Kopie von `Shell - Formel 1 Lexikon`

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Shell - Formel 1 Lexikon
Kategorie: Transport und Verkehr > Formel 1
Datum & Land: 23/08/2008, DE
Wörter: 88


Abrissvisier
Da ein Formel 1-Fahrzeug keine Windschutzscheibe hat, kann das Helmvisier des Fahrers während des Rennens sehr stark verschmutzt werden. Anstelle von Scheibenwischern verwendet der Fahrer einige Abreißstreifen auf seinem Visier. Diese dünnen Klarsichtfolien decken das Visier ab und können abgezogen werden, um die freie Sicht wieder herzustellen.

Abtrieb
Die senkrechte Kraft, die die Luft auf das Fahrzeug ausübt, wenn sie über die Flügel streicht. Der Betrag des Abtriebs kann durch die Einstellung der Flügelwinkel angepasst werden.

Aerodynamik
Studie der Luft, die über das Fahrzeug und seine Flügel streicht. Aerodynamiker studieren sie, um die Form des Wagens zur Verbesserung von Bodenhaftung, Geschwindigkeit oder Kühlung zu optimieren.

Apex
Fachausdruck für den Scheitelpunkt einer Kurve, an dem der Wagen 'hängt' und wieder zu beschleunigen beginnt. (Siehe 'Lenkbarkeit').

Aufhängung
Die Aufgabe einer Aufhängung besteht darin, Unebenheiten der Rennstrecke auszugleichen, um die bestmögliche Bodenhaftung für den Fahrer zu erzielen sowie die Stöße für ihn abzudämpfen, die bei 300+ km/h sehr heftig sind.

Ausfall
Ein Ausfall ist normalerweise das Ergebnis eines Unfalls oder eines mechanischen Versagens des Fahrzeugs. In beiden Fällen bedeutet dies, dass das Fahrzeug und der Fahrer aus dem Rennen ausscheiden und keine Punkte für das Team erzielen.

Ballast
Bleigewichte am Boden des Wagens, um das Mindestgewicht herzustellen und je nachdem, wo sie angebracht sind, die Gewichtsverlagerung in Kurven zu optimieren.

Bargeboard
Englischer Fachausdruck für die Windabweiser, die vor den Seitenkästen angebracht sind. Die Bargeboards glätten den Luftstrom vor dem vorderen Flügel und Reifen, bevor er das Chassis erreicht.

Beschleunigungskraft
Macht sich besonders in schnellen Kurven bemerkbar, wenn sich der Kopf des Fahrers sichtbar aus der Kurvenrichtung neigt. Dabei handelt es sich um den Zentrifugaleffekt, der den Körper des Fahrers aus der Kurve treibt.

Blistering
Englischer Fachausdruck für Blasenbildung. Wenn ein Pneu zu heiß wird, beginnt sich der Gummi der Lauffläche zu zersetzen und in großen Stücken auszubrechen, was wie große Blasen aussieht.

Bodenhöhe
Der Abstand zwischen dem Unterboden des Fahrzeugs und der Fahrbahn wird als Bodenhöhe bezeichnet. Die Bodenhöhe ist im Reglement festgelegt und wird durch die Verwendung der 'Planke' kontrolliert.

Bodywork
Englischer Fachausdruck für das äußere Chassis des Fahrzeugs.

Boots
Englischer Rennjargon für 'Reifen'.

Bottoming
Englischer Fachausdruck für Aufsitzen. Formel 1-Fahrzeuge sitzen so tief, dass ihre Unterseite häufig die Rennstrecke berührt.

Boxengaragen
Das Team arbeitet während des Wochenendes in den Boxengaragen an den Fahrzeugen. Hier 'verschwinden' die Fahrzeuge, wenn mechanische Arbeiten oder Einstellungsänderungen erforderlich sind.

Boxenmauer
Der Großteil der Kommunikationseinrichtungen des Teams ist auf der Boxenmauer aufgestellt. Auf diese Weise kann während des Grand Prix-Wochenendes mit dem Fahrer gesprochen werden, während seine Leistung beobachtet wird.

Bremsbalance
Die Fahrer können den Prozentsatz der Bremskraft, der auf die Vorder- und Hinterachse wirkt, anhand eines im Cockpit befindlichen Schalters regeln. Im Allgemeinen wird mehr Bremskraft auf die Vorderachse gelegt, obwohl dies bei Nässe ausgeglichen werden muss.

Bremsen mit dem linken Fuß
Da Formel 1-Wagen kein Kupplungspedal haben, ziehen es viele Fahrer vor, mit dem linken Fuß zu bremsen.

Chassis
Die Hauptkomponente eines Formel 1-Wagens ist das Fahrgestell oder Chassis. Der Motor, die Aufhängung und die Flügel werden auf das Chassis montiert.

Clean Air
Englischer Fachausdruck für die Luft, die noch nicht durch einen vorbeifahren Wagen in Bewegung gebracht wurde.

Cockpit
Der Teil des Fahrzeugs, in dem der Fahrer sitzt. (siehe †˜Überlebenszelle†™).

Diffuser
Luftauslass nahe am Unterboden unter dem hinteren Flügel. Er verlangsamt erst den Luftstrom durch Bündelung, erzeugt damit Unterdruck und gibt den Luftstrom dann beschleunigt aus dem Heck des Wagens ab.

Drive-Through-Penalty
Für ein Vergehen auf der Rennstrecke können Fahrer dadurch bestraft werden, dass sie, statt auf der Rennstrecke vorbeizufahren, die Boxengasse mit einer strengen Geschwindigkeitsbegrenzung durchfahren müssen.

Einlenken
Der Einlenkpunkt einer Kurve ist die Stelle, an der der Fahrer beginnt, das Lenkrad zu drehen, um die Kurve zu durchfahren.

Einspruch
Alle Teams haben bei der FIA ein Einspruchsrecht gegen alle Schiedssprüche, die ihrer Auffassung nach unfair waren.

Ersatzwagen
Jedes Team kommt mit drei Fahrzeugen zum Grand Prix. Das dritte Fahrzeug wird als Ersatzwagen oder T-Car (Team-Car, Test-Car bzw. Third-Car) bezeichnet. Wenn ein Fahrer sein Fahrzeug so schwer beschädigt, dass es nicht zu reparieren ist, kann er den Ersatzwagen einsetzen.

Ferrari
Das berühmteste Rennteam Italiens. Seit seiner Formation in den 40er-Jahren hat sich Scuderia Ferrari zu einem der berühmtesten Namen der Welt und zum erfolgreichsten Formel 1-Team aller Zeiten entwickelt.

Flaggen
Flaggen werden verwendet, um die Fahrer über den Streckenstatus zu informieren. Sie können unter anderem Gefahr, Ende des Rennens und Überholverbot signalisieren.Blau:Gehalten: Warnung - Konkurrent nahe dahinterGeschwenkt: Warnung - Konkurrent versucht zu überholenGelb:Gehalten: Gefahr voraus, nicht überholenGeschwenkt: Gefahr unmittelbar voraus,...

Flat Spot
Englischer Fachausdruck für Bremsplatten. Bei einer heftigen Bremsung blockieren die Räder, und das Pneuprofil wird flach abgefahren. Dadurch erzeugen die Räder starke Vibrationen.

Flier
Im englischen Rennjargon wird eine sehr schnelle Runde in der Qualifikation häufig als 'Flier' bezeichnet.

Flügel
Die Flügel eines Formel 1-Wagens funktionieren wie Flugzeugflügel, nur in entgegengesetzter Richtung, und pressen das Fahrzeug an die Piste, um die Bodenhaftung zu erhöhen. Je schneller das Fahrzeug fährt, desto stärker wirken sich die Flügel auf die Bodenhaftung aus.

FOM
Formula One Management - Firma von Bernie Ecclestones, die die Formel 1 managt.

Formationsrunde
Nachdem die Startaufstellung gebildet ist, wird eine Runde in dieser Formation gefahren, um die Fahrzeuge aufzuwärmen, bevor sie wieder für den eigentlichen Start Aufstellung nehmen.

Freies Training
Das freie Training findet als erstes Training am Beginn des Grand Prix-Wochenendes statt. Die Teams nutzen diese Zeit, um die Fahrzeuge auf die Rennstrecke abzustimmen.

Frühstart
Verlassen der Startformation vor Ende des Startvorgangs. Die Strafe für einen Frühstart beläuft sich gewöhnlich auf ein 10-Sekunden Stop-and-Go-Penalty.

Gaschromatografie
Diese Methode wird zur Analyse der Kraftstoffzusammensetzung angewendet. Dabei wird das Benzin in seine einzelnen Komponenten zerlegt. Formel 1-Benzin enthält über 200 solcher Komponenten. Die Ergebnisse werden in einem Diagramm festgehalten, das als individueller 'Fingerabdruck' des Kraftstoffs bezeichnet wird, der mit dem 'Fingerabdruck' des vo...

Getriebe
Ein Formel 1 Wagen hat ein halbautomatisches Getriebe. Dieses Getriebe entspricht nicht dem Getriebe eines normalen Straßenautos. Die Gänge werden ohne Kupplungspedal über Griffe auf dem Lenkrad geschaltet.

Haarnadel
Eine enge Kurve von 180 Grad mit einem engen Radius.

Hotlap-Runde
Ein besonders schnelle Runde, häufig im Qualifiying.

Ideallinie
Bezeichnung für die ideale Linie einer Rennstrecke, auf der der Kurs theoretisch am schnellsten gefahren werden kann. Bei einer Einzelkurve handelt es sich normalerweise um eine weite Einfahrt, gefolgt von einem genau definierten 'Apex' an der Innenseite nahe der Kurvenmitte und einer weiten Ausfahrt, um die volle Antriebskraft nutzen zu können. ...

Installation-Lap
Die Runde, die zur Überprüfung der Wagen absolviert wird.

Intermediate-Reifen
Diese Reifen werden im englischen Rennjargon häufig als †˜Inters†™ bezeichnet. Intermediates sind Halbregenreifen mit etwas mehr Profiltiefe als Trockenwetterreifen und kommen bei leichtem Regen und etwas feuchter Piste zum Einsatz.

Kiesbett
Falls ein Wagen von der Rennstrecke abkommt, wird er in einem Kiesbett abgebremst, um Beschädigungen am Fahrzeug bzw. Verletzungen des Fahrers im Fall eines Aufpralls an einer Mauer zu begrenzen.

Kohlenstofffaser
Revolutionierte bei ihrer erstmaligen Einführung in den früheren 90er-Jahren die Formel 1. Sie ist leichter und widerstandsfähiger als Stahl, und alle heutigen Formel 1-Fahrzeuge werden aus Kohlenstofffaser hergestellt.

Konstrukteur
Wird häufig als 'Hersteller' bezeichnet, ein anderer Ausdruck für das Team.

Kraftstoff
Der F2003-GA könnte mit Shell V-Power laufen, da die Regeln festlegen, dass das Benzin zu 99% einem handelsüblichen Kraftstoff entsprechen muss. Die Wissenschaftler von Shell und Chemietechniker haben daran gearbeitet, den Kraftstoff innerhalb der Regelparameter zu entwickeln, um dem Ferrarimotor mehr Leistung oder Effizienz zu verleihen.

Lollipop
Das Schild, das bei einem Boxenstopp vor die Nase des Fahrzeugs gehalten wird und den Fahrer auffordert, zu bremsen. Wenn der Stopp beendet ist, wird das Schild gehoben, und die Boxengasse wird dem Fahrer zur Ausfahrt freigegeben.

Luftwiderstand
Auf alle Fahrzeuge wirkt ein Luftwiderstand. Es ist der Widerstand, der von der Luft gegen die Vorwärtsbewegung ausgeübt wird.

Marbles
Englischer Fachausdruck für den Reifengummi, der abgerieben wird, sich neben der Ideallinie auf der Rennstrecke ansammelt und sehr schlüpfrig ist, falls das Fahrzeug darauf gerät.

Marshal
Marshals sind an vielen Stellen entlang der Rennstrecke positioniert. Sie kümmern sich um die Sicherheit. Dazu gehört, Fahrzeuge aus unsicheren Stellen zu entfernen und Fahrer durch das Schwenken verschiedenfarbiger Flaggen vor Gefahren auf der Strecke zu warnen.

Monocoque
Das moderne F1-Chassis wird als 'Monocoque' bezeichnet. Diese einteilige Komponente aus Kohlenfaserverbundstoff wird um den Fahrer herum konstruiert. Der Fahrer sitzt im Fahrzeug praktisch wie in einer Badewanne.

Motor
Formel 1-Motoren sind 3 Liter-V10-Motoren mit normaler Ansaugung. Sie erzeugen im Allgemeinen über 750 PS.

Paddel
Formel 1-Fahrer benutzen heute zum Schalten ausschließlich Paddel auf der Rückseite des Lenkrads.

Paddock
Paddock wird der Bereich hinter der Boxengasse genannt, in dem die Teamtransporter und Motorhomes stehen und der auch als Fahrerlager bezeichnet wird. Hier halten sich die Fahrer während des Grand Prix-Wochenendes auf, um sich zu entspannen und Medieninterviews zu geben.

Parc Fermé
Französisch Fachbegriff (deutsch: geschlossener Park). In ihm stehen die Fahrzeuge zwischen Qualifying und Rennen, um zu verhindern, dass die Teams Veränderungen vornehmen, die sich auf die Leistung des Fahrzeugs auswirken können. Nach dem Rennen werden die Fahrzeuge wieder in den Parc Fermé gebracht und auf die Einhaltung der technischen Regleme...

Pit Board
Die Fahrer kommunizieren über Funk mit ihren Boxen. Die Teams informieren den Fahrer aber auch über den Stand seiner Konkurrenten, indem in jeder Runde eine Anzeigetafel mit einfachen Informationen über die Boxenmauer gehalten wird.

Pitlane
Deutsch: Boxengasse. Hier arbeiten die Teams am Rennwochenende an den Fahrzeugen, und hier finden auch die Boxenstopps statt. In der Pitlane gilt in der Regel ein Tempolimit von 60 km/h, und 'Rennfahren†™ ist nicht erlaubt.

Planke
Das Formel 1-Reglement schreibt vor, dass unter den Wagen eine Holzplatte montiert werden muss, um zu verhindern, dass die Bodenfreiheit zu niedrig eingestellt wird. Diese Platte muss nach dem Rennen eine bestimmte Stärke aufweisen.

Pole-Position
Die Fahrer kämpfen im Qualifying um Positionen in der Startaufstellung. Der Fahrer mit der bester Qualifikationstrainingszeit gewinnt die Pole-Position in der ersten Startreihe. Dies ist die vorteilhafteste Position für den Rennstart.

Qualifying
Eine Runde mit Zeitnahme, deren Ergebnis die Startaufstellung für das Rennen bestimmt.

Radsturz
Wenn man die Räder eines Formel 1-Fahrzeugs genau betrachtet, stellt man fest, dass sie nicht genau senkrecht stehen. Ihr tatsächlicher Winkel wird als Radsturz bezeichnet und kann je nach Wetterbedingungen, Rennstrecke und Fahrer angepasst werden.

Regenreifen
Bei starkem Regen funktionieren weder Rillenreifen noch Intermediate-Reifen effektiv. Bei starkem Regenfall setzen die Teams Regenreifen ein, die mehr wie die Reifen aussehen, die man auf Straßenautos findet.

Reifenmasse
Jeder Kurs hat unterschiedliche Eigenschaften, jede Rennstrecke verschleißt Reifen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Den Teams stehen Reifen in einer Vielzahl von Gummimischungen zur Verfügung (von weich bis hart). Welche Gummimischung ein Team verwendet, hängt von der Rennstrategie, den Präferenzen des Fahrers und der Anzahl der geplanten B...

Reifenwärmer
Reifen arbeiten am besten bei einer bestimmten Temperatur - Formel 1-Reifen bei einer Temperatur um 90 °C. Bevor das Fahrzeug auf die Rennstrecke geschickt wird, werden die Reifen durch speziell geformte Heizdecken angewärmt, die als Reifenwärmer bezeichnet werden.

Rillenreifen
Früher als profillose 'Slicks' bekannt. Die Rillen wurden für diese Trockenwetterreifen eingeführt, um die Geschwindigkeit der Fahrzeuge zu verringern.

Safety-Car
Sicherheitsfahrzeug, das bei einem Unfall oder bei einer Streckenblockierung vor dem Feld herfährt, um es abzubremsen und die noch auf der Rennstrecke befindlichen Fahrzeuge zu dirigieren, bis das Hindernis geräumt werden kann.

Schikane
Eine enge Kurve oder Kurvensequenz zur Verlangsamung der Fahrzeuge.

Schmiermittel
Motoröl oder Schmiermittel schützt die beweglichen Motorkomponenten und kühlt den laufenden Motor. Obwohl das Shell-Schmiermittel im Ferrarimotor ausschließlich für diesen Motor hergestellt wurde, basiert es auf der Technologie von Shell Helix Ultra.

Scrutineering
Englischer Fachausdruck für die Überprüfung aller Autos am Tag vor dem ersten Grand Prix-Training. Scrutineering ist der Prozess, in dem festgestellt wird, ob die Fahrzeuge rennsicher sind und dem strengen technischen Reglement der Formel 1 entsprechen.

Scuderia
Scuderia ist der italienische Begriff, mit dem Ferrari ein Rennteam bezeichnet.

Seitenkästen
Die Seitenkästen eines modernen Formel 1 Wagens sind äußerst komplex, da sie die Kühler enthalten und ein integraler Bestanteil der Aerodynamik des Fahrzeugs sind. Sie sind als die beiden Luftkanäle an den beiden Seiten des Fahrzeugs zu erkennen.

Shakedown
Teams führen diese 'Shakedowns' als erste Tests durch, um sicherzustellen, dass alle Komponenten des Fahrzeugs einsatzbereit sind und ordnungsgemäß funktionieren.

Shell
Ferraris technischer Partner für Kraftstoffe und Schmierstoffe. Die beiden Firmen arbeiteten erstmalig in den 40er Jahren zusammen, und Ferrari errang 1951 seinen ersten Sieg in der Formel 1 mit Shell. Nach einer kurzen Trennungsperiode erneuerten Ferrari und Shell 1996 wieder ihre vertragliche Partnerschaft.

Shell Helix
Premium Motorschmierstoff von Shell. Gemeinsam mit dem Ferrari-Team entwickelt, bietet das Shell Helix-Sortiment eine umfassende Auswahl an Motorschmiermitteln zum Schutz des Motors. Für den Formel 1-Wagen von Ferrari wird eine weiterentwickelte Version von Shell Helix Ultra verwendet.

Shell Optimax
Ein bleifreies Premium-Benzin von Shell aus den Jahren 2000 bis 2003, das für Leistung und Motorschutz optimiert wurde. Wie alle Shell Ottokraftstoffe wurde Shell Optimax dank der Zusammenarbeit von Shell mit dem Formel 1-Team von Ferrari entwickelt.

Shell V-Power
Ein bleifreies Premium-Benzin von Shell, das für Motorschutz optimiert ist. Wie alle Shell Ottokraftstoffe wurde Shell V-Power dank der Zusammenarbeit von Shell mit dem Formel 1-Team von Ferrari entwickelt.

Slick-Reifen
In den letzten Rennsaisons wurden für die Formel 1-Wagen Rillenreifen verwendet, doch während fast der gesamten modernen Ära der Formel 1 wurden für optimale Bodenhaftung auf trockenen Fahrbahnen Slicks verwendet. Slicks werden aus sehr weichem Gummi hergestellt und sind profillos, um die bestmögliche Bodenhaftung herzustellen.

Spektrometrie
Das von Shell verwendete Röntgenverfahren zur Analyse der Menge und der Art des Metallabriebs im Ferrarigetriebe und in Maschinenölproben. Mit Hilfe einer Datenbank, die seit 1996 aufgebaut wurde, kann Shell Ferrari Informationen über den Zustand des Motors oder des Getriebes zur Verfügung stellen.

Splash-and-Dash
Englischer Fachbegriff für einen schnellen Boxenstopp am Ende eines Rennens. Seit der Wiedereinführung von Boxenstopps müssen die Teams exakt auf die Kraftstoffmessung achten, wobei Kraftstoff sparen sehr wichtig ist. Bei einem Fehler in der Berechnung muss der Wagen gegen Ende des Rennens einen Boxenstopp einlegen, um noch benötigtes Benzin nach...

Steward
Stewards sind mit der Durchführung des Grand Prix-Rennwochenendes betraut. Sie treffen alle Entscheidungen hinsichtlich des Reglements, der Strafen und aller Ereignisse während des Wochenendes. Stewards unterscheiden sich von Marshals dadurch, dass sie die Veranstaltung von der Rennleitung aus und nicht an der Rennstrecke leiten.

Stop-and-Go-Penalty
Wenn ein Fahrer während des Rennens gegen Regeln verstößt, kann ein Stop-and-Go-Penalty gegen ihn verhängt werden. Er muss in die Boxengasse einfahren und 10 Sekunden lang anhalten, bevor er wieder am Rennen teilnehmen darf. Diese Strafe kann bei Überschreiten der Geschwindigkeitsbegrenzung in der Boxengasse, bei einem Frühstart oder anderen Verg...

Telemetrie
Ein Formel 1-Wagen sendet ununterbrochen Daten zur Boxengarage. Auf dem Fahrzeug sind Hunderte von Sensoren angebracht, die dem Team einen hervorragenden Überblick über den Zustand des Wagens und die Bewegungen des Fahrers geben. Durch die Telemetriedaten erhält das Team Echtzeitinformationen wie z.B. über Drosselstellung, Geschwindigkeit, Bremsk...

Training
Trainingsfahrten ohne Zeitnahme zu Beginn des Wochenendes, um den Teams die Möglichkeit zu geben, die Rennstrecke kennen zu lernen und grundlegende Einstellungen und Anpassungen am Fahrzeug vorzunehmen.

Traktionskontrolle
Da Formel 1-Motoren so leistungsstark sind, kann das Fahrzeug nie genug Bodenhaftung haben. Um durchdrehende Antriebsräder zu verhindern, verwenden die Teams ein elektronisches System, das als Traktionskontrolle bezeichnet wird, um die Motorleistung zu drosseln, wenn ein Durchdrehen der Hinterräder festgestellt wird.

Turbulenzen
Turbulenzen sind unkontrollierte Luftströme unmittelbar hinter dem Fahrzeug. Diese Turbulenzen machen es sehr schwierig, dicht hinter einem Fahrzeug zu fahren. Deshalb ist das Fahren im Windschatten für einen Fahrer ebenso kompliziert wie lohnend.

Unterboden
Formel 1-Wagen haben einen Unterboden, der den Luftstrom unter dem Fahrzeug glättet und die Aerodynamik verbessert.

Untersteuern
Das Fahrzeug schiebt sich über die Vorderräder aus der Kurve. Von außen wirkt dies so, als ob der Wagen geradeaus fährt und nicht in die Kurve einlenkt.

Windschatten
Jedes Fahrzeug reißt buchstäblich ein Loch in der Luft, das länger wird, je schneller das Fahrzeug fährt. Jedes Fahrzeug, das in diesem Luftloch fährt, kann den geringeren Luftwiderstand nutzen und deshalb bei geringerer Motorleistung schneller fahren. Ein geübter Formel-1 Fahrer kann dieses Luftloch nutzen, um im Windschatten am Ende einer Gerad...