Kopie von `Lexikon des Hochwassernachrichtendienstes Bayern`

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Lexikon des Hochwassernachrichtendienstes Bayern
Kategorie: Geographie > Hochwassernachrichtendienstes
Datum & Land: 09/05/2009, DE
Wörter: 1080


Abfluss
Der Teil des gefallenen Niederschlags, der in Bächen und Flüssen abfließt. Er wird gemessen als Wassermenge pro Zeiteinheit und wird in Kubikmeter pro Sekunde (m³/s) angegeben. Der Abfluss wird indirekt über die Geschwindigkeit des Wassers gemessen. Die mittlere Fließgeschwindigkeit wird multipliziert mit der durchflossenen Querschnittsfläche (m² x...

Abflussbildung
Alle Vorgänge und Prozesse, die in einem Einzugsgebiet den Anteil des Niederschlags bestimmen, der nicht gespeichert wird und abfließt. Hierzu gehören die Speicherung im Gelände, Boden und Vegetation, die Infiltration und die Verdunstung.

Abflusskonzentration
Gesamtheit der Vorgänge, die den zeitlichen Verlauf des -> Abflusses (Anstieg und Rückgang) in einem Bach festlegen.

Abflussspende
Um den Abfluss aus -> Einzugsgebieten unterschiedlicher Größe vergleichen zu können, wird der Abfluss durch die zugeordnete Einzugsgebietsfläche geteilt. Die A. wird angegeben in Litern pro Sekunde und Quadratkilometer (l/s/km²). Zum Vergleich mit dem Niederschlag kann die Abflussspende umgerechnet werden in Millimeter Wasserhöhe pro Stunde (mm/...

Abflusstafel
Die Abflusstafel dient zur überschlägigen Ermittlung des -> Abflusses an einem Pegel, dessen Wasserstand bekannt ist.

Advektive Niederschläge
Mit Advektion wird die horizontale Zufuhr von Luftmassen bezeichnet. Vertikale Bewegungen der Luft heißen -> Konvektion. Feuchtwarme Luftmassen können durch Advektion über kältere Luftmassen gleiten (Warmfront) oder kältere Luftmassen schieben sich unter wärmere Luftmassen (Kaltfront). Dann entstehen Niederschläge, die meist über mehrere Stunden...

Aue
Der tiefste, ebene Teil des Talbodens ist die Flussaue. Sie wird bei Hochwasser überflutet, wobei sich Feinmaterial ablagert. Aus diesen Ablagerungen haben sich auf vielen Talböden bis zu mehrere Meter mächtige Auelehmböden gebildet.

Aufgleitniederschläge
Beim Auftreffen warmer Luftmassen auf ruhende Kaltluft entstehender Niederschlag. Beim Aufsteigen der warmen Luft kondensiert der Wasserdampf infolge Abkühlung (Warmfront).

Bodenfrost
Bei anhaltend tiefen Lufttemperaturen gefriert das Wasser im Boden zu Eis. Bei starken Regenfällen läßt gefrorener Boden kaum Wasser versickern. Es entsteht hoher Oberflächenabfluss, der zu Hochwasser führen kann. Bekanntestes Beispiel für ein Hochwasser, bei dem der Bodenfrost in Teilen der Einzugsgebiete einen wesentlichen Ausschlag gab, ist das ...

Einzugsgebiet
Für jede Stelle eines Gewässers läßt sich das Gebiet angeben, aus dem alles oberirdische Wasser dieser Stelle zufließt. Das Einzugsgebiet eines -> Pegels ist z.B.die Summe aller Gebiete, die dem Gewässer bis zu dieser Stelle Wasser zuführen. Für Untersuchungen des Wasserhaushaltes wird zusätzlich zwischen oberirdischem Einzugsgebiet und unterird...

Eishochwasser
Eis entwickelt sich an Gewässern bereits dann, wenn die Temperaturen einige Tage unter Null Grad C liegen. Zuerst vereisen Bereiche mit geringer Fließgeschwindigkeit; bei fortschreitender Eisbildung engt sich der Fließquerschnitt immer mehr ein und die Wasserstände beginnen zu steigen. Große Gefahren kann der Abgang der Eisdecke erzeugen. Das Eis k...

ETA-Wert
Bei sich ständig änderndem Gewässerzustand, wie z.B. bei Verkrautung oder bei häufigen Änderungen der Gerinnehydraulik kann meist keine über einen längeren Zeitraum gültige -> Abflußkurve aufgestellt werden. Zur Lösung dieses Problemes hat sich das Eta-Verfahren bewährt, das die Festlegung der...

Extensive Bewirtschaftung
Bei der Extensiven Bewirtschaftung versucht der Landwirt mit möglichst wenig Kosten und Arbeitskraft die natürlichen Gegebenheiten zu nutzen. Ein klassisch extensives Nutzungsmodell ist die Viehweide. Da die Erträge bei extensiver Bewirtschaftung gering sind, müssen größere Flächen bewirtschaftet werden.

Feststofftransport
Fließendes Wasser führt feste Stoffe mit sich und transportiert sie flussabwärts. Bei starkem Gefälle und hoher Fließgeschwindigkeit können Gesteinsblöcke bis zu Durchmessern von mehreren Dezimetern bewegt werden. Das an der Flusssohle wandernde oder springende Geröll ist das Geschiebe. Im Wasser schwebende Feststoffe werden als Schwebstoff bezeich...

Flurbereinigung
In den ländlichen Gebieten wird der Landschaftswandel durch die Flurbereinigung geprägt. Die wichtigsten Maßnahmen mit Auswirkungen auf den Wasserhaushalt sind:

Flussregulierung
Bei der Regulierung eines Flusses wird das Flussbett meist mehr oder weniger erweitert und das Ufer mit geeigneten Befestigungenin seiner Lage fixiert; Krümmungen werden begradigt und das Gefälle oft durch diese Verkürzung des Flusses vergrößert. In den meisten Fällen beginnt sich der Flusslauf dann einzutiefen. Querbauwerke z.B. Sohlschwellen, Abs...

Flutmulde
Künstlich angelegtes Flussbett, das nur bei Hochwasser durchflossen wird. Damit wird z.B. in Landshut die Wasserführung der Isar bei Hochwasser um den Ortskern herumgeführt. Überschwemmungen der Altstadt lassen sich durch diese Flutmulden vermeiden.

Fronten
Fronten markieren Luftmassen unterschiedlicher Herkunft und Eigenschaften. Bei einer Warmfront rückt warme gegen kalte Luft vor. Gleitet Warmluft auf Kaltluft auf, entsteht Schichtbewölkung mit länger anhaltenden Niederschlägen. Ist dagegen bei einer Kaltfront kalte Luft auf dem Vormarsch, dann schiebt sich die kalte Luft unter die warme und hebt s...

Geschiebe
Der Feststoffanteil beim -> Feststofftransport der sich an der Sohle rollend und hüpfend fortbewegt.

Gewässerkundliche Hauptwerte
Aus den kontinuierlichen Messungen von Wasserstand (W) und Abfluß (Q) werden eine Reihe von Hauptwerten abgeleitet, die für die Wasserwirtschaft wichtig sind:

Hochwasserentlastung
Wenn eine Talsperre kein zusätzliches Wasser mehr aufnehmen kann, wird weiterer Zufluß über eine Hochwasserentlastungsanlage abgeführt. Ihre Größe wird von der Sperrengröße und dem höchsten zu erwartenden Zufluß bestimmt. Bei kleineren Becken reicht ein -> 100-jährliches Hochwasser, bei ...

Hochwasserentstehung
Die einfache Formel für Hochwasser lautet: Wenn in kurzer Zeit mehr Niederschlag fällt,als vom Boden aufgenommen werden kann, und mehr Wasser abfließt, als Bäche und Flüsse fassen können, haben wir es mit diesem Naturereignis zu tun.

Hochwasserscheitel
Höchster Wert einer Hochwasserganglinie

Hochwasserschutzmaßnahme
Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutz einer Stadt vor Überschwemmungen:

Hochwasserwelle
Der Wasserstand während eines Hochwassers wird über Tage hinweg kontinuierlich aufgezeichnet. Es entsteht die sogenannte Hochwasserganglinie mit ihrer spezifischen Wellenform. Den gesamten Prozeß, von Anstieg und Rückgang des Hochwassers nennt man Hochwasserwelle.

Hydrologisches Jahr
Das hydrologische Jahr dauert in Deutschland jeweils vom 1.November eines Jahres bis zum 31. Oktober des folgenden. Das Winterhalbjahr umfaßt die Monate November bis April, das Sommerhalbjahr die Monate Mai bis Oktober. Diese Einteilung wählt man, um in der Jahresbilanz die Niederschläge erfassen zu können, die bereits im Novem...

Hydrometrie
Eine der klassischen Aufgaben der Gewässerkunde ist es, zuverlässige Daten über Niederschlag, Abfluß und Verdunstung zu erheben. Erst die ununterbrochene Beobachtung von Wasserstand und Abfluß läßt langfristige Änderungen erkennen und die Wahrscheinlichkeit großer Hochwasser ermitteln. Wasserstand un...

Infiltration
Der Prozeß bei dem Niederschlagswasser in den Boden einsickert und den Porenraum auffüllt. Ist die Bodenoberfläche wenig durchlässig, kann bei Regen nur wenig versickern, es entsteht Oberflächenabfluß. Die -> Infiltrationsrate gibt die Wassermenge an, die pro Zeiteinheit im Boden versickern kann.

Infiltrationsrate
-> Infiltration

Interzeption
Der Anteil des Regens, der durch Benetzung zunächst an Pflanzen hängenbleibt und danach verdunstet. Im Wald kann die Interzeption zwischen 20 und 35 Prozent des Jahresniederschlags betragen. Bei einzelnen Niederschlägen können bis zu 5 Liter Wasser pro Quadratmeter durch Benetzung festgehalten werden; bei hohen Niederschläg...

Jährlichkeit
Die Jährlichkeit einer Wasserstandshöhe oder Abflußmenge gibt an, in welchem Zeitraum dieser Wert im Mittel erreicht oder überschritten wird. Der 100jährliche Abfluß wird im Mittel alle 100 Jahre erreicht oder überschritten.

Kaltfront
-> Fronten

Kaltfront
-> Fronten

Kaltfront
-> Fronten

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