April

Was geschah in April? Eine Übersicht von Tag zu Tag.

01 april

Am 1. April werden an vielen Orten der Welt Menschen zum Narren gehalten. In den niederländischen Nachrichten wurde am 1. April 1960 angekündigt, dass der Turm von Pisa umgekippt wäre. Diese Ankündigung entlockte viele Reaktionen von erschrockenen und trauernden Menschen. - 1980 berichtete die BBC, dass der Big Ben die Uhrzeit künftig digital anzeigen würde, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben. - 1986 berichtete die Zeitung `The Parisien`, dass der Eiffelturm abgebaut und im Disneyland Paris eine neue Heimat finden würde. Auf dem bisherigen Platz sollte angeblich ein Stadion für die olympischen Spiele 1992 entstehen. Lesen Sie mehr dazu

02 april

Im Jahre 742 wurde Karl der Große, Kaiser des `Weströmischen Reiches` geboren. In den insgesamt 46 Jahren seiner Herrschaft führte Karl der Große mehr als 50 Kriege aus, was auch für einen mittelalterlichen Fürst überdurchschnittlich war. Seine Hauptfeinde waren die Sachsen, die Friesen und die Langobarden. Auch die Niederlande und Belgien fielen unter seiner Macht. Im Jahre 806 teilte er sein Land unter seinen drei Söhnen auf: Pippin, Karl und Ludwig. Im Jahr 810 starb Pippin und im Jahr 811 starb Karl. Ludwig (der Fromme) wurde der neue König über alle Gebiete. Im Jahre 813 krönte Karl der Große seinen Sohn Ludwig zum Kaiser. Lesen Sie mehr dazu

03 april

Im Jahre 1990 weigerte König Baudouin I. von Belgien sich, das Abtreibungsgesetz zu unterzeichnen und trat für zwei Tage als König zurück. Mittels eines verfassungsrechtlichen Verfahrens legte König Baudouin für 48 Stunden sein Amt nieder, wodurch die Regierung an seiner Stelle das Abtreibungsgesetz unterzeichnen konnte. In solchen Fällen übt der Ministerrat die verfassungsgemäßen Vorrechte des Königs aus. Die Bevölkerung reagierte sehr unterschiedlich auf diese Vorgehensweise, aber die Position des Königs war trotzdem nie gefährdet. Lesen Sie mehr dazu

04 april

Im Jahre 1973 wird das World Trade Center in New York eröffnet. Der Komplex war 6,5 Hektar groß und lag im finanziellen Herzen von New York. Der Komplex hatte Büroräume von insgesamt 1,24 Millionen Quadratmeter. Die zwei bekanntesten Gebäude waren der `North Tower` und der `South Tower`. Zusammen hatten diese beiden Türme den Spitznamen `Twin Towers`. Der North und South Tower zählten jeweils 110 Etagen und hatten eine Höhe von 417 Meter beziehungsweise 415 Meter. Am 11. September 2001 wurden die `Twin Towers` durch einen Terroranschlag vernichtet. Lesen Sie mehr dazu

05 april

Während des Zweiten Weltkriegs war Belgien wie im Ersten Weltkrieg Durchzugsgebiet zwischen dem Deutschen Reich und Frankreich. Im Mai 1940 wurde dieses Land von der Deutschen Wehrmacht besetzt. Im Verlauf der nächsten Jahre wurde sie mehrmals Ziel alliierter Luftangriffe; wie am 5. April 1943, als bei einem Bombenangriff der Industriegebiete über 2000 Menschen ums Leben kamen. Im September 1944 wurde Antwerpen von vorrückenden englischen Truppen befreit. Lesen Sie mehr dazu

06 april

1896 fanden in Athen die ersten modernen Olympischen Spiele statt. Hieran nahmen insgesamt 241 Athleten aus 14 Ländern teil. Eine Teilnahme von Frauen war in dem Jahr noch ausgeschlossen. Auf dem Programm standen unter anderem Athletik (worunter der Marathon), Turnen, Schwimmen, Fechten und Gewichtheben. Segeln stand auch auf dem Programm, musste jedoch wegen der zu starken Windböen abgesagt werden. Belgien und die Niederlande nahmen nicht an den ersten modernen Olympischen Spielen teil. Lesen Sie mehr dazu

07 april

1948 wurde die Weltgesundheitsorganisation WHO (World Health Organization) gegründet. Die WHO ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen mit Sitz in Genf (Schweiz) und zählt mehr als 190 Mitgliedstaaten. Die WHO legte 1948 den 7. April als Weltgesundheitstag (World Health Day) fest. Die Verfassung der WHO statuiert, dass ihr Zweck darin liege, allen Völkern zur Erreichung des bestmöglichen Gesundheitszustandes zu verhelfen. Zur Verwirklichung dieses Zweckes dient die WHO-Strategie „Gesundheit für alle im 21. Jahrhundert“, die 1998 von der Weltgesundheitsversammlung verabschiedet wurde und die auf der 1978 verabschiedeten „Alma-Ata-Deklaration“ beruht. Lesen Sie mehr dazu

08 april

Im Jahre 2005 wurde Papst Johannes Paulus II. in der Vatikanstadt beigesetzt. Johannes Paulus II. war ein polnischer Priester, der später zum Bischof und Kardinal ernannt wurde. Im Jahre 1978 wurde er zum Papst der Römisch-katholischen Kirche gewählt. Diese Funktion bekleidete er bis zu seinem Tode am 2. April 2005. Zur Totenmesse am 8. April 2005 auf dem Petersplatz kamen 3,5 Millionen Pilger nach Rom, viele davon aus Polen. Bei seinem ersten Deutschlandbesuch 1980 wurde eine katholisch-lutherische Kommission eingesetzt. Johannes Paul II. war der erste Papst, der eine lutherische Kirche besuchte. Lesen Sie mehr dazu

09 april

1997 enthüllte Lockheed Martin den F-22 Raptor Stealth air superiority fighter. Das Flugzeug übernahm die Aufgabe der Luftüberlegenheit des F-15C (air superiority), fügte jedoch auch noch die Rolle der Luftdominanz (air dominance) hinzu. Seine moderne Technik, wobei eine Kombination von Stealth, Supercruise, hohe Wendigkeit und eine sehr fortschrittliche Avionik angewandt wird, machen den F-22 Raptor zum weltweit modernsten Kampfflugzeug. Lesen Sie mehr dazu

10 april

Im Jahre 1970 verkündete Paul McCartney die Auflösung der ‚Beatles‘. Fortan trat McCartney als Solist auf. Die Liverpoolse Popgruppe gilt als eine der bekanntesten und einflussreichsten Bands in der Geschichte der Popmusik. Sie war von 1962 bis 1969 aktiv. Die Reaktionen ihres Teenager-Publikums erreichte in kürzester Zeit eine Massenhysterie, die im Jahre 1963 von der britischen Presse als `Beatlemania` bezeichnet wurde. 1997 wurde Paul McCartney im Londoner Buckingham Palace von Königin Elisabeth II. zum Ritter geschlagen. Lesen Sie mehr dazu

11 april

Im Jahre 1905 schickte Albert Einstein – im Alter von 26 Jahren – das Resultat seiner jahrelangen geistigen Arbeit der wissenschaftlichen Leipziger Zeitschrift `Annalen der Physik` zu. Den Artikel betitelte er als „Zur Elektrodynamik bewegter Körper“. Später reichte er einen Nachtrag ein „Ist die Trägheit eines Körpers von seinem Energieinhalt abhängig?“ Kurz nach der Veröffentlichung schlugen die Artikel wie eine Explosion in der wissenschaftlichen Welt ein und werden heute immer noch als `Spezielle Relativitätstheorie` bezeichnet. Einstein unterzeichnete am 11. April 1955, zusammen mit zehn weiteren namhaften Wissenschaftlern, das sogenannte Russell-Einstein-Manifest zur Sensibilisierung der Menschen für die Abrüstung. Lesen Sie mehr dazu

12 april

Juri Alexejewitsch Gagarin ist vermutlich einer der bekanntesten Kosmonauten in der Geschichte, da er im Jahre 1961 als erster Mensch auf der Welt einen Raumflug in seinem sowjetischen Raumschiff Wostok 1 machte. Dabei umflog er in 108 Minuten einmal die Erde. Nach seinem berühmten Raumflug, der ihn zum Helden machte, hatte er viele Probleme zu bewältigen, wodurch er eine weniger schöne Zeit durchlebte. Seine größte Leidenschaft war das Fliegen. Zeitlebens hat er das Glück gehabt, sein größtes Hobby in die Praxis umzusetzen. Juri Gagarin war für den Kommunismus und der Sowjetunion ein Vorbild. Er bereiste die ganze Welt, um seine Idealen und Raumflugerlebnisse an alle mitteilen zu können. Lesen Sie mehr dazu

13 april

Als die Apollo-13 startete, schienen die Mondflüge bereits zur Routine geworden zu sein. 46 Stunden nach dem Abflug sagte Joe Kerwin noch im Flugleitungszentrum: „Das Schiff erscheint uns in gutem Zustand zu sein. Wir langweilen uns hier zu Tode.“ Neun Stunden später, am 13. April 1970, explodierte ein Sauerstofftank im Servicemodul (SM) der `Odyssey`. Der Sauerstoff diente nicht nur zum Atmen, sondern auch der Elektrizitätsproduktion in den Brandstoffzellen und dem Wasser, ein Nebenprodukt dieser Zellen. Nach der Explosion meldete Kapselpilot „Jack“ Swigert über Funk: „Okay, Houston, wir haben ein Problem.“ („Okay, Houston, we`ve had a problem here.“) Lesen Sie mehr dazu

14 april

Am 14. und 15. April 1986 bombardierten britische und amerikanische Flugzeuge vermeintliche terroristische Stützpunkte in Libyen. Hierbei fielen 37 Tote, worunter die fünfzehn Monate alte Tochter von Muammar Abu Minyar al-Gaddafi. Gaddafis Name wurde mit der Terrorgruppe Schwarzer September, die während der Olympischen Spiele 1972 ein Blutbad angerichtet hatte, in Verbindung gebracht. Gaddafi unterstützte die IRA (Irish Republican Army) und die DFLP (Demokratische Volksfront zur Befreiung Palästinas). Außerdem wurde sein Name hinsichtlich der Anschläge auf Flugzeuge und Flughäfen in Wien und Rom (1985) in Verbindung gebracht; wie auch bei der Bombenexplosion einer Diskothek in West-Berlin im Jahre 1986. Lesen Sie mehr dazu

15 april

Im Jahre 1912 sank das britische Passagierschiff R.M.S. Titanic, nachdem es gegen einen Eisberg krachte. Mehr als 1.500 Menschen kamen hierbei zu Tode. Nie zuvor hatte es ein Schiff gegeben, dessen Luxusausstattungen sich mit der Titanic hätte messen können. Für die technisch orientierten Fachfelder war jedoch die Tatsache wichtiger, dass sie mit ihren 15 Querschotten und den 17 wasserdichten Abteilungen als unsinkbar galt, obwohl weder die Reederei noch die Schiffswerft dies je behauptet hatte. Weit weniger Beachtung wurde allerdings dem Umstand geschenkt, dass die Titanic nur etwa für ein Drittel aller Passagiere und Besatzungsmitglieder Rettungsboote an Bord hatte. Das Schiff unterhielt eine rege Fahrverbindung mit Amerika. Lesen Sie mehr dazu

16 april

Die Schlacht um Berlin war die letzte bedeutende Schlacht des Zweiten Weltkrieges in Europa. Sie dauerte vom 16. April bis zum 2. Mai 1945 und hatte die Besetzung Berlins, Hauptstadt des Deutschen Reiches, durch die Rote Armee zur Folge. Knapp eine Woche nach der Einnahme Berlins trat am 8. Mai 1945 die Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht mit der Unterschrift von Generaloberst Alfred Jodl, der vom Nachfolger Hitlers als Reichspräsident, Großadmiral Karl Dönitz, in Kraft. Damit wurde der Zweite Weltkrieg in Europa nach fast sechs Jahren beendet. Die Schlacht um Berlin steht sinnbildlich für die Brutalität des gesamten Krieges. Lesen Sie mehr dazu

17 april

Im Jahre 1958 fand die erste Weltausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg in der belgischen Hauptstadt Brüssel statt. Das Atomium ist ein Gebäude in Brüssel, das zur „Expo `58“ errichtet wurde. Der Architekt André Waterkeyn hatte das Atomium als Symbol für das Atomzeitalter und die friedliche Nutzung der Kernenergie entworfen. Es ist eines der wenigen erhaltenen Bauten der Ausstellung, heute eine Sehenswürdigkeit Brüssels, und stellt die 165-milliardenfache Vergrößerung eines Eisenmoleküls dar. Das Atomium ist 102 Meter hoch und besteht aus neun Kugeln von jeweils 18 Meter Durchmesser, von denen sechs begehbar sind. Lesen Sie mehr dazu

18 april

Im Jahre 1506 wurde der erste Stein der Peterskirche, meistens Petersdom genannt, in der Vatikanstadt gelegt. Den Vorgängerbau, auch `Alt St. Peter` genannt, ließ Konstantin der Große um 324 als Grabeskirche über dem vermuteten Grab des Apostels Simon Petrus errichten, dem sie als Namenspatron geweiht ist. Der Petersdom ist das Zentrum des unabhängigen Staats der Vatikanstadt und ein wichtiger Wallfahrtsort für Römisch-Katholische. Der Petersdom ist ferner die Patriarchalbasilika des Lateinischen Patriarchen von Konstantinopel. Er fasst 20.000 Personen und ist mit einer überbauten Fläche von 15.160 Quadratmetern eines der größten Kirchengebäude der Welt. Lesen Sie mehr dazu

19 april

Im Jahre 2005 wurde Joseph Ratzinger zum Papst (Benedikt XVI. )gewählt. Er wurde am 16. April 1927 in Marktl im oberbayerischen Landkreis Altötting geboren und getauft. Im Konklave am 19. April 2005, an dem 115 Kardinäle teilnahmen, wurde er im vierten Wahlgang (nach einer unerwartet kurzen Konklavedauer von nur 26 Stunden) zum Nachfolger von Johannes Paul II. gewählt. Vor seinem Pontifikat war er zuletzt Dekan des Kardinalskollegiums und Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre. Er galt als einer der einflussreichsten Kardinäle und als theologisch und kirchenpolitisch rechte Hand des früheren Papstes Johannes Paul II. Lesen Sie mehr dazu

20 april

Im Jahre 1918 holte Freiherr Manfred von Richthofen seine letzten Flugzeuge nieder. Er flog einen roten Fokker-Dreidecker - ein in jeder Hinsicht überlegenes Jagdflugzeug, eine Legende wie er selbst. Richthofens Gesamtbilanz vom 20. April 1918 ist `beeindruckend`: Mit 80 Luftsiegen ist er unangefochten der erfolgreichste Jagdflieger des Ersten Weltkriegs. Am folgenden Tag fand er selbst den Tod. Lesen Sie mehr dazu

21 april

Im Jahre 1994 begannen in Ruanda (Ostafrika) umfangreiche Massaker an Tutsi. Zur Vorbereitung des Völkermords gehörte die Entwicklung und Verbreitung einer Ideologie, die auf Vernichtung der Tutsi abzielte und jedes Zusammenleben mit ihnen als Verrat an den Hutu denunzierte. Seit 1990 verbreitete die Zeitung Kangura unablässig entsprechende Aufforderungen. Die Publikation der so genannten „Zehn Gebote der Hutu“ war eine der prägnantesten rassistischen Äußerungen dieses Presseorgans. Zwei der zehn Gebote richteten sich dabei ausdrücklich gegen Tutsi-Frauen. In annähernd 100 Tagen töteten Angehörige der Hutu-Mehrheit etwa 75 Prozent der in Ruanda lebenden Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu. Lesen Sie mehr dazu

22 april

Klaus Störtebeker war einer der Anführer der Vitalienbrüder und der wohl bekannteste Seeräuber. Sein genauer Geburtsort (Hamburg, Verden oder Wismar) sowie der richtige Name sind nicht bekannt. Am 22. April 1401 wurde er von einer hamburgischen Flotte unter Simon von Utrecht vor Helgoland gestellt, in der Seeschlacht nach erbittertem Kampf gefangen genommen und auf der `Bunten Kuh` nach Hamburg gebracht. Im Oktober des gleichen Jahres wurde er mit rund 30 Gefährten, unter ihnen sein Steuermann Humbert Grobherz, auf dem Grasbrook bei Hamburg durch einen Scharfrichter namens Meister Rosenfeld enthauptet. Alle 73 Seeräuber wurden enthauptet. Lesen Sie mehr dazu

23 april

Im Jahre 1564 wurde der englische Theaterschreiber und Dichter William Shakespeare geboren. Von vielen wird er gesehen als den besten Schreiber, den England jemals hervorgebracht hat. Nebenher schrieb er 154 Sonetten und eine Anzahl längerer Gedichte. Auf Grund seiner Theaterstücke und Gedichte, seiner reichen Bildsprache und berühmten Figuren wie Hamlet, Lady Macbeth oder Romeo und Julia wurde er auf der ganzen Welt berühmt. Lesen Sie mehr dazu

24 april

Im Jahre 1854 heiratete der österreichische Kaiser Franz Josef seine 16-jährige Cousine Elisabeth, die von ihrer Familie nur Sisi genannt wurde. Franz Josef war ein mächtiger und vermögender Monarch, der über ein großes Reich mit 56 Millionen Menschen regierte. Sisis Leben in Wien veränderte sich radikal. In ihrem früheren Leben hatte sie keine Verpflichtungen. Nun war sie einem strengen Programm unterworfen. Am habsburgischen Hof galt noch das spanische Hofzeremoniell. Das Kaiserpaar bekam zwei Töchter und einen Sohn. Doch das Leben der Kaiserin verlief nicht wie im Märchen. Lesen Sie mehr dazu

25 april

Im Jahre 1533 wurde Wilhelm von Nassau, bekannt als Prinz von Oranien oder auch bekannt als Wilhelm der Schweiger, geboren. Er war der Initiator und Führer des Aufstandes gegen den spanischen König Philipp II. Der Aufstand, bekannt als Achtzigjähriger Krieg, führte zu einer Unabhängigkeit der Niederlande. Die Devise des Prinzen lautete: `Je maintiendrai`. In der letzten Periode seines Lebens handhabte der Prinz diesen Ausdruck mit einem Zusatz: `Je maintiendrai l`honneur, la foy, la loi de Dieu, du Roy, de mes amis et moy.` (Übersetzung: Ich werde die Ehre, den Glauben und das Gesetz von Gott, von dem König, von meinen Freunden und von mir wahren.) Lesen Sie mehr dazu

26 april

Die Katastrophe von Tschernobyl (auch: Super-GAU von Tschernobyl) ereignete sich am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Prypjat, Ukrainische Sowjetrepublik, als Folge einer Kernschmelze und Explosion im Kernreaktor Tschernobyl Block 4. Sie gilt als die schwerste nukleare Havarie und als eine der schlimmsten Umweltkatastrophen aller Zeiten. Auf der INES-Skala wurde sie als bisher einziges Ereignis mit dem Höchstwert 7 (katastrophaler Unfall) eingestuft. Große Mengen an radioaktivem Material wurden in die Luft geschleudert und verteilten sich hauptsächlich über die Region nordöstlich von Tschernobyl, aber auch über viele Regionen Europas. Lesen Sie mehr dazu

27 april

London Zoo, der erste wissenschaftliche Zoologische Garten in der modernen Welt, wurde am 27. April 1828 für den Publikumsverkehr eröffnet. Der Zoo befindet sich in `The Regent’s Park`, im nördlichen Stadtteil von London. Auf Grund des regen Interesses der vielen Besucher konnten die wissenschaftlichen Arbeiten finanziert werden. Außerdem konnte der Zoo eine bescheidene Kollektion aus der Bildhauerkunst aufnehmen und mehrere Gebäude, die von architektonischer Bedeutung sind, erstellen. Tierskulpturen spielen eine wichtige Rolle. Der Gorilla Guy (Statue aus dem Jahre 1982) fällt von allen Tierskulpturen am meisten auf. Er war einer der berühmtesten und beliebtesten Tiere, die im `London Zoo` lebten. Lesen Sie mehr dazu

28 april

Im Jahre 1919 machte Leslie Leroy Irvin, geboren in Los Angeles, den ersten Freifall-Fallschirmsprung. Er sprang am 28. April 1919 vom McCook Air Field nahe Dayton, Ohio, aus 1000 Fuß Höhe mit einem Schirm auf dem Rücken, dessen Reißleine er selbst nach freiem Fall zog. Die `Irvin Fallschirmfabrik` (heutiger Name: Irvin Aerospace) in Buffalo, New York, wurde schnell zum größten Hersteller der Welt. Seinen eigenen Rettungsfallschirm entwickelte er im Jahre 1918 und sprang selbst viele Male damit. Während der 1930er Jahre waren seine Fallschirme bei vierzig Luftwaffen im Einsatz und im Zweiten Weltkrieg retteten Irvin-Fallschirme über 10.000 Menschenleben. Lesen Sie mehr dazu

29 april

In Dachau wurde das erste Konzentrationslager (KZ) des Nazi-Regimes, das sich in Deutschland etablierte, gebaut. Adolf Hitler übernahm als Reichskanzler ab dem 30. Januar 1933 die Macht. Das KZ in Dachau bestand vom 22. März 1933 bis zur Befreiung durch US-amerikanische Truppen am 29. April 1945. Die Befreiung bedeutete endlich das Ende Hitlers und Hitlers Kampf gegen die „Endlösung der Judenfrage“. Bis zum Jahre1945 wurden innerhalb und außerhalb Deutschlands mehrere Tausend Konzentrations- und Nebenlager und sieben Vernichtungslager gebaut. Sie dienten der Ermordung von Millionen Menschen, der Unterdrückung politischer Gegner, der Ausbeutung durch Zwangsarbeit, medizinischen Menschenversuchen und der Internierung von Kriegsgefangenen. Weite Zweige der deutschen Industrie profitierten direkt oder indirekt durch das Lagersystem. Lesen Sie mehr dazu

30 april

Im Jahre 1897 machte Joseph John Thomson in der Royal Society die Entdeckung des Elektrons (Korpuskel) bekannt. Seine Entdeckung von Elektron (negativ geladenes Elementarteilchen) war der entscheidende Schritt für die Entwicklung der Atommodelle im 20. Jahrhundert. 1903 veröffentlichte Thomson eine Zusammenfassung seiner Arbeiten „Die Entladung der Elektrizität durch Gase“. Darin entwickelte er ein `Plumpudding`-Modell des Atoms bei der die Elektronen auf einer gleichmäßig geformten Kugel saßen.1906 erhielt er dafür den Nobelpreis für Physik. Eine ganze Reihe seiner Studenten wurde später Nobelpreisträger. Das Cavendish Laboratory wurde zu einem Mekka für Physiker und blieb es für lange Zeit. Lesen Sie mehr dazu