Kopie von `Begriffe aus der Welt des Radios`

Die Wörterliste gibt es nicht mehr oder die Website ist nicht (mehr) online. Nachstehend finden Sie eine Kopie der Informationen. Eventuell ist die Information nicht mehr aktuell. Wir weisen Sie darauf hin, bei der Beurteilung der Ergebnisse kritisch zu sein.
Begriffe aus der Welt des Radios
Kategorie: Elektrotechnik und Elektronik > Radios
Datum & Land: 29/11/2009, DE
Wörter: 12


Atmo
(die), Atmosphäre, auch: Ambiance, natürliche Geräusche, die oft in Verbindung mit einem typischen Raumklang dazu verwendet werden, eine Szene zu untermalen (vgl. Jürgen Häusermann, Radio, Tübingen 1997: 65).

Feature
(das), früher auch Hörbild genannt, längere, eigenständige Sendung, die nicht Beitrag einer größeren Einheit ist, und deren Thema über die Tagesaktualität hinausgeht. Ein F. nutzt verschiedene hörfunkspezifische Möglichkeiten wie Text, Geräusche, O-Ton und Atmo, die nach einem dramaturgischen Konzept miteinander in Beziehung gesetzt werden. Dabei s...

Hörbild
s. Feature

Intro
(das), Programmelement, das vor (oder als Outro nach) einer Programmeinheit gesendet wird und der Kennzeichnung dieser Einheit dient; meist wird im I. der Namen der Programmeinheit genannt.

Jingle
(das; engl. = Geklirr, Klirren, Wortgeklirre), Überbegriff für werbende, ankündigende, verbindende oder trennende Kurzproduktionen im Rahmen der Eigenwerbung eines Hörfunkprogramms. In einem engeren Sinn kann man unter J. ein Programmelement verstehen, das Aufmerksamkeit herstellen soll, auf Sender, Frequenz oder Programmteile hinweist, und somit d...

O-Ton
(der), Originalton, Teil eines Magazinbeitrags oder Features mit der Funktion eines Zitats. Bestimmt durch Zeit und Ort der Aufnahme sowie die sprechende Person, wird ein O. evt. zusammen mit zusätzlichen Informationen über seine Entstehung in den Text eingebettet. O-Töne gelten als authentisch, sind jedoch ebenfalls journalistisch bearbeitet (vgl....

Outro
s. Intro.

Programming
(das), Plannung u. Kontrolle des inhaltlichen Gesamtangebots eines Hörfunkprogramms. Bei kommerziellen Programmen bildet die Marktanalyse die Grundlage des P., bei nicht-kommerziellen P. spielen auch andere Faktoren eine Rolle, wie z.B. die Berücksichtigung von Minderheiten.

RDS
(= Radio Data Service)(der) europaweites Verfahren zur Übertragung von programmbegleitenden Daten bei der analogen Radioausstrahlung (z.B. UKW). Die übertragenen Daten werden in sogenannten RDS-Dienstklassen vorab spezifiziert, z.B. Verkehrsdurchsagen (TMC-Traffic Masssage Channel), Programmkennung (PS-Programm Service Name), alternative Frequenzli...

Reportage
(die). In einer R. wird ein aktuelles Ereignis, das sich vor den Augen des reporters abspielt, geschildert. Sie wird am Ort des Geschehens auf band aufgenommen oder von dort live gesendet. Hauptbestandteil der R. ist das gesprochene Wort des Reporters, ergänzt durch Interviews und Statements, untermalt von der Atmo. Neben der Live.-R. gibt es die g...

Schulfunk
(der), Zielgruppenprogramm, das sich in erster Linie an Schülerinnen u. Schüler wendet. In den Anfängen des Rundfunks sollte der S. den gering Gebildeten ein Schulersatz u. den Schülern ein Bücherersatz sein. Dabei wurde vergessen, dass der S. keine Bildungseinrichtung sein kann, sondern nur die hörfunkspezifischen Möglichkeiten einsetzen kann. So ...

Teaser
der, zumeist gesprochener Hinweis auf ein Programmelement kurz vor dessen Sendung. Aufgabe eines T.s ist es, die Hörer zum Weiterhören aufzufordern.