ein Verfahren, bei dem sich die Komponenten eines Stoffgemisches auf zwei Phasen unterschiedlich verteilen und die Trennung des Gemisches auf die unterschiedliche Löslichkeit in bzw. Affinität zu den Phasen zurückzuführen ist. Dabei gibt es jeweils eine stationäre oder unbewegliche Phase und eine mobile oder bewegliche Phas...

Chromatophorenpigment
[gr. chroma = Farbe, Hautfarbe; gr. phoros = tragend] sämtliche gefärbten Plastiden wie etwa die Chromo- und die Chloroplasten, die mit Farbstoffen angereichert sind . Die Chromatophoren als Zellorganellen des Plasmas sind von einer einfachen Membran umgeben und besitzen unterschiedliche Gestalt. Die Chromatophorenpigmente, zu denen auch ...