Kopie von `Eysenbach: Woerterbuch der EDV-Begriffe in der Medizin`

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Eysenbach: Woerterbuch der EDV-Begriffe in der Medizin
Kategorie: Medizinisch
Datum & Land: 13/07/2008, DE
Wörter: 94


ABDA-Datenbanken
Überbegriff für alle Datenbasen (-> Datenbasis ), die von der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) zusammengestellt werden. Die Datenbasen enthalten primär Fakten aus Pharmazie und Pharmakologie; im Einzelnen handelt es sich um Informationen über - Arzneistoffe: Diese Datenbasis entspricht der gedruckten ...

Abrechnungsprogramm
Syn.: Arztabrechnungssystem, Abrechnungssystem, Praxis-EDV-Software, Abrechnungssoftware -> Software für die kassenärztliche Praxis, die nach Maßgabe des Kassenarztrechts Kassen- und Privatliquidation unterstützt und Patienten- und Abrechnungsdaten in -> relationalen Datenbanken verwaltet. Die Abrechnung vertragsärz...

ADAnet
American Disabled Association Network. Ein weltweites -> Mailboxnetz (-> FIDO -Netz-Standard), welches englischsprachige Diskussionsforen speziell für chronisch kranke Patienten und Selbsthilfegruppen führt, z.B. spezielle 'Bretter' für Querschnittsgelähmte, MS-Patienten und Allergiker. Mailbox-Host in Deutschlan...

Adis Drug News Datenbank
Beim -> Datenbanken -Host -> DATA -STAR -> online abrufbare -> Volltextdatenbank . Enthält alle Beiträge seit 1983 aus den wöchentlichen Publikationen Inpharma (klinische Pharmakologie), Reactions (Pharma-Nebenwirkungen) und Biolnpharma (Biotechnologische Fortschritte auf dem Gebiet der Pharmakologie) Datenbankproduzent: ...

ADIZ
Allergie-Dokumentations und Informationszentrum in Bad Lippspringe. Wichtigste EDV-Produkte: 1. AIS (Allergie Informations System): Lernprogramm und Organisationshilfe für Azrtpraxen für IBM-kompatible PC's. Enthält ca. 1000 Bildschirmseiten mit ca. 700 Grafiken zum Thema Allergien. Wird von UCB Chemie, Kerpen an interessierte Ä...

AIM
Abk. Advanced Informatics in Medicine Europäisches Förderprogramm der EU, welches verschiedene Forschungs- und Entwicklungsprojekte im Bereich der medizinischen Informatik finanziert, darunter z.B. die -> DiabCard .

Apple
Computerhersteller. Bekanntste Modelle sind der legendäre Apple IIe und später mit der -> Macintosh -Serie. 1992 besaß Apple ein Weltmarktanteil für Personalcomputer von 9,7%, verglichen mit einen Marktanteil des Branchenführers IBM von 11,3%. Info: Apple Computer GmbH Deutschland, Gutenbergstr, 1, 85737 Ismaning, Tel. ...

Auflösung
Bildpunkte pro Flächeneinheit. Bei Bildschirmen wird als Auflösung die Gesamtzahl der Bildpunkte auf dem Monitor angegeben, ausgedrückt als Produkt aus Zeilenanzahl (z.B. 480) und Punkten pro Zeile (z.B. 640). Ein VGA-Monitor (-> VGA -Standard) kann somit eine Auflösung von 640 x 480 Punkten auf dem Monitor erreichen. Eine an...

Betriebssystem
Gesamtheit aller Programme (Software), die für den Betrieb eines Computers unbedingt erforderlich sind und die somit dem Benutzer den Umgang mit dem Computer erst ermöglichen. Sie fungieren gewissermaßen als Vermittler zwischen Hard- und Software. Zu den Aufgaben eines Betriebssystems gehören - Hardwaretest beim Starten der Anl...

Bonner Modell
Ein Ende 1989 entwickeltes und im nachfolgenden mehrfach aktualisiertes Modell zur Übertragung von Labordaten aus dem Labor in die Arztpraxis. Inzwischen unterstützt die Mehrzahl der EDV-Systeme sowohl auf Laborseite als auch in der Arztpraxis die Datenübertragung nach dem Bonner Modell.

BTM
1. Abk. Bild-Transfer-Medium: Ein Medium, auf dem ein Bild elektronisch gespeichert werden kann, z.B. eine -> Wechselplatte 2. Abk. Betäubungsmittel

CD Plus
Anbieter von mehreren medizinisch relevanten Datenbanken auf -> CD-ROM , z.B. -> MEDLINE . Das von CD Plus entwickelte -> Retrievalsystem heißt OVID (vgl. -> SilverPlatter , -> SPIRS , -> KnowledgeFinder ). Info: CD Plus; Valeriusstraat 100; 1075 GC Amsterdam; Tel. 0031-20/672 0242; Fax 0031-20/673 8041

Chipkarte
Maschinenlesbare Plastikkarte, die mit einem Speicherchip oder einem intelligenten Prozessorchip ausgestattet ist. Bis Ende 1994 soll die Chipkarte als -> KVK (Krankenversichertenkarte) bundesweit eingeführt sein. Die einfachste Version einer Chipkarte besitzt lediglich einen 'passiven' Speicherchip. Als Beispiel kann die KVK ang...

Computerprogramm
Siehe -> Programm , -> Software D

Datenbank
Eine Datenbank besteht genaugenommen aus zwei Komponenten: 1. einer -> Datenbasis , also einer Sammlung von Informationen (etwa Patientenstammdaten), die in einer systematischen Weise abgelegt werden 2. einem -> Datenbankmanagementsystem , also eine Software, die diese Datenbasis verwaltet. Teil dieser Verwaltungssoftware kann beispielsweise ...

Datenschutz
Unter Datenschutz versteht man alle Maßnahmen, die sich mit der Sicherheit und dem Schutz von personenbezogenen Daten zur Wahrung der Persönlichkeitsrechte zur informationellen Selbstbestimmung der Betroffenen (hier Patienten) beschäftigen. Die Forderungen des Bundesdatenschutzgesetzes (-> BDSG ) in seiner Neufassung vom Mai 1991...

Datenschutz - Gesetzliche Grundlagen


Datensicherung
1. Einfaches Abspeichern der Daten ('Save') 2. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahme, um bereits abgespeicherte Daten vor dem Datenverlust zu schützen, indem man Kopien der Daten anlegt und getrennt aufbewahrt. Syn. -> Backup

Datenträgeraustausch
Abk. DTA Übergabe von ->; Datenträger n von einem Individuum (Betrieb, Institution) an ein anderes zwecks Austausch von Daten. Diese Form des Datenaustauschs kann auch als -> offline -Datenaustausch bezeichnet werden, da die Beteiligten nicht -> online miteinander verbunden sind, und daher kein verzögerungsfreier unmittelbar...

DIMDI
Abk. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information: Staatliches Institut in Köln, welches als wichtigster -> Host auf dem Bereich der Medizin in Deutschland etwa 100 biomedizinische -> Datenbanken (-> MEDLINE u.a.) zur gebührenpflichtigen -> online -Abfrage anbietet. Info: DIMDI; Postfach 42 05 80; 508...

Diskettenabrechnung
Methode der kassenärztlichen Abrechnung, bei der alle Behandlungsfälle vom -> Abrechnungsprogramm auf den sogenannten Abrechnungsdatenträger (-> ADT ), also die -> Diskette , geschrieben werden, und die Diskette an die jeweilige KV geschickt wird. Die Krankenscheinrückseiten bleiben unbeschriftet, denn alle Abrechnungsd...

Drucker
Ausgabegerät, welches durch den Computer angesteuert werden kann und Papier bedruckt. Folgende Drucker können hauptsächlich unterschieden werden: -> Laserdrucker , -> Nadeldrucker , -> Thermodrucker , -> Tintenstrahldrucker , -> Typenraddrucker . Sie unterscheiden sich vor ellem in den Punkten Druckbildqualität, D...

DV
Abk. für Datenverarbeitung; gemeint ist die -> EDV (elektronische Datenverarbeitung).. E


Abk. für Datenübertragung.

Elektronikversicherung
Die Elektronikversicherung schließt die Sach- und Mehrkostenversicherung, die Datenträgerversicherung sowie die Betriebsunterbrechungsversicherung ein. Sie wurde früher auch als »Schwachstromversicherung

EMBASE
EMBASE ist (ähnlich wie -> MEDLINE ) eine medizinische -> Literaturdatenbank . Sie wird vom niederländischen Verlag Elsevier Science Publishers hergestellt, auf -> CD-ROM und -> online bei DIMDI (und auch bei anderen -> Hosts ) angeboten und enthält die Inhalte der Referatezeitschriften Exerpta Medica. Zwischen EMBASE...

GMDS
Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie e.V. Info: GMDS c/o Bundesärztekammer, Herbert-Lewin-Str.1, 50931 Köln, z.Hd. Herrn Stobrawa, Tel. 0221/4004 -256, -233 (Fr. Freiberg), Fax -385

Grafikkarte
Spezielle -> Erweiterungskarte für den -> PC , die für die Ansteuerung des Monitors zuständig ist. Grafikkarten besitzen einen eigenen -> Mikroprozessor , der die -> CPU des Rechners beim Bildaufbau unterstützt. Für Monitor und Grafikkarte sind verschiedene Standards entwickelt worden, die sich sowohl hinsichtli...

GRIPS
»General Relation Based Information Processing System« »GRIPSernativ zur kommandogesteuerten Recherche auch einen menügesteuerten Recherchemodus an. Die komplette Dokumentation zu GRIPS ist beim -> DIMDI zu erhalten,

GuP-A
Abk. Gütebedingungen und Prüfbestimmungen für Arztabrechnungssysteme Vom Darmstädter Institut EUROSPEC im Auftrag des -> Qualtitätsringes Medizinische Software ausgearbeiteter Entwurf, der in Ergänzung zur DIN 66285 die Qualitätsanforderungen an ein -> Arztabrechnungssystem spezifizieren soll. Eine Software,...

Hauptspeicher
Elektronischer Speicher, in dem alle 'beweglichen' Daten des Computers (die Software sowie die Arbeitsdaten) während der Arbeit gespeichert werden; der Hauptspeicher wird daher oft auch als Arbeitsspeicher bezeichnet. Von der Größe des Hauptspeichers hängt die Verarbeitungs-Kapazität des Computers ab. Der Haupts...

Host
1. Bezeichnung für den Zentralrechner bei Mehrplatzsystemen, die nach dem -> Terminal -Host-Prinzip aufgebaut sind. 2. -> Online zugänglicher Großrechner, der -> Datenbanken anbietet. -> DIMDI ist solch ein Datenbanken-Host.

IBM
Die Firma IBM (International Business Machines Corporation) ging 1924 aus der 1911 gegründeten Firma des Computerpioniers Herman Hollerith hervor, und ist heute der weltweit größte Hersteller von Computern. Info: IBM Deutschland; Pascalstr. 100; 70569 Stuttgart

IBM-Kompatibler
Bezeichnung für einen -> Mikrocomputer , der als Nachbau des -> IBM -PC's oder deren Nachfolger (-> AT's ) zu diesen Rechnern vollständig -> kompatibel ist; d.h., auf einem IBM-Kompatiblen laufen dieselben Programme wie auf den Original-IBM-Rechnern. Das Konstruktionsprinzip des PCs des US-amerikanischen Computerkonzerns ->...

ICD
Abk. International Classification of Diseases Internationales Verschlüsselungssystem für Krankheiten und Diagnosen, welches von der WHO erstellt und vom -> DIMDI ins Deutsche übertragen wird. Derzeit aktuell ist die 10.Revision des ICD (ICD-10). Ab dem 1. Januar 1995 sind die Diagnosen auf den Abrechnungsvordrucken und den Arbeits...

IFA
(Informationssysteme für Augenärzte). -> Abrechnungsprogramm der 1988 gegründeten Firma IFA. IFA ist ein fachgruppenspezifisches Programm für Augenärzte, und belegt in der -> Installationsstatistik dieser Fachgruppe mit einem Marktanteil von 28% den ersten Platz (Stand 8/93). Info: IFA, Ostlandstr. 38a-42a, 50858 K&ou...

Knowledge-Finder
Von der amerikanischen Firma Aries entwickeltes, sehr benutzerfreundliches -> Retrievalsystem für medizinische Datenbanken (u.a. -> MEDLINE ) auf -> CD-ROM . Info: Nova Idea, Bergisch Gladbacher Str. 978, 51069 Köln, Tel. 0221/9684660, Fax 0221/9684669

Krankenversichertenkarte
(Abk. KVK) -> Chipkarte mit einigen -> Stammdaten des Versicherten. Häufig wird die Abkürzung KVK gebraucht. Die KVK wird von den Kassen ausgegeben und dient als Nachweis der Anspruchsberechtigung eines Krankenversicherten für die kassenärztliche Versorgung. Die Versicherten sind verpflichtet, die Krankenversichertenkarte ...

KVK
Abk. -> Krankenversichertenkarte . L

künstliche Intelligenz
Engl. artificial intelligence; Abk. AI, -> KI (siehe dort)

künstliches Leben
Engl. -> artificial life (siehe dort); Abk. AL, KL

Kürzel
Im Zusammenhang mit der Praxis-EDV: Abkürzungen (Buchstabenkombinationen) zum Zwecke der -> Leistungserfassung oder auch zur Eingabe von Diagnosen in -> Abrechnungsprogrammen .

Labordatenübertragung
Labordaten können vom -> Laborcomputersystem auf den Praxisrechner auf verschiedenen Wegen übertragen werden: - Durch manuelle Eingabe der Befunde, - durch den Versand von -> Disketten oder durch - -> Datenfernübertragung . Bei der Datenfernübertragung gibt es wiederum drei Möglichkeiten: 1. Die Arztpraxis wäh...

Lasercard
Syn.: optische Speicherkarte, optical memory card (OMC), Laserkarte Die Lasercard ist ein mobiler ->; Datenträger im Format einer Kreditkarte mit einer Speicherkapazität von mehreren Megabytes. Der Vorteil gegenüber anderen Datenträgern (wie -> Diskette oder -> CD-ROM ) liegt in ihrer geringen Größe und der W...

Leistungserfassung
Dokumentation der durch den Arzt erbrachten Leistungen zum Zwecke der Abrechnung mit den KVen. Beim Einsatz von -> Abrechnungsprogrammen kann die Eingabe der Leistungsziffern (GNR=Gebührennummern) prinzipiell auf folgende Weise geschehen: 1. Direkte Eingabe der entsprechenden Ziffern 2. Eingabe über alphanumerische -> Kürzel , ...

Mac(intosh)
Produktserie des Computerherstellers -> Apple . Nachfolger von LISA, dem ersten serienmäßigen Mikrorechner, der ein Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche besaß. Der erste 'Mac' kam 1986 auf den Markt. Im biowissenschaftlichen Bereich sind Rechner aus der Apple Macintosh-Serie weltweit mittlerweile mind...

Maus
Diese mit einer rollenden Kugel und auf der Oberseite mit bis zu drei Tasten versehene Eingabeinstrument läßt sich auf einer flachen Unterlage hin und her bewegen, wobei ein Pfeil diese Bewegung auf dem Bildschirm mitvollzieht. In der mechanischen Maus wird dazu die Bewegung einer Kugel über elektronische Bauteile in horizontale und...

MD Data Disc
(MD=Mini Disc) Neues magneto-optisches Speichermedium von Sony, entspricht der aus dem Audio-Bereich bekannten Mini-Disc (Durchmesser 64mm, also etwas kleiner als eine 3,5-Zoll Diskette). Sie wird seit 1994 auch für die Speicherung von Computerdaten verwendet (Kapazität ca. 140 MB). Es gibt drei Varianten - MD-ROM: Mit nicht überschr...

Medisoft
Deutscher Anbieter von medizinischer -> Software und -> Datenbanken , Hersteller der Datenbank -> DIAGNOSIS . Info:Medisoft Ges. für med. Datenbanken; Pf. 90 06 49; Georg-Speyer-Str.42; 60446 Frankfurt; Tel.069/77 43 21; Fax 069/77 23 41

Mehrplatzsystem
-> EDV -Anlage, die von mehreren Bildschrimarbeitsplätzen aus, z.B. von je einem Arbeitsplatz in der Anmeldung, im Sprechzimmer und im Behandlungsraum, bedient werden kann. Mehrplatzsysteme können technisch gesehen nach dem -> Terminal -Host-Prinzip (mit einem zentralen 'Hostrechner' und mehreren angeschlossenen 'dumm...

Menü
Die Menütechnik ist eine Form der Benutzerführung. Der EDV-Anwender erhält mehrere Befehlsmöglichkeiten zur Auswahl angeboten, aus denen er sich die gewünschte Option herauspickt - entweder durch Drücken einer vom Programm vorgegebenen Taste, oder durch Anklicken mit der Maus. Eine Menüsteuerung hat den Vorteil, d...

MFC
Abk. Multifunktionale Chipkarte Bei der MFC handelt es sich um eine in Deutschland noch nicht eingeführte -> Chipkarte , die Informationen aus völlig verschiedenen Anwendungen speichert. Beispielsweise könnte eine MFC als kombinierte Eurocheckkarte, Telefonkarte und medizinische -> Patientenkarte verwendet werden, und darü...

Microsoft
Weltweit größte und wichtigster Hersteller von -> Betriebssystemen und Anwendungs- -> Software für Mikrocomputer. Produkte z.B. -> MS -DOS, -> Windows , Word, Excel, uvm. Info: Microsoft Infoservice; Edisonstr. 1; 85713 Unterschleißheim

MS DOS
(Microsoft Disk Operating System) Das in der PC-Welt am weitesten verbreitete Betriebssystem wurde zu Beginn der 80er Jahre von der Firma Microsoft entwickelt. Die bisher verfügbaren Versionen ermöglichen weder den -> Multitasking -Betrieb, noch den Multi-Userbetrieb, bei dem weitere Arbeitsplätze unterstützt werden. Es hand...

Münchener Modell
Vom Marktführer der -> Abrechnungsprogramme -> MediStar und dem Münchener Medizingerätehersteller Customed entwickelte, einheitliche -> Schnittstelle , die die Anbindung mehrerer Medizingeräte an die Praxis-EDV ermöglichen soll. N

Novell
Marktführer bei Betriebssystemen für -> Netzwerke , auch im Arztcomputerbereich führend. Novell ist das -> Betriebssystem des -> Fileservers , die Arbeitsplatzrechner arbeiten meist unter -> MS DOS. O

OCR
Abk. optical character recognition Verfahren zur automatischen Erkennung von Schriftzeichen sowie deren Einlesen in einen Computer. Mittels eines -> Scanners und der entsprechenden OCR-Software kann heute nahezu jede beliebige Maschinenschrift automatisch eingelesen werden. Meistens muß die OCR-Software auf die einzulesende Schrift 't...

OMC
Abk. optical memory card. Syn.: -> Lasercard , optische Speicherkarte

PACS
Abk. Picture Archiving and Communication Systems Oberbegriff für medizinische Informationssysteme, die der Übertragung, Speicherung und dem -> Retrieval von Bildern (insbesondere radiologischen Aufnahmen) nebst alphanumerischer Information (Befunde usw.) dienen. Zum PACS zählt man zum Beispiel Geräte zur -> Digitalisierung...

PAD
1. Abk. 'Privatabrechnung auf Diskette', siehe -> PAD -Schnittstelle 2. Abk. Packet-Assembly-Disassembly: Computer, der bei der sogenannten 'paketvermittelten' -> Datenfernübertragung die Datenpakte ein- und auspackt.

PAD-Schnittstelle
Syn.: PVS-Schnittstelle Abkürzung aus dem Bereich der Praxis-EDV: PAD steht für 'Privatabrechnung auf Diskette'; gemeint ist die -> Schnittstelle zwischen Arzt und privatärztlicher Verrechnungsstelle (PVS). Hat ein Abrechnungsprogramm eine PAD-Schnittstelle integriert, so entfällt das manuelle Ausfüllen der Abr...

PC
1. Personal Computer. Gemeint ist meist ein -> IBM -PC bzw. -> IBM -AT oder ein -> IBM -Kompatibler. 2. Im Zusammenhang mit dem Ausdruck 'Power-PC': Performance Chip.

PIN
Abk. Persönliche Identifikationsnummer Bei Magnetstreifenkarten, -> Chipkarten oder -> optischen Karten zur Anwendung kommende Geheimnummer, die nur der Kartenbesitzer kennt, und die in den Computer eingegeben werden muß, damit die Karte gelesen oder beschrieben werden kann. Die PIN ist den meisten Benutzern von der Euroscheck-Kart...

Pixel
(aus engl. picture element: Bildelemt) Bildpunkt in einer zweidimensionalen Matrix (d.h. in einem 2D-Bild, zum Beispiel einem digitalisierten Röntgenbild) (vergleiche -> Voxel ).

Portabilität
allg. 'Transportierbarkeit' 1. Im Zusammenhang mit -> Software (-> Betriebssysteme , Anwendungsprogramme): Design eines Programmes, welches soweit möglich darauf verzichtet, herstellertypische Eigenschaften eines Computersystems zu nutzen, die diesem Computersystem eigen sind, so daß das Programm durch die Programmierer s...

programmierte Prüfung
Ganz allgemein versteht man unter 'programmierter Prüfung' die automatische EDV-gestützte Überprüfung von eingegeben Daten auf die Einhaltung von Vorschriften hin. Im spziellen Fall ist mit 'programmierter Prüfung' meist die automatische -> Regelwerksprüfung durch das -> Abrechnungsprogramme g...

PsycLit
-> Literaturdatenbank für die Gebiete Psychologie, Psychiatrie und Psychosomatik. Entspricht inhaltlich der gedruckten Version Psychological Abstracts. Die Datenbank ist bei -> SilverPlatter auf -> CD-ROM erhältlich, und wird bei -> DIMDI als -> Online -Datenbank 'PsycInfo' angeboten. Datenbankproduzent: American ...

PZN
Abk. für -> Pharmazentralnummer Q

QMR
Abk. Quick Medical Reference Bekanntes Programm zur Diagnoseunterstützung, hervorgegangen aus dem amerikanischen -> Expertensystem INTERNIST-1

RAM
Abk. Random Access Memory. Als RAM oder Hauptspeicher wird der Chip bezeichnet, aus dem die -> CPU die Informationen (Programme und Daten) zur Verarbeitung holt bzw. zur temporären Speicherung ablegt. Die Größe des Hauptspeichers ist eines der Kriterien, um die Leistungsfähigkeit eines Computers zu beurteilen, und wird in B...

Record
1. als Verb von engl. to record: Aufzeichnen von Daten 2. als Substantiv: engl. Bezeichnung für einen -> Datensatz . Im medizinischen Kontext ist meist der Datensatz eines Patienten gemeint, der die Krankendaten enthält.

Retrieval
Wiederauffinden von Daten (in einer -> Datenbank ). @Stichwort@Retrievalsprache Durch das -> Retrievalsystem zur Verfügung gestellte Dialogsprache, mit der der Anwender dem Retrievalsystem mitteilt, welche Informationen in einer -> Datenbank gefunden werden sollen. Beispiel: -> GRIPS

RISC
Abk. reduced instruction set chip (????) Antonym: -> CISC -> Prozessor mit einem sehr einfachen Maschinenbefehlssatz, der wesentlich schneller arbeitete, als ein herkömmlicher Prozessor nach CISC-Bauart. Moderne und leistungsfähige Prozessoren, wie der -> Power -PC, sind nach dem RISC-Prinzip konstruiert.

ROM
(read only memory) Festwertspeicher, der nur gelesen, aber nicht überschrieben werden kann. Dient zur dauerhaften Aufnahme von Daten. Im ROM ist beispielsweise das -> BIOS gespeichert. Ein ROM-Chip behält im Gegensatz zum RAM-Chip seine Daten auch ohne Stromversorgung.

Router
-> Peripheriegerät in einem -> Computernetzwerk , dient der Weiterleitung von Informationspaketen ??????????????????? S

Sicherungskopie
Andere Bezeichnung für -> Backup : Kopieren von wichtigen Daten auf einen zweiten ->; Datenträger , z.B. -> Diskette oder auch zum Beispiel auf eine -> Spiegel -Festplatte. Für den Kassenarzt ist wichtig zu wissen, daß er Sicherungskopien seiner Abrechnungsdateien anlegen und 2 Jahre lang aufbewahren muß (...

SilverPlatter
Wichtigster Anbieter von medizinisch relevanten Datenbanken auf -> CD-ROM , z.B. -> MEDLINE . Das von SilverPlatter entwickelte Retrievalsystem heißt -> SPIRS (vgl. -> CD Plus). SilverPlatter produziert auch medizinische -> Multimedia -Lernprogramme auf CD-ROM un bringt auch ganze Kongresse (mit den Redden und Dias der Hauptred...

SNOMED
Abk. Systematized Nomenclature of Medicine (Systematisierte Nomenklatur der Medizin). Vom College of American Pathologists herausgegebene standardisierte Nomenklatur der Medizin. Die Nomenklatur besteht zunächst aus den 'Dimensionen' Topographie Morphologie Ätiologie Funktion Krankheit Prozedur Beruf Innerhalb jeder Dimension f...

SNOP
Abk. Systematized Nomenclature of Pathology (Systematisierte Nomenklatur der Pathologie). Vom College of American Pathologists 1965 herausgegebene standardisierte Nomenklatur der Pathologie. Die Nomenklatur besteht zunächst aus den 'Dimensionen' Topographie Morphologie Ätiologie Funktion Innerhalb jeder Dimension finden sich hi...

Spracherkennung, automatische
Fähigkeit des Computers, auf gesprochene Befehle zu reagieren bzw. gesprochene Wörter in geschriebene Wörter umzusetzten und somit ein Diktat direkt in den Computer zu ermöglichen. Bei allen heutigen spracherkennenden Anwendungen ist zunächst ein 'Training' des Computers auf die Stimme und Sprechweise des Anwender...

Steckkarten
(Syn. Erweiterungskarten) Platinen mit elektronischen Bauelementen, die in vorbereitete -> Slots mit dem -> Bussystems eines Computers in Verbindung gebracht (eingesteckt) werden, und die so das Funktionsspektrum des Rechners oder dessen Speicherplatz erweitern. Je nach Platzbedarf der Bauteile und Schaltungen sind Steckkarten unterschiedlic...

Strichcode
-> Barcode T

Taktfrequenz
Anzahl von Stromimpulsen, die den -> Mikroprozessor pro Sekunde durchfließen, angegeben in MHz. Die Impulse werden von einem -> Taktgeber -Chip generiert und dienen zur Synchronisation der Rechenoperationen in einem Computer. Übliche Taktfrequenzen liegen bei 15 bis 150 MHz. Je schneller (größer) dieser Wert, desto schn...

Thesaurus
1. Zusammenstellung der Schlagwörter oder -> Deskriptoren einer -> Datenbank . Beispiel: Der -> MeSH ist der Thesaurus der Datenbank -> MEDLINE . Der Anwender kann Begriffe aus dem Thesauru s auswählen, und wird dann durch die -> Retrievalsoftware auf die zu diesem Begriff passenden und in der Datenbank vorhandenen -> Dat...

Tintenstrahldrucker
Diese Drucker setzen Bilder aus Punkten zusammen, indem winzige Farbtröpfchen auf das Papier geschleudert werden. Über einen Schlauch wird dabei die Tinte zum Druckkopf gefördert und durch eine Farbdüse Zeile für Zeile aufgespritzt. Mit etwa 50 Tintentröpfchen pro Quadratzentimeter ist die erzielbare Genauigkeit bei ...

TOXLINE
(Abk. Toxicology Information on Line) 1. Alter Name für die Datenbank -> TOXALL . 2. Heutiger Name für eine 'Untermenge' der Datenbank -> TOXALL .

Trackball
Der Trackball funktioniert wie eine auf den Rücken gelegte mechanische -> Maus . Man benötigt keinen Platz für eine Lauffläche. Es gibt Tastaturen, in die der Trackball direkt eingebaut ist. Weitere mausverwandte Eingabemedien sind Thumbwheel und Joystick, welche aber für die Arztpraxis ohne Bedeutung sind.

Update
Nachlieferung zu einem Programm oder Auslieferung einer völlig überarbeiteten Programmversion. V

Visit-Card
-> Lasercard , die von der Firma Visit hergestellt wird, z.B. die -> Röntgencard . Info: Visit GmbH, Personal Datacard Systems, Postfach 6504, 79041 Freiburg, Tel. 0761/45231-0, Fax. 0761/4761614

Voxel
Bildpunkt in einer dreidimensionalen Matrix (d.h. in einem 3D-Bild, z.B. in einem Kernspintomogramm) (vergleiche -> Pixel ). W

Windows für Workgroups
Windows für Workgroups ist eine besondere Variante von Windows für kleinere peer-to-peer -> Netzwerke und eignet sich für Arbeitsgruppen und Teams. Vom normalen Windows unterscheidet sich Windows für Workgroups durch den gemeinsamen Terminkalender Schedule+, eine -> EMail -Funktion sowie verbesserte Kommunikationsmög...

Wysiwyg
Abk. für »What you see is what you getWas man sieht, bekommt man«. Im Computerbereich bedeutet dies: Die Darstellung der Daten auf dem Bildschirm entspricht dem tatsächlichen Ausdruck auf Papier. » X

XT
(extended Personal Computer), inzwischen durch die -> AT -Reihe abgelöster, relativ leistungsschwacher Computer (-> IBM -kompatibel) Y

ZI
Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in Köln (Rechtsfähige Stiftung). Unterhält u.a. seit 1974 eine -> EDV -Beratungsstelle für Ärzte. Info: ZI, Herbert-Lewin-Str. 5, 50931 Köln, Tel. 0221/40 05-0, Fax 0221/40 80 55